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Beben in Haiti / Natürliche Reduktion der Menschheit?

Frage von MissNobody MissNobody

Hallo .

Hab heute folgende These von einem bekannten gehört :

" sowas wie das Beben in Haiti oder sonstige Naturkatastrophen müsen sein, sie sind eine natürliche Auslese, von Mutter Natur gesteuert. Wenn sowas nicht passieren würde wäre die Erde schon längst komplett überbevölkert .... "

Was meint ihr dazu ? Gibt es sowas ? Ist es tatsächlich so ? Mir lässt die Aussage keine Ruhe mehr.

LG

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Antworten (18)

  • 4
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von Katinka1380 Katinka1380

    Ich denke eher, dass Haiti eine Folge von der Evolution im weitesten sinne ist. In Zeiten in denen die Bevölkerungsdichte Menschen dazu bringt, in Gebiete zu ziehen, in denen sowas häufiger vor kommt, fordert dementsprechend auch mehr Tote! Und dadurch das viele Menschen auf engsten Raum und in ärmlichsten Verhältnissen leben, lässt die Todeszahlen steigen!

    Solche Ereignisse gibt es seit dem es die Erde gibt. Schlimm sind die deshalb, weil wir Menschen diese Gebiete in den letzten jahrtausenden bevölkert haben

    Kommentar von marijo2 marijo2marijo2

    Und in Los Angeles und San Francisco geht es demnächst weiter....!

  • 4
    Antwort von Wuschelwestie Wuschelwestie

    Harte Aussage und aufgrund des großen Elends völlig daneben.

  • 1
    Antwort von Patron Patron

    die einen sehen den menschen als zufälligen störfaktor in der natur dieser erde, die anderen sehen ihn als zielpunkt oder spitze der entwicklung, als das am meisten entwickelte und weiter in entwicklung befindliche phänomen dieser erde. je nach blickpunkt ist der mensch dann entweder eine fast außerhalb der natur stehende erscheinung mit dem makel der zufälligkeit oder er ist motor und orientierungspunkt aller naturprozesse. "naturkatastrophen" mit hunderttausenden toten menschen sind dann entweder eine unwichtige begleiterscheinung der bedingungen in der natur dieses planeten erde, oder aber sie sind ein gezielter hinweis von naturkräften auf die verantwortung des menschen für den menschen, für den "nächsten", den mitmenschen. es fällt ja auf, dass die großen naturkatastrophen wie erdbeben und tsunamis praktisch nur dort sich ereignen, wo die menschen am wenigsten anteil haben an den allgemeinen menschlichen errungenschaften der zivilisation, des wohlstands, des fortschritts, der demokratie. will die natur unser augenmerk darauf richten, dass wir große teile der menschheit ausgeschlossen haben vom menschlichen fortschritt, von der entwicklung des menschen an sich? die katastrophen der erde weisen uns immer wieder auf die vergessenen, steckengebliebenen, gestrandeten menschen auf diesem erdball. wir müssen erkennen, dass die naturkatastrophen uns wachrütteln sollen, sie weisen uns auf unsere verantwortung für die abseits stehenden mitmenschen. haiti hat sich 1804 durch einen sklavenaufstand befreit und wurde unabhängiger staat, aber es hat seitdem praktisch keine hilfe der übrigen menschheit zur weiterentwicklung erhalten. das ganze elend von 200 jahren armut und verlassenheit wird von den kräften der natur noch überspitzt, damit wir alle unsere blicke darauf richten. werden wir die botschaft verstehen?

    Kommentar von MissNobody MissNobodyMissNobody

    ok, krasse ansicht - danke für die ausführliche Darstellung

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    Antwort von Virginia47 Virginia47

    Habe selten so einen Quatsch gelesen. Was soll das? Das hat doch nichts mit natürlicher Selektion zu tun. Das würde bedeuten, dass die Natur steuerungsfähig sei. Oder gezielt bestimmte Handlungen vornimmt. Und das spreche ich ihr ab. Warum überleben dann die schlechten Menschen und die Armen und Ärmsten kommen um?

  • 1
    Antwort von romar1581 romar1581

    Diese Aussage ist Schwachsinn!

    Auslese ist etwas anderes. Bei Auslese haben diejenigen Individuen einer Populationdie nicht über eine bestimmte Eigenschaft verfügen, geringere Chancen sich zu vermehren.

    Ein Erdbeben löscht aber alles aus ohne Rücksicht auf bestimmte Eigenschaften. Es ist also keine Auslese, denn das Überleben hängt nur vom Zufall ab.

  • 1
    Antwort von geige geige

    Wie würdest Du diese These einordnen, beträfe diese Reduktion auch uns Bewohner der westlichen Welt, der Industrienationen?

    Meiner Ansicht nach dient diese These lediglich dazu, sich nicht kümmern und befassen zu müssen, ein leichtes Abtun.

    Die Erde selbst wäre durchaus in der Lage, noch mehr Menschen als derzeit auf unserem Globus vorhanden, zu ernähren. Ebenso sieht es platzmäßig aus, wären da nicht die von uns als Menschen vorgenommenen Begrenzungen.

    Schlimme These.

  • 1
    Antwort von deFleescha deFleescha

    Auch wenn es wahrscheinlich nicht wissenschaftlich belegt ist bin ich auch der Meinung die Natur wehrt sich. Bzw. versucht zu dezimieren, was im Normalfall durch Raubtiere (bei anderen Tieren) oder Seuchen geregelt wird. Letztlich hat der Mensch gegen alles oder zumindest das meiste irgendwas erfunden. Nur eben noch nichts gegen Erdbeben und Flutwellen... Also: Die Natur reguliert sich selbst und wir sind Teil der Natur ...

  • 1
    Antwort von mamo2402 mamo2402

    Natürliche Auslese? So wie es keine Maja mehr gibt? Wo soll der Sinn ein Volk auszurotten, Natürliche Auslese, dann sollten Erdbeben nur da stattfinden wo Gefängnisse stehen!

  • 1
    Antwort von tnaflix84 tnaflix84

    Ja und Aids gehört dazu...

    so ein quatsch

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    Antwort von knautsch knautsch

    ich denke mir das natürliche Auslede eher falsch ist. naturkatastrophen geschehen nunmal. Die Erde ist schon längst übervölkert, da machen die "paar" (auch wenns einige Tausend sind) mehr oder weniger auch nichts mehr aus.

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    Antwort von mhchocolate mhchocolate

    Etwas zynisch, die Aussage... und bei Millarden Menschen sind 100 000 (?) doch gar nichts.

  • 0
    Antwort von KeyGee KeyGee

    Alles Quacksalber. Ihr redet alle von unserer ach so grausamen Welt und der Natur die sich zu "wehren" vermag. Der Mensch hat einfach noch nicht den richtigen Weg der "Organisation" gefunden. Es ist doch nur noch eine Frage der Zeit bis vollkommene Armut irgendwann bloß noch als harte Zeit der Vergangenheit angehört. Diese Entwicklung, oder auch Evolution der Organisation wird noch sehr viel Zeit in Anspruch nehmen aber schliesslich dazu führen, dass das Elend eines Tages nicht mehr existiert. Aber lange Rede kurzer Sinn.

    Der Mensch ist eine ORGANISATIONSNIETE Umdenken. Weniger Reden. Handeln.

    ... es wird Zeit für eine Evolution, denn Revolutionen gab es genug.

    • In voller Ehrfurcht vor den Opfern.
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    Antwort von Bherka Bherka

    Ich bin oftmals nicht sicher, ob meine Antworten zu diesem Thema verstanden werden, aber dennoch möchte ich eine ehrliche Antwort geben, auch auf die besagte Gefahr hin, nicht richtig oder auch garnicht verstanden zu werden! Das ist mir schon lieber so.

    Auch dieses Ereigniss in Haiti ist eines was im Weltengeschehen so vorgesehen ist - niemand kann das verhindern! Das hat aber mit einer möglichen Überbevölkerung nichts zu tun; es würde für alle Menschen genügend Nahrung geben, aber dies ist nicht vorgesehen. Und auch dieses Ereignis in Haiti trägt zur Zerstörung deiser alten völlig verdorbenen Welt bei, weil es eine vollkommen neue Welt geben wird, welche frei von Unreinheit ist; sie ist bereits in Arbeit! Wie sollte sonst eine neue Welt erschaffen werden können, wenn die alte nicht abgerissen wird? Bedenke aber: Es sind Seelen, die dort ihren physischen Körper verlassen haben - alles hat seinen richtigen Grund! Nichts ist dabei falsch! Liebe Grüße Bherka

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    Antwort von coeleste coeleste

    karma

    nix als karma

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    Antwort von andanthes andanthes

    Die gefährlichen Gebiete werden leider oft von ärmeren Menschen in großer Zahl bevölkert, aber als natürliche Auslese kann man es wohl kaum bezeichnen.

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    Antwort von schlumbl schlumbl

    Ich glaube dabei nicht, daß es ein "natürliches" Ereignis war.

    Kommentar von MissNobody MissNobodyMissNobody

    inwiefern?

    Kommentar von schlumbl schlumblschlumbl

    Es wurde künstlich erzeugt.

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    Antwort von Reiff Reiff

    das ist vermutlich Ansichtssache, ich sehe es so. Das hat nichts mit hartherzigkeit zu tun, denn dass man das so sieht, heisst ja nicht, dass man das gut findet.

  • 0
    Antwort von loco11 loco11

    Wenn das jemand beantworten könnte wäre er Gott!

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