Frage von UNGEWISSEKOFFER, 155

Bedingungen Hund aus dem Tierheim zu holen?

Guten morgen,

Ich würde mir gerne einen Hund holen, als treuen Begleiter, als einen der mir Sinn gibt zu leben und meine psychischen Erkrankungen zu vergessen, besser gesagt um zu lernen damit um zu gehen.

Wenn ich einen kleinen Hund hätte, müsste ich ja mit ihm raus gehen mich um ihn kümmern, mit ihm spielen, da könnte ich dann nicht den ganzen Tag im Bett liegen bleiben.

Kurz zu mir ich bin weiblich, noch 17 und Schülerin.

Ich hatte mir jetzt überlegt, dass ich mir einen Hund ja aus dem Tierheim holen könnte, da die Hunde dort seltener ein Zuhause finden, als Hunde vom Züchter.

Mir ist die Rasse des Hundes auch egal, wir müssen uns bloß von Anfang an verstehen. Wir haben Zuhause auch schon Hunde, daher fehlt mir auch nicht die Erfahrung.

Meine Frage jetzt, was muss ich für Bedingungen erfüllen, um einen Hund aus dem Tierheim zu bekommen? Was kostet das?

Vielen Dank fürs lesen und eventuelle Antworten!

Ganz liebe grüße UNGEWISSEKOFFER

Antwort
von Wonnepoppen, 84

Geh einfach mal hin u. laß dich beraten!

ein Hund kann durchaus bei einer psychischen Erkrankung hilfreich sein, er lenkt vor allem ab,allerdings mußt du dich auch auf eine "Beziehung" mit ihm einlassen .

Er kann eine Stütze sein, mit der Krankheit um zu gehen !

Kommentar von UNGEWISSEKOFFER ,

Danke, ja genau deshalb möchte ich meinen eigenen Hund! das ist eine gute Idee Danke

Kommentar von Wonnepoppen ,

Gern geschehen!

Antwort
von brandon, 48

Zuerst einmal musst Du volljährig sein und Zeit für den Hund haben. Die finanziellen Mittel brauchst Du natürlich auch denn ein Hund kostet natürlich Geld für Futter, Zubehör, Hundesteuer, Versicherung und die Tierarztkosten können bei einer schweren Krankheit oder einer nötigen Operation ein paar tausend Euro hoch sein.

Du schreibst das Du mit einem Hund nicht den ganzen Tag im Bett bleiben kannst aber wenn Du Schülerin bist musst Du doch auch aufstehen.

Dann schreibst Du das Du Erfahrungen mit Hunden hast weil ihr zu hause schon Hunde habt.

Warum kümmerst Du Dich nicht erst mal um diese? 

Was erwartest Du von einem zusätzlichen Hund was Dir die anderen Hunde nicht geben können?

Ein Hund kann keine psychische Krankheit heilen aber er kann bei einer Therapie unterstützen.

Wenn Du noch keine Psychotherapie machst solltest Du Dir zuerst mal da Hilfe suchen. Wenn Du Depressionen hast dann ist das eine ernst zu nehmende Krankheit die man nicht mit einem “ reiss dich mal zusammen“ abtun sollte.

Was sagen denn Deine Eltern dazu oder sehen die gar nicht wie schlecht es Dir geht? 

So lange Du noch nicht volljährig bist sind sie eigentlich für Dich verantwortlich und dazu gehört auch das sie sich um Dich kümmern wenn Du Hilfe brauchst.

Ich wünsche Dir gute Besserung und tu Dir selbst etwas gutes in dem Du eine Therapie machst. Sich Hilfe bei einem Spezialisten zu holen ist keine Schande.

LG 

Kommentar von UNGEWISSEKOFFER ,

ich bin in Therapie, danke

Kommentar von Virgilia ,

Aus Erfahrung kann ich sagen, dass ein Hund zwar bei psychischen Erkrankungen helfen kann, sie aber auch oft darunter leiden müssen. Ich weiß wie schwer es ist aus diesem "Loch" wieder rauszukommen. Du solltest aber eins nicht vergessen: Du musst bei einem Hund nicht nur Verantwortung für dich, sondern auch für ein anderes Lebewesen übernehmen! Und das 10-15 Jahre lang! Egal wie schlecht es dir geht, du kannst ihn nicht einfach für einen Tag "in die Ecke stellen". Ich glaube dir zwar, dass du das nicht vorhast, aber es wird Tage geben, an denen du dir das wünschst, glaube mir. 

Ich hatte erst meinen eigenen Hund (+ zwei "Familienhunde") und bin dann krank geworden. Oft musste ich mich wirklich zwingen mit unseren Hunden rauszugehen und sie auszulasten. Deshalb waren wir oft "nur" zwei Stunden draußen. An solchen Tagen ging es mir später oft noch schlechter, weil ich ein schlechtes Gewissen hatte. 

Zum Glück wurden bei uns schon immer alle Hunde 'gleich' behandelt, egal wem sie gehören. Ohne meine Eltern hätte ich mich zeitweise definitiv nicht ausreichend um meine Hündin kümmern können! 

Wenn es schon "Familienhunde" gibt verstehe ich ehrlich gesagt nicht, warum du dich nicht um sie kümmern kannst. Auch diese Hunde müssen raus und wollen beschäftigt werden. Und auch sie wollen kuscheln, brauchen Liebe und sind gute Zuhörer. Nur weil sie nicht dir "gehören"? Es gibt keine Garantie dafür, dass dich "dein" Hund als Bezugsperson aussucht. Besonders wenn du dich zwingen musst dich um ihn zu kümmern. 

Expertenantwort
von Naninja, Community-Experte für Hund, 49

Ich halte es für sinnvoll, in dieser  Situation einen Trainer zu Rate zu ziehen.

Der Hund mag zwar für Dich sein, aber da bereits Hunde im Haus sind, kannst Du ihn nicht isoliert davon aussuchen. Er muss in einigen Punkten (Alter, Charakter, Rasse) zum Rest der Gruppe passen und Du brauchst die volle Unterstützung Deiner Eltern, weil sie die Situation mit tragen müssen.

Mit 17 wirst Du zudem keinen Hund aus einem Tierheim bekommen. Viele Tierheime vermitteln gar nicht an jüngere Interessenten (auch über 18). Möglich, dass das Tierheim auch von einer Vermittlung abstand nimmt, weil breits einige Hunde im Haushalt leben. Geh ins örtliche Tierheim, informier Dich, sprich mit Deinen Eltern und such Dir einen Trainer, der das Vorhaben prüft und ggf. unterstützt.

Kommentar von UNGEWISSEKOFFER ,

Danke, na ja schade, ich meine es ursprünglich gut mit einem Hund aus dem tierheim statt vom Züchter

Kommentar von Naninja ,

Geh doch einfach mal in ein Tierheim und erkundige Dich nach Deinen Aussichten. Fragen kostet ja schließlich nichts.

Antwort
von Schewardnadze, 7

Du hast doch schon Hunde zuhause, kümmere Dich erstmal um die, bevor Du weder volljährig, noch zeitlich oder gar psychisch in der Lage bist, so einem Hund eine stabile Halterbeziehung anzubieten.

Vielleicht willst Du nach der Therapie ganz was anderes als einen Hund an der Backe zu haben und was machst Du mit dem armen Tier dann?

Nee, erstmal zusehen, dass Du mit Dir selber klarzukommen lernst, dann die bereits bestehenden Hunde ordentlich bekümmern und dann erst schaun mir mal, wie Du Dich dann entwickelst, so auf allen Ebenen.

Klingt für Dich jetzt vielleicht etwas sehr hart, ist aber nur im Sinne des Tieres und nicht zuletzt auch in Deinem Sinne, warte mal ab.

Antwort
von Schewardnadze, 6

Es gibt auch sogen. Hunde- und Tiervermehrer, kennst Du sowas?

Also bevor Du Deine Therapie nicht durchgezogen hast, käme mir als Eltern kein weiteres Tier ins Haus, basta.

Antwort
von Winkler123, 7

Hole dir auf jeden Fall ein Tier ! Wenn es mit dem Hund nicht klappt kannst du dir ja auch irgendein anderes Tier holen.

Das mit dem Tier ist ne super Idee !!! Mach das !!!

Kommentar von Schewardnadze ,

Klar, hol alles vom Tierheim ab wie im Supermarkt, geht's noch?

Was für eine Pfeife muss man sein, um so was zu empfehlen?

Kommentar von Winkler123 ,

Was quatscht du mich so blöd an du Clown ?

Außerdem hast du nix verstanden. Guck du lieber Fußball. Vielleicht verstehste wenigstens das.  ADIOS.

Antwort
von Margita1881, 64

Wir haben Zuhause auch schon Hunde...Was kostet das?

Dann müssten - wenigstens Deinen Eltern - die Kosten bekannt sein

...einen der mir Sinn gibt zu leben

und die reichen/helfen nicht?: Wir haben Zuhause auch schon Hunde

Kommentar von UNGEWISSEKOFFER ,

wir haben unsere Hunde nicht aus dem tierheim, aus anderen Rettungsaktionen. klar reichen die, aber das sind Familienhunde und wenn ich einen eigenen habe muss ich mich drum kümmern.

Kommentar von Margita1881 ,

Gehörst Du nicht zur Familie? und um die anderen kannst Dich doch auch kümmern !

Was sagen Deine Eltern zu einer Neuanschaffung?

Kommentar von brandon ,

wenn ich einen eigenen habe muss ich mich drum kümmern.

Wenn noch ein Hund dazu kommt wird es auch ein Familienhund sein das kann man nicht so abgrenzen.

 Erst recht nicht wenn schon Hunde da sind.

Die anderen Hunde könnten auch schnell eifersüchtig werden wenn Du Dich um den Hund mehr kümmerst.

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