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Bedeuten nicht beide "Aussagen" ein und dasselbe?

Frage von lolita9292 lolita9292

Aus einem Buch, ein kleiner Tipp zum Zeitmanagement:

Arbeiten Sie mit dem umgekehrten Kalender. Notieren Sie auf einem Blatt Papier in der ersten Zeile den Endtermin Ihres Projekts. Bewegen Sie sich dann in jeder Zeile einen Schritt aus der Zukunft zurück in die Gegenwart. Natürlich könnten Sie auch in Ihrem normalen Kalender rückwärts rechnend die einzelnen Schritte Ihres Projekts eintragen, aber dann bewegen Sie sich zeitpsychologisch gegen den Strom. Dagegen entwickelt Ihr Unterbeuwsstsein eine natürliche Abneigung. Der umgekehrte Kalender dagegen wirkt natürlich: Das Projekt schafft sich von oben nach unten, mit der Schwekraft sozusagen, seine ihm gemäße Struktur. Wenden Sie den umgekehrten Kalender sofort an, wenn Sie sich überfordert fühlen.

Was soll den der Unterschied sein, wenn ich auf einem Papier die Termine vom Endtermin in die Gegenwart plane, und wenn ich das exakt selbe in meinen Terminplaner schreibe? Ich verstehe nicht wieso da mein Unterbewusstsein eine Abneidung dagegen haben sollte.

Kann mir irgendjemand erklären, was der Autor mir sagen will?

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Antworten (6)

  • 1
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von olekp olekp

    Du könntest im Terminkalender weiter hinten anfangen und dann dich immer weiter vom Datum zurückarbeiten, wo du die einzelnen Abschnitte eines Projekts notierst... dann hättest du den gleichen Effekt wie mit dem Blatt Papier.

    Wenn du aber in dem Terminkalender beim aktuellen Datum anfängst und die nächsten Termine in chronologischer Reihenfolge einträgst bis zum Ende des Projekts, wäre es das gleiche, wie wenn du die einzelnen Punkte in chronologischer Reihenfolge auf ein Blatt Papier schreibst. Nur dann entsteht, wie der Autor es beschrieben hat, eine unterbewusste Abneigung, weil das eigentliche Ziel, das man erreichen will, noch "so weit weg" ist und noch viele andere Schritte vorher absolviert werden müssen.

    Das Ganze soll also als Motivationshilfe dienen. :-)

    LG

  • 3
    Antwort von KyunKyun KyunKyun

    Wir lesen von oben nach unten, wenn wir plötzlich von unten nach oben anfangen würden zu lesen, widerstrebt das unserer menschlichen Natur. Oder besser unserer Gewohnheit. Deswegen kommt das Unterbewusstsein letztlich nicht so gut damit klar, weil dieses Verhalten "unnatürlich" ist.

  • 2
    Antwort von rr1957 rr1957

    hat gar nichts mit Papier- oder Computer-Tool zu tun, und auch nicht mit der Schreibrichtung oder irgendwelchen unterbewussten Abneigungen: es geht nur darum, in welcher zeitlichen Abfolge Du den Weg ans Ziel planen solltest.

    Wenn Du mit dem Ziel anfängst und von dort in Schritten zum Ausgangspunkt planst, dann hat das Vorteile: Du kannst die Planung gar nicht zu früh abbrechen, weil Du erst loslegen kannst wenn Du bis zum Ausgangspunkt geplant hast; Du musst wahrscheinlich die schwierigeren Schritte zuerst planen; Du wirst nur dann einen ersten Schritt festlegen können, wenn der ganze Plan steht; usw.

    Wenn Du dagegen mit dem Ausgangspunkt anfängst die Schritte hin zum Ziel zu planen, dann besteht die Gefahr dass die Planung immer schwieriger wird und dass Du das Planen abbrichst und mit den ersten schon geplanten Schritten einfach "losrennst" ohne dass der Plan komplett ist ( dieses Abbrechen kann auch so aussehen, dass die letzten Schritte bis zum Ziel einfach schlecht/falsch/unrealistisch geplant werden, nur um endlich den Plan abzuhaken und loslegen zu können. )

    Es hat auch Nachteile: man verliert auf diese Weise den Blick dafür, wie es nach der Zielerreichung weitergehen soll.

  • 1
    Antwort von Dichterseele Dichterseele

    Der Unterschied besteht darin, dass Du vom gewünschten Endresultat aus jeweils die zuvor benötigten Arbeitsschritte einträgst und damit realistischer siehst, was alles zu machen ist.

    Die meisten Leute haben keine Ahnung, was alles auf sie zukommt, unterschätzen den Arbeitsaufwand und schieben immer alles vor sich her - geraten zum Schluss in Stress.

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    Antwort von zela72 zela72

    Hallo,

    mach es doch mal: der Unterschied wird sein, dass du in deinem Kalender rückwärts blättern musst, auf einem Papier dich aber vorwärts bewegst. Vorwärts ist mit Vorankommen verknüpft. Diese Übung würde vermutlich auf Menschen, die anders schreiben (in einigen Kulturen schreibt man von Rechts nach links) anders "Wirken".

    Es MUSS nicht bei jedem den gleichen Effekt haben, KANN es aber. Menschen funktionieren nicht nach festen Regeln, aber es gibt Einflüsse und Vorwärts oder Rüchwärts ist definitiv was anderes. Um herauszubekommen, wie es auf dich wirkt, müsstest du beides ausprobieren, was natürlich nur bedingt geht. Planst du dasselbe Projekt zwei Mal, hast du beim zweiten Mal einen Vorteil aus der Wiederholung und kannst nicht wirklich feststellen, ob es auch einen Effekt durch das vorwärts oder rückwärts Vorgehen gibt. Nimmst du zwei verschiedene Projekte kannst du auch nicht klar sagen, ob die Projekte gleich schwer zu planen waren und den Effekt auch nicht eindeutig der Vorgehensweise zuordnen.

    Nichtsdestotrotz könnte es doch spannend sein. Also mach halt mal.

    Viele Grüße zela

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    Antwort von Einzelfahrer Einzelfahrer

    Fühlst Du Dich durch diese Aussagen etwa überfordert? - Dann wende sofort den umgekehrten Kalender an! ;-)

    Aber mal im Ernst - unterm Strich kommt das Gleiche raus, der Autor meint aber, dass der psychologische Effekt, von oben nach unten zu schreiben (also eigentlich wie normalerweise üblich, von ihm aber als der Schwerkraft folgend bezeichnet - Unsinn bei einem liegenden Blatt, aber das schenken wir ihm) positiver ist, als wenn man in einem echten Kalender von hinten nach vorne schreibt. Ob´s stimmt - darüber mag ich jetzt lieber nicht spekulieren.

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