Beengte WG oder teurere eigene Wohnung mit Katzen?

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12 Antworten

ich bin im April 900km umgezogen (mit Katzen), im September wieder 900km zurück und wohne jetzt nur als Notlösung (mit Katzen) bei einem Freund und MUSS Ende November raus

Du hast Deinen Fellnasen schon eine Menge Stress zugemutet - das sollte bald ein Ende haben.

verdiene momentan nur 830€

Hast Du schon mal beim Wohnamt einen Antrag auf Wohnberechtigungsschein und/oder Wohngeld gestellt? Mit der kleinen Summe wirst Du nicht weit kommen, wenn davon Miete, Nebenkosten, Katzenfutter, evenutell Tierarzt, Lebensmittel etc. zu zahlen sind.

Bitte um der Katzen Wohlergehen nicht von einer Notlösung in die nächste.

Alles Gute und viel Glück!

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 14:41

Ja genau, ich denke auch, dass ich ihnen schon sehr viel zugemutet habe mit diesem langen Umzug.

Ich sollte an sich in die Förderungswürdigkeit fallen, da die Wohnung ins Mietgesetz fällt - könnte jetzt nur sein, dass ich 10 Euro zu wenig verdiene für einen Zuschuss (jup, das geht hierzulande leider) - aber dann gibt es vielleicht noch eine andere Möglichkeit.

Ein Anrecht auf eine Sozialwohnung (bzw das Equivalänt dazu in Österreich) habe ich leider keinen Anspruch, da dies mit der Dauer der Meldung zusammen hängt und ich nun ja dazwischen 900km weit weg war.

Danke für deine Antwort : ) 

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 15:58

Ich könnte auch eine 30qm Wohnung um 350 kalt, also ca 530€ warm mit Strom, Gas, Internet, Versicherung nehmen... meinst Du die Katzen halten das für 1 Jahr wenigstens aus? Es ist ein Altbau und ich könnte die Raumhöhe für einen Catwalk nutzen....

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@ Blackcurrant8,

Dass du andere um Rat fragst ist ja nicht schlecht, aber du wirst erst mal entscheiden müssen, wo du - im Moment - am günstigsten wegkkommst und deine Stubentiger trotzdem behalten kannst..

Du bringst immer das hier mit ein:

Ich verdiene im Normalfall noch 100 bis 300€ aus selbständiger Tätigkeit dazu

Das kannst du bei deiner Rechnung komplett vergessen, denn der Verdienst kann auch mal wegfallen und dann sind 100,-- bis 300,-- weniger sehr viel. Kannst du ihn behaletn, hättest du vielleicht die Summe für Rücklagen übrig.

Mit dem was du jetzt übrig hättest, kannst du das nicht stemmen mit einer eigenen (teureren) Wohnung.

Es sei denn du hättest mehr als einen Nebenjob im Monat und das wirst du nicht lange durchhalten.

Auch wenn du denkst, das mit deinen Katzen geht auch noch, aber es kann auch mal ins Auge gehen, wenn diese mal eine OP haben oder mehr Tierarztkosten als bisher.

Das mit der WG war keine so schlechte Idee, aber entscheiden musst DU, denn du musst alles bewältigen.

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 20:24

Ich hasse Entscheidungen - besonders solche - keine Option ist wirklich gut (ich rede ja nichtmal von ideal) und das macht es so schwer eine Entscheidung zu fällen - denn so oder so ist es Blödsinn.

Nehm ich die 100 Euro günstigere "bei einer Freundin die ihre Bude kündigt wohnen" Notlösung muss ich nach 3 bis 5 Monaten wieder umziehen mit den armen Katzen.

Nehm ich die 100 Euro teurere hab ich wahrscheinlich jeden Monat Geldsorgen bis ich wenigstens 1300 netto verdiene.

Nehm ich die 100 Euro billigere 30qm Wohnung werd ichs da auch nicht lange aushalten mit den beiden Katzen - oder eher die Katzen werden unhappy sein.

Ich bräuchte was um 450 Euro warm maximal und sowas gibt es hier erstmal eh nicht.

Ich hab nochmal gerechnet und habe 880 Euro, nicht 830... mit dem Gehalt falle ich ziemlich sicher in die Förderungswürdigkeit und kann Wohnbeihilfe beantragen. Aber so lang wie ich jetzt überlegt habe (Besichtigung war gestern, exklusiv für mich - Maklerin hat net gesagt bis wann ich entscheiden muss außer "schnell") sind die beiden Wohnungen eh schon weg.

Mecker mecker mecker ich hasse diese ewige Geldnot

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Es ist sicher nicht leicht für dich, du kämpfst ja gegen allerlei Widrigkeiten. Fakt ist: Du hast wenig Geld und wirst voraussichtlich in absehbarer Zeit auch nicht viel mehr reinkriegen. Also solltest du erstmal deine eigene Lage stabilisieren, statt dich von Ort zu Ort treiben zu lassen. Auch mit wenig Einkommen kann man sich arrangieren, aber es ist nicht hilfreich, sich von der Finanzlage beherrschen zu lassen und von einem Strohhalm zum nächsten gespült zu werden.

Option 1: Sicher dir vom Amt Beihilfe, welcher Art auch immer (in D gibt es Wohngeld oder auch Aufstockungsgeld vom Arbeitsamt). Und nimm eine eigene Wohnung, in der du mindestens die nächsten 1-2 Jahre bleiben kannst, und sei sie auch noch so klein. Und in der auch deine Katzen bleiben können.

Deine Katzen haben schon einiges mitgemacht - Katzen ziehen ja nicht gerne um. Zweimal eine halbe Weltreise. Noch eine Zwischenlösung und dann womöglich noch eine und noch eine... Jedes Mal zehrt es an der Substanz deiner Katzen, sie werden mit der Zeit immer unsicherer. Eine Katze braucht ein festes Revier, dafür ist sie "gebaut", ständiges Umziehen ist gegen ihre Natur. Mal abgesehen davon, daß sie in einer winzigen WG oder einer anderen Notunterkunft kaum den nötigen Platz haben. Sie brauchen 2 Katzenklos, Auslauf, Kratz- und Klettermöglichkeiten.

Da wäre es als 2. Option schon besser, die Katzen in gute Hände wegzugeben. Zumindest bis du Fuß gefasst hast. Dann hättest du den Rücken frei und könntest dir Beruf, Wohnort und alles andere ganz neu aussuchen.

Vielleicht hast du ja Freunde, die deine Miezen aufnehmen würden - allerdings musst du damit rechnen, dass sie dann nicht mehr zu dir zurück wollen.

Aber im Sinne der Katzen wäre das fair. Sicher liebst du deine Katzen, aber gerade deshalb musst du mal objektiv darüber nachdenken, ob du ihnen das Leben bieten kannst, das sie brauchen. Lieben heisst manchmal auch loslassen.

Als Ersatz kannst du z.B. im Tierschutzverein oder bei den lokalen Katzenschützern mitarbeiten.

Viel Glück!


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Kommentar von Blackcurrant8
05.11.2016, 19:51

Danke für deine Antwort :)

Ja ich mache mir auch Sorgen, dass sie dann unsicher werden und sich nicht mehr auf die neue Umgebung einstellen wollen weil sie denken eh bald wieder rausgerissen zu werden.

Ich hätte jetzt die Option für 3 Monate zu einer Freundin zu ziehen und ab März 2017 bis mindestens März 2018 in einer WG zu wohnen. Meinst Du das ist zumutbar für die Katzen? Bisher haben sie unsere Umzüge sehr gut verkraftet und sich zb in der Wohnung wo wir jetzt sind (da könnten wir im März auch wieder hin - wir müssen jetzt aber raus weil alles aufgerissen und renoviert wird!) sofort eingelebt (kein Verstecken, kein Futter verweigern, kein Kistchen Drama) und mit dem Mitbewohner dem die Wohnung gehört verstehen sie sich super.

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Kommentar von Blackcurrant8
20.11.2016, 14:28

Luzie falls es Dich interessiert - ich hab mich für die eigene größere Wohnung entschieden. 

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Da es nur eine Übergangslösung ist, würde ich die billigste Variante wählen, die Katzen werden das ein paar Monate aushalten, wenn die Chance auf Besserung besteht. Du hast nämlich bei deiner ganzen Berechnung vergessen, dass DU und die KATZEN auch noch was zu essen braucht! Dann kostet deine Wohnung außer den Nebenkosten (das ist meist Wasser und Heizung) auch noch Strom. Mit deinem Gehalt wird es da echt brenzlig... . Du musst dir dringend einen Job suchen, wo du mehr bekommst. Oder einen zweiten Job dazu, denn bei dem Gehalt kann das ja höchstens zu 50% und weniger sein. In der höchsten Not wende dich ans Sozialamt. 

Ich drücke die Daumen, dass du in der Zeit eine bezahlbare Wohnung für dich und die Tiger findest. Und natürlich einen gut bezahlten Job.

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 11:45

Danke Dir :)

Strom habe ich mit eingerechnet, essen und Hausrat nicht.

Ja den kleinen Job hab ich jetzt auch nur als Notlösung genommen da ich erst seit September wieder da bin.
Normalerweise verdiene ich 100 bis 300€ aus selbständiger Tätigkeit dazu - aber da es nicht fix ist rechne ich nur mit den 830 die ich fix kriege.

Meinst du wirklich dass die 100€ mehr im Börsel es aufwiegen dass ich in ein paar Monaten wieder den Stress habe dringend eine Wohnung zu finden und zum 5ten mal umzuziehen?

Glg

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Das funktioniert beides nicht!

Such dir ein günstiges WG-Zimmer, was nicht mehr als 400€ kostet, eher 350€. Entweder findest du eine, wo du die Katzen mitnehmen kannst oder du brauchst für die eine andere Lösung.

Aber mit 830€ kannst du keine 500€ Miete zahlen. Man sagt eigentlich, nicht mehr als 1/3 des Einkommens für die Miete...kann auch etwas mehr sein, je nach Anspruch. Aber über die Hälfte? Keine Chance. Du UND die Katzen müssen auch noch essen, Tierarzt, Drogerieartikel und andere unregelmäßige Ausgaben.

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 11:56

Die Katzen habe ich schon seit 7 Jahren, die bleiben auf jeden Fall bei mir... Bevor ich die hergebe hungere ich lieber ^^ Mit Haustieren eine bestehende wg zu finden ist nicht einfach und ich muss etwas haben bis Ende November. Danke für deinen Rat :)

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Ich würde dir zu der kleinen Wohnung raten dann bist du finanziell auf der sicheren Seite und dann wenn du dir eine eigene Wohnung leisten kannst kannst du in eine bessere Wohnung ziehen 

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 11:32

Ich verdiene im Normalfall noch 100 bis 300€ aus selbständiger Tätigkeit dazu. Aber das ist eben kein Fixeinkommen... Wahrscheinlich müsste ich mir noch jemanden dazu nehmen für ein paar Monate - aber zumindest bin ich dann nicht diejenige die in paar Monaten wieder den Stress hat was zu finden und bis dahin arbeite ich ja hoffentlich mehr Stunden, so war mein Gedanke. Was meinst du?

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Bei deinem Einkommen, müsstest du eigentlich Mietbeihilfe ( Wohngeld ) bekommen, da würde  ich mich mal schlau machen, denn das würde es dir vielleicht ermöglichen eine eigene Wohnung zu beziehen, denn bei deiner Freundin kannst du ja auch nur übergangsweise wohnen. Vielleicht kannst du dir auch noch einen Nebenjob suchen, wenigstens so lange, bis du einen besseren Job findest.

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Mit 800€ kannst du nicht alleine zur Miete wohnen. Bist du noch in der Ausbildung oder warum bekommst du so wenig raus?
Ich denke man sollte schon mindestens 1,5 zur Verfügung haben, aber selbst dann wäre ein unbeschwertes Leben kaum möglich. ( Auto, Lebensmittel, Versicherungen, Reparaturen, Kleidung , Freizeit und und)

Generell sagt man eine Miete warm sollte nicht mehr als 33% vom netto Lohn einnehmen...

Also ich empfehle dir zu deiner Freundin zu ziehen und eine besser bezahlte Arbeitsstelle suchen..

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 11:53

Danke - ich musste leider schonmal 1 Jahr von nichtmal 1000€ leben und eine 400€ Wohnung (kalt), also mit allen Fixkosten ca 650€ stemmen plus die Katzen (die immer ihr Essen zuerst gekauft bekommen, den ganzen Monatsvorrat) - von unbeschwert oder lustig ist da wirklich keine Rede :/

Ich verdiene normalerweise 100 bis 300€ aus selbständiger Tätigkeit dazu - aber da es nicht fix ist habe ich nur mit den 830 gerechnet.

Ich bin erst seit Ende September wieder hier, habe mir privat eine teure Ausbildung bezahlt und muss mich jetzt erst hocharbeiten - momentan habe ich nur eine Anstellung mit wenigen Stunden bekommen die ich natürlich angenommen hab (erstmal besser als nix?) Daher die 830€

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Wie willst du mit 700 Euro Fixkostem leben plus 2 Katzen durchfüttern und zum Tierarzt gehen?

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 11:30

Ich verdiene im Normalfall noch 100 bis 300€ aus selbständiger Tätigkeit dazu. Aber das ist eben kein Fixeinkommen... Wahrscheinlich müsste ich mir noch jemanden dazu nehmen für ein paar Monate - aber zumindest bin ich dann nicht diejenige die in paar Monaten wieder den Stress hat was zu finden und bis dahin arbeite ich ja hoffentlich mehr Stunden, so war mein Gedanke. Was meinst du?

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Kommentar von Halli79
04.11.2016, 12:07

Dass das Geld ziemlich knapp ist. Du musst ja selber auch was essen, was zum Anziehen haben und andere Dinge des täglichen Bedarfs. Wenn ne WG Lösung in Frage kommt nimm die. Wenn das mit den Katzen klappt.

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130eur für Dein Essen und Katzenfutter?? Wie willst Du das schaffen?

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Kommentar von LouPing
04.11.2016, 11:28

Hey Blackcurrant8

Man bedenke auch Tierarztkosten, Entwurmung, Streu ect.

130 Euro/Monat sind sehr knapp bemessen. 

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Kommentar von Blackcurrant8
04.11.2016, 12:24

Naja... garnicht - ich brauche 40€ um beide Katzen für 1 Monat mit Futter und Katzenstreu zu versorgen und wenn ich sehr sparsam bin und mir nix gönne komme ich mit 200€ für meine Lebensmittel und Hygienezeugs/Hausrat aus.

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45 m² mit 1000 € Miete ist schon Berlin oder München ? Scheint recht teuer.

Evtl. besteht ein Anspruch auf Wohngeld, das mal erfragen bzw. ergänzende Hartz 4 Leistungen

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Kommentar von Blackcurrant8
05.11.2016, 20:17

Es ist nicht Deutschland und ja es ist teuer  - man muss aber dazu sagen, dass diese Wohnung in einem Luxusbau liegt und über Fußbodenheizung, verglaster Dusche und 24-7 Zugang zu einem Fitnesscenter besteht.... sonst zahlt man hier für 46qm eher so 500 bis 600 Euro oder wenn man Glück hat und Zeit findet man auch etwas um 450 Euro in der Größe.

Hartz4 gibts hier keins aber ja ich kann wohl eine Beihilfe zur Miete beantragen mit meinem Einkommen. Danke : ) 

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Zweiteres ist deutlich besser für die <miezen !

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