Frage von alHusseini, 279

Bedingungsloses Grundeinkommen - Chaos oder Schlaraffenland?

Wer würde noch arbeiten gehen, wenn es ein Grundeinkommen gäbe?

Expertenantwort
von Unsinkable2, Community-Experte für Politik, 84

Die Frage "Ob Arbeit?" stellt sich nicht. Menschen sind nicht veranlagt, "nicht zu arbeiten". Im Gegenteil: Es gibt zahllose Studien, die belegen, dass beispielsweise Gefangene, die mit Arbeitsentzug bestraft werden, psychisch destabilisieren. Das ist wissenschaftlich zweifelsfrei belegt. Deshalb ist "Arbeit" in Gefängnissen eine "Belohnung, die man sich verdienen muss".

Die Frage "Welche Arbeit?" stellt sich durchaus. Wer unabhängig ist, der wird nicht jede Arbeit ausführen wollen; sondern nur Arbeiten, die interessant sind, die fordern, die Spaß machen, oder die einen unterliegenden Druck haben (etwa "arbeiten, um die Urlaubskasse zu füllen"). 

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Folge: Das gesamte gesellschaftliche Bild der Korrelation "Arbeit - Mensch - Arbeit" müsste reformiert werden, um ein robustes BGE mit gesellschaftlichem Nutzen zu etablieren. 

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Im status quo würde ein BGE nur die Abhängigkeit der unteren Schichten von den Reichen und Mächtigen erhöhen. Und es würde ZUGLEICH die "Mittelschichten" nach unten ziehen und abhängiger machen.

Ergo: In der aktuellen Situation würde ein BGE erhebliche gesellschaftliche Verwerfungen erzeugen, die katastrophale Folgen für den gesamten "Sozialstaat" hätten. Leiden würden darunter genau jene Schichten, denen angeblich mit dem BGE geholfen werden soll.  

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Beispiele aus der Praxis:

Auch ein BGE müsste "Inflations-Anpassungen" erfahren. Sonst wäre es schon nach wenigen Jahren in Bezug auf den zentral bekundeten Willen der "finanziellen Unabhängigkeit" völlig wirkungslos.

  • Mindestlohn: Nach nunmehr zwei Jahren wurde er um 34 Cent nach oben angepasst. Und immer noch liegt er WEIT UNTER den Notwendigkeiten, wie etwa dem Schutz vor Altersarmut.
  • Hartz IV: Die Diskussion um die Höhe von Hartz IV ist so alt, wie das Gesetz selbst. Es ist zweifelsfrei bestätigt, dass Hartz IV nicht die ursprünglich behaupteten Zwecke erfüllt. Trotzdem feilscht die Politik vor jeder Erhöhung, wie auf einem türkischen Basar um jeden Cent. "Zu teuer!", "Zu viel!", "Wer soll das bezahlen?" heißt es ständig ... um dann nach zäher und jahrelanger Debatte eine Erhöhung von 5 Euro pro Monat zu "genehmigen". Erhöhungen, die längst von der Inflation gekillt wurden...

Wer sollte also das BGE "unabhängig" halten? Die Politik hat - nachweislich - kein Interesse daran. Und die Antwort der Wirtschaft, die es (zumindest in großen Teilen) finanzieren müsste, kann sich jeder selbst ausmalen.

Doch es geht noch viel weiter: Mit der Einführung eines BGE würden die Löhne in der Wirtschaft drastisch sinken. Etwa um den Anteil, den das BGE einbringt. 

Davon wären insbesondere die mittleren Schichten, die jetzt, sagen wir, "gutes Auskommen mit dem Einkommen" haben, betroffen: Sie würden zukünftig von zwei Stellen Geld bekommen; was ihre Abhängigkeit DRASTISCH verschärfen würde.

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Folge: Das BGE wäre in der aktuellen Gesellschaftsausrichtung innerhalb weniger Jahre von "finanzieller Unabhängigkeit" zu "wirtschaftlicher und politischer Abhängigkeit" mutiert. Die Menschen - und zwar bis hoch in die Mittelschicht - wären noch deutlich abhängiger von Politik und ... nun, sagen wir, "den eigentlich Mächtigen".

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=> BGE ist gut und richtig. Es ist sogar eine (kommende) gesellschaftliche Notwendigkeit, wenn man beispielsweise darüber nachdenkt, wie man "wirtschaftlich überflüssgie Menschen" behandeln soll. Und davon wird es in Zukunft immer mehr und mehr geben. 

=> Aber um ein BGE solide einzuführen, müsste zuerst die Gesellschaft - und zwar grundlegend - reformiert werden.

Bis dahin ist es nichts anderes als "Mindestlohn" oder "Hartz IV": Ein Spielball von Politik und Wirtschaft.  

Antwort
von TimeosciIlator, 83

Ich denke einfach jeder würde dann gerne arbeiten gehen. Denn was uns am ehesten an der Arbeit stört, ist dieses Müssen müssen. Es kann mir kein Mensch weißmachen wollen, dass nicht jeder Mensch gerne beschäftigt wäre. Jeder möchte herausgefordert sein, etwas schaffen wollen und ebenfalls auch etwas Sinnvolles mit seiner Zeit anfangen.

Schnell ist man immer wieder mit Sprüchen über die sogenannten "Faulen" zur Hand. Aber hakt man mal nach von wem so etwas stammt, stellt man fest, dass es immer wieder die gleichen Leute sind, die so abwertend und herablassend andere beurteilen. Menschen, denen es immer nur darum geht, über andere bestimmen zu wollen :-(

Nicht jedem Menschen liegt der aufgezwungene Alltagstrott. Und es ist auch nicht einfach gegen die Klassische Konditionierung, dem größten Feind im Dasein eines Menschen, anzukommen.

Ein bedingungsloses Grundeinkommen halte ich für einen großen Schritt in eine sozialere und gerechtere Richtung.

Kommentar von Inkonvertibel ,

DH  Time :-)))

Antwort
von Vioarr, 6

Das gleiche habe ich mich auch gefragt. Ich würde das BGE einfach nutzen, um meine Freizeit oder Projekte, die ich neben der Arbeit habe, zu finanzieren. 

Das ist aber sicherlich von Person zu Person unterschiedlich. Ich hab da ein gutes Video gefunden, in dem die Hintergründe beleuchtet werden, wieso wir überhaupt arbeiten gehen und was das BGE beeinflussen könnte:

Antwort
von voayager, 76

Menschen ohne Arbeit haben einen Anspruch auf ein menschenwürdiges Dasein, wozu ein anständiges Grundeinkommen gehört. Dieses ist ohne große Schikanen zu gewähren, nicht jedoch ein bedingungsloses Grundeinkommen, das ist unrealistisch. Also ist eine Art Zwitterlösung zu dem was ist und was ein b.G. ausmacht herzustellen.

Kommentar von turnmami ,

hast du den Anspruch mal in einem anderen Land als Deutschland versucht?? Warum soll man für Nichtstun ein "anständiges" Grundeinkommen ohne sonstige Bedingungen bekommen??

Kommentar von voayager ,

deshalb ist ja auch ein bedinmgungsloses Grundeinkommen unsinnig. Wer arbeitslos ist, ohne Selbstverschulden, keine Arbeit überhaupt oder auf die Schnelle findet, soll dann wenigstens ein angemessenes Grundeinkommen erhalten, wovon er leben kann und soll auch keinen Schikanen ausgesetzt sein.

Antwort
von Iflar, 44

Wie intensiv man doch vom kapitalistischen System indoktriniert sein muss, um tatsächlich das Argument zu bringen, das BGE wäre unangebracht, weil der Niedriglohnsektor oder präziser die Sch***arbeit entfällt! Menschen, die einem solchen Beruf nachgehen, riskieren ihre Gesundheit und sind ihrer Würde starkt beschnitten. Solchen auch noch nachzurufen, dass sie für ihre Sklavenarbeit prädestiniert sind, ist an Widerlichkeit nicht zu überbieten. 

Den BGE-Gegnern, die mit derartigen Argumenten auftauchen, sollte man das BGE einfach verweigern, damit sie völlig verblödet mal erfahren können, wie es ist 10 Stunden am Fließband zu stehen und Metallteile zu stanzen. Wer kein BGE will, der soll es auch nicht bekommen!

Es ist sehr erstaunlich, wie prächtig die Amerikanisierung der deutschen Gesellschaft ihre Früchte trägt. Ob ich den Tag, an dem die Krankenversicherung wieder abgeschafft wird, noch erlebe...

Kommentar von turnmami ,

warum sucht man sich dann nicht eine andere Arbeit? Anscheinend fehlen die Qualifikationen für andere Jobs, hm? Wie kann man dann davon reden, dass andere verblödet wären?

Wer wird mit einem Grundeinkommen noch die "niedrigen" Arbeiten verrichten? Werden keine Straßen mehr gesäubert oder Lebensmittel produziert oder verkauft? Wir brauchen wohl keine Verkäufer oder ähnliches mehr? Oder wird das alles so teuer, dass man sich auch mit BGE das Leben ohne Arbeit nicht leisten kann und nur das Existenzminimum hat? 

Was ist an dem jetztigen System dann so anders???

Warum sollte man die KV abschaffen?  Damit die Leute sich die Beiträge sparen und im Krankheitsfalle nach dem Staat schreien? Warum wurden denn die Pflichtversicherungen eingeführt???

Kommentar von Iflar ,

warum sucht man sich dann nicht eine andere Arbeit? Anscheinend fehlen die Qualifikationen für andere Jobs, hm?

Sehr gut erkannt! Ich sehe, du lernst schnell dazu.

Wie kann man dann davon reden, dass andere verblödet wären?

Wie kommst du jetzt darauf? Beziehst du dich noch auf meine Antwort?

Wer wird mit einem Grundeinkommen noch die "niedrigen" Arbeiten verrichten? 

Jeder, dem das BGE nicht reicht! Aber wenn du schon so blöd fragst, wieso machst du das dann nicht?

Warum sollte man die KV abschaffen?

Habe ich bereits erläutert! "Amerikanisierung der deutschen Gesellschaft".

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Warum sollte man die KV abschaffen?

Habe ich bereits erläutert! "Amerikanisierung der deutschen Gesellschaft".

Das ist korrekt. Die USA sind das Beispiel dafür, wie Kapitalismus im Endstadium aussieht und da bewegt sich Deutschland auf bestem Wege hin.

Kommentar von Iflar ,

Manche gehen so weit und sagen, Deutschland ist mittlerweile nichts weiter als eine US-Kolonie! Das Bildungssystem, das Sozialsystem, die Wissenschaft, die Ingenieursleistungen...alles, was diese Gesellschaft in den Augen Ausländischer so geordnet, friedlich und fortschrittlich gemacht hat, wird nach und nach zerrissen! 

Merkel sabbert ihre leeren Sprechblasen so, wie es die US-Konzerne hören wollen! 

Antwort
von KaiMaluschka90, 109

Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen, aber nicht gleich über 1000 Euro, sondern so im Bereich 450- ca. 600. Wer also mehr vom Leben haben möchte, muss dafür arbeiten. Das klingt meiner Meinung nach sehr fair, ist auch Gysis Gedanken so.

Kommentar von TimeosciIlator ,

Dann treffen wir uns in der Mitte und sagen 800 €uronen bar auf die Kralle. Wer das bezahlen soll ? Na diejenigen, die ohnehin viel zu viel verdienen und gar nicht so recht wissen, wohin mit dem ganzen Zaster :)

Kommentar von turnmami ,

klar, die verdienen gerne zu viel um es dann den anderen einfach so zu überlassen. Wieviel gebt ihr freiwillig von eurem Geld ab?

Antwort
von turnmami, 106

Das BGE wird nicht funktionieren.

Es bekommt jeder sein Grundeinkommen. Die Faulen machen nichts, die Fleissigen gehen arbeiten. Wenn ich hier aber arbeiten gehe, dann möchte ich schon gut bezahlt werden. Die Billig-Jobs werden hier entfallen. DAS wiederum macht alles andere sehr teuer. Man möchte ja trotzdem Lebensmittel usw. einkaufen. Daher müssen diese produziert, vermarktet und verkauft werden.

Dafür muss man die Leute nun aber teuer bezahlen. Somit wird sich das ganze Leben sehr verteuern und man ist mit dem BGE genausoweit, wie jetzt mit Hartz 4

Der Traum für Nichtarbeiten viel Geld zu bekommen bleibt ein Traum.

Kommentar von BTyker99 ,

Es geht ja nicht darum "viel" Geld zu bekommen, über die Höhe eines möglichen Grundeinkommens wird ja immer wieder gestritten. Ich denke, dass es sich eher auf dem Niveau von Hartz 4 bewegen würde, so dass man davon leben, sich aber keinen Luxus erlauben könnte. So hätte man auch eine Motivation zum arbeiten.

Der Vorteil wäre aber auch ganz klar, dass es diese willkürlichen Entscheidungen durch die Mitarbeiter der Jobcenter nicht geben würde, von denen man häufig in Sendungen wie Frontal21 usw., oder in Hartz4-Foren hört. Die Sanktionen, mit denen Hartz4 gekürzt werden können, sind nach Auffassung vieler auch eigentlich nicht mit unserem Gesetz vereinbar, da Hartz4 sowieso laut Definition dem "soziokulturellem Existenzminimum" entspricht und alles darunter unterhalb der Menschenwürde wäre (laut Wikipedia).

Dass die Gesellschaft durch Abschaffung der Jobcenter und allem, was daran hängt noch viel Geld sparen würde, sähe ich auch positiv.

Kommentar von Iflar ,

Die Faulen machen nichts, die Fleissigen gehen arbeiten.

Es lebt sich doch schön mit einem einfachen Weltbild oder?

Mal ehrlich: Wieso sollten die Faulen nichts machen, also nicht mehr arbeiten gehen? Die Faulen sind doch jene, die in Deutschland das Vermögen besitzen. "Geld arbeitet selbst" ist das Leitmotto der Superreichen! Reichtum wird in vielen Fällen vererbt. Wer fleißig 8-12 Stunden am Tag wirklich arbeiten geht, hat doch schon lange kein Vermögen mehr! 

Realistisch modifiziert müsste der Spruch also sein: "Die faulen Menschen arbeiten nicht, aber die fleißigen auch nicht". Und das ist doch die große Sorge... Plötzlich können die einst faulen, also Reichen, nicht mehr faul bleiben, weil keiner ihren Lebensunterhalt mit echter Arbeit mehr untermauert.

Kommentar von turnmami ,

Meine Faulen sind wohl nicht deine Faulen. Warum bin ich Faul, wenn ich reich bin. Glaubst du im Ernst, die Reichen fällt das Geld in den Schoss und sie brauchen sich nie um etwas kümmern? Das Geld vermehrt sich ohne zutun von alleine?

Meine Faulen sind diejenigen, die ohne Arbeit gerne noch mehr Geld von den angeblich ja soooo Reichen haben wollen.

Jeder ist für sein Leben selber verantwortlich. Man macht es sich sehr einfach, wenn man den Buhmann immer nur den ach so Reichen zuschiebt!!

Kommentar von Iflar ,

Glaubst du im Ernst, die Reichen fällt das Geld in den Schoss 

Wer wirklich richtig reich ist, ist entweder Revolutionär, wie bspw. Bill Gates oder in der Finanzbranche tätig! In beiden Fällen braucht es nur eine Aktivierungsarbeit(Erfindung des Computers bzw. Errichtung ein Bank) und das Geld vermehrt sich von allein. Richtig reich kann man mit ehrlicher, harter, lebenslanger Arbeit nicht werden!

Meine Faulen sind diejenigen, die ohne Arbeit gerne noch mehr Geld von den angeblich ja soooo Reichen haben wollen.

Kriegt man solche Märchen eigentlich auf dem FDP-Parteitag erzählt oder wie kommst du darauf? Wer will denn als Arbeitsloser noch mehr Geld von der Reichen? Wo bekommen Arbeitslose überhaupt Geld von den Reichen? 

Man macht es sich sehr einfach, wenn man den Buhmann immer nur den ach so Reichen zuschiebt!!

Aber auf den Menschen, die eh schon nix haben, rumzuhacken ist nicht zu einfach? 

Kommentar von turnmami ,

Na ihr wollt doch das Geld von den "Reichen" für das BGE abziehen. Warum haben die Menschen nichts? Es hat jeder in Deutschland die Möglichkeit der freien Berufswahl und der Bildung. Muss man sich halt selber bemühen und nicht nur nach dem Staat und anderen schreien. 

Kommentar von Iflar ,

Ich frage mich, ob du einfach ignorant oder wirklich so blöd bist!

Es gibt Menschen, die haben nicht die geistigen Fähigkeiten einen Abitur oder gar einen akademischen Grad zu absolvieren. Nicht jeder Mensch hat die Veranlagung bspw. Mathematik zu verstehen. Somit hat auch nicht jeder Mensch die Möglichkeit in der Softwareentwicklung, als Ingenieur oder Physiker zu arbeiten. Es gibt somit auch keine freie Berufswahl! Diese ist immer davon abhängig, wo du herkommst und wie du veranlagt bist. 

Den amerikanischen Traum "Vom Tellerwäscher zum Millionär" kann nicht jeder leben, schon gar nicht alle!

Ach und nebenbei: Wenn die einfachen Arbeiter nach deiner Theorie plötzlich gebildet genug sind, um gut bezahlte, körperlich anspruchslose Jobs belegen zu können, dann macht wieder keiner die Sche**arbeit! Bist du deswegen auch gegen Bildung? Denn mit der gleichen Begründung argumentierst du auch gegen das BGE..

Kommentar von turnmami ,

vielen Dank für deine tollen Komplimente. Leider muss ich dir mitteilen, dass mein Geist doch für ein Abitur in Bayern und ein Studium gereicht hat. Man sieht aber immer wieder genau, dass eben die geistig Armen den Argumenten der "Normalen" einfach nicht folgen können und v.a. auch total intolerant sind. Nur weil jemand nicht deiner Meinung ist, man solle mit Nichtarbeiten viel Geld bekommen, wäre man blöd und geistig arm.

Tja, man soll eben nicht immer von sich auf andere schließen! Hiermit beende ich auch die Diskussion, weil ich mich auf dein beleidigendes Niveau nicht begeben werde. 

Kommentar von Iflar ,

Hiermit beende ich auch die Diskussion, weil ich mich auf dein beleidigendes Niveau nicht begeben werde. 

Wohl er, weil du nicht argumentierst. Du hast nicht mit einem Satz auf meine Argumente Bezug genommen! Du unterstellst mir nur, ich hätte dich beleidigt und wäre "geistig arm", obwohl du mich nicht einmal kennst...

 Leider muss ich dir mitteilen, dass mein Geist doch für ein Abitur in Bayern und ein Studium gereicht hat. 

Das hat dein Herabwürdigen all jener, die es nicht geschafft haben, schon längst impliziert. Entgegen deiner Behauptung, habe ich auch nie gemutmaßt, du wärst "zu blöd" für ein Abitur oder Studium. Es geht gar nicht um dich!

Kommentar von turnmami ,

Hier geht es nicht um Argumentation, sondern um deine Beleidigungen. Wer keine Argumente mehr hat, bezeichnet eben alle anderen als ignorant und blöd. Warum soll man mit so jemanden diskutieren?

Antwort
von Schwoaze, 133

Das hängt wohl von der Höhe des Grundeinkommens ab. Die Schweizer haben sich ja dagegen ausgesprochen, soviel ich weiß. Ich bin auch nicht bedingungslos dafür.

Kommentar von Juli277di ,

Das ist wohl richtig. jeder hat sein Maß.

Antwort
von Kupelli, 104

Die Menschen denen das Grundeinkommen nicht ausreichen würde, um sich im Leben komplett zu entfalten.

Antwort
von Fielkeinnameein, 47

Hallo,

es wäre weder das eine noch das andere. 

Ich bin für ein bedingungsloses Grundeinkommen aber nur, wenn das Geld auch von den Leuten kommt, die viel davon haben. Der Sinn ist schließlich auch die Vermögenverteilung von unten nach oben zu stoppen.

Mfg

Antwort
von S0WJETsocialist, 87

Was hat das denn mit nicht Arbeiten zu tun?  

Es würde die Jobs die mit einem Hungerlohn bezahlt werden,  teils aucj gefährliche und Gesundheits-gefärdende attraktiver machen, freier machen und die Menschen nicht dazu zwingen 

Dadurch geht natürlich ( wie unten erwähnt)  der niedriglohn-sektor dahin aber 

Es würde letztendlich notwendige Arbeit besser und evtl einfacher machen,  besser bezahlen und die Leute evtl produktiver machen 

Antwort
von hummel3, 61

Da arbeiten bekanntermaßen oft schweißtreibend, mindestens jedoch anstrengend sein kann, ist es den meisten Menschen schon in die Wiege gelegt, nicht gerne arbeiten zu wollen, zumindest nicht regelmäßig und dauerhaft. Würde diese Grundanlage des Menschen auch noch mit einem "bedingungslosen Grundeinkommen" belohnt, wäre es für jede Gesellschaft letztlich kontraproduktiv. 

Sofern ein Grundeinkommen also nicht wesentlich unter den Lebens-Grunderhaltungskosten liegt (dies ist jedoch nicht der Plan der Befürworter!) und auch sonst nicht weiter zusätzlich durch andere Sozialleistungen des Staates alimentiert wird, wäre es meiner Meinung nach schädlich für die Arbeitsmoral der Menschen und tödlich für jedes prosperierende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.

Das BGE wäre also kein Schlaraffenland, sondern in deinen Worten ausgedrückt, "Chaos" und Abschied von unserem Wohlstands- und Sozialstaat, so wie wir ihn kennen.

Kommentar von voayager ,

Blödsinn was du da so schreibst. Es gibt weder einen Wohlfahrts,- noch einen sozialstaat. Warum sollte arbeiten was Unangenehmes sein? Ist sie humaner, setzt mehr auf Eigenverantwortung, ist abwechslungsreicher. ist nicht so ausbeuterisch wie jetzt, wozu eine bessere Entlohnung gehört, dann wird sie den meisten Spaß machen. Die hiesigen Ausbeuter und ihre Schleppenträäger setzen bewußt die Mär von der Faulheit der Menschen im Umlauf, um so von ihren eigenen Sauereien abzulenken, das ist der ganze Witz dabei.

Kommentar von hummel3 ,

Blödsinn was du da so schreibst.

Ich will die Bemerkung mit dem "Blödsinn" nicht für deine Argumentation erwidern, weil ich etwas mehr Respekt vor den Meinungen anderer habe, als du offensichtlich.

Jedoch bin und bleibe ich ganz bei meiner Meinung und halte dafür deine Meinung für weltfremd und theoretisch.

Interessant wäre für mich noch dein Alter, dein Beruf und deine Stellung im Erwerbsleben. - Dann könnte ich deine Meinung vielleicht noch besser nachvollziehen. 

Kommentar von Iflar ,

wäre es meiner Meinung nach schädlich für die Arbeitsmoral der Menschen und tödlich für jedes prosperierende Wirtschafts- und Gesellschaftssystem.

Das ist oft die größte Sorge der Gegner!

Dass es zu glücklichen Menschen führen würde, interessiert scheinbar schon keinen mehr... Zu sehr sitzt der Kapitalismus schon in den Köpfen der Menschen...

Arbeitsmoral der Menschen

Menschen, die sich für nicht mal 1000 Netto ausbeuten lassen, handeln nicht mehr aus Moral, sondern aus Notdurft! Nur sehr wenige gehen aus Moral arbeiten...

Kommentar von turnmami ,

warum suchen sich diese Menschen dann nicht einen besser bezahlte Arbeit? Scheitert wohl am Wollen oder Können??

Kommentar von Iflar ,

Weil die Bildung fehlt! Nicht jeder hat die geistigen Kapazitäten um erfolgreich zu studieren. Es gibt nun mal Menschen, die nur einen Hauptschulabschluss haben, eine handwerkliche Ausbildung und oft noch Migrationshintergrund. Das sind aber auch Menschen! Nur will die kein Konzern anständig bezahlen...

Du lebst auch in Traumwelten....

Kommentar von Fielkeinnameein ,

Ich glaube du hast den Sinn des Kapitalismus nicht verstanden. Dort wird es immer einen Großteil geben der sich ausbeuten lassen muss.

Antwort
von kieschke, 63

Ich wäre für ein Grundeinkommen weltweit. Man hätte keine Völkerwanderungen und ich glaube auch so gut wie keine Kriege mehr. Aber wir leben im Monopolkapitalismus und der lebt vom Unterschied zwischen Arm und Reich. Deshalb ist es in einem einzelnen Land nicht finanzierbar. Darum nicht machbar.

Antwort
von SzaboNemesis, 101

Wenn das BGE eine Chance hätte zu funktionieren, wärenauch andere Ideen wie etwa der Kommunismus nicht ständig gescheitert.

Kommentar von Juli277di ,

Im Gegensatz zum Kommunismus erfordert das BGE jedoch keine radikale Veränderung des Gesellschaftssystems, sondern fußt auf unserem Sozialstaat.

Des Weiteren wurde „der Kommunismus“ nach Marxscher Theorie ohnehin nie ausgeführt, sondern war bisher immer ein Gewand totalitärer Regime.

Kommentar von MiniRente ,

Wie meinst du das jetzt????

Kommentar von Andretta ,

Auch ein BGE, für das ich selbst eintrete, würde die zwingend notwendige Veränderung unseres Systems nicht aufheben.

Aktuell leben wir mit unserer Wirtschafts- und Finanzpolitik in einem Schneeballsystem, das unausweichlich Jahr für Jahr mehr Verlierer und wenige Gewinner produziert, was über kurz oder lang zu einem Totalkollaps führen muss.

Bei einem Totalkollaps wird uns auch kein BGE mehr helfen.

Wir müssen weg von diesem Märchen vom exponentiellen Wachstum, der schlichtweg keine Zukunft haben kann, und aufhören, uns unsere Gesetze von einer allzu mächtigen Wirtschaft diktieren zu lassen.

Wir brauchen ein anderes System, wenn wir (als demokratische Gesellschaften) überleben wollen.

Kommentar von Iflar ,

Gute Antwort!

Wie fast jeder Maßnahme der Politik ist auch das BGE eine temporäre Maßnahme bzw. eine Notlösung. Dieses brillante, eine Wirtschaftssystem ist noch nicht gedacht und soll auch nicht gedacht werden, weil es die Reichen dieser Welt blitzschnell entmachtet.

Antwort
von lupoklick, 41

In Großstädten wäre es unerträglich, wenn 

Millionen gebratener Tauben den Himmel verdunkelten

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