HIer dazu etwas aus Wikjpedia:
Da kannst Du dann noch speziell "Vormärz" anklicken
Dann ist es auch interessant hier zu gucken:
http://www.burschenschaftsgeschichte.de/
Die Bedeutung der Burschenschaften heute ist doch leicht geklärt. Es gibt seit neuestem an den Universitäten Hilfen für Studenten, die aus der Burschenschaft unbedingt aussteigen wollen!!!
Die Burschenschaften entstanden nach den Befreiungskriegen gegen Napoleon, die die studentische Kultur Deutschlands entscheidend prägten. Historiker schätzen, dass etwa 20 bis 50 Prozent der Studenten an diesen Kriegen teilnahmen. Zwar konnten nur etwa fünf Prozent der Gesamtzahl der Kriegsfreiwilligen als Studenten gelten, aber in keiner gesellschaftlichen Gruppe gab es einen so hohen Anteil an Freiwilligen. Viele Studenten hatten unter anderem im Lützowschen Freikorps mitgekämpft, das sich nicht nur aus preußischen Untertanen sondern aus Freiwilligen aus ganz Deutschland rekrutierte. Aus den Befreiungskriegen an die Universitäten zurückgekehrt, setzten sie sich danach in der Zeit der Restauration und des Wiener Kongresses für die Abschaffung der deutschen Kleinstaaterei und die Schaffung eines gesamtdeutschen Reiches unter einer konstitutionellen Monarchie ein.
Zur Gründung der Urburschenschaft kam es in Jena am 12. Juni 1815. Die damals dort bestehenden Landsmannschaften lösten ihren Senioren-Convent (SC) auf und gründeten gemeinsam die erste „Burschenschaft“. Dazu zogen die Mitglieder der vier Landsmannschaften Thuringia, Vandalia, Franconia und Curonia zum Gasthaus Grüne Tanne. Dieser Ort lag außerhalb der Stadtgrenzen Jenas und war damit der Gerichtsbarkeit der Universität entzogen. Als Zeichen der Auflösung senkten dort die Landsmannschaften ihre Fahnen. Aus der Mitte der anwesenden 143 Stifter wurden 30 Amtsträger gewählt. Zum ersten Sprecher wurde Carl Horn berufen, der letzte Senior der Vandalia. Damit war die Burschenschaft ins Leben gerufen.
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