
Vielleicht irgendwann mal, aber ich für mich kann mir das nicht vorstellen. Ich liebe es in Büchern zu schmökern und zum lernen brauche ich Papier vor mir, wo ich Markern und mir Notizen machen kann.

Ich denke, dass dieses Ende bereits eingeläutet ist. Sonst hätte sich Brockhaus sicher nicht zu diesem einschneidenden Schritt entschlossen!

Ich will es auch nicht hoffen, auch wenn ich natürlich auch mal im Internet nach Infos suche, es ist doch viel schöner, in eine riesen Bibliothek zu gehen und dort in alten Büchern zu suchen! Das Internet kann (zum Glück) nicht alles ersetzen.
Ich denke, dafür gibt es heutzutage einfach noch zu viele "Buchliebhaber" - mich eingeschlossen! :-) - , als dass man wegen einem solchen Schritt gleich das Ende der Lexika befürchten müsste...

Da Bücher beständiger sind als Daten, werden hoffentlich die Bibliotheken nicht auf die Anschaffung gedruckter Lexika verzichten. Allerdings glaube ich, dass die Zeit privat angeschaffter Lexika vorbei ist. Die Investitionssumme ist sehr hoch und der Informationsverfall (Ländergrenzen! Bevölkerungszahlen!) groß.
Für mich jedenfalls nicht. Online-Lexikas sind natürlich praktisch, aber es geht doch nichts über eine Lexikon im Bücherregal. Aber ich glaube, es gibt genügend Leute die das anders sehen. Vor allem, da ein Brockhaus Lexikon in Papierform nicht gerade günstig ist und der Verlag mit der online Version auch andere Käuferschichten erreicht.

Wie ein Sprecher der Fa. Brockhaus im Rundfunk erklärt hat wird nur der grosse Brockhaus mit ca. 30 Bänden nicht mehr gedruckt. Andere, kleinere Ausgaben werden weiter erscheinen.