In der Statistik meint ein Prozentrang von bspw 19 nach meinen Kenntnissen, dass 19% der Versuchpersonen/untersuchten Population schlechter abgeschnitten haben, wieso kann dies trotzdem ein durchschnittlicher Wert bedeuten?
Bedeutung/Interpretation Prozentrang
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GartenphiloGartenphilo
Vielleicht erreichte eine Experimentalgruppe im Mittel einen solchen Wert verglichen mit der Grundgesamtheit?
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HWSteinbergHWSteinberg
Es gibt doch schiefe und auch sehr schiefe Verteilungen, darunter auch solche, bei denen der arithmetische Mittelwert (MW) nur von 19% der Beobachtungen unterschritten wird. Nimm irgendeine Verteilung von sagen wir 100 Beobachtungen z.B. per Zufallsgenerator im Intervall [0,100] (oder nimm die Zahlen 1-100 direkt), dann verändere den kleinsten Wert so weit nach unten (sicher ins Negative), dass der MW (bei den Zahlen 1-100 also 50,5) nur von den kleinsten 19 Beobachtungen unterschritten wird. Natürlich kannst Du auch die kleinsten 19 Beobachtungen zusammen runterziehen, um den gleichen Betrag oder um unterschiedliche Beträge, und/oder die größten 81 Beobachtungen alle verkleinern, bis sie nur ganz knapp über dem 19. Wert liegen, also lauter mögliche Verteilungen, die das zugegeben seltsame Bild ermöglichen
vielen dank für deine anregenden gedanken! es geht dabei um den Regensburger Wortflüssigkeitstest RWT.
die untersuchte altersgruppe erreicht beim untertest ROHWERTE von mind. 18 (entspricht PR 1) und max. 53 (entspricht PR 99).
der RW von 19 ist doch somit nicht in der Mitte der untersuchten Altersgruppe/Streuung? Wäre nicht ein RW von 37 od. 38 - mit einem Prozentrag von 50 - die altersabhängige Mitte?
Kommt drauf an. Was nimmst du für ein Mittel? Mittelwert oder Median? Aber ja, sieht schon komisch aus....hmm...