wie meinst du das, man wäre durch die BGH „abgesichert“ wenn dein hund einen anderen beißt? ob ihr eine BGH abgelegt hat ist (zumindest bei uns in ö) irrelevant, da auch ein gut erzogener hund sich durch einen anderen bedroht fühlen kann oder in bestimmten situationen eben intuitiv reagiert und möglicherweise mangels fluchtweg zubeißt. abgesichert in solch einem fall ist er durch eine gute versicherung bzw ist es hierzulande von vorteil, wenn man für große rassen einen hundeführschein ablegt.
wenn du aber sowieso eine hundeschule besuchst, ist die BGH doch ein schöner abschluss und ein startschuss für weitere ausbildungswege. ich habe einen 8 monate alten cane corso, mit dem ich mittwochs einen „normalen“ kurs besuche, der alltagssituationen trainiert, und sonntags sind wir im hundesportverein und schließen jetzt den junghundekurs ab - danach gehts in richtung BGH weiter. nicht um turniere zu laufen, sondern um meinem hund, der gefordert werden möchte, gerecht zu werden. er liebt die hundeschulen, und auch wenn toben mit seinen kumpels was ganz tolles ist, sehe ich dabei selten ein solches glitzern in seinen augen wie in dem moment wo wir aus dem auto aussteigen und er genau weiß - yeah! schule! wie cooool!
mit meinem letzten hund war ich zeit seines lebens im hundesportverein, er war ein großartiger, verträglicher, folgsamer und ausgeglichener hund. der genauso wie mein jetziger quasi mit einem breiten grinsen und vor lerneifer vibrierend beim hundeplatz ausgestiegen ist :D
für uns sind die kurse eher weniger sowas wie: jetzt sind wir fertig, juhu, endlich, sondern: was kommt als nächstes? da freuen wir uns drauf.
liebe grüße, viel spaß mit deiner deutschen dogge und ein fetter schlabber von meiner italienischen :)
Es ist das ewig gleiche Elend mit den sog. Hundeschulen: Fantasieurkunden,wenig Ahnung keine Erfolge aber die Kasse muss stimmen!