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Bearbeitungsdauer bei Antrag auf eine Pflegestufe

Frage von rostlaube rostlaube

meine Oma hat einen Antrag auf eine Pflegestufe gestellt. Vor 5 Wochen wurde sie vom MDK der Krankenkasse aufgesucht, es wurde vorher ein Pflegetagebuch geführt und ein ausführlicher Bericht über die Folgen und Beschwerden der Erkrankung ( multiple Sklerose ) dem MdK übergeben. Bisher hat sie noch keinen Bescheid . Wielange dauert so eine endgültige bearbeitung ? Gibt es da zeitliche Richtlinien oder kann das Jahre dauern bis eine Entscheidung gefällt wird ?

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Antworten (3)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von ahoi1 ahoi1

    Ich hab' das mal für jemanden organisiert, ist aber schon 3 Jahre her. 5 Wochen bei einem derart akuten Fall scheint mir sehr lang.

    Ich würde einfach den MdK anrufen.enn du keine Tel.Nr. Hast_ fang irgendwo an zu fragen, z.B. bei der Krankenkasse, und so kommst du an die "richtige Adresse". Sag, dass es deiner Omi schlecht geht, dass hier ein akuter Fall vorliegt und ihr nicht mehr wisst, wie es weitergehen soll, wenn nicht bald Hilfe Kommt: Schlimm und traurig...

    Viel Glück. Liebe Grüße!

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    Antwort von vlavielle vlavielle

    Also wie bei allen Ämtern, kann es sich ziehen. Mein Tipp schreib den zuständigen MdK an und verweise auf die Dringlichkeit. Sage ruhig die Pflege kann nicht unbegrenzt erbracht werden, ohne zusätzliche Hilfe. Die Adresse erhältst Du von der Pflegekasse (Krankenkasse Deiner Oma nur halt Pflegekasse dazuschreiben). Generell kannst Du nach 12 Wochen Untätigkeitsklage erheben, ich persönlich versuche es immer direkt beim zuständigen Sachbearbeiter der Pflegekasse, hilft oft mehr, und wer weiss ob Du nicht ab und zu auf das Wohlwollen angewiesen bist. Aber was die wenigsten wissen, das wäre im Streitfall ein verfahren vor dem Sozailgericht, kann Deine Oma nichts kosten, höchstens den Beitrag für die Prozesskostenhilfe (€ 20,00). Du müsstes aber die Bedürftigkeit der Oma nachweisen.

    LG

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    Antwort von SashiSan SashiSan

    muss dir leider aus Erfahrung sagen, dass es verdammt lange dauern kann. mein Vater hatte Lungenkrebs und konnte nachdem die Chemo nicht viel geholfen hat, auch bald nicht mehr aus dem Bett - Antrag gestellt hatten wir gleichzeitig als er die Chemo angefangen hatte, weils damals schon recht schlimm aussah.

    Mittlerweile ist das fast 2 Jahre her, er seit einem Jahr gestorben, und wir bekommen noch immer Post von der Krankenkasse, dass sie für eine Pflegestufe noch da eine Unterschrift von ihm bräuchten, da sollte er mal zu ihrem Amtsarzt usw.

    wünsch euch aber auf jeden Fall viel Glück! fragt mal bei denen an, und versuchs mal einfach damit, lästig zu sein - vielleicht hilft das ja bei euch!

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