Beeeste Spiegelreflexkamera?

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8 Antworten

Hallo Marion8844,

eine Kamera ist ein sehr persönliches Werkzeug, das zum Fotografen passen muss. Deshalb empfehle ich Dir, nicht zu sehr auf andere zu hören bei der Kamerawahl. Meistens empfiehlt jeder seine eigene Kamera, ohne überhaupt andere Modelle aus eigener Erfahrung zu kennen. Eine Kamera muß gut in der Hand liegen und Du musst mit der Bedienung gut zurecht kommen. Das auszuprobieren kann Dir keiner abnehmen. Und sie muss zu Deinen fotografischen Schwerpunkten und Ansprüchen passen, und die kennen wir nicht.

Was wir auch nicht wissen, ist, wie viel fotografische Erfahrung Du hast und warum Du Dich für eine DSLR interessierst. Solltest Du in diesem Punkt noch nicht festgelegt sein, so käme eventuell auch eine gute Kompakt- oder Bridgekamera in Frage. Diese sind gerade für Anfänger oft erstmal weniger verwirrend, und gute Bilder kann man damit auch machen. Weitere Pluspunkte: Du musst weniger schleppen und brauchst Dich unterwegs nicht mit Objektivwechseln zu plagen - und Du sparst Geld.

Bitte glaube nicht, dass Du mit einer DSLR automatisch bessere Fotos machen wirst als mit einer guten Kompakt- oder Bridgekamera. Eine DSLR bietet zwar mehr Potenzial, dieses können oder wollen viele Anfänger aber gar nicht nutzen. Ohne ein grundlegendes Verständnis der optisch-technischen Zusammenhänge geht es jedenfalls nicht.

Am besten gehst Du mal in ein Fotofachgeschäft (nicht Elektronikmarkt), lässt Dich dort beraten und probierst verschiedene Modelle aus, am besten auch draußen bei Tageslicht. Probieren geht über (Testberichte und Meinungen anderer) studieren!

Den größten Einfluss auf die Bildqualität hat der Fotograf und nicht die Kamera. Deshalb würde ich Dir empfehlen, mehr Zeit und Energie auf die Weiterentwicklung Deiner fotografischen Kompetenz zu verwenden als auf die Suche nach der "perfekten" Kamera.

Und den zweitgrößten Einfluss auf die Bildqualität hat das Objektiv. Deshalb solltest Du auch das mit Bedacht auswählen, falls Du Dich für eine Kamera mit Wechselobjektiven entscheidest.

In diese Kategorie fallen auch die neueren, spiegellosen Systemkameras. Auch die könntest Du in Betracht ziehen, falls Du auf ein kleines und leichtes Gehäuse Wert legst und Dich der z. T. kleinere Sensor, der fehlende optische Sucher und die teureren Objektive nicht stören.

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Die Bildqualität bestimmst du anhand deiner fotografischen Kenntnisse. Und dann auch über die Qualität der Objektive. Die Kamera an sich ist eher drittrangig.

Ich bin überzeugt, dass ein Pavel Kaplun mit einer Kompaktkamera oder einer Bridgekamera bessere Bilder macht, als die meisten hier mit einer eos 5d oder auch eos 1d.

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5DSR von Canon mit 24-105 IS USM oder Sigma 35 mm f/1,4 DG HSM

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Also... Zunächst einmal, will eine Spiegelreflexkamera für beste Bilder auch bedient werden können.

Zweitens. Nicht umsonst sind besten Spiegelreflex auch am obersten Ende der Preisskala angesiedelt.

Drittens. Aus eigener Erfahrung... wobei ich genügend Spiegelreflex bis in die Profiklasse habe, dass es nicht immer unbedingt Spiegelreflex sein muss.

Ich hätte nie geglaubt, dass man auch mit einer Bridgekamera durchaus gutes Bildgrundmaterial machen kann. Warum Bildgrundmaterial... weil Bilder für gutes Bildmaterial IMMER nachbearbeitet werden müssen.

Ich habe gute Erfahrungen mit Sony alpha 5100 gemacht. Wenn Du was mit Lichtschacht möchtest, kannst Du auch eine Nex 7 oder die Sony alpha 6000 Dir mal anschauen. Oder auch die Sony RX100m3 ist gut. Alle Kameras haben auch vielfältige Einstellmöglichkeiten, wobei man vieles durch Apps (die käuflich noch zu erwerben wären) zusätzlich erleichtern kann, da wo schon häufig Profis verzweifelt sind.

Und mit diesen Kameras kann man nicht nur im Bild gut, sondern auch als Clip. Fazit. Bei Sony ist alles perfekt abgestimmt und taugen die für alle Gelegenheiten etwas. Spiegelreflex hingegen, nunja... die sind immer groß, schwer... warum sich das Leben unnötig schwer machen!? Gruß Stefan

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Ich weiß nicht, was ich mit "Preis wäre egal nur nicht unbedingt über 1000euro" anfangen soll. Da kosten gute Objektive ja schnell mehr. Entweder ist der Preis egal... oder eben nicht :-).

Was hast du denn aktuell für einen Body mit welchen Objektiven?

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Wichtiger als die Kamera, da gibt es von allen Herstellern wirklich gute Geräte, ist das Objektiv.

Aber gute Objektive sind nicht billig. Die kosten schnell das Mehrfache der Kamera. Und Dein Limit von 1000 Euro reicht da nicht einmal für ein einziges echtes Spitzenobjektiv.

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Kommentar von Marion8844
15.11.2015, 01:41

das ist mir bewusst nur als schülerin ohne einkommen hat man nicht gerade alle mittel ^^

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Die Bildqualität wird primär vom Objektiv bestimmt. Also kauf dir kein Kit-Objektiv sondern ein vernünftiges Objektiv. Daumenregel: ein gutes Alltags-Zoom kostet das Doppelte vom Kamerapreis.

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mit stechend scharfer Bildqualität

Für richtig scharfe Bilder sind in erster Linie die Objektive verantwortlich. Allerdings kosten richtig gute Objektive für richtig gute Qualität mehr als deine angegebenen 1000€ und dann hast du noch keine Kamera wo du das Objektiv dran schrauben könntest… 

Vor allem bekommst du die Beste Qualität mit Festbrennweiten und je nach Einsatzzweck brauchst du dann entsprechend mehrere davon um die nötigen Brennweitenbereiche abzudecken (in der Regel mindestens 3) so dass du alleine für einen Satz anständiger Objektive schon irgendwas um die 3000€ bis 8000€ los bist

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