Mitte November läuft mein einjähriger befristeter Arbeitsvertrag aus. Bei Einstellung wurde mir gesagt, dass ich nach der Befristung entfristet werde. Jedoch ist es ja jetzt so, dass man sich immer drei Monate vor Vertragesende beim Arbeitsamt melden muss. Jetzt hatte ich meinen Arbeitgeber gefragt, ob es drei Monate vor Vertragesende etwas Schriftliches gibt, dass man unbefristet eingestellt wird, damit man nicht zum Amt muss. Dies wurde verneint und ich könnte rein theoretisch noch am letzten Tag des Vertrages die Nachricht bekommen, dass ich unbefristet weiter beschäftigt werde. Kann sich der Arbeitgeber das wirklich so leicht machen? Bei mir ist jetzt auch noch der Fall eingetreten, dass wir gerade den Kredt fürs Haus abgezeichnet haben und mir wäre es schon wichtig eine Absicherung zu haben, ob ich Mitte November noch Arbeit habe oder nicht. Ich müsste ja sonst auch Bewerbungen schreiben. Vielen Dank im Voraus. MfG
Befristetes Arbeitsverhältnis
Antworten (10)
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3Antwort von
anjannianjanni
Geh halt zum Arbeitsamt und melde Dich da. Du kannst die Meldung dann gegebenenfalls auch wieder zurückziehen. Solche Fälle haben die öfter!
Und schreibe ruhig auch die eine oder andere Bewerbung. Sicher ist sicher. Und vielleicht kommt da ja ein attraktives Angebot daher, das Dir dann noch mal eine ganz andere Verhandlungsposition bei Deinem Arbeitgeber verschafft.
Einen Kreditvertrag für ein Haus hätte ich in Deiner jetzigen Situation jedenfalls nicht unterschrieben. Da hätte ich lieber noch ein halbes Jahr gewartet... Oder ist die Finanzierung über Dein Ehegespenst schon gesichert?
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Ihr Arbeitgeber hat Recht, es bleibt Ihnen nichts anderes als sich 3 Monate vor dem Ende der Befristung bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend zu melden. Die Meldung können Sie auch telefonisch machen.
Angesichts Ihrer Lebensplanung würde ich Ihnen empfehlen ab sofort mit den Bewerbungen zu beginnen. Parallel dazu können Sie auch noch einmal mit Ihrem Arbeitgeber sprechen. Erinnern Sie ihn an seine mündliche Zusage Sie in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernehmen zu wollen. Sammeln Sie für das Gespräch leistungsbezogene Argumente bzw. welche Aufgaben Sie mit welchem Erfolg übernehmen, um es für Ihren Arbeitgeber möglichst erstrebenswert zu machen Sie unbefristet zu übernehmen.
Peter Kleinsorge
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1Antwort von
1703Edlu Ich würde auch zum Arbeitsamt gehen, aber in deinem Vertrag sollte doch trotzdem eine Kündigungsfrist stehen, oder nicht? Sicherlich kennen die auf dem Arbeitsamt ähnliche Fälle. Und außerdem würde ich mir auch überlegen, ob ich bei einem Arbeitgeber, der mich so in der Luft hängen lässt wirklich längere Zeit arbeiten möchte. Viel Glück.
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michi024michi024
ja, bei einem befristeten arbeitsvertrag darf sich der AG bis zum letzten tag zeit lassen mit einer entscheidung... meld dich halt PÜNKTLICH arbeitssuchend, zurück ziehen kannst du es jederzeit durch einen kurzen anruf
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1Antwort von
schlumblschlumbl
Ist doch etwas unrealistisch vom Amt, daß die einem sagen, man solle sich 3 Monate vorher melden... Aber an deiner Stelle würde ich quasi für den Fall der Fälle trotzdem 3 Monate vor Ablauf des Vertrages zum Amt gehen. Leider ist das eben so besch*** mit den Arbeitgebern, daß die mit einem machen können, was sie wollen. Da gibt es bisher leider keine Regelung.
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michi024michi024 warum ist das unrealistisch?
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schlumblschlumbl Weil die meisten Unternehmen, die einen befristet beschäftigen, den Teufel tun, um einem rechtzeitig bescheid zu geben, ob man länger beschäftigt wird, oder nicht. Das läuft meistens auf einer sehr wackeligen Basis. Ich hatte mal einige Freunde, die jedes mal, wenn der Vertag kurz vorm Auslaufen war, hatten bangen müssen, ob sie weiter da arbeiten können. Die armen hatten NIE rechtzeitig beschied bekommen, sondern immer zittern müssen bis zuletzt.
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DieUteDieUte
ich würd mich trotzdem beim Arbeitsamt melden, falls es doch verlängert wird dann rufst du an das es sich erledigt hat aber wenn er nicht verlängert wird und du hast dich nicht gemeldet hast du fehlende Kosten
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Eternity85 Aufjedenfall wurde ich an deiner stelle zu Arbeitsamt gehen und schon mal die situation erklären..Ausserdem waren zeuge beim Gespräch mit dir und deinem chef dabei, wenn ja dann kann dir eigentlich nichts passiern...LG
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Der Arbeitgeber kann das so machen.
Ein befristeter Arbeitsvertrag bedarf zu seiner Beendigung keiner Kündigung.Er endet automatisch mit Erreichen des vereinbarten Ablaufdatums.
Der Arbeitnehmer muss sich drei Monate vor Vertragsablauf bei der Agentur für Arbeit arbeitssuchend melden,um einer eventuellen Sperre zu entgehen.
Sollte der Arbeitgeber sich für eine Verlängerung des Arbeitsvertrages oder die Übernahme in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis entscheiden,kann die Meldung der Arbeitssuche rückgängig gemacht werden.
Trotzdem steht der Suche nach einer neuen Arbeitsstelle natürlich nichts im Wege.
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HeartofGold Schriftliche Bestätigung vorab für Festeinstellung gibt kein Arbeitgeber. Auf jeden Fall umgehend beim Arbeitsamt melden.
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DollyPondDollyPond
du bist bei einem befristeten arbeitsvertrag tatsächlich verpflichtet, dich drei monate vorher beim arbeitsamt zu melden. wenn du das versäumst, bekommst du eine sperre.
lass dir von deinem arbeitgeber ein zwischenzeugnis austellen und bewirb dich parallel auf andere stellen, damit du versorgt bist, falls es mit der übernahme nicht klappt.
er muss dir nicht rechtzeitig bescheid geben, ärgerlich aber das ist leider so. viel glück!
Ich hatte auch mal einen befristeten Arbeitsvertrag, 18 Monate damals. Bis zwei Monate vor Ablauf meines Vertrags wurden noch alle in ein unbefristetes Arbeitsverhältnis übernommen. Dann ging es der Firma plötzlich schlechter... - Was soll man denn da tun?