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Beeinträchtigen Schafgarben-, Frauenmantel- und Brennesseltee die Wirkung von homöopath. Globuli?

Frage von regenkatze regenkatze

Ich habe Nat. mur. C200 bekommen. Wenn man ein homöopathisches Mittel genommen hat, soll man ja Menthol und Kamille meiden. Also z.B. keinen Pfefferminz- oder Kamillentee trinken. Aber wie sieht es mit Tees aus Schafgarbenkraut, Frauenmantelkraut oder Brennesselkraut aus? Sind die erlaubt?

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Antworten (7)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von WildeFee WildeFee

    Die genannten Kräuter sollten die Wirkung von Homöopathika nicht beeinträchtigen.

    Es geht dabei ja darum, dass man ein Antidotieren durch ätherische Öle vermeidet. Ätherische Öle sind in Frauenmantel, Schafgarbe und Brennessel nicht allzu vorherrschend.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Dito.

    Kommentar von EvaDu EvaDuEvaDu

    wieso kann ich dann meiner Tochter nicht die Tabletten im Tee auf lösen? Da habt ihr Euch alle dagegen "gewehrt" ;-).

    Kommentar von wilbot wilbotwilbot

    Mit Tee würde ein Teil des Mittels über den Magen/ Darm und Verdauungsprozess wirken müssen. Besser ist es aber, die Globuli im Mund zergehen zu lassen, damit sie von der Schleimhaut aufgenommen werden.

    Kommentar von WildeFee WildeFeeWildeFee

    Ich denke, das würde schon gehen. Generell denke ich immer, dass die Information, die im Tee enthalten ist, die Information des hom. Mittels möglicherweise irritiert, wenn es gleichzeitig verabreicht wird, aber ein Mittel im Tee wirkt meist trotzdem. Wir haben meinem Kind damals bei seinen Koliken das Cuprum sogar in die Milch gegeben...

  • 3
    Antwort von Eddy11 Eddy11

    Da Homöopathika keine Wirkung haben, bis auf den Plazebo-Effekt, brauchst du dir keine Sorgen zu machen. Generell solltest du aber auf diesen teuren Schwindel verzichten.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    Du darfst gern für dich glauben, dass die Wirkung von homöopathische Mitteln nur auf einem Placebo-Effekt beruht. Meine Erfahrung ist eine ganz andere, aber das ist hier jetzt nicht das Thema.

    Kommentar von Eddy11 Eddy11Eddy11

    Das glaube bei weitem nicht nur ich. Ein ehemaliger Homöopath hat in einer Studie bewiesen, dass die Wirkung von Homöopathika gleich Null ist: www.heise.de/tr/artikel/Homoeopathika-sind-Placebos-275378.html

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    Ich glaube nur die Studien, die ich selbst gefälscht habe ;) und verlasse mich lieber auf direkte Erfahrungen von mir persönlich und aus meinem direkten Umfeld. Mein Vater wurde durch das homöopathische Mittel Sulfur z.B. von jahrelangen Migräneattacken befreit. Seit der ersten Einnahme des Mittels hatte er nie wieder Migräne. Und eine Bekannte von mir bekam im Alter von 25 schlimmes Rheuma, welches durch eine homöopathische Behandlung fast vollständig verschwunden ist.

    Kommentar von paolomertens paolomertens

    Der Plazebo-Effekt ist sicher da. Aber mehr kann die Homöopathie nicht.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    schön, dass du das so ohne Ahnung mal eben behauptet. Ihr könnt von mir aus glauben, was ihr wollt, aber lasst doch jedem seine persönliche Erfahrung.

    Kommentar von Eddy11 Eddy11Eddy11

    Warum nutzlose Präparate dennoch helfen können, ist ja in den Studien gezeigt worden. Da ist der Plazeboeffekt, dann gibt es die Rolle des Therapeuten und schlussendlich heilt auch die Zeit sehr oft. Das heisst man wird auch durch Selbstheiungskräfte des Körpers oft wieder gesund. Ganz sicher liegt es aber nicht an der Wirksamkeit der Homöopathie.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    wie schon gesagt, Eddy: Du bist vollkommen OT. Deine Meinung über die Homöopathie interessiert mich gar nicht und hat auch kein bisschen mit meiner Frage zu tun.

    Kommentar von Patron PatronPatron

    @eddy:

    du bezeichnest dich bei gf als experten für homöopathie. aber du zeigst mit jeder stellungnahme, dass du zu denen gehörst, die nie anfangen, sich mit der homöopathie zu beschäftigen. ... weil ja nix drin ist, kann ja gar nicht ... und so weiter. bei begründung der homöopathie wußte schon hahnemann, dass da nix drin ist, keine substanz mehr. ja und? er stellte trotzdem eine wirkung fest. und das könntest du nachmachen. aber du willst gar nichts nachmachen und prüfen. wer will, findet wege, und wer nicht will, sucht gründe, ausflüchte. du willst nicht, aber nennst dich experte. lass es doch!

    Kommentar von Eddy11 Eddy11Eddy11

    ich lasse es nicht.

    Kommentar von caramello caramellocaramello

    eddy11 beruft sich ständig auf einen Sektierer (Eckart Haase), der sich selbst als „herabgestiegenen Meister“ betrachtet hat. Erst suchte er Halt in der New Age - Bewegung "Lichtarbeit", die sich in einem Star Wars Krieg wähnen, nun bekämpft er den Teufel unter dem Deckmantel des Christentums...die Homöopathie gehört dazu. Das sagt genügend aus...

  • 2
    Antwort von wilbot wilbot

    ich kann Caramello nur beipflichten. meine Beobachtungen ( immerhin 30 Jahre lang ) ergeben den selben Schluß: Ein gut gewähltes, passendes Mittel wirkt auch mit Kaffe und anderen Antidots. Ist das Mittel falsch gewählt,oder geht am Kern vorbei, suchen wir gerne die Schuld am Kaffe und Rauchen und ... und...

    Jedenfalls kannst du getrost deinen Lieblingstee trinken. Lediglich bei der Einnahme deines Mittel solltest du darauf achten, dass keine starken äth. Öle wie Minze oder Kampfer im Mund sind.

  • 1
    Antwort von Xrazer Xrazer

    hallo,

    um doch mal deine Frage zu beantworten und nicht sich grad sinnlos mit eddy 11 zu streiten.Sag ich dir meine, nicht Meinung sondern erfahrung! Wie schon erwähnt wurde ist es schon ok wenn du tee trinkst doch bitte mit einem guten Abstand, nach der Einnahme, von ca 15-20 min.

    Dann aber kein sehr starken Tee z.b Pfefferminze- Eukalyptustee trinken. Denn starker Parfum Tee oder ähnliches setzt die Wirkung der Homöopathie herab.

  • 1
    Antwort von fabs1 fabs1

    Also neben dem Auffinden des richtigen Mittels ist das Interpretieren von Reaktionen auf die Gabe einer Hochpotenz sehr wichtig, da man damit erst feststellen kann, ob das Mittel richtig gewählt wurde. Aus diesem Grund lege ich Wert darauf, dass auf antidotierende Mittel während der Wirkzeit verzichtet wird. Das sind, wie Hahnemann sagte, alle stark riechenden Essenzen, aber natürlich auch Kampfer (Camphora ist eines der stärksten Antidote für alle Homöopathika. Man sollte das Camphora-Fläschen nicht neben andere Homöopathika aufbewahren), Kaffee (auch coffeinfreier - Coffea antidotiert viele Homöopathika) und die spezifischen Antidots, wie z.B. Kamille bei Lycopodium. Ich weiß, dass das nur Erfahrungswerte sind, aber mir ist ein unverschleiertes Krankheitsbild nach Gabe einer Hochpotenz einfach wichtig. Zu schnell ist man verunsichert und fragt sich, ob es nun der Kaffee war, der eventuelle Reaktionen verhindert hat. Außerdem schadet es nicht, wenn für einige Zeit auf Kaffee verzichtet wird.

  • 1
    Antwort von caramello caramello

    Die von dir genannten Tees sind nicht in der Lage, das richtige Mittel (wenn es denn Nat.-m. ist) unwirksam zu machen. Ich kann sogar aus eigener Erfahrung sagen, dass ein richtiges Mittel auch nicht durch Kaffee oder Minze gestört wird, aber ich will da nicht in die Vorgaben deines Homöopathen eingreifen.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    Echt, ist das so? Also ich bin mir sehr sicher, dass Nat.-m. mein Konstitutionsmittel ist. Das Charakterbild passt sehr gut und ich hatte auch eine deutlich spürbare Erstverschlimmerung. 12 Stunden nach der Einnahme bekam ich hämmernde Kopfschmerzen, die vom Nacken bis in die Stirn zogen und Gliederschmerzen. Solche Kopfschmerzen hatte ich zuletzt vor 6 Jahren. Das hielt 3 Tage lang an. Und psychisch verschlimmerten sich meine Symptome sogar für fast 2 Wochen deutlich. Nur eine deutliche Besserung ist leider noch nicht eingetreten. Aber mir wurde gesagt, dass Natrium ein sehr langsam wirkendes Mittel und ich geduldig sein muss.

    Kommentar von fabs1 fabs1fabs1

    Nat-mur ist ein langsam und tief wirkendes Mittel und Geduld ist sicher angebracht. Allerdings sollte man trotz aller Liebe zur Homöopathie kritisch bleiben. Gerade die Psyche sollte sich bald bessern, d.h. besser werden, als sie zuvor war. Oft kann man sehen, dass die Psyche stabil ist, während der Körper noch reagiert.

    Kommentar von regenkatze regenkatzeregenkatze

    Eine psychische Besserung nehme ich langsam wahr, aber nur eine leichte.

    Kommentar von caramello caramellocaramello

    Eine gewisse Geduld ist natürlich - abhängig von deiner Beschwerdedauer - angesagt, aber ich stimme fabs 1 zu: Gerade auf der psychischen Ebene sollten Besserungen wahrnehmbar sein. Erstverschlimmerungen sind nicht zwingend und auch kein Beweis für das richtige Mittel, in jedem Fall sollten sich aber spät. nach 2 Wochen deutliche Besserungen einstellen. Auf keinen Fall sollte man sich mit Erklärungen über Wirkungsweisen zufrieden geben, die eine Verschlechterung oder den fehlenden Fortschritt begründen. Auf diese Weise gehen bei manchen Therapeuten (auch in der Psychotherapie) Monate oder Jahre ins Land.

    Dies ist bei dir sicher (noch) nicht der Fall, aber kritische Reflexion ist immer wichtig...

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    Antwort von Hubertt Hubertt

    Es gibt hier viele selbsternannte Experten der Homöopathie. Die erkennt man daran, dass sie von Hahnemann nur gerüchteweise gehört haben. Deshalb ist es für jemanden der an die Homöopatghie glaubt schon besser, wenn er beim Erfinder derselben nachschlägt.

    Und was sagt jetzt Meister Hahnemann?

    Organon der Heilkunst, 6. Auflage Samuel Hahnemann

    § 260 Für chronisch Kranke ist daher die sorgfältige Aufsuchung solcher Hindernisse der Heilung um so nöthiger, da ihre Krankheit durch dergleichen Schädlichkeiten und andere krankhaft wirkende, oft unerkannte Fehler in der Lebensordnung gewöhnlich verschlimmert worden war 2). 2) Kaffee, feiner chinesischer und anderer Kräuterthee; Biere mit arzneilichen, für den Zustand des Kranken unangemessenen Gewächssubstanzen angemacht, sogenannte feine, mit arzneilichen Gewürzen bereitete Liqueure, alle Arten Punsch, gewürzte Schokolade, Riechwasser und Parfümerieen mancher Art, stark duftende Blumen im Zimmer, aus Arzneien zusammengesetzte Zahnpulver und Zahnspiritus. Riechkißchen, hochgewürzte Speisen und Saucen, gewürztes Backwerk und Gefrornes mit arzneilichen Stoffen, z. B. Kaffee, Vanille u.s.w. bereitet, rohe, arzneiliche Kräuter auf Suppen, Gemüße von Kräutern, Wurzeln und Keim-Stengeln (wie Spargel mit langen, grünen Spitzen), Hopfenkeime und alle Vegetabilien, welche Arzneikraft besitzen, Selerie, Petersilie, Sauerampfer, Dragun, alle Zwiebel-Arten, u.s.w.; alter Käse und Thierspeisen, welche faulicht sind, (Fleisch und Fett von Schweinen, Enten und Gänsen, oder allzu junges Kalbfleisch und saure Speisen; Salate aller Art), welche arzneiliche Nebenwirkungen haben, sind eben so sehr von Kranken dieser Art zu entfernen als jedes Uebermaß, selbst das des Zuckers und Kochsalzes, so wie geistige, nicht mit viel Wasser verdünnte Getränke; Stubenhitze, schafwollene Haut-Bekleidung, sitzende Lebensart in eingesperrter Stuben-Luft, oder öftere, bloß negative Bewegung (durch Reiten, Fahren, Schaukeln), übermäßiges Kind-Säugen, langer Mittagsschlaf im Liegen (in Betten), Lesen in wagerechter Lage, Nachtleben, Unreinlichkeit, unnatürliche Wohllust, Entnervung durch Lesen schlüpfriger Schriften, Onanism oder, sei es aus Aberglauben, sei es um Kinder-Erzeugung in der Ehe zu verhüten, unvollkommner, oder ganz unterdrückter Beischlaf; Gegenstände des Zornes, des Grames, des Aergernisses, leidenschaftliches Spiel, übertriebene Anstrengung des Geistes und Körpers, vorzüglich gleich nach der Mahlzeit; sumpfige Wohngegend und dumpfige Zimmer; karges Darben~ u.s.w. Alle diese Dinge müssen möglichst vermieden oder entfernt werden, wenn die Heilung nicht gehindert oder gar unmöglich gemacht werden soll. Einige meiner Nachahmer scheinen durch Verbieten noch weit mehrer, ziemlich gleichgültiger Dinge die Diät des Kranken unnöthig zu erschweren, was nicht zu billigen ist

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