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beeinflusst man den inhalt von homöopathischen medikamenten?

Frage von teresazaunig teresazaunig

wenn man selbst ein mittel verschüttet, gibt man ja seine aktuelle tagesenergie hinein. und auch aura-soma-flaschen sollen nur vom besitzer in die hand genommen werden. wie ist das mit den homöopathischen medis in den fläschchen? wenn ich in 5 jahren globuli aus der flasche nehme, die ich jetzt vllt 2 wochen benutzt hab, bekomm ich dann noch was von dem "jetzigen" thema mit??

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Antworten (4)

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    Antwort von HPdanmor HPdanmor

    Liebe Frau Zaunig! Meiner Meinung nach beeinflussen wir mit unseren Gefühlen auch unsere Umgebung, auch Gegenstände. Die Quantenphysik erklärt uns sogar, wie das funktioniert. Doch finde ich, sollten Sie sich nicht so sehr vor Ihren eigenen "Tagesenergien" fürchten. Perfektionismus nützt selten etwas. Und das Grübeln, was in 5 Jahren sein könnte, auch nicht. Wir sollten nicht vergessen, daß es bei der Naturheilkunde um pragmatische Lösungen geht, um überprüfbare & konkrete Ergebnisse im Alltag. Sofern wir uns daran orientieren, fallen sehr viele sehr theoretische, konstruierte Fragestellungen weg! Also: ja, die Tagesenergie ist möglicherweise mit drin. Und: so what!?

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    >>Die Quantenphysik erklärt uns sogar, wie das funktioniert.<<

    Na, dann erklär uns das doch bitte auch mal!

    Kommentar von avocado9 avocado9avocado9

    Da gibt es gute Literatur darüber - oder soll man hier 290 Seiten schreiben?

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    So? Ich kenn kein Buch, in dem ein Quantenphysiker die angebliche Wirkung der Homöopathie mit den quantenphysikalischen Grundlagen erklärt. Ich kenne allerdings einige Bücher, in denen Esoteriker die Quantenphysik für ihre Ideologie misbrauchen, ohne auch nur die geringste Ahnung von den Grundlagen der Physik zu haben.

    Ich habe auch bereits mehrere Stellungnahmen von (Quanten-)Physikern gelesen, dass die vorgebliche, aber nicht nachweisbare, weil nicht vorhandene Wirkung der Homöopathie mit Quantenphysik nichts zu tun hat.

    Der wohl bekannteste lebende Quantenphysiker Anton Zeilinger schreibt: "Letztlich ist also die Quantenphysik dafür verantwortlich, dass es Atome verschiedener chemischer Elemente überhaupt gibt und dass diese stabil sind. Das heißt, erst durch die Quantenphysik ist die Chemie möglich, und erst durch die Chemie ist es uns überhaupt möglich, mit all den chemischen Vorgängen, die in unseren Körpern vor sich gehen ..." (Einsteins Schleier, Die neue Welt der Quantenphysik).

    Für eine Funktion hinter virtuell miteinander verbundenen Symptomen ist da kein Raum, das wird weder durch die Theorie noch durch die berühmten Teleportationsexperimente Zeilingers gedeckt.

    Auch hier ein Physiker, der aufdeckt, dass sich Quantenphysik und Homöopathie gegenseitig ausschließen:

    http://de.wikipedia.org/wiki/Martin_Lambeck

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    Antwort von SchauGenau SchauGenau

    Es ist oft hilfreich das Einnehmen von Globuli als eine Art Ritual zu sehen. Sie können nach 5 Jahren das Einnehmen der selben Globuli als bewussten Akt des "Nachspürens" und "Nachprüfens" sehen, um zu erkennen was sich alles in diesem Zeitraum verändert (verbessert) hat. Freuen sie sich bewusst über das was sich in dieser Zeit pos. verändert hat. Dieses Ritual können sie regelmäßig mit den 5 Jahre alten Globuli machen.

    Wenn sie das Gefühl haben, sich stärker von etwas vergangenem abgrenzen zu wollen, können sie die alten Globuli bewusst NICHT verwenden. Überlegen Sie welchen Dingen sie stattdessen mehr Platz in ihrem Leben einräumen wollen.

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    Antwort von Patron Patron

    was beim verschütteln mit der hand nach den gesetzlichen vorschriften des "hab" - homöopathisches arzneibuch - passiert, ist nicht so sehr eine energieübertragung vom schüttelnden menschen, sondern ein freisetzen von energiepotentialen aus der ausgangssubstanz in das verdünnungsmedium hinein. das homöopathische potenzieren, oder nach hahnemann dynamisieren, wandelt die substanz schrittweise in ihren zustand in ihrem entstehungsstadium um; um den gedanken zu verstehen, nehme man mal den gedanken eines katholischen denkers, teilhard de chardin, der die auffassung hatte, dass die substanz das ende der wege gottes sei. was vor der entstehung von gold auf dieser erde als kraft vorhanden war, die zur goldbildung führte, das ist energetisch das, was am ende der herstellung eines hochpotenzierten goldpräparates in der homöopathie als kraft in dem arzneimittel zur verfügung steht, und was dann dort, wo der goldprozess in einem lebendigen organismus gestört ist, zur aufhebung dieser störung führen kann.

    was an begleitkräften da noch wichtig sein könnte beim verschütteln, das ist eher das, was an kosmischen kräften gerade in dem augenblick besonders stark auf die erde einwirkt. so würde der zeitpunkt einer sonnenfinsternis - als extremes beispiel - sicher nicht förderlich sein für die herstellung eines gut wirkenden mittels.

    Patron, seit jahrzehnten heilpraktiker

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    Antwort von Isartaucher Isartaucher

    Wenn man daran glaubt, verändert sich die Wirkung im Sinne der sich selbst erfüllenden Erwartung. Wenn man allerdings nicht daran glaubt, passiert - wie bei der ganzen Homöoapthie - einfach NICHTS.

    Kommentar von caramello caramellocaramello

    Ein Therapeut -gleich welcher Schule- sollte immer daran glauben, dass er das Richtige tut...Mindestens einer sollte doch im therapeutischen Prozess davon überzeugt sein, gell?

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Aber ein Therapeut - gleich welcher Schule -, der ein unwirksames Verfahren einsetzt, nur weil er daran glaubt, und obwohl die Wirkungslosigkeit dieses Verfahrens längst bewiesen wurde, ist ein Scharlatan.

    Kommentar von Patron PatronPatron

    was bewiesen wurde, ist doch nur, dass in den mitteln keine substanz enthalten ist, die wirken könnte. aber das brauchte auch gar nicht bewiesen zu werden, denn das hat nie ein homöopathie-anhänger behauptet, auch nicht der begründer hahnemann. was da wirkt, ist etwas ganz anderes als die substanz. wer aber nur an substanzen glaubt, und nicht an kräfte, der wird hahnemanns anweisungen zum erleben der wirkung gar nicht erst probieren. übrigens kann der auch zb kein christ sein, denn da geht es auch sehr um themen, die nichts mit substanzen zu tun haben sondern mit kräften. das ist jetzt keine gleichsetzung von christentum und homöopathie, bitte! darum gleich noch ein weiteres beispiel: wenn ein mensch gestorben ist, was ist eigentlich der unterschied zwischen lebendem und totem körper? alle substanzen sind noch da, aber sie zerfallen ab diesem zeitpunkt. was war das, was vorher dem zerfallen entgegen wirkte? es kann keine substanz gewesen sein, es muss eine kraft sein. vor der naturwissenschaftlichen medizin mit ihrem rein klinischen denken - vorwiegend in begriffen von physik und chemie - da gab es in jeder kultur den begriff lebenskraft. die ist zwar da, aber naturwissenschaftlich nicht beweisbar. da fragt man gar nicht erst, da ist der unterschied zwischen leben und tod einfach kein wissenschaftliches thema!

    Kommentar von vanfan vanfan

    Was bei der Homöopathie einzig und alleine wirkt, ist der Glaube, gleich, welche hanebüchenen Erklärungsversuche und angebliche Vergleiche von den Homöopathen herangezogen werden.

    Natürlich wollen das die Leute, die mit Homöopathie ihr Geld verdienen, nicht wahr haben. Das ändert aber nichts an den Tatsachen.

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Danke. Du nimmst mir die Worte quasi aus dem Mund.

    Kommentar von caramello caramellocaramello

    Interessant sind freilich die Patienten, die seit vielen Jahren an einer schweren chronischen Erkrankung litten und die mit Hilfe "des Glaubens", also der homöopathischen Therapie, dauerhaft ihre Beschwerden verloren. Das ist doch nicht schlecht, oder? Da muss ein Mensch schon sehr ignorant, fast böswillig sein, um diese Erfolge zu missachten.

    Mich hat das zumindest sehr zum Nachdenken angeregt, obwohl ich von der naturwissenschaftlichen Medizin kam. Wenn ich als Wissenschaftler etwas nicht erklären kann, muss ich schon ein sehr eingeschränktes Denkvermögen besitzen, wenn ich objektive Ergebnisse anzweifle, weil meine Methoden nicht in der Lage sind, sie nachvollziehbar zu machen.

    Kommentar von Isartaucher IsartaucherIsartaucher

    Diese Behauptungen hört man von Homöopathen immer wieder. Allein fehlt bislang hierfür jeder Beweis. Dieser wäre aber leicht erbringbar, wenn die Wirkung der Homöopathie oberhalb des Placeboeffekts (objektiv) zu beweisen wäre. Es gibt keinen Beweis, außer dem objektiven Beweis. Wer keinen objektiven Beweis für seine Theorie erbringen kann, muss diese also als falsch betrachten. Wer dazu als Wissenschaftler nicht in der Lage ist, hat in der Wissenschaft nichts zu suchen, und geht besser in die Esoterik. Daher kann ich deinen Schritt nachvollziehen.

    Kommentar von Philohom PhilohomPhilohom

    Wenn die Wirkung nur auf Glaube basiert, wieso wirkt Homöopathie dann so ausgezeichnet bei Tieren? Und - es ist völlig absurd anzunehmen, dass nur existiert/wirkt was wissenschaftl. messbar ist. Objektive Heilung gibt es aber in der Hom., auch wenn die Frage nach dem Wie noch nicht abschließend geklärt ist. Die Wirkung vollzieht sich auf der energetischen, nicht-materiellen Ebene. Eines Tages wird man auch das erklären können.

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