Frage von erikology, 93

Begegnung mit Spendensammler - was meinte er damit?

Hallo, und zwar war ich heute morgen in der Stadt unterwegs. Als ich auf dem Nachhause Weg war, kam plötzlich ein Mann (denke mal, syrischer Abstammung) mit einem Täfelchen zu mir...er wollte offensichtlich Spenden sammeln; darauf zu sehen waren bereits einige Unterschriften. Er tat das auf eine sehr aufdringliche Weise und ich konnte ihn natürlich nicht abweisen. Wäre ja asozial. Ich fragte ihn auch, ob er eine Unterschrift und Geld wolle...seiner Mimik konnte ich entnehmen, dass er warscheinlich kein Deutsch könne - die Spendenliste war nebenbei auf Englisch...also trug ich mich dort eben ein, und er klopfte mir dabei auf den Rücken...ich hatte noch etwas Kleingeld in der Tasche und wollte es ihm geben - wäre ja nichts dabei gewesen. Stattdessen klopfte er mir wieder auf den Rücken (sanft natürlich) und schüttelte den Kopf.

Und nun die Frage: warum hat er es abgelehnt? Wollte er vllt mehr Geld? War es womöglich ein Betrüger, der den Leuten Geld abziehen will??

Auf der einen Seite fühle ich mich gut, dass ich wenigst. etwas Interesse gezeigt habe, auf der anderen schlecht, da ich ihm nix geben konnte. Habt ihr sowas auch schon mal erlebt? Wie seid ihr mit diesen Gedanken umgegangen?

Antwort
von tryanswer, 54

Es ging in dem Fall "nur" um deine Daten. Das Geld hat er abgelehnt, da man ihm sonst Bettelei unterstellen würde, so daß die Polizei entsprechende Maßnahmen einleiten könnte.

Kommentar von Him6eere ,

Und was will er mit seinen/ihren Daten?

Kommentar von tryanswer ,

Keine Ahnung, ich weiß doch nicht was der Fragesteller da unterschrieben und welche Daten er angegeben hat.

Kommentar von erikology ,

Also ich hab nur meine Stadt u. eine unleserliche Unterschrift hinterlegt...kann man das irgendwie rausfinden oder zurückverfolgen? ich mach mir gerade sorgen

Kommentar von tryanswer ,

Bleibt noch die Frage, was du da unterschrieben hast - wenn du aber nicht ausgeraubt wurdest und dein Name unleserlich ist, hast du aber sonst eigentlich nichts mehr zu befürchten.

Antwort
von DerHans, 32

Das war ein Mitglied einer Drückerkolonne. Wahrscheinlich konnte der AUCH kein Wort syrisch.

Er wollte ein Abonnement. Mit Kleingeld geben die sich nicht zufrieden.

Kommentar von erikology ,

kann der das irgendwie zurückverfolgen lassen und mich erpressen???

Kommentar von DerHans ,

Wie denn?

Antwort
von padalica, 34

Also das klingt ja fast so wie die Frauen in Paris am Eifelturm...

Da muss man auch nur unterschreiben und um die 10€ zahlen...nur Spendet man da für niemanden, außer dem den du das Geld gegeben hast.

Hast du nur eine Unterschrift gesetzt oder noch weitere Daten von dir angegeben?

Kommentar von erikology ,

Also ich hab die Unterschrift extra hässlich und die Stadt hingeschrieben...also der war mehr oder weniger dort...kann da irgendwas passieren? Muss ich da jetzt angst haben, in die Stadt zu gehen?

Kommentar von padalica ,

Nein, alles gut... du hast weder deine Adresse noch Bankdaten angegeben, ich würde mir da keine Gedanken machen... der wollte nur dein Geld. also mach sowas lieber nicht nochmal, wenn du richtig soenden willst gibt es extra Aktionen und richtige Einrichtungen. Niemals jmd. auf der Straße spenden geben.

Antwort
von dresanne, 56

Hast du den Durchschlag gelesen, der hinter der Unterschriftenliste war? Meist verpflichtet man sich damit zu einer Zahlung, oft sogar im Abo. Wieso unterschreibst Du sowas?

Kommentar von erikology ,

Ich war einfach dumm...was kann da jetzr passieren?

Antwort
von Colopia, 37

Hast du mal geprüft, ob dir nicht ein anderer "Kulturbereicherer" bei der ganzen Ablenkung  dein Handy, Geld oder sonstwas gestohlen hat?

Nebenher: Du unterschreibst einfach irgendwas, ohne zu wissen, was genau? HALLO???

Kommentar von erikology ,

Nein, gestohlen wurde mir gottseidank nichts

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