Bedeutet das, dass ein Teilchen, welches beschleunigt wird, seine Masse nicht ändert. Und zweite Frage, wäre ein Proton soetwas und ein Elektron nicht?
Antworten (4)
-
2Antwort von
Enders9Enders9
Alle Teilchen deren Geschwindigkeit so klein ist, daß relativistische Effekte ignoriert werden können nennt man nicht-relativistisch. Es ist also keine Eigenschaft der Teilchen, sondern eine ziemlich wage Aussage über ihre Geschwindigkeit.
Elektronen sind so leicht, daß sehr viel früher relativistische Effekte auftreten als bei Protonen. Deswegen müßte das Magnetfeld nach außen hin zunehmen, was in dem Zyklotron auf der Webseite nicht der Fall ist. Desweiteren möchte man meistens natürlich das die Energie in die Geschwindigkeit des Teilchens geht und nicht in die Masse, weswegen hohe Ruhemasse im Vgl. zur Beschleunigungsenergie benötigt werden.
-
0
Zum zweiten Teil der Frage: Nein. Der erste scheint Teilchen ohne Masse zu betreffen. Die können natürlich alle möglichen Eigenschaften nicht haben. Sicher ist nur, dass es sie nicht gibt.
Kommentar von
Enders9Enders9 Photonen haben keine Ruhemasse und existieren dennoch.
Kommentar von
lks72lks72 @Enders9: Der Begriff Ruhemasse bei Photonen ist unsinnig, da sie nicht in Ruhe existieren. Eine Masse haben sie im Normalfall aber selbstvertändlich, nämlich m = h * f / c^2.
-
0Antwort von
user489user489
Soweit ich weiß geht man davon aus das die Relativität nicht eine Eigenschaft von manchen Teilchen sondern eine Eigenschaft der Raumzeit ist und sich damit auf alle Teilchen bezieht. Von nicht-relativistischen Teilchen hab ich noch nie gehört.
-
Naja, hier steht es eben so, aber ich weiß nicht, wie das gehen soll, dass etwas nicht-relativistisch ist: http://www.physicsmasterclasses.org/exercises/kworkquark/de/lexikon/lexikon.zyklotron/1/index.html
Für die Tageszeit etwas anspruchsvoll. Nicht relativistisch heisst hier eigentlich nur, dass relativistische Effekte die Beherrschbarkeit der Technik zu schwierig machen würden. Im Grunde äussert sich hier aber ein Dilemma der Urknallphysik: Je näher man dem Verständnis der Materie kommt, desto unverständlicher sind die Methoden, mit denen man sich ihm nähert.