vielen dank für die vielen antworten.
der unterricht ist hier mehr als religionskundlicher unterricht gemacht, wogegen ich nichts habe. man liest ja auch marx ohne marxist zu sein oder zu werden.
mein sohn wäre an einem ethikunterricht mehr interessiert. meine frau meint mehr, dass der aspekt des kennenlernens der religion und der anderen religionen nicht so schlecht ist.
in letzter zeit hat sich der unterricht aber zu einem mehr evangelisch geneigten unterricht entwickelt, was einige irritiert. der mehr kundliche aspekt wird mehr in den hintergrund geschoben.
man kann in dem alter auch sich eine meinung bilden, ist in unserer familie so üblich. habe selbst freunde, die im alter von 30 auf einmal noch mit theologie angefangen haben, also man weiss nie.
die frage ist ja auch die, ob man nachteile hat.
ich selbst würde da nie drauf schauen, und ob man in der 5. klasse religion eine 1 oder 3 hat, wen interessiert das später?
( ich hatte immer eine 1 und bin nicht gläubig )
ich denke schon, dass man so früh wie möglich das selbst entscheiden kann. er kann immer noch pastor werden oder zum islam übertreten.
natürlich muss man sich da einigen. habe aber im bekanntenkreis leute, wo sie islamisch ist, er katholisch, die kinder mit allem nichts am hut haben. tja... was dann?
Jedenfalls vielen dank für die antworten.
ein kind ist KEIN partner und hat deshalb KEINE stimme, bis seine einsichtskräfte sich entwickelt haben.
Ein Kind kann aber nicht erst an seinem 18. Geburtstag zum gleichberechtigten Partner werden. In der 5. ist er 11 und da kann man ihm selbstverständlich im bestimmten Rahmen Verantwortung und Entscheidungsmöglichkeiten übertragen, vor allem wenn es um Selbstbestimmung geht.