Frage von Kamila13295, 33

Beantragung gemeinsames Sorgerecht?

Mein Mann würde gerne das gemeinsame Sorgerecht für seinen Sohn aus einer früheren Beziehung beantragen. Nun ist es so dass die Kindesmutter eigentlich nichts dagegen hat und sie einverstanden ist. Wir müssten jetzt dann gemeinsam mit ihr einen Termin beim JA machen um dort zu unterschreiben, dass die elterliche Sorge geteilt wird. Jetzt hat sie aber nie Zeit für diesen Termin bzw. hat auch keine Lust sich zu kümmern. Meine Frage ist jetzt, wenn sie sowieso nichts dagegen hat kann ich es ja einfach beim Familiengericht beantragen, sie hat dann ja 6 Wochen Zeit um sich zu äußern und wenn nicht bekommt mein Mann das dann ja. Wie beantragt man sowas? Schicken wir dort ein Schreiben hin dass er das Sorgerecht beantragen will zur Hälfte? Kommen da irgendwelche Kosten auf ihn zu? Ein Anwalt muss ja erstmal nicht genommen werden, da Sie ja eigentlich damit einverstanden ist und wenn Sie sich in den 6 Wochen nicht meldet ist es ja dann eh durch. UND wie agumentieren wir das am besten? Ich möchte das Sorgerecht beantragen weil ???????????

Antwort
von Menuett, 11

Man kann kein Sorgerecht zur Hälfte beantragen.

Es gibt nur die gemeinsame Sorge...

Ich bin nicht sicher, aber ich glaube beim Familiengericht herrscht Anwaltspflicht.

Er muß einfach nur sagen, dass er die gemeinsame Sorge haben möchte, da er der Vater des Kindes ist. Das muß er gar nicht begründen.

Kommentar von neuhier77 ,

Naja ich habe sehr wohl viele jahre mit sorgerecht zu tun gehabt und habe es immernoch. So einfach wie man es hier und dort liest... sorry solche realen  fälle kenn ich persönlich nicht. 

Aber wie gesagt , Kamila sollte sich beim Jugendamt informieren. Dann ist sie auf der sicheren Seite. 

Kommentar von scharrvogel ,

kamilla ist weder mutter noch vater. die sache mit dem gsr ist recht simpel gestrickt: entweder erklärung beim JA oder antrag bei gericht. das geht kamilla als außenstehende garnix an und sie kann keine anträge stellen.

Kommentar von Menuett ,

Das Jugendamt kann da gar nichts machen, dass Kamilla da auf der sicheren Seite ist. Das ist Unfug.

Das mit dem Sorgerecht muß viele Jahre her sein.

Kommentar von Kamila13295 ,

Wie es oben beschrieben ist frage ich für meinen MANN und nicht für mich ! Ich wollte mich nur für ihn erkundigen!!! 

Kommentar von scharrvogel ,

das weiß er doch alles selber. kann er sich nicht selbst erkundigen?

Antwort
von blume1971, 5

Ganz einfache Antwort: dein Mann kann das gemeinsame Sorgerecht einfach beim Familiengerechte beantragen. Es gibt da im Netz auch einige Musteranträge, eine Begründung istnicht notwendig. Wenn die Kindesmutter binnen 6 Wochen nicht wiederspricht wird das gemeinsame Sorgerecht zuerkannt. Und falls Sie doch wiederspricht, habt ihr immer noch Zeit, einen Anwalt einzuschalten. Je nach Widerspruch gibt es dann einen Termin vorm Familiengericht oder aber der Widerspruch wird zurück gewiesen. Viel Erfolg!

Antwort
von scharrvogel, 9

DU kannst garnichts beantragen. weder ist deine anwesenheit beim jugendamt gewünscht und erforderlich, noch kannst DU einen antrag beim familiengericht stellen. du bist außenstehende dritte, die mit der thematik so garnichts zu tun hat.

die eltern sollten eine gemeinsame mediation beginnen. der vater geht hin und trägt sein anliegen vor. in manchen gemeinden kann die erklrärung vorbereitet werden und der vater unterschreibt alles fertig, dann wird die km irgendwann zur unterschrift gebeten. das ist kostenfrei. beim gericht kostet kv die sache ne riesige stange geld. für einen antrag bei gericht genügt der satz: hiermit beantrage ich die gemeinsame sorge, da es dem kindeswohl am einträglichsten ist...oder ähnliches.

das gsr wird von dir überbewertet. für den kv ändert sich garnichts. er hat weiter umgangsrecht, weiter unterhaltspflicht und leistet vielleicht 2-3 unterschriften im leben des kindes. mehr mitsprache hat er nicht, da die km die anderen entscheidungen im rahmen der alleinigen alltagssorge trifft. mitsprache hat kv bei taufe, eröffnung konten/sparbuch, übergang in die schule und nicht lebenswichtige op. mehr ist es nicht.

Kommentar von Kamila13295 ,

Das ich das nicht kann ist mir klar. Es geht um meinen Mann, ich möchte ihn dabei nur unterstützen. Dieses Portal hier ist so ....... andauernd nur dumme Kommentare und Leute die einem sagen wo man nichts zu suchen hat. ENTWEDER MAN ANTWORTET EINFACH AUF DIE FRAGE ODER MAN SAGT GAR NICHTS. ABER DANKE ICH WERDE DIESES PORTAL NICHT MEHR NUTZEN, DA BEKOMME ICH JA AUF DER STRASSE BESSERE ANTWORTEN 

Kommentar von scharrvogel ,

dann lass doch deinen mann die fragen stellen, so er welche hätte. das prozedere ist doch sehr simpel gestrickt. warum hat er das noch immer nicht in die wege geleitet.

Antwort
von neuhier77, 16

Ich verstehe nicht ganz aus welchem grund man nach 6 wochen einen automatischen zuspruch des gemeinsamen sorgerechts zugeteilt bekommen soll? 

Grundsätzluch muss die Mutter damit einverstanden sein durch ihre unterschrift. Ohne unterschrift geht nix.

Das gericht entscheidet, so viel ich weiss, sowas nur dann wenn es notwendig ist bzw wenn es nachweisslich sehr gute gründe gibt, zb die kindsmutter vernachlässigt das kind. Nachweislich heißt dass das jugendamt bereits eingeschaltet wurde. Also bei wirklich sehr schwierigen fällen. 

Ansonsten geht das nur mit ihrer freiwilligen unterschrift.

Deshalb seid freundlich zu ihr, ladet sie mal ein auf ein drink oder ins restaurant,  redet freundlich, und am besten besprecht mit ihr detailgenau den vorgang.

Ansonsten könnt ihr euch beim jugendamt beraten lassen. Sie können dies evtl unterstützen und euch auf jeden fall tipps geben wie ihr vorgehen könnt.

Kommentar von Menuett ,

Das ist ein vereinfachtes Verfahren. Spricht die Mutter sich nicht dagegen aus, bekommt der Vater die gemeinsame Sorge einfach so.

Das gemeinsame Sorgerecht ist mittlerweile die übliche Form der elterlichen Sorge.

Die Mutter müßte begründen, warum der Vater mit Sorgerecht gegen das Kindeswohl verstößt.

Du hast da wohl viele viele Jahre nichts mit Familienrecht zu tun gehabt...

Kommentar von Kamila13295 ,

Genauso habe ich das auf verschiedenen Internetseiten gelesen. Das ist das neue Gesetzt was ab März 2013  für unverheiratete Väter gilt. Dass die KM 6 Wochen Zeit hat sich dagegen zu äußern. Da das Kindeswohl nicht gefährdet ist durch Gewalt und alles hat sie ja so zu sagen keinen Grund sich dagegen zu äußern. 

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