Bei diesem Psalm 23 scheiden sich die Geister. Auch Mathä. K6 V25. vertritt diese Meinung. Es zeigt mir immer deutlich, wer mit dem Schöpfer in Kontakt ist, und wer nicht. Für Menschen, die nicht mit dem Schöpfer in Kontakt sind, sind diese Bibelstellen, eine furchtbare Provokation. Sie sehen das ganze Leid, um sich herum, oder auch in ihrem Leben, und fragen sich, wo da der besondere Schutz bleibt.
Leider können die Menschen schlecht lesen. In der Bibel, heißt es eindeutig, das es ein Hauptgebot der Nächstenliebe gibt. Ein Hauptgebot ist ein Hauptgebot, und jeder, der es nicht, oder nur unter "ferner liefen", abtut, hat den Begriff, Hauptgebot nicht verstanden. Ein Hauptgebot, erkennt man daran, das es über alle anderen Gebote, bevorzugt steht. Selbst die Bibel, muss sich diesem Hauptgebot unterwerfen. Alle Regeln der Bibeln, müssen darauf überprüft werden, ob sie diesem Hauptgebot genügen oder entsprechen.
Da Menschen, durch die Einhaltung dieses Hauptgebotes, sehr nahe zu Gott kommen können, erhalten sie durch diesen, auch besonderen Schutz. Sie merken täglich, wie der Psalm 23, aber auch Mat. 6. 25., seine Bedeutung bekommt. Sie merken, wie sie täglich vom Schöpfer beschützt werden. Wer sich also, in dieser Richtung, vernachlässigt fühlt, sollte sich vielleicht mal die Frage stellen, "Wie halte ich es mit der Nächstenliebe?"
Ja, es lässt mich oft aufhorchen, wenn ich sehe, wie der Schöpfer, mit Menschen umgeht, die meinen, die Nächstenliebe, gälte nur zu ihrem Nutzen. Ich frage dann oft, "War das nötig?". Aber, das ist eine rein rhetorische Frage. Allerdings, die Naivität, zu meinen, "Ich kann mich persönlich benehmen, wie ich will, wenn ich jeden Sonntag zum Gottesdienst gehe, dann wird mich Gott schon beschützen.", wirkt auf einen, der die Sache verstanden hat, extrem unverständlich.
Grüße, Rudi Gems
Ich glaube, du warst noch nie wirklich im "finsteren Tal"!
Doch, ich denke schon... war 4 Jahre im DDR - Knast wegen staatsfeindlicher Hetze, habe meine Frau verloren, als sie gerade 41 war und hätte mich danach vor Verzweiflung fast totgesoffen. Also sag du mir nicht, wie es im finstersten Tal ist!