Meine Tochter hat in ihrer Familie einen Trauerfall (Uroma, 94 ). Sie hat es ihren Kindern (6 , 3) erklärt und mich gebeten, während der Trauerfeier mit den beiden etwas zu untenehmen, sie möchte sie nicht mitnehmen. In meinen Augen ist das ok, aber die andere Oma (deren Mutter das war) meint, die Kinder seien alt genug für so eine Sache, das Leben würde nicht nur aus Spaß bestehen. Ich möchte keinen Streit, aber macht das wirklich Sinn, so kleine Kinder da mitzunehmen? Danke für Eure Erfahrungen mit diesem Thema
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11Antwort von
MacJohnMacJohn
Es macht durchaus Sinn, auch so kleine Kinder schon mit zu einer Beerdigung mitzunehmen.
Dafür gibt es mehrere Gründe. Zum einen haben auch so kleine Menschen Gelegenheit zu begreifen, dass jemand aus dieser Welt gegangen ist. Dann können sie auch im Rahmen eines solchen Rituals erleben, dass der Tod zu Leben gehört und nicht nur im Fernseh-Krimmi stattfindet. Zudem erleben sie, dass sie wichtig sind und dadurch, dass sie dabei sein können, respektiert und gewürdigt werden. Das steht gegen den verständlichen Wunsch, die Kinder zu "beschützen". Aber damit tut man ihnen gerade keinen Gefallen.
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xena55555 Mit dem/der 6-jährigen kann man darüber sprechen und ihm/ihr die Entscheidung überlassen, denn häufig ist es auch der Wunsch der Kinder, an diesen "Ritualen" teil zu nehmen. Das 3-jährige Kind versteht noch nicht was da geschieht. Da würde ich auf meinen Instinkt vertrauen, in wie weit das Kind mit diesen sehr überwältigenden Gefühlen der Erwachsenen umgehen kann.
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10Antwort von
Heinke Deine tochter kennt ihre Kinder am besten, ihre Entscheidung sollte man akzeptieren.
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biene87biene87 DH
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10Antwort von
MietnormadeMietnormade
Mit 6 mag das gerade klappen aber ich würde meinen Kindern das auch ersparen.
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mikaelmikael DH.
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5Antwort von
blumenfraublumenfrau
Moin! Wir haben eine derartige Frage zum Glück noch vor uns, aber ich werde meine beiden Mädels( momentan 5 und 2 ) DEFINITIV NICHT mitnehmen; weil ich einfach glaube, daß eine Beerdigung als "Veranstaltung" nicht kindgerecht ist, dh während der Zeremonie zu viele Fragen auftauchen, auf die man in der Situation nicht eingehen kann- ich würde mit meinen Kindern lieber anschließend ans Grab gehen und das Abschiednehmen "privat" gestalten!
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5Antwort von
moon73moon73
Als mein Opa gestorben ist, war ich auch ungefähr 6 und man hat mich nicht mitgenommen. Im Nachhinein bin ich auch irgendwie froh darüber.
Das 3jährige Kind ist definitv zu jung! Es versteht viel zu wenig , was dort passiert. Eine Beerdigung ist eine ganz emotionale, traurige Veranstaltung, es ist für Kinder schon eine gewisse Belastung. Als in unserem Freundeskreis der Vater einer kleinen Tochter gestorben ist, haben übrigens alle ihre Kinder zu Hause gelassen (außer die Töchter des Vaters der gestorben ist). Macht es so, wie ihr es für richtig haltet und laßt euch von der anderen Oma nicht reinreden.
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mikaelmikael DH. Oben werden 9 DH´s gegeben, ich bin der Meinung, setzt man kleine Kinder dem aus, sind Alpträume vorprogrammiert.
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4Antwort von
mikaelmikael
Deine Frage habe ich aus Zufall gefunden, wenn oben auch 9 DH´s gegeben wurden, in dem alter sollte man Kinder damit nicht belasten. Da sind Alpträume vorprogrammiert. Kinder in dem Alter können gar nicht verstehen was auf sie zu kommt und seien wir doch mal ehrlich, mit dem Tod müss sich jeder Mensch früh genug auseinander setzen. Man soll die Kinder erst mal Leben lassen und nicht etwas aussetzen was sie noch nicht verstehen können.
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4Antwort von
moppi1409moppi1409
ich weiss von meiner mutter das man kinder unter ein jahr nicht mit auf den friedhof nehmen sollte! wo meine ome gestorben ist waren meine cousinen auch in den gleichen alter wie bei euch sie haben es nicht wirklich verstanden ich persönlich würde sie nicht mitnehmen!
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3Antwort von
Elfa108Elfa108
naja ich finde bei einer trauerfeier ist es störend wenn kinder da rumrennen, wenn die kinder alt genug sind um die zeit auf ihrem stuhl sitzen zu bleiben wird es gehen ^^
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barbarinchenbarbarinchen Ein Kind von 3 Jahren sollte in der Lage sein, sitzen zu bleiben und nicht rumzurennen!!
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Claudine74Claudine74 Ich glaube nicht, dass ein 3-jähriges Kind in so einer Situation still sitzen bleiben kann-ausserdem finde ich nicht, dass man sowas dem Kind zumuten sollte-es ist verwirrt von der Situation und muss dann auch noch still bleiben-denke nicht, dass das sein muss.
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barbarinchenbarbarinchen Meine konnten das und haben es unbeschadet überstanden! Verwirrt sind die Kinder nur, wenn man das Thema vorher nicht mit ihnen überarbeitet hat!
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moon73moon73 Ein KInd von 3 Jahren ist nicht unbedingt in der Lage eine halbe Stunde lang still zu sein, viell. kann es still sitzen, aber es wird nicht still sein, es wird plappern oder fragen wollen, was da vorne passiert, oder es fragt dann ganz laut in die Stille so Sachen, die KInder in dem Alter gerne raushauen ;-)
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2Antwort von
Claudine74Claudine74
Erstmal herzliches Beileid an die Familie Deiner Tochter!
Bin der Meinung der meisten anderen. Erstmal finde ich, man sollte die Entscheidung der Mutter respektieren, sie und ihr Mann sind schließlich diejenige, die Verantwortlich für die Kinder sind.
Ich denke auch, dass man mit 3 Jahren zu jung ist, um zu verstehen, was abläuft und, wie schon geschrieben da wahrscheinlich Fragen auftauchen, die dann während der Beerdingung gestellt werden, was dann die anderen Besucher wahrscheinlich stört. Wenn, dann könnte man darüber nachdenken, das 6-jährige Kind mit zu nehmen. Ich war bei den Beerdigungen meiner Omas (ich war 6 und 14 Jahre alt) nicht mit dabei und bin auch froh drum.
Letztens musste ich meinen Kleinen, der 20 Monate alt ist, auf die Beerdigung eines Freundes mitnehmen-als die Orgel angefangnen hat zu spielen, hat mein Kleiner angefangen zu tanzen-dann hat er auf die Blumen gezeigt und laut "Bume" gesagt-kurz, es war untragbar, so dass ich raus musste und dann wieder dazu gekommen bin, als sie den Sarg ins Grab gelassen haben. Hätte sonst die anderen sicher zu sehr in ihrer Trauer gestört-das finde ich unpassend.
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moon73moon73 Genau solchen "peinlichen" Momente mit kleinen Kindern meine ich. Darum lieber Kleinkinder zu Hause lassen.
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barbarinchenbarbarinchen Die Kleine ist erst 20 Monate!! Das Kind in der Frage aber 3 JAhre!
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Claudine74Claudine74 Trotzdem denke ich, dass es, besonders in einer so ungewohnten Situation, in der womöglich alle weinen, auch für ein 3 jähriges verwirrend sein wird und es ihm nicht leicht fällt, sich "konform" zu verhalten-deshalb würde ich ihm so eine Situation nicht zumuten.
Wenn Dein Kind dazu in der Lage war und es ihm wichtig war, kann ich das ohne Weiteres akzeptieren-wenn hier die Mutter aber der Meinung ist, sie will das ihren Kindern nicht abverlangen, dann kann ich das auch verstehen, weil ich es auch nicht tun würde.
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2Antwort von
HerrBstHerrBst
mit den Kindern vorher sprechen und sie fragen, niemals verwehren.
Ich durfte beim Begräbnis meines Vaters (ich war allerdings schon 8) nicht dabei sein und habe jetzt noch damit zu kämpfen, da das Abschied nehmen insbes. von nahen Verwandten/Bekannten/Freunden auch für Kinder wichtig ist.
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2Antwort von
barbarinchenbarbarinchen
Es gibt ein wunderschönes Kinderbuch für Kinder: Mein Opa hat Krebs!! Das würde ich vielleicht besorgen und mit ihnen durcharbeiten!! Ansonsten finde ich, daß die Kinder an der Beerdigung durchaus dabei sein sollten, denn das gehört auch zum Leben dazu!! Auf eigener Erfahrung nehmen Kinder das besser auf, als man denkt!! Wichtig ist nur - drüber reden!!
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EvelineEveline Danke, sicher ein gutes Buch, aber diese alte Dame war kerngesund, wenn man das mit 94 noch so sagen kann, und ist dann ganz plötzlich auf ihrem Stuhl entschlafen.
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barbarinchenbarbarinchen Es geht in diesem Buch nicht um Krebs, sondern um Tod, Leben, Abschiednehmen und Familienzusammenhalt!!
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Orchidee1Orchidee1 Leb wohl lieber Dachs!
Das Buch ist zu empfehlen
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1Antwort von
Dina00 Also ich würde ein kind erst dann mitnehemen wenn ich weiß das es vesteht worum es geht! wenn ein kind sich dort langweilt werden sie oft nervös und albern das könnte die anderen gäste stören von daher gucken das, das kind die situation versteht und dann überlegen !!
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1Antwort von
EselinEselin
Es kommt auch darauf an, wie gut die Kinder die Verstorbene kannten. Auch Kinder sollen ihren Trauerprozess durchleben dürfen. Natürlich müssen sie drauf vorbereitet sein. Dazu gibt es ganz tolle Kinderbücher. Und wenn man ihnen erklärt, was da passiert und warum, gehen Kinder da oft viel problemloser mit um, als wir Erwachsenen es tun.
Das 6jährige Kind ist auf jeden Fall schon groß genug. Das 3jährige, da muss es noch nicht unbedingt sein, dass es mitgeht. Wenn es schon Kindergartenkind ist, eventuell mal die Erzieherin fragen, wie sie die Situation einschätzt.
Und so oder so mit den Kindern auf jeden Fall drüber reden, was passiert ist und auch, wenn die Kinder nicht mitgehen, von der Beerdigung erzählen. Und wie gesagt: ich kann da nur empfehlen, Bücher zuhilfe zu nehmen. Gibt es ganz tolle Sachen.
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Susie08 Hallo.ich finde, das auch 3J.Kinder mit kommen können zur Beerdigung.Schließlich gehört der Tod mit dazu.Und um besser zu verstehen, warum Oma jetzt nicht mehr da ist und z.B. den Weg in den Himmel geht und von Oben aufpasst- kann man(Mutter/Tante/freundin) es doch viel besser zum Verstehen bringen..
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mariajoichl Wenn kinder in den ersten ca. 6 lebensjahren positve gefühle mit tod und dem leben danach assoziieren, werden sie den tod als verwandlung selbstverständlich akzeptieren - in vertrauen auf gott. unsere tochter ist 3 jahre alt und sie geht sehr gerne jeden sonntag in die kirche, ging bei einem kinderkreuzweg mit und wir haben zuhause bücher zum thema tod und weiterleben. Wenn sich Eltern diesen wichtigen Lebensthemen bewußt stellen, kann man Kinder auch begleiten - auch zum Begräbnis!!!
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chris678chris678
Ein 3-jähriges Kind wird davon noch nicht viel mitbekommen. Erspare dem kleinen daher diesen Besuch, v.a. kommt es nicht besonders gut wenn die ganze Zeit ein Kind schreit, da es ja in dem Alter die Gegebenheiten auf einer Beerdigung noch nicht kennt.
Den 6-jährigen kann man schon mitnehmen, er dürfte reif genug sein um zu verstehen was dort geschieht.
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EppendorfEppendorf
"Meine" erste Beerdigung habe ich mit 8 erlebt. Hat mich nicht weiter beeinträchtigt. Kinder vertragen oft mehr als man denkt.
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mausi33 ich finde das es sicher kein fehler ist ein kiind egal mit welchem alter mit zu einer beerdigung zu nehmen da sie so viel schneller mit dem thema tod sterben konfrontiert werden und sich besser damit auseinander setzen können, es ist bestimmt kein fehler. man kann es dem kind ja so schonend wie nur möglich beibringen! LG
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mutellamutella
ich würde die kinder mitnehmen.meine kinder waren 4 und 6 jahre alt an der beerdigung ihres vaters.ich hatte auch meine zweifel,ob es richtig ist,denn mit gerade mal 4 jahren hat mein sohn noch nicht wirklich verstanden,das sein papa nie mehr wiederkommt. Trotzdem war es dir richtige entscheidung...
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moon73moon73 Es ist aber ein Unterschied, ob Vater oder Mutter gestorben sind, oder eben ein anderer Verwandter. Bei den eigenen Eltern halte ich es als sinnvoll, damit sie es begreifen können. Das ist noch mal was anderes, aber Kinder unter 3 Jahren würde ich auch dann eher zu Hause lassen. Mein herzliches Beileid für dich :(
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dingsvomdachdingsvomdach
bei der Beerdigung meiner Oma war ich 10 Jahre alt.Ich habe es zwar nicht verstanden aber ich muß jetzt immer noch sagen:ich bin froh,daß ich dabei war.
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MrsHydeMrsHyde
Die Dreijährige wäre sicherlich überfordert, aber ihre ältere Schwester könnte durchaus teilnehmen. Mit sechs kann man einem Kind schon ein bisschen Einblick ins Leben zumuten.
Im falle der/des sechs jährigen Kindes trifft das bestimmt zu, aber mit drei jahren versteht man das sicher noch nicht.
Sehe ich nicht so, Beerdigungen laufen alles andere als kindgerecht ab, erst die ewige Trauerrede, wo kein Kind den Sinn der Worte versteht, dann die vielen Menschen in der Kapelle, die starr, traurig und erschüttert sind, dann der Zug zum Grab.. Man kann auch mit den Kinder nach der Beerdigung den Friedhof besuchen und ihnen alles erklären, das reicht in dem Alter vollkommen aus.
Aber können Kinder denn nur zu Kinderparadiesen mitgenommen werden? Es muß doch nicht immer alles kindgemäß sein!! Meine Kinder waren z.B. sonntäglich auch immer mit im Gottesdienst und haben es sehr gut überstanden!! Und eine Beerdigung ist auch wichtig für Kinder. Es ist ein Ausdruck des Abschiednehmens. Ausserdem sollte man Kinder nicht unterschätzen. Für mein Sohn war es mit ebenfalls 3 Jahren sehr wichtig dabei zu sein.
Es kommt am Ende immer auf das Kind darauf an, wie die Eltern dazu stehen und wer gestorben ist. Es sollte individuell betrachtet werden. Mein Kleiner ist jetzt 5, er hat sich durch den Todesfall in diesem Jahr selbst so viel damit beschäftigt, daß ich ihn fragen würde, ob er mitkommen will.