Frage von Joggijoggi, 84

Beef in der ausbildung?

Hallo zum Fakt, wir alle haben freitags um Punkt 12 Feierabend, aber mein Chef will ab jetzt bis 17 Uhr arbeiten. Ich habe Klipp und klar gesagt das geht nicht ich habe meine ganze Planung an diesem Tag und es hieß von Anfang der Ausbildung das da frei ist, er sagt er macht trotzdem Auf, dann hab ich gesagt ich gehe kann er schön alleine durchziehen. Ich arbeite jeden Tag bis knapp 18 Uhr und dann noch freitags, ich glaub es geht los.Ist sowas rechtens Tage auf zu machen die frei waren ?

Antwort vom Anwalt erhalten
Anzeige

Schneller und günstiger Rat zu Ihrer Rechtsfrage. Kompetent, von geprüften Rechtsanwälten.

Experten fragen

Antwort
von RudiRatlos67, 61

Um Die Frage beantworten zu können fehlen Angaben zu Deinem Alter, Branche, Tarifvertragliche Regelungen, bereits geleistete Wochenarbeitstunden usw.

Antwort
von ChrisiClifly, 18

Schau mal in deinen Vertrag wie viele Stunden die Woche du arbeiten darfst. Falls die 5 zusätzlichen Stunden diese Wochenstunden überschreiten, dürfte er dich nicht länger arbeiten lassen. 

Wenn die Wochenstunden nicht überschritten wurden, hat er leider so ziemlich alle Freiheiten der Welt. Er ist der Chef und darf vor allem in der Ausbildung die Arbeitszeiten festlegen, die er für richtig hält. 

Antwort
von Maximilian112, 50

Wenn Du es dem Chef klipp und klar gesagt hast ist das iO

Aber der Chef hat auch etwas zu sagen, und meistens mehr. Vor allen wenn es um die Verteilung der Arbeitszeit geht. Oder steht in Deinem Vertrag drin das Freitag ab Eins macht jeder Seins....?

Das Arbeitszeitgesetz muß er allerdings einhalten.

Tut mir leid das ich keine bessere Antwort liefern konnte.

Kommentar von RudiRatlos67 ,

Wenn Du es dem Chef klipp und klar gesagt hast ist das iO

Aber der Chef hat auch etwas zu sagen, und meistens mehr. Vor allen
wenn es um die Verteilung der Arbeitszeit geht. Oder steht in Deinem
Vertrag drin das Freitag ab Eins macht jeder Seins....?

Als Chef trage ich verantwortung für meine Unternehmen, die Mitarbeiter, deren einkunftsabhängige Familien und nicht zuletz meiner eigenen Familie gegenüber. Deshalb ist es logisch und auch rechtlich richtig, das Unternehmensinteressen den Individalinteressen voranstehen. Allerdings nur im gesetzlichen Rahmen oder freiwillig.

Es gibt nunmal Tage, Wochen oder gar Monate wo es nicht so läuft und Urlaub genommen werden kann oder sogar muss, und es gibt Zeiten in denen es so brummt, das das Personal an seien Grenzen kommt und jede Hand gebracuht wird. Darauf kann und darf ich als Arbeitgeber angemessen reagieren. Wie gesagt im Rahmen der gesetzlichen und freiwilligen Möglichkeiten.

Kommentar von Maximilian112 ,

Deiner Ergänzung kann ich nicht zustimmen. 

Gesetze können auch "freiwillig" nicht übertreten werden. Urlaub ist nicht dazu da um Auftragsschwankungen abzufedern.

Ich verstehe auch nicht warum Du mich in diesem Zusammenhang zitierst.

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten