Frage von DrKarlMarx, 38

Beginnt die Revolution im Kopf der Philosophen?

Beginnt die Revolution im Kopf der Philosophen.?

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von voayager, 15

Ja, die Revolution  beginnt in den Köpfen der Philosophen und verbleibt dann meist auch dort. Denn wie es in den Thesen zu Feuerbach ja heißt, P. haben die Welt nur unterschiedlich interpretiert, es komme aber darauf an, sie zu ändern, verbleibt das radikale Gedankengut meist eingekästelt im Koppe.

Kommentar von voayager ,

hier noch eine Ergänzung. es ist das gesellschaftliche Sein, dass das Bewußtsein bildet. Philosophen und wer auch immer sonst, finden bestimmte geselslchaftliche Verhältnisse vor, an denen sie anknüpfen und dann spezisch, also individuell interpretieren.

Kommentar von voayager ,

Danke

Antwort
von quantthomas, 14

Ja, leider! 

Manche Gedanken dieser Geisteswissenschaftler wären wohl besser nicht niedergeschrieben worden. 

Vielleicht macht sich mal einer mal die Mühe, die vielen Toten zu zählen, die solche Hirngespinste ausgelöst haben.

Der Karl Marx mit seinem Kapital wäre im Ranking sicher unter den ersten drei . 

Kommentar von Unsinkable2 ,

Du meinst also, die Sklavenhaltergesellschaften waren der Höhepunkt der Kultur; und danach hätte man auf "Lesen & Schreiben als Volksbildung" verzichten sollen, um Schlimmes zu verhindern?

Oder ist dir nur einfach nicht bewusst, dass "jene, die besitzen" nur ungern und schon gar nicht freiwillig mit "jenen, die nicht besitzen" teilen?

Nur zur Erinnerung: Als die DDR-Bürger beschlossen, dass sie den Sozialismus über Bord kippen und stattdessen fortan im Kapitalismus leben wollten, fiel in der DDR kein einziger Schuss. Niemand wurde getötet. Und Verletzte gab es nur im Gedrängel, weil jeder der Erste sein wollte, der sich die 100 Mark abholt.

... ist das gleiche zu erwarten, wenn sich die Bundesbürger eines Tages entschließen sollten, einen derart radikalen neuen Weg einzuschlagen und ihre Reichen & Mächtigen zu enteignen und der Macht zu berauben, um beides gänzlich anderen (oder auch sich selbst) zu geben?

Antwort
von Vollstreckerin,

Hallo,

nein, ich gllaube eher nicht. Ich kann jetzt nur dafür sprechen, soweit Du die sozialistische Revolution meinst.

Sicher gibt es immer Vordenker, die über einzelne Asprekte der Revolution Theorien aufstellen, die philosophische Fragestellungen beantworten, aber ob diese Phase zur Revolution zu zählen ist, sei mal von mir ifrage gestellt.

Auch derzeit gibt es zahlreiche Philosophen, die über die künftige Revolution zum Sozialismus nachdenken. Es wird auch sehr viel darüber geschrieben. Du kannst darüber lesen z.B. in der Tageszeitung junge Welt oder auch in den Marxistischen Blättern.

Die Revolution ist immer eine fortschrittliche Entwicklung, in der Quantitätsänderungen umschlagen in eine Qualitätsänderungen; sie ist ein Prozess verschärfter Klassenauseinandersetzungen.

Die sozialistische Revolution beginnt dann, wenn die organisierte Arbeiterklasse sich erhebt gegen die Bourgeoisie und diese auch unter Gewaltanwendung entmachtet und ihr die Produktionsmittel enteignet.

Dauernd organisiert ist die Arbeiterklasse in den Gewerkschaften.

Natürlich braucht sie theoretische und praktische Unterstützung in der beschriebenen, verschärften Phase der Klassenauseinandersetzung durch eine Partei die die Führung der Arbeiterklasse in der Revolution übernimmt. Dies ist die Kommunistische Partei, der disziplinierteste und konsequenteste Teil innerhalb der Arbeiterklasse, der in sehr hohem Maße ausgebildet ist, vor allem politisch, weltanschaulich, philosophisch, ökonomisch und auch auf sehr vielen anderen Gebieten.

Die Revolution ist aber auch nicht beendet, in dem Moment, in dem die Bourgeosie vollständig entmachtet ist. Sie dauert über viele Jahre an. Dies sehen wir bspw. seit Jahrzehnten in Kuba, wo es der sozialistischen Revolution doch seit Jahrzehnten gelinmgt, sich gegenüber der imperialistischen Weltmacht USA zu emanzipieren, trotz schwierigster Zeitabschnitte.

Ein solcher schwieriger Zeitabschnitt ist derzeit in >Venezuela. Die sozialische Revolution in Venezuela ist massiven Angriffen durch den Imperialismus aus USA und EU ausgesetzt. Allerdings genießt Venezuela die Internationale Solidarität von hunderten Millionen Menschen, die in den sozialistischen Ländern Lateinamerikas so eine Art aufgehende Sonne erkennen.

Weltweit auf allen Kontinenten der Welt gibt es Solidaritätsgruppen für Kuba, die sich auch für Venezuela engagieren. Auch in Deutschland gibt es eine sehr kraftvolle Solidaritätsbewegung für Kuba.

Viele Grüße Vollstreckerin

Antwort
von thenewnews, 19

Revolution beginnt im Kopf aller Menschen. Philosophen unterstützen dass oft bis teilweise

Antwort
von Eselspur, 5

Nein in deinem und meinem Leben - oder überhaupt nicht. 

Antwort
von Juli277di, 3

Ja, die Philosophen haben die Welt nur interpretiert. Es geht aber darum, sie zu verändern.

Antwort
von LustgurkeV2, 15

Nein, im Bauch der Hungrigen.

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