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Begegnung mit Wildschwein

Frage von Acoma Acoma

Hallo zusammen!

Vor ein paar Tagen ging ich mit meinem Hund spazieren. Als er auf einer großen Wiese nahe am Wald anfing sehr unruhig auf dem Boden zu schnüffeln, nahm ich ihn an die Leine. Wir gingen weiter und ich sah ein paar hundert Meter entfernt ein Wildschwein stehen, es sah uns an, blieb einen Moment stehen und verschwand wieder im Wald….

Seit dem frage ich mich nun, wie ich mich eigentlich bei einer Begegnung mit einem Wildschwein richtig verhalte. Ruhig weggehen? Nicht von der Stelle rühren? Rennen? Schreien, damit es wegläuft, oder ist gerade das falsch?

Und was, wenn eine Sau Frischlinge hat? Ich habe schon mehrfach gehört, das sie gerade dann besonders aggressiv sind?

Ich wünsche allen gf- Usern ein wunderschönes Weihnachtsfest und einen guten Rutsch in ein mindestens ebensolches neues Jahr!

Es grüßt ganz herzlich

Acoma

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Antworten (20)

  • 18
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Terrier74 Terrier74

    Lass dir hier bitte keine Schauermärchen erzählen. Wildschweine können zwar gefährlich werden, aber dazu müsstest du ein Verhalten an den Tag legen, dass dem eines Autofahrers entspricht, der permanent rote Ampeln überfährt. In 99% aller Fälle wird das Wildschwein sofort flüchten, wenn es dich bemerkt. Und von den Restlichen greifen auch nicht alle an. Außerdem kommt ein Wildschwein in aller Regel nicht so mir nichts dir nichts auf dich losgestürmt. Wenn sie wirklich dazu bereit sind, auf dich loszugehen, warnen sie dich erstmal. Dies ist an ihrer Körpersprache sehr gut zu erkennen. Folgende Anzeichen sollten bei dir die Alarmglocken läuten lassen:

    1. Das Wildschwein stellt sich in Front zu dir, dass heißt es steht mit dem Kopf genau auf dich zu.
    2. Es sträubt die Rückenhaare. Bei männlichen Wildschweinen sieht man das sehr gut, bei den weiblichen schlechter, kann es aber erkennen, wenn man genau hinschaut.
    3. Es klappt die Kiefer mehrmals auf und zu. Bei Keilern hört man dabei ein knallendes Geräusch, weil die langen Eckzähne aufeinander schlagen. Bachen haben kürzere Zähne, deshalb hört man da, als Mensch, eher nichts.
    4. Das Wildschwein wirft den Kopf auf und ab, das heißt es "nickt" mit dem Kopf und macht ein paar Schritte auf dich zu. Dies ist sozusagen seine letzte Warnung. Spätestens jetzt solltest du verschwinden, sonst bist du dran. Dreh dich am besten einfach um und geh weg. Es kann sein, dass es dir ein Stückchen folgt, um zu sehen was du vorhast.

    Wenn es dich wirklich ernsthaft angreift, kannst du ohne Waffe gar nichts machen. Das Kräfteverhältnis ist ungefähr so, als würde Klitschko auf einen Dreijährigen losgehen. Du kannst versuchen, auf einen Baum zu klettern. Wenn du das nicht schaffst... sprich noch ein Gebet, und das wars dann. Als Unbewaffneter hast du gegen ein ausgewachsenes Wildschwein schlichtweg keine Chance, wenn das Tier es ernst meint. Die machen Kleinholz aus dir und fegen mit deinen Überresten den Wald.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Deine Aufzählung (1-4) finde ich sehr interessant

    Übrigens...doof ist mein Hund sicher nicht...aber das er NICHT den Helden spielen würde, wage ich arg zu bezweifeln.

    Wünsche frohe Weihnachten!!!

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Nochmal Danke für deine Antwort, Terrier74! ich habe mich dazu entschieden dir das Sternlein zu geben, weil ich es sehr nützlich finde zu wissen, wie ein Wildschwein reagiert bevor es angreift.

    Ein Danke auch an alle anderen, die bemüht waren mir zu helfen

    Viele LG an alle Acoma

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Die Punkte 1 - 4 laufen innert von Sekundenbruchteilen ab!

    Auch da - SOFORT im deutlich angedeuteten Bogen immer den Rückzug antreten, damit Punkt 4 unterbleibt!!

    Ist Punkt 4 überschritten ist es zum Ausweichen ja gar zum Wegrennen zu spät!

  • 24
    Antwort von katwal katwal

    Ich bin schon öfter Wildschweinen im Wald begegnet, u. a. einem Keiler mit seiner Rotte.

    Ich bin jedesmal intuitiv ruhig stehen geblieben bzw. erstarrt wie eine Säule. Dann haben die Wildschweine von mir "keine Notiz" genommen und fanden mich "total uninteressant und ungefährlich für sie".

    Meines Erachtens ist das die beste Methode, sich vor angriffslustigen Wildschweinen wie Wildsäuen mit Frischlingen zu schützen.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Vielen Dank für deine Antwort!

    Frohe Weihnachten!

    Kommentar von katwal katwalkatwal

    @Acoma: Gern geschehen! Ebenfalls alles Gute zu den Festtagen und zum Jahreswechsel.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Danke schön!!!! :-)

    Kommentar von scopie scopiescopie

    Gute Idee, aber wird das mit einem Hund nicht ein bisschen schwierig?

  • 20
    RatgeberHelden Antwort von Birgitwunder Birgitwunder

    Na, Ihr zwei Abenteuerer !

    Da darf ich Euch ja gar nicht mehr alleine spazierengehen lassen :-) Also habe ich kurz eine mail in ein gewisses gallisches Dorf geschickt und man hat mich wissen lassen, daß Euch ein berühmter Bewohner zur Hilfe eilen wird....

    Weil dieser Herr aber sehr gefragt ist und Ihr ja nicht auf sein Eintreffen warten könnt, möchtet Ihr bitte bis dahin bei Begegnung mit den Schwarzkitteln Ruhe bewahren. Das gilt vor allem für das "Kätzchen". Schwarzwild hat sich in den letzten Jahren vermehrt. Es ist zumeist schon gewohnt an Geruch und Bewegung von Mensch und Hund und reagiert recht furchtlos. In den allermeisten Fällen haben sie Euch auch viel früher ausgemacht, als Ihr sie.

    Es gilt sich langsam zu bewegen. Der Mensch hat am Boden nicht die Chance, Wildschweinen zu entkommen. Der Hund sehr wohl, aber nur, wenn er die Flucht ergreift. Halte ihn unter allen Umständen still, bei einem provozierten Angriff verliert er.

    Den Schweinen sollte ein breiter Fluchtweg offen stehen, sie sind in großem Abstand, möglichst ohne daß ihnen viel Wind von Euch zugetragen wird zu umgehen. Die führende Bache ist in sofern gefährlich, daß sie noch größeren Abstand fordert und zum Angriff übergeht, wenn Ihr zwischen sie und die Frischlinge geratet.

    Also -- keine Panik -- Augen und Ohren offen halten. Wirklich gefährlich sind nur verletzte Tiere und eigene Dummheit !

    Schöne Güße vom Wunderlein, jetzt kann Weihnachten kommen :-)

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Liebes Wunderlein!

    Also, ......hoffen das das Kätzchen die Klappe hält, und das man nicht auf ein verwundetes Tier trifft, Finger Nass machen in die Luft strecken und die Windrichtung testen.... Fluchtweg für mich und die Schweine lassen.....und dann hoffen das der Gallier bald Zeit hat? Habe ich alles richtig verstanden ? :-)))

    Du erinnerst dich an meine "Ich -packe- meine Hunde-weg -geh -Täschchen..." Frage?

    Ich hatte eben noch überlegt ob ich noch einen Nachsatz schreibe, in dem ich daruaf hinweise, das eine Trittleiter (um auf den Baum zu kommen) und ein Flaschenzug (ums Dobermännchen hochzuhiefen) nicht fehlen sollten :-)))

    Es grüßt dich un das Schräubchen ganz herzlich und weihnachtlich...

    Ich und das Kätzchen!

    Kommentar von Birgitwunder BirgitwunderBirgitwunder

    Oha, mit Leiter und Flaschenzug ist man prima ausgerüstet, vergiß aber dann Deinen Zeitraffer nicht :-)

    Für die Windrichtung habe ich noch einen optimalen Tipp: Reisefläschchen mit Babypuder und nach oben stäuben -- so erkennst Du, woher-wohin jeder Hauch weht ! Von oller Dummyspielerin mit dem Hundetäschchen für die Kleinigkeiten^^...

    So und dann macht 'mal ganz zart: Die schlimmen Geschichten mit den wilden Schweinen sind zu 99 % auf Unwissenheit und groben Unfug zurückzuführen.

    Nicht anfüttern, nicht in deren Richtung bewegen -- lieber weite Umwege in Kauf nehmen, nicht von irgendwo verjagen wollen und einfach ruhig, wie es sich im Wald geziemt, verhalten.

  • 17
    RatgeberHelden Antwort von Biggi1963 Biggi1963

    Hi Acömchen,

    oh mann....da wäre ich auch erstmal ziemlich ratlos gewesen! Die sind ja doch echt riesig, die Dinger!

    Hab das hier gefunden:

    Eine direkte Gefahr durch Wildschweine besteht für den Menschen nicht. Der Fall ist ehr umgekehrt gelagert. Wildschweine sind aufgrund ihres perfekten Geruchs- und Gehörsinns immer informiert was um sie herum geschieht. Daher sind Wildschweine meist auf der Flucht. Das bedeutet, die Wildschweine sind verschwunden, bevor wir sie überhaupt zu Gesicht bekommen haben. Wenn es nun doch geschieht, ist eine Wildschweinbegegnungen meist nur von kurzer Dauer, denn bevor der Spaziergänger verarbeitet hat, was denn da über den Weg gehuscht ist, ist alles schon vorbei und Tiere im Wald verschwunden.

    Die Fachliteratur gibt an, dass Bachen und Keiler beim Anblick des Menschen aggressiv und voller Kampfeslust reagieren. Dem möchte ich einfach einmal widersprechen. Grund hierfür sind eigene Erfahrungen. So kann man einem ausgewachsenen Keiler schon einmal auf ca. 15m auf den Pelz rücken. Dann wird dem Eindringling erst einmal heftigst gedroht. Sollte der Störenfried diese Warnung nicht verstehen, kann in der Tat eine „Wildschweinattacke“ bevor stehen. Bei einem ausgewachsene Keiler kann dies auf Grund seiner großen Hauer (Gewaff) zu schweren Schnittverletzungen führen, die lebensbedrohliche Ausmaße annehmen können!

    Eine Bache mit Frischlingen verhält sich sicherlich eine Spur unbeherrschter und es ist nicht empfehlenswert, die Annäherungsgrenze auszutesten! Sollte man tatsächlich eine Begegnung mit einem Wildschwein haben, so ist es ratsam, sich am besten in die entgegengesetzte Richtung ohne Hast zu entfernen. Versuche das Tier mit Stein- oder Astwürfe zu verjagen bewirken nur das Gegenteil! Dies sollte man auch bei Begegnungen im eigenen Garten beachten.

    Quelle: http://www.schweinefreunde.de/wildschweine/wildschweine-4.htm

    Bin ich froh, dass ich eine solche Begegnung noch nicht hatte....

    P.S. Habe gehört, dass Wildschweingulasch an Weihnachten gern gegessen wird....grins, aber auch gelesen, dass du immer unbewaffnet unterwegs bist!

    Wünsche euch und dem Kätzchen frohe Weihnachtstage.....

    LG Biggi

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Hallo Biggiiiiiiiiiiiiiiiiii (nein mein "i" klemmt nicht! War gewollt;-))

    Erstmal danke für´s suchen!

    Aber etwas in dem Artikel irritiert mich doch sehr!

    Die Fachliteratur gibt an, dass Bachen und Keiler beim Anblick des Menschen aggressiv und voller Kampfeslust reagieren. Dem möchte ich einfach einmal widersprechen

    Wer ist denn er, das er einfach sowas sagen kann, der Fachliteratur einfach widerspricht? Ein Verhaltensforscher? Ein SchweineProfi? Schweineflüsterer?

    Eigene Erfahrung hin oder her...aber ich gehe mal davon aus, das die vom Fach schon wissen, was sie in ihrer Fachliteratur niederschreiben....

    Einen Stein oder Ast würde ich wahrscheinlich eh nicht werfen, da ich vor lauter Schiß die Arme nicht hochbekommen würde. Naja, und ich bin ebensowenig ein guter Werfer wie ein guter Kletterer breitgrins

    Und diesen Satz hier:

    So kann man einem ausgewachsenen Keiler schon einmal auf ca. 15m auf den Pelz rücken

    finde ich auch nicht ganz ohne! Wer ist denn so doof und läßt es darauf ankommen? Ausgenommen Verhaltensforscher

    Sich ohne Hast in die entgegengesetzte Richtung zu entfernen, hört sich allerdings gut an... Was bleibt mir auch anderes, nach dem ich mich ja schon als "Nichtkletterer" geoutet habe :-))))

    Nur weiß ich nicht, ob ich das so ganz ohne Hast hinbekommen würde? Zumindest innerlich wäre ich sowas von gehetzt, mehr geht nicht!!! :-)))

    Wir wünschen ebenfalls ein wunderschönes Weihnachtsfest!!!

    http://smilies-world.de/smilies_pictures/3479.gif

  • 11
    Antwort von mikael mikael

    Hallo Acömchen. Eine Urplötzliche Begegnung mit einem ausgewachsenen Wildschwein kann tödlich enden. Das erste Mal hatte ich nur gehört, man berichtete von drei Kriegsheimkehrer, die hat ein Keiler durch die Oder gejagt und gekillt, aber nur gehört. Dann war ich als 11-12 Jähriger unterwegs, ich kam gerade vom Training, zufällig Sah ich gerade diese Serie und ich vollkommend Fasziniert von den Schwarzkitteln. http://www.youtube.com/watch?v=P_fCh6FbO2g Da sah ich ein paar 100 Meter eine Bache mit Frischlingen über die Straße von einem Wald in den anderen Wald wechseln und ich hinter her. Ich holte auch schnell auf. In Erinnerung hab ich es so, als ich auf knapp 100 M. heran war, drehte sich die Bache das erste Mal um und grunzte und ich „Blödmann“ verstand es nicht, ich näherte schneller und weiter, dann war ich ungefähr 50 Meter an die kleine Rotte dran da drehte sich die Bache erneut um und jagte mich aus den Wald, ich hätte Glück und schnelle Beine, hätte mich die Bache erwischt, die hätte mich zur S.a.u gemacht.;-))

    Als ich bei der NVA war, hatten wir Kampftruppen bei einem Übungsschießen betreut und unser Zeltlager mitten im Wald aufgeschlagen. Um Biologische Küchenabfälle zu beseitigen buddelte man ein großes Loch so 3 X 3 Meter und ich musste nachts Wache stehen. Ich lief auch in der Nähe des Loches lang und hörte ein Geräusch, ich machte meine Taschenlampe an und dann sah ich ihn Ein Keiler gut 1,20-1,30 Rücken Höhe. Als erste machte ich die Lampe aus und dann ging ich langsam in Richtung Lagerfeuer zurück, in dieser Nacht bewegte ich mich nicht mehr von dem Lagerfeuer weg, vor Schiß. Als ich das erlebte, glaubte ich die Geschichte von den Kriegsheimkehrern. Die Hauer der Wildschweine nennt man nicht umsonst, Gewaff.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Hey Mika!

    Ein Loch für Kücheabfälle von 3 x 3 Metern? Ihr habt aber ne Menge Müll gemacht ;-)))

    Aber was mach ich denn nu, wenn ein "mutiger Krieger" schon den Rückzug antritt?

    Auch wegschleichen?

    Gaaaaaanz viele liebe Grüße an dich und FROHE WEIHNACHTEN!!!!

    Kommentar von mikael mikaelmikael

    Na ja gut, jedenfalls , ganz genau bekomme ich es nicht mehr zusammen, wir waren schon 30-40 Mann und die Abfälle mussten ja tief verbuddelt werden, so das wir noch 1,5 M Boden oben rauf werfen konnten, ich glaube sie sind mit den Abfällen mehr in die breite gegangen um genug Erde rauf zu bringen.

    Wenn ich sehe sie haun ab, was die Wildschweine beim Erscheinen des Menschen zu 99,9% machen würden, ich würde mein Ding weiter machen. Also in Wirklichkeit würde ich Situationsbedingt entscheiden, wenn die Schweine auch gehen würden, wäre es mir zu nahe, würde ich entgegengesetzt abhaun. Auch Euch schöne Festtage.

  • 8
    RatgeberHelden Antwort von inicio inicio

    ich bin nur einmal im berliner wald einer rotte begegnet -zum glueck habe ich diese rechtzeitig gesehen und gehoert und mich seitwaerst in die buesche geschlagen...

    ich glaube ,dass sowie so das sicherste ist -moeglichst unauffaellig und langsam und leise das weite suchen... schoene weihnachten! LG ini

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Seitwärts in die Büsche???? Und wenn da noch mehr sind? Dann doch lieber freies feld wo ich die "Gefahr" sehen kann.....Obwohl....verstecken klingt doch gar nicht sooooo schlecht...wenn ich schon nicht auf den Baum komme Grins

    LiebeweihnachtlicheGrüßchennachEnglandrüberschick

    Kommentar von inicio inicioinicio

    mir kam in vollerfahrt eine ganze rotte eingegen -wildschweinmama mit diversen kleinen. in berliner waeldern -das stehen nur hohe kiefern hat man kaum chancen baeume zu erklimmen. da erschien es mir das einzig meoglcher mich moeglichst unauffaellig zu entfernen. nuetzlich war das:)

    ein befreundeter jager hat dann auch gesagt, dass das eine gute idee ist. mit hunden, sollte man die zum schweigen verdonnern(meine wissen was psss..heiss) und sich dann davon schleichen. das wichtigste ist ;ruhe und unauffaelligkeit. dann wirst du kaum wahrgenommen und auch nicht als gefaehrlich.

  • 7
    RatgeberHelden Antwort von Portbatus Portbatus

    Im Normalfall passiert gar nichts, weil die Sauen sehr Menschenscheu sind, außer in Großstädten, wo sie nicht bejagt werden können.

    Aber jetzt ist bald Rauschzeit, Januar-Februar (wenn die Bachen läufig werden), da werden Keiler leicht aggressiv.

    Einer führenden Bache immer ausweichen, weil sie leicht nervös wird, wenn sie Ihre Frischlinge in Gefahr sieht. Ich war schon mehrfach auf einem Baum ;-)), dass ist aus meiner Sicht keine Feigheit. Denn gegen ein angreifendes Schwein hast du keine Chance.

    In dem Moment, wo du langsam rückwärtsgehst, wird die Reizdistanz größer und du bist immer mehr in Sicherheit. Laufen würde ich nie, weil dann eine Verfolgungsreiz gesetzt wird.

    Genau vorhersagen kann man es nicht. Im Notfall den Hund losmachen, damit er sich frei bewegen bzw. retten kann. Große Hunde haben keine Chance, nur erfahrene Terrier. Also Hunde immer fern halten oder wie du es schon gemacht hast, anleinen. Immer, wenn er auf Spuren besonders reagiert, egal ob Hase oder Sau.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Na toll! Schon wieder der Baum Tipp......Wir haben hier sehr viele Nadelbäume. die haben unten rum nicht gerade viele Äste an denen man sich hochziehen könnte....

    Und deine Aussage das große Hunde genrell keine Chance haben beruhigt mich auch nicht gerade ungemein....ich habe nämlich einen großen Hund...

    Bleibt noch das langsam rückwärts gehen. Aber wieso rückwärts?

    Danke für deine Antwort! LG & Frohes Fest!

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Nah ja, nicht unbedingt rückwärts, aber schon schauen, was das Wildschein macht.

    Frohe Weihnachten

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Schauen was das Schwein macht? Wofür? Ich kann ja eh nichts machen ;-))) Besser nicht gucken :-)))

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Glaub mir, wenn dir ein wütendes Wildschwein auf den Fersen ist, kommst du jeden Baum hoch, und zwar mit solcher Geschicklichkeit, das jedes Eichhorn vor Neid erblasst!! Der Hund hat nur eine Chance: Rennen was das Zeug hält!! Bleibt nur zu hoffen, dass er klug genug ist, abzuhauen, und nicht den Helden spielen will.

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Richtig, ich rede auch aus Erfahrung ;-)), ungeahnte Fähigkeiten beflügeln den Baum hinauf, Angst.

    Großer Hund oder nicht, denn nur ein Terrier ist leicht genug wie eine Fliege, die Wucht des Hiebes auszufliegen oder reaktionsschnell genug, auszuweichen und verrückt oder wütend genug, trotzdem wieder anzugreifen, denn dafür wurde er gezüchtet.

    Ich habe es oft genug erlebt und auch Terrier trotzdem sterben sehen, weil sie eben Pech hatten, meistens hatten sie Glück. Das ist auch Jagdrealität.

    Trotzdem nochmals betont, Wildschweine sind nur gefährlich, wenn sie sich bedrängt fühlen.

    Darum Abstand halten oder sanfter Rückzug. Ausnahmen sind, wie schon gesagt, führende Bachen und rauschende Keiler.

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Ja schon ;-)), ich sehe einer Gefahr lieber ins Auge und schalte auf Plan B um, > Baum, wenn er da ist ;-)), ich habe es schon gemacht.

    Kommentar von YarlungTsangpo YarlungTsangpoYarlungTsangpo

    Große und sogar unerfahrene Hunde haben eine Chance ! Wenn sie Sauschaerfe Haben.

    Kommentar von Dixert Dixert

    Nur Terrier :-D :-D...weltklasse...ich könnte mich tod lachen...Ntürlich haben größere Hunde auch eine Chance!!...hab es live miterleben dürfen...also bitte keine Behauptungen aufstellen die keinen Sinn ergeben...

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Ich will dir deine Erfahrungen nicht streitig machen und schon gar nicht unbedingt Recht haben. Bei der Frage geht es ja um jagdunerfahrene Hunde, von normalen Spaziergängern. Auch ein unerfahrener Terrier fliegt den Schlag einer Bache aus, wie eine Fliege, ein großer Hund hat zuviel Masse. Habe ich selbst sehr oft gesehen.

    In den Jahren nach dem Krieg, war ich selbst dabei, als immer wieder jagdscharfe große Hunde (zwei Deutsch Drahthaar, ein Griffon und ein Pointer dabei ums Leben kamen, so ist meine Erinnerung), später wurde es sogar untersagt, große Hunde einzusetzen. Bei den Terriern kam das auch vor, aber nur so ca. im Verhältnis 1:20.

    Die heutigen Sauen sind sehr viel mehr an die Zivilisation gewöhnt. Ob die heute weniger angriffslustig sind, entzieht sich meiner Kenntnis, ich jage seit ca. 40 Jahren nicht mehr.

    Nach dem Krieg, wo du Sauen ca. 15 Jahre lang nicht bejagt wurden und zu einer Landplage wurden und sehr menschenscheu waren und sehr angriffslustig waren. Das haben sogar Bauern auf den Felder erleben müssen.

    Heute gibt es Sauen sogar in den Großstätten z.B. Berlin und sind "fast" zahm, im Verhältnis zu früher.

    Kommentar von Dixert Dixert

    Also ich gebe dir auf jedenfal recht, dass jagunerfahrene Hunde zu 99% schlecht bei einer Begegnung mit einem Wildschwein dastehen. Und das Wildschweine immer näher an die Menschen heran kommen ist auch richtig. Das kann ich tagtäglich miterleben :-)... Stimmt schon, ein Terrier ist klein schnell und wendig...dementsprechend kann er einem massigen Schwein gut ausweichen, aber das heißt nicht, dass nur Terrier eine Chance haben. Unser Husky hat schon zwei Schweine erlegt (ich bin nicht stolz drauf und mache ihn auch nicht mehr von Leine). Gut man kann sagen das war glück, glaube ich aber nicht. Ich bin kein Jäger oder besser gesagt mein Hund ist kein Jagdhund, aber er scheinbar trotzdem gut im Kampf gegen Schweine...selbst ein 20cm langer Riss am Hinterbei durch einen Keiler hat ihn nicht abgeschreckt... Er ist nicht hin gerannt und hat das Schwein zu boden gerissen, er hat es solange verfolgt und in den Bau getrieben bis es nicht mehr konnte...deshalb vertrete ich die Theorie, dass Hunde nicht immer als verlierer gegen Schweine ausgehen...klar, von der Masse und Kraft gesehen ist ein Schwein im Vorteil besonders in der Rotte...aber ein gerissener Hund mit viel Ausdauer kann auch einem Schwein gefährlich werden...

    Kommentar von Portbatus PortbatusPortbatus

    Lass dich nicht von einem Jäger erwischen, denn du beschreibst eine ungewollte Wilderei.

    Was du beschreibst, ist die uralte Wolfstechnik, relativ gefahrlos ein Stück Wild zu erlegen. So macht es auch heute noch jeder wildernde Hund.

    Das bringt selbst ein Dackel mit Rehwild zustande, obschon er nicht sehr schnell ist, aber ausdauernd und Rehe sind Sprinter aber keine Dauerläufer. Ich habe so einen Dackel von einem unbelehrbaren Halter, der trotz jahrelanger Verwarnung, den Dackel nicht anleinte, auf frischer Tat erschossen, als er wieder einen großen Rehbock verfolgte. Er hetzte immer nur und tötete, frass von dem Reh aber nie etwas.

    Bei einer Wildschwein-Jagd kommt es nicht zum hetzen, weil es zu unkontrolliert und du großflächig wäre. da wird getrieben und eingekesselt und die Hunde sprengen dann den Kessel und verschaffen so dem Jäger Gelegenheit zum Schuß oder zum Gebrauch der Blankwaffe (Saufeder). In der Situtation sind die Säue immer noch vollfit und nicht kaputtgehetzt. Und die nehmen jeden Kampf mit einem Hund an.

    Das gefährlich dabei ist nicht das Beißen der Sau, sondern dass schlagen mit dem messerscharfen Hauern, die die Rippen eines großen Hundes, wegen der Massen, problemlos durchtrennen. Wenn dann auch noch die Därme verletzt sind, kann man ihn nur noch auf der Stelle erschießen, obschon das eine der schwersten Pflichten eines Jägers ist. Denn der Hund ist für einen Jäger der wichtigste Begleiter und Freund.

    Ich habe schon zweimal einen Terrier im Rucksack nach Hause getragen, weil er die Rippen durchtrennt hatte und nur gesund gepflegt werden musste, nachdem er operiert worden war. Ich kenne keinen großen Hund der einen Keilerschlag, wenn er dann voll erwischt wurde, überlebt hat.

    Ein gehetzter Keiler ist da im Verhältnis fast wehrlos und brauch dann nach Wolfstaktik nur noch zur Strecke gebracht werden. Ich habe soetwas noch nie erlebt. wohl aber schon Rehe, die zu Tode gehetzt wurden.

    Darum rate ich dir, halte deinen Hund an, denn der hat im wahrsten Sinne des Wortes Blut geleckt und wird sich diese "Erfolgsdroge" immer wieder verschaffen wollen.

    Du kannst allenfalls diese Jagdleidenschaft umleiten, z.B. durch Futterbeuteltraining, da hat er alle Elemente der Jagd enthalten.

    Aber hier auch noch ein Tipp, was du selbst sonst noch tun kannst, wo auch noch andere gute Sachen zu finden sind für Großhunde.

    http://www.hovawart-info.de/jagdtrieb.htm

    Kommentar von Dixert Dixert

    Ja ich gebe dir in in alles Bereichen völlig recht. Mein Hund darf, seitdem er das letzte Schwein erlegt hat ,nicht mehr frei durch den Wald spazieren. Er hat wirklich Blut geleckt, und ich glaube nicht, dass ich das wieder aus ihm heraus bekomme. Beschäftigen kann ich ihn auch anders :-)

    Letztendlich ging es mir nur darum, dass ein Hund in der Lage ist ein Schwein zu töten...egal welcher Hund...was du ja mit deinen Aussagen bestätigst.

    Ich finde es aber schon krass, dass du den Dackel erschossen hast. Letztendlich ist es nur ein Tier was seinen Instinkten nachgeht. Den Hund dafür zu bestrafen finde ich nicht richtig. Meiner Meinung nach sollte ein Reh lieber von einem Hund getötet werden als von einem Menschen. Die Rehe sind im Wald größeren gefahren ausgesetzt als einem Hund, (bei uns z.B. Luchsen) die viel schneller sind... Und wir Menschen brauchen ja nun wirklich nicht den Moralapostel raushängen lassen :-)...wir töten hundertausende Schweine, roden Wälder ab und bauen Straßen durch den Wald (was vielen Tieren das Leben kostet) und beschweren uns dann wenn ein Dackel ein Reh zu tode jagt?? Sorry aber hier stimmt das Verhältnis nicht.

  • 6
    Antwort von Lupus1960 Lupus1960

    Danke auch die ein schönes Weihnachtsfest ! :-)

    Wildschweine bekommen meist früher mit, dass Menschen in ihrer Umgebung sind, und reagieren mit Flucht darauf. Wenn sie dagegen vom Menschen überrascht werden, dann sollte man einfach ruhig und still verhalten, damit man den Tiere nicht in Angst versetzt. Sie ziehen dann einfach weiter und ignorieren den Menschen.

    Ich bin auch schon mal einer Bache mit Frischlingen begegnet. Sie würde nur angreifen, wenn ihre Jungen in Gefahr wären. Doch wenn man einfach ganz ruhig stehenbleibt oder langsam zurück geht, dann fühlt sie sich nicht in Bedrängnis und beachtet den Menschen gar nicht.

    Auf alle Fälle sollte man ich aufgeregt herumschreien und hantieren, dann könnte sich so ein Tier auch genötigt sehen, sich und seinen Nachwuchs zu verteidigen.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Lupus! Hallo! Danke! ;-)

    Du hast dich aber sehr rar gemacht bei den Hundefragen.....Hab deinen Namen doch sonst öfters mal entdecken können....

    Vielen Dank für deine Antwort!! Werde bei einem erneuten zusammentreffen gaaaanz ruhig sein und versuchen die Schweinchen nicht zu verärgern ;-)

    Kommentar von Lupus1960 Lupus1960Lupus1960

    Gern, schön wenn man vermisst wird. ;-)

  • 4
    Antwort von Lollifan Lollifan

    Ich begnegne häufiger Wildschweinen und ich kann sagen: Im Normalfall einfach weitergehen, in deinem Fall hat sich das Schwein ja eh verzogen. Meine zwei besondersten und wohl aufregendsten Erlebnisse mit Schweinen waren wohl: 1: eine ganze Rotte ist auf mich und meine Hunde zugetrottet (getrabt), sie hatten mich noch nicht bemerkt und ich bin schnell geflohen (Hunde angeleint und ohne zu schreien mit normalem Schritt in das nächste haus, in deinem fall, wenn kein Haus in der Nähe ist, einfach in die andere Richtung gehen, dann fühlen sich die Schweinchen nicht bedroht.). 2: Ein Schwein (wahrscheinlich einm junges Männchen, keiler, der grade von seiner Rotte vertrieben worden ist ) wurde von den Hunden aufgescheucht und hat sie dann regelrecht angegriffen! Ein ziemlich großer Schock, meine erste Reaktion war, weil das Schwein gerade hinter meinem alten Husky hinterher war und ihn fast eingeholt hatte, mit erhobener Leine loszustürmen, laut zu brüllen und mit der Leine zu "wedeln" . Das Schwein drehte sich um und verschwand in gebüsch. Meine Knie zitterten immer noch auch als ich schon zuhause war ;). Also das hat bei mir geholfen, aber den Angriff meinerseits würde ich echt nur dann empfehlen wenn das Schwein dich wirklich angreift und nicht bei einer ganzen Rotte. Wenn das der fall ist: immer fliehen!

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Fliehen hört sich gut an :-)

    Danke für deine Antwort! Frohe Weihnachten!

    Kommentar von Lollifan LollifanLollifan

    Dir auch, und bitte!

  • 4
    Antwort von BoderCollie12 BoderCollie12

    Also ich langsam rückwärts gehen. Flien bringt meistens nichts da das Schwein Schneller ist. Wenn es einen Verfolgt zieh deine Jacke aus und wirf sie auf den Boden, das sollte das Schwein erstmal eine Weile beschäftigen. Dennach solltest du weg rennen bzw auf einen Baum klettern.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Bleibt zu hoffen, das meine Jacke auch dem Geschmack des Wildschweins entspricht :-) Das mit dem Baum ist nicht schlecht...aber wie schon erwähnt...ich kann doch das Dobermännchen nicht unten stehen lassen :-(

    Danke & LG

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Glaub mir, wenn dir ein wütendes Wildschwein auf den Fersen ist, kommst du jeden Baum hoch, und zwar mit solcher Geschicklichkeit, das jedes Eichhorn vor Neid erblasst!! Der Hund hat nur eine Chance: Rennen was das Zeug hält!! Bleibt nur zu hoffen, dass er klug genug ist, abzuhauen, und nicht den Helden spielen will.

    Kommentar von BoderCollie12 BoderCollie12BoderCollie12

    Ja aber Hunde sind schneller als Wildschweine.

    Kommentar von BoderCollie12 BoderCollie12BoderCollie12

    Ja aber Hunde sind schneller als Wildschweine.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    @BorderCollie12, da bin ich mir jetzt gar nicht so sicher. Hab gerade mal gegoogelt und folgendes gefunden...

    Wildschweine sind Sprinter, aber nicht ausdauernd. Sie erreichen auf kurzen Flucht- oder Angriffswellen Geschwindigkeiten bis zu 60 km/h.

    Quelle: http://www.hundezeitung.de/content/7609-Wildschweine

    Ist ein Hund wirklich schneller?

    Kommentar von BoderCollie12 BoderCollie12BoderCollie12

    Aber ich denke dass das Wildschwein eher weg rennen wird.

  • 3
    Antwort von ilknau ilknau

    Hi, Acoma: Mein Rat kurz und knapp: Fahr vor dem Schwein ab, denn wenn es auch JETZT nicht mag tösen, wirds im Frühjahr anders gewesen. Drum in flottem Galopp davon, dass du nicht zwischen Kinder und Sau komm Mama Schwein kann gar garstig sein und Hundi richtets nicht allein. Grins. Im Ernst, meine Mudda und ich + Susi ( Dackel - Yorki Mix ) hatten auch schon so eine Begegnung und die Rotte donnerte einfach an uns vorbei, weil rundrum genug Platz war während wir einfach nur baff guckten, überrascht stehen geblieben seiend, wo auf einmal die ganzen Schwarzkittel her kamen, denn nicht mal der Wauz hatte irgendwas gemerkt, obwohl die sonst ein Jäger vor Gottes Gnaden ist. Aber seitdem weiß ich, dass sie stark nach Maggi riechen bzw., die Umgebung, in der sie kurz zuvor waren Nachträglich schöne Weihnachten, guten Rutsch und ein gutes 2012, lG, ilk.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Hey!

    Ist das jetzt ein Scherz? Sie riechen nach Maggi??? Ich hasse Maggi :-))) Mir wurde schon bei einer Sau abwechselnd warm und kalt...wie ich mich bei einer ganzen Rotte fühlen würde, mag ich mir gar nicht vorstellen :-(

    Wünsche ebenfalls frohe Weihnachten gehabt zu haben!!! Rutsch gut rüber in ein hoffentlich tolles neues Jahr!

    Danke für deine Antwort! LG

  • 3
    Antwort von frugi frugi

    ... wenn Dir der Keiler nachläuft, was er nicht macht und Du jemals versucht hast auf einen Baum im Wald hochzuklettern, dann wird sich das Wildschwein das eine Weile mit ansehen und sich an Deinen vergeblichen Mühen den Stamm hochzuklettern vermutlich totlachen. Damit hätte sich das Problem von alleine gelöst. Genausowenig wie ein Auto nach einem Sturz in die Schlucht explodiert und brennt, genauso selten kommt es vor das dich ein Wildschwein angreift. Dann bitte doch heute lieber die Weihnachtsgeschichte, als so eine Geschichte. Liebe Grüße und ein schönes Fest vom frugileinchen ♥

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Danke frugilein, wie es mir scheint hat die Vorstellung wie ich versuche den Baum hochzuklettern und wieder runterrutsche, oder gar nicht erst hochkomme auch dich erheitert......

    Bist du dir wirklich sicher, das mir das Schwein nicht folgen würde? Ich irgendwie nicht.....

    Es grüßt grüßt dich ganz ganz herzlich......ICH

    Und nochmal:

    Frohe Weihnachten!!!!

    Kommentar von frugi frugifrugi

    ... nein acömchen, das Schwein würde Dir nicht folgen weil es an Dir gar kein Interesse hat, solange Du es nicht reizt oder provozierst. Sollten Frischlinge dabei sein, dann ist die Bache (Muttersau) schon auf das Wohl ihrer Jungen bedacht. Was aber in den seltesten Fällen mit einem Angriff anfängt.

    Liebe Grüße vom frugileinchen ♥

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Womit reize oder provoziere ich so ein Schweinchen denn eigentlich?

    Einem Hund schaut man nicht in die Augen...gilt das für ein Schwein auch? OMG, ein Hund kann auch die Angst spüren....ich hoffe das Schweine diese Fähigkeit nicht besitzen und falls doch, sie sich dadurch nicht provoziert fühlen???

    Ich weiß gar nicht ob die Idee diese Frage zu stellen wirklich so gut war...irgendwie fühle ich mich diesen Schweinen nun hilflos ausgeliefert ;-))))

    Frugileinchen! Hiiiiilfeeeeeeeeee!!!!! :-)))

    LG vom Acömchen ♥ :-)

    Kommentar von frugi frugifrugi

    ... liebes acömchen,wenn Du nur annähernd so gut wie Dein Hund ausschaust, dann sind es mit Sicherheit die Reize die das Schwein angriffslustig machen würden. Und sollte dann dieses "Schwein" schon so nahe bei Dir sein, daß es Dir in die Augen schauen kann, dann schau ganz verschämt zur Seite und die Sau wird Deinem Charme erliegen. Sollte die Situation allerdings eskalieren, dann keine Angst, denn von dem Baum, auf dem ich dann sitze und Dich beobachte, werde ich Dir weitere Instruktionen zurufen. Denn ich werde Dich nicht hilflos der Sau ausgesetzt lassen. Und ob eine Sau das Wort Angst kennt glaube ich nicht, denn bei meinen Waldspaziergängen sitze ich des öfteren auf einem Baum und die Sau grunzt zu mir rauf "komm runter du feige Sau". Also kann man davon ausgehen das sie keine Angst kennen.

    Ach ja, mein acömchen, ich wollte Dir jetzt mit diesem Tatsachenbericht keine Angst einflößen, denn im Ernstfall kannst Du Dich voll und ganz auf mich verlassen ("verlassen" fühlst Du Dich wenn Du Hilfe brauchst), denn ich bin Dein Held und Helfer in jeder Notsituation die Dein Kätzchen und Du nicht meistern können. Wozu hast Du mich denn als Freund !?

    Hast Du Verständnis dafür, wenn ich Dir zum Schluß sage das mir einfach so danach war Dir diesen hilfreichen Kommentar zu schreiben. Hätte ich das jetzt nicht getan, dann würdest Du wie immer im Wald herumirren mit der Angst es könnte sich hinter jedem Baum eine Sau verstecken und mit Dir flirten. Aber Du weiß auch daß auf jedem Baum auch ich sitzen könnte und Dir jegliche Hilfe anbieten werde.

    Dir, liebes acömchen und Deiner "Fellnase" noch zwei schöne, angstfreie Feiertage und liebe Grüße von Deinem heldhaften "frugileinchen" ♥

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Danke frugi! Du bist mein Held!!!! :-))))

    Kommentar von frugi frugifrugi

    ... damit, liebes acömchen, hat sich meine Vermutung bestätigt: "Ja, ich bin ein Held" ! Danke und liebe Grüße vom frugileinchen ♥

  • 3
    Antwort von Gogoschinski Gogoschinski

    Am besten ist es, das Wildschwein einfach zu ignorieren. Lauf einfach weiter und das Wildschwein wird sich auch nicht mehr an dich interessieren. Dein Hund hat dir sicherlich auch geholfen, das Wildschwein von dir fern zu halten. Auch bei der Begegnung einer Wildschweinfamilie, soltest du dich ruhig verhalten. Du solltest auf keinen Fall in Panik geraten und schon garnicht schreien! Das macht die Wildscheine nur noch aggresiever. Also wie gesagt, einfach ruhig verhalten und die Wildscheine nicht beachten. Ich hoffe ich konnte helfen :)

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Ignorieren? (is aber sehr schwer soviele Kilos einfach zu ignorieren) ;-) Einfach weiterlaufen? Aber in die entgegengesetzte Richtung oder? Darauf zugehen........die sind echt groß! Verdammt groß!!!

    Danke schön!

  • 3
    Antwort von GermanGirl2011 GermanGirl2011

    Wir hatten diese Begegnung auch schon mal - ich und eine Freundin mit unseren zwei Hunden im Wald, allerdings war es eine ganze Rotte mit Frischlingen. Die Rotte ist etwa 100 Meter vor uns über den Waldweg gelaufen, die Hunde haben die Tiere zum Glück nicht gesehen, wir haben sie angeleint und sind erst einmal ein Stück zurück gelaufen damit die Tiere sich nicht gestört fühlen.

    Generell würde ich sagen das man am besten ruhig und langsam den Rückzug antritt, auf keinen Fall schreien oder hastige Bewegungen machen. Ich würde auch darauf achten das der Hund sich möglichst ruhig verhält... Im Notfall auf einen Baum klettern und den Hund losmachen, gegen ein Wildschwein hat man nun mal leider keine Chance - dem Hund damit die chance geben sich in Sicherheit zu bringen.

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Eure Hunde haben die Tiere nicht gesehen, die 100 Meter vor euch über den Weg liefen? So ein "Träumerle" wünsch ich mir für den Fall das mir sowas passiert dann auch. Ich weiß es nicht, aber ich glaube es würde schwierig werden meinem Hund dazu zu bringen, sich ruhig zu verhalten..... Als wir das Schwein trafen, war er zwar ruhig, aber auch nur, weil alles sehr schnell ging und er, glaube ich, selber nicht so genau wußte was DAS da ist.

    Danke für deine Antwort! LG

    Kommentar von GermanGirl2011 GermanGirl2011GermanGirl2011

    Die Beiden haben gerade gespielt und sich auf dem Boden rumgewälzt... und meinem Dicken kann ein Hase über den Fuß laufen, der würde mich verdutzt angucken, nach dem Motto "Was war das denn? Hast du das gesehen?"

    Jagdlich ist da gar nichts mehr in seinen Genen ;)

  • 2
    Antwort von gretel222 gretel222

    Wie verhalte ich mich, wenn ich einem Wildschwein begegne?

    Das Beste ist, einfach weiterzulaufen und das Tier zu ignorieren. Das Wildschwein wird dann seinerseits auf Distanz bleiben und den Menschen nicht weiter beachten. Ganz wichtig: Auch wenn Frischlinge süß aussehen, sollte man ihnen auf keinen Fall zu nahe kommen. Das ist aber ohnehin sehr unwahrscheinlich: Wildschweine haben ein gutes Gehör und einen ausgeprägten Geruchssinn. Dass heißt, sie bemerken den Mensch früh und halten Abstand. Eigentlich gelingt es nur geübten Jägern, sich nah an die Tiere heranzupirschen.

    Was tun, wenn ich trotzdem in eine Wildschweinfamilie gerate?

    Für diesen unwahrscheinlichen Fall gilt: Keine hektischen Bewegungen machen und langsam entfernen. Die Bache, das Wildschweinweibchen, könnte sonst zubeißen. Das ist zwar unangenehm, aber nicht gefährlich. Die Begegnung mit einem Männchen dagegen kann durchaus lebensgefährlich sein: Die Keiler versuchen einen umzuschmeißen. Vor allem aber haben sie rasierklingenscharfe Zähne. Obere und untere Zahnreihe reiben gegeneinander, wodurch das Gebiss ständig geschärft wirft.

    Wie kann ich Keiler und Bache voneinander unterscheiden?

    Abgesehen von seinen großen, krummen Eckzähnen erkennt man einen Keiler schon von weitem gut an seinem Pinsel, dem Haarfortsatz seines Penis'. Mit etwas Erfahrung lässt sich außerdem erkennen, dass der Keiler kompakter gebaut ist und die Bache eine längere Schnauze hat.

    Kommt es vor, dass Wildschweine Menschen angreifen?

    Ein bewusster Angriff eines Wildschweins auf einen Menschen ist mehr Jägerlatein als Realität. Wenn überhaupt, würde das Tier auch höchstens eine Attacke machen und dann fortlaufen.

    Kann mich ein Hund schützen?

    Das hängt vom Hund ab. Kleine Hunde hätten gegen ein Wildschwein vielleicht eine Chance, da sie wendiger sind. Ansonsten ist das Wildschwein immer überlegen, weil es viel mehr Körpermasse aufbringt.

    Wie schnell ist ein Wildschwein?

    Wildschweine sind verdammt schnell, da haben selbst geübte Jogger keine Chance. Dass ein Wildschwein einen Menschen jagt, ist aber überhaupt sehr unwahrscheinlich. Übrigens: Wildschweine sind auch geniale Schwimmer.

    Warum sind Wildschweine im Herbst besonders aktiv?

    Für Schwarzwild, dazu gehören auch Wildschweine, ist diese Jahreszeit besonders wichtig: Jetzt futtern sie die Fettreserven für den Winter an. Es fallen gerade Bucheggen und Eicheln von den Bäumen. Die sind ein wichtiger Energielieferant für die Wildschweine.

    Warum kommen die Wildschweine zur Futtersuche in die Stadt?

    Wildschweine sind wie wir: einfach faul. Dort wo Menschen leben, kommen sie viel leichter an Nahrung heran. Da die Tiere Allesfresser sind, müssen sie nur eine Mülltonne umwerfen, schon sind sie im Schlaraffenland. Tiere, die sich so verhalten, nennt man auch Kulturfolger.

    Würden Wildschweine auch Menschen fressen?

    Wie gesagt: Wildschweine fressen alles, also auch Fleisch. Sie sind aber keine Raubtiere, sondern Aasfresser. Dass heißt, sie würden auf Futtersuche niemals einen Menschen anfallen. Liegt allerdings eine Leiche im Wald, kann es schon sein, dass Wildschweine sie anknabbern.

    Quelle: http://www.achim-achilles.de/laufthemen/aus-aller-welt/2030-neun-dinge-ueber-wil...

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    grins

    Also von Leichen im Wald sollte man sich fernhalten, dort könnten vermehrt Wildschweine zu finden sein.......DAS merke ich mir! :-)))

    Lieben Dank für deine Antwort! Wünsche frohe Weihnachten!

    Kommentar von gretel222 gretel222gretel222

    Richtig! Immer schön von Leichen fernhalten! ;-) Dir auch frohe Weihnachten!

  • 2
    Antwort von norberta norberta

    ich würde erst mal in aller Ruhe die Richtung wechseln. 1.) haben Wildschweine auch ein Recht auf ihre Ruhe, 2.) muss man den Jadginstinkt des Hundes nicht provozieren, 3.) ist der Spaziergang dann entspannter

    kein wildtier läuft den menschn hinterher, das ist fakt

    wenn die sau junge hat gilt das gleiche wie bei allen anderen tieren: einfach in ruhe lassen (auch die richtung wechseln und zwar r u h i g. (JEDES MUTTERTIER VERTEIDIGT SEINE JUNGE, das ist Fakt! und inbedingt ernst zu nehmen)

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Oh! Glaub mir, ich nehme JEDES Wildschwein ernst! Ob Muttertier oder auch nicht.

    Auch ihre Ruhe können sie nur zu gern vor mir haben. In 20 Jahren, die ich hier im Westerwald wohne, war das erst das zweite Wildschwein das ich gesehen habe. Darf auch gern das letzte sein. Ich habe höllischen Respekt (oder nennt man das Angst?) vor den Tieren. Natürlich würde ich ihnen ausweichen, wenn möglich, aber wer kann denn ahnen das so ein Tier am hellichten Tag unseren Weg kreuzt?

    Von entspannten Spaziergängen kann im moment auch nicht wirklich die Rede sein, irgendwie habe ich nun immmer das Gefühl, das wieder eins aus dem Wald kommt.....

    Wußte bis dato selber nicht, das ich so ein Angsthase bin.:-)

    Danke für deine Antwort! Wünsche Frohe Weihnachten!!!!

  • 2
    Antwort von dodatak dodatak

    Ich glaube das du eh in so einem Moment nicht die nerven halten könntest und schreiend weg läufst =D

    Ja ds mit den Frischlingen stimmt schon....

    Wenn so ein Wildschwein auf dich zuläuft,dann würdeich,so flink wie ich bin,immer in Z form rennen und Bäume nutzen um meine richtung schlagartig zu ändern.

    Ob du das könntest....weiß ich nicht^^

    Hab mal gehört,dass Wildschweine ihr Genick oder so nich drehen können und somit ihr ganzes Körper drehen müssen.(suche bestätigung)

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Suche ebenfalls Bestätigung :-)))

    Aber ich bin doch vor dem Wildschein. (ich fliehende, Schwein im schlimmsten Fall Verfolger) ergo muß es ja seinen Kopf auch nicht drehen. Selbst wenn ich ein wunderschönes Z renne....es sieht mich!

    Danke für deine Antwort! LG

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    @Dodatak Nein, das stimmt nicht. Auch Wildschweine können ihr Genick drehen. Da hat man dir was Falsches erzählt.

    Kommentar von dodatak dodatakdodatak

    War es dann,dass sie nicht nach oben schauen können ?

    Irgendwas muss es doch sein ....nachdenklich :/

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    lach!! also, zu versuchen sich hinter dem Schwein verstecken bringt nichts ......

    Danke Terrier74

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Doch, auch nach oben schauen können sie. Der Mythos, dass sie ihr Genick nicht drehen können, stammt wohl daher, dass ein Wildschwein, sobald ihm etwas verdächtig vorkommt, fast immer "Front" zur möglichen Gefahr macht. Die stärkste Waffe einer Sau ist nunmal ihr Kopf. Allein ihre Nackenmuskeln übertreffen jeden menschlichen Oberschenkel bei weitem. Ich habe mit eigenen Augen gesehen, wie ein ca. 7 Jahre alter, von mir selbst verwundeter Keiler einen 8 Zentimeter starken Ast mit einem einzigen Schlag seines Kopfes zertrümmert hat. Da steckt schon richtig Power drin. Voll ausnutzen können sie ihre Kraft aber nur, wenn sie frontal auf den Gegner losgehen und dann mit dem Kopf nach rechts oder links schlagen. Meistens sogar von unten rechts nach oben links oder umgekehrt. Daher wenden sie den Körper gleich von Anfang an komplett. Denn wenn sie nur den Kopf drehen und dann ein Feind von der Seite kommt, geht ihnen Schlagkraft verloren. Und das riskiert ein Wildschwein nicht. Wenn sie sich aber sicher fühlen, auf Nahrungssuche sind oder Artgenossen beobachten, dann drehen sie meist auch einfach nur den Kopf.

  • 1
    Antwort von Mystika1245 Mystika1245

    Das Wildschwein hat in deinem Fall, die Konfrontation gemieden und ist verschwunden bzw. hat den Rückzug angetreten. Es gibt aber auch die andere Sorte Schwein, die sofort angreifen.

    In diesem Fall hast du drei Möglichkeiten:

    • Du kletterst auf einen Baum ( mit Hund schlecht )

    • Du machst dich extrem Groß, brüllst das Schwein so laut du kannst an und rennst auf es zu ( Arme hoch und Jacke ausbreiten )

    • Du kämpfst ( Nicht zu empfehlen, da das Schwein echt viel Power hat und ohne Waffe hast du nicht viel Chancen )

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Version 1, scheidet aus....kann mich nicht retten und meinen Hund seinem Schicksal überlassen....

    Version 3, scheidet ebenfalls aus, wie schon gesagt, bin unbewaffnet

    Da hätten wir noch Version 3, bist du dir wirklich sicher, das ich damit nicht den Zorn des Schweins auf mich ziehe? Und außerdem bleibt dann zu hoffen, das meine Stimme nicht versagt.....

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Also, diese Sorte Schwein, die SOFORT angreift, ist ein Mythos. Passend zu deinem Nickname. Widschweine sind zwar mit Abstand die stärksten und wehrhaftesten Tiere in unseren Wäldern, aber auch sie greifen nur dann an, wenn es absolut unvermeidbar ist.

    Kommentar von Mystika1245 Mystika1245Mystika1245

    So auch nicht ganz richtig.....so ganz ein Mythos ist es nicht.

    Musste ich selbst schon feststellen......

    Große Wiese, weit und breit keine Frischlinge und jede Menge Fluchtmöglichkeiten für das Tier und trotzdem hat es angegriffen.

    Es passiert immer wieder das Wildschweine Menschen angreifen, ist aber auch verständlich, da wir in ihren Lebensraum eindringen, der sowieso immer kleiner wird.

    http://www.donaukurier.de/extras/kindernachrichten/art71515,1749344

    Kommentar von Mystika1245 Mystika1245Mystika1245

    Groß machen hilft meist in der Natur. Je größer um so besser und je lauter etwas ist um so furchteinflößender ist es.

    Meist funktioniert es aber wie gesagt nur meist, nicht immer!

    Das hat mir auch schon ein paar mal den Hals gerettet.

    Das dumme daran ist, dass man ( so wie beim Menschen auch ) nicht jeden beeindrucken kann.

    Das Wildschein z.B. ist ja nicht blöd und checkt erst mal seinen Gegner sowie seine Chancen zu gewinnen ab.

    Wenn du dich aufeinmal groß machst und dazu noch schreiend auf das Tierchen losgehst, kann es damit nichts anfangen und wird, vorrausgesetzt es ist nicht im totalen Agressionsrausch und hat eine Rückzugsmöglichkeit, die Flucht antreten.

    Hauptsache, es hat immer die Wahl zwischen Flucht und Kampf.

    Kommentar von norberta norbertanorberta

    stimmt (Punkt 3) habe ich auch im Asterix-Film gesehen. Obelix nahm das Schweinchen einfach hoch ;)) und warf es fort ...

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma
    Kommentar von Mystika1245 Mystika1245Mystika1245

    Mit den richtigen "Werkzeug" und dem nötigen Wissen, braucht man keinen Zaubertrank...... :p

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Diese "sofort angreifenden Wildschweine" sind dann in aller Regel solche, die von so genannten Tierfreunden regelmäßig gefüttert werden. Die können dann natürlich auch mal etwas ungehalten werden, wenn dann mal einer kommt, der nichts fressbares dabei hat. Aber direkt als Angriff würde ich das noch nicht werten, eher als ein etwas nachdrückliches betteln. Denn ein echter, wirklich ernst gemeinter Angriff geht immer ziemlich blutig aus. Unsere Borstenträger sind da nicht besonders zimperlich.

  • 1
    Antwort von norbi21 norbi21

    halte dich und deinen Hund von ihnen fern, dann pssiert nichts, es sei denn du bist mit einer guten Armbrust auf Jagd, aber dann solltest du das Tier vor dem Verzehr auf Trichinen untersuchen!

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    grins Ich bin immer unbewaffnet, wenn wir unterwegs sind....

    Ich bin sicher nicht auf eine Begnung aus, würde Stellen meiden von denen ich wüßte, das sie sich dort aufhalten, aber woher soll ich wissen wo die gerade rumlaufen?

    Danke & wünsche ein schönes Fest!

  • 1
    Antwort von Eleganza Eleganza

    ich würde auf den nächsten Baum klettern und warten :)

    Kommentar von norbi21 norbi21norbi21

    und der Hund?

    Kommentar von Acoma AcomaAcoma

    Erstmal bin ich kein wirklich geschickter kletterer......und was mach ich mit dem Hund? Selbst wenn ich es auf einen Baum schaffen würde (was ich nicht glaube), meinen 45 Kilo Hund krieg ich auf sicher nicht hoch :-)

    LG & Frohe Weihnachten!

    Kommentar von Terrier74 Terrier74Terrier74

    Glaub mir, wenn dir ein wütendes Wildschwein auf den Fersen ist, kommst du jeden Baum hoch, und zwar mit solcher Geschicklichkeit, das jedes Eichhorn vor Neid erblasst!! Der Hund hat nur eine Chance: Rennen was das Zeug hält!! Bleibt nur zu hoffen, dass er klug genug ist, abzuhauen, und nicht den Helden spielen will.

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