Frage von uknown, 77

Befürwortet ihr sterbehilfe?

Also ich schon. Solang es ausgewählte Fälle sind. Man sollte nicht jedem erlauben , aus dem Leben zu treten. Aber meiner Meinung nach sollte es erlaubt sein , sein Leben auf eine ordentliche Art und Weise zu beenden anstatt es iwie allein zu tun.

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von JTKirk2000, 19

Wenn die betreffende Person sich aus gesundheitlichen Gründen nur noch quält, durch medizinische Behandlung keine wirkliche Heilung möglich zu sein scheint und die Person selbst sterben möchte, aber aus eigener Kraft dies nicht herbeiführen kann, dann, aber auch nur dann, würde ich diese befürworten.

Wenn man jedoch nur aus einer hormonellen Laune heraus meint, dass das Leben keinen Sinn mehr hat oder man aus anderen Gründen keine Hoffnung mehr sieht, dann braucht es keine Sterbehilfe, denn dann kann man es, sofern man es tatsächlich will, durch Selbstmord auch allein erreichen. Das bedeutet nicht, dass ich Selbstmord gutheiße, aber das ist ohnehin egal, wenn es jemand unbedingt will.

(Ich meine, ich war früher einmal selbst kurz davor, mir das Leben zu nehmen. Nicht weil ich keine Hoffnung mehr hatte, sondern gerade weil ich Hoffnung hatte - allerdings nicht in Bezug auf mein gegenwärtiges Leben sondern in Bezug auf das ewige Dasein. Heute bin ich nur noch lebensmüde, was bedeutet, dass ich mein Leben nicht mehr aktiv riskieren oder gar absichtlich beenden würde, aber in der Hinsicht, dass ich kein Problem damit habe, wenn es möglichst bald zu Ende ist.)

Kommentar von JTKirk2000 ,

Vielen Dank für das Sternchen. :)

Antwort
von Husaria, 26

ja, wenn Menschen leiden müssen und es wünschen zu sterben. 

Antwort
von Chaoist, 10

Das ist eine sehr heikle Diskussion, bei der ich inzwischen zu dem Schluss gekommen bin, die Sterbehilfe ( weder aktiv noch passiv ) zu befürworten. Viel mehr verneine ich das Verbot beider Praktiken.

Sterbehilfe darf nicht unter Strafe gestellt werden. Es bleibt dem helfenden Menschen überlassen, die ethische Frage für sich zu beantworten. Im Falle einer Gruppe von zukünftig "Hinterbliebenen", wird dies eben zur Aufgabe der Gruppe.

Der Staat hat sich dabei raus zu halten.

Antwort
von pingu72, 26

Auf jeden Fall! Natürlich ist das individuell zu entscheiden, aber ich finde niemand sollte unter Qualen leben "müssen".

Antwort
von ichhaltnhh, 39

Ich denke, wenn ein Mensch sterben möchte und dies mit einem freien Willen entscheidet, sollte er das auch dürfen. Allerdings sollte er dafür nunmal auch krank sein oder ähnliches. Sonst würden sich am Ende noch alle das Leben nehmen und das aufgrund kleiner unbedeutender Dinge.

Kommentar von ponyfliege ,

wer würde das deiner meinung nach beurteilen, ob jemand freitodwürdig ist?

Kommentar von ichhaltnhh ,

Wenn man auch Sterbenskrank ist.. ich denke für psychische Probleme gibt es heutzutage viele Therapeuten und Hilfe.

Kommentar von ponyfliege ,

auch psychische krankheiten können sterbenskrank sein.

und auch jemand mit einer geistigen behinderung hat das recht auf seinen freien willen.

und auch kinder haben das recht auf ihren freien willen.

schon klar - das thema ist sehr kontrovers... aber wo bleibt die würde, wenn der eine freitodwürdig sein soll und der andere nicht. und auch psychisch kranke haben ihr recht auf menschenwürde.

Antwort
von dielauraweber, 27

keiner hat das recht zu bestimmen, ob ein anderer mensch sterben darf oder nicht. jeder tritt ab und dann wenn er es will und entscheidet. die frage ist ob dieserjenige hilfe dazu verlangt und wie. sterbehilfe ist ein zweischneidiges schwert. ncihts spricht dagegen alles zu tun, dass eine person ihren wunsch umsetzen kann. helfen sollte man niemanden dabei physisch.

Antwort
von rosacanina45, 15

Keiner hat mich gefragt, ob ich geboren werden will. Und demnach hat mir auch keiner zu sagen, wann und wie ich zu sterben habe.

Antwort
von michi57319, 27

Palliativmedizin ist Sterbehilfe unter dem Deckmantel der ärztlichen Verantwortung.

Wenn die Schmerzlinderung so hohe Dosen mit sich bringt, die tödlich enden können, wird kein Arzt "nein" sagen und den letzten Schmerz stillen.

Ich wünsche mir, daß ich einen solchen Arzt treffe, wenn die Zeit gekommen ist und ich an einer Krankheit leide, die das notwendig macht.


Antwort
von ponyfliege, 30

aktive sterbehilfe - bei patientenwillen ohne verfügungsgewalt durch angehörige

passive sterbehilfe - bei patientenwillen ohne verfügungsgewalt durch angehörige.

freitodbegleitung - definitives JA.

in der schweiz gibt es das bereits. dort kannst du dich informieren:

https://de.wikipedia.org/wiki/Exit_(Schweiz)

die organisationen haben sich unter dem namen exit zusammengetan.

Antwort
von Zain12345, 20

Wenn es Auswegslos ist dann schon

Antwort
von PeterP58, 27

für sich selber sollte man das bestimmen dürfen. tun ja einige eh (achtung, zug!).

für "angehörige" gibt es patienten-verfügungen um die maschinen abstellen zu lassen.

aber ja - im prinzip bin ich unter bestimmten voraussetzung für sterbehilfe! sehr sogar!

Antwort
von GlenmoreMorgan, 22

Jeder sollte das recht besitzen sterben zu dürfen er möchte

Kommentar von GlenmoreMorgan ,

ohne das er möchte****

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