Hallo! Eine Freundin von mir ist vor kurzem verstorben und ich weiß, dass sie quasi kein Geld hatte. Wie sieht das jetzt mit der Beerdigung aus? Mit einem ihrer beiden Brüder hat sie erst wieder auf dem Sterbebett kontakt bekommen, also glaube ich nicht, dass er die Kosten übernehmen würde (selbst, wenn er es könnte). Wird sie anonym beerdigt oder wie läuft das dann so ab? Ich würde mich gerne von ihr verabschieden, und warte seit über einer Woche auf den Termin zur Beisetzung. Danke für Eure Hilfe!
Antworten (10)
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hirogenhirogen
die stadt zahlt, aber die werden sich das geld schon irgendwie zurück holen
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dschinghidschinghi
Erst bezahlt die Gemeinde - die sich die Bestattungskosten später von den etwaig vorhandenen Erben wiederholt.
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Fitzroy Es ist ja wahrscheinlich nicht mehr aktuell, aber es gibt ja sehr viele Menschen mit diesem Problem. Deswegen möchte ich hier noch eine sehr preiswerte Alternative zur regulären Bestattung empfehlen: Die Ausstreuung der Asche des Verstorbenen über einen Anbieter wie www.seven-summits.de Dort kostet z.B. eine Ausstreuung in einem Wildbach in den Alpen nur 300 Euro. Folgekosten entstehen dabei keine. Ein kleines bisschen mehr kostet die Bergbestattung. Ist aber mit 470 Euro auch nicht wirklich teuer. Ich kann das nur empfehlen. Ich habe mich auch dafür entschieden und schon vor einigen Wochen ein Auftragsformular hinterlegen lassen für den Fall der Fälle.
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Siano Mehr infos gibt´s dazu unter: http://www.purovivo.de/todesfall/trauer/sozialbestattung-wenn-das-amt-zahlt Hoffe ich konnte helfen.
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firstguardianfirstguardian
Die Stadt tritt mit den Kosten in Vorlage und kann versuchen, sich das Geld bei den Eltern wiederzuholen - nicht bei den Geschwistern, da diese nicht gegenseitg einstandpflichtig sind. Wäre es meine Freundin gewesen, dann hätte ich für ein würdevolles Begräbnis gesorgt!
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diejenny72diejenny72 wenn ich das nötige kleingeld hätte, wäre da auch bestimmt was zu machen gewesen, aber als alleinerziehende mit 2 kids sieht es leider ziemlich bescheiden aus...:o(
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firstguardianfirstguardian Ich sprach auch nur von mir und versichere, dass dafür Geld zur Verfügung stünde!
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emseremser
Wenn sie anonym bestattet wird, dann wird dir aber kein Termin mitgeteilt, wann die Beisetzung ist. Meistens haben die feste Termine, so einmal im Monat, und dann werden die Urnen versenkt. So wars bei meinem Opa.
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Muensteraner900Muensteraner900
Aber oft steht dann nur ein einfaches Holzkreuz auf dem Grab. Traurig aber wahr.
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BEAFEEBEAFEE
Wenn keiner für die Kosten auf kommen kann, iss es Sache der Gemeinde, die Beerdigung zu zahlen. Das kann sich noch etwas hinaus zögern, weil die natürlich erst prüfen, ob sich nicht doch ein solventer Angehöriger findet...
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oleandraoleandra
Hierbei handelt es sich um die sogenannten Sozialbestattung. Sie erfolgt auf Kosten der Kommunen: bei Mittellosen durch das Sozialamt. Bei Menschen ohne Angehörige durch das Ordnungsamt. Die staatlichen Behörden haben die Verpflichtung, auch in diesen Fällen für eine würdige Beerdigung zu sorgen.
In Deutschland besteht nach wie vor der "Friedhofszwang", das heißt, Bestattungen können legal nur auf zugelassenen Begräbnisplätzen stattfinden. Die angesprochene Aschen-Ausstreuung muss dann wohl im Ausland vorgenommen werden. Die vorherige Einäscherung des Körpers kostet übrigens auch Geld.