Frage von jjone91, 66

Baustelle zu Ende beauftrage immernoch nicht zu frieden?

Hallo ich hab für meine WEG mit 5 Parteien wovon ich einer der Eigentümer bin.

Etwas notwendiges am Haus erledigt mit mündlicher Absprache bei einer Versammlung.

Nun ist die Baustelle schon seit Monaten fertig. Jedoch haben manche Eigentümer immernoch Änderungswünsche obwohl die Änderungen die, die meisten wünschten nun kostengünstig gelöst wurden. womit eigentlich jeder Einverstanden sein müsste.

Normal müsste doch jetzt der Hausverwalter mir das Geld überweisen was ich dafür fordere. Ist jetzt etwas teurer geworden als abgemacht geworden. Jedoch immer noch Günstiger als es eine Firma gemacht hätte.

Reicht eine Mündliche Willenserklärung ?

Da ich die befürchtung habe das Sie nicht zahlen wollen, weder das Material noch die Arbeitszeit.

Bin schon am überlegen das meiner Rechtsabteilung weiterzugeben. Da es doch eine richtige Frechheit ist.

Des Weiteren hat ja jeder eigentümer 20% vom Hausanteil. Würde es reichen wenn 3 Eigentümer damit einverstanden sind mit dem Ergebnis? und die andern 2 Familien können sagen was Sie wollen?.

Die Baustelle war Notwendig daher. Kann schonmal keiner sagen das er die Zahlung verweigert aus der Gemeinschaftskasse

Hoffe da kann mir wer weiterhelfen.

Antwort
von FordPrefect, 37

Wirr.


Hallo ich hab für meine WEG mit 5 Parteien wovon ich einer der Eigentümer bin etwas notwendiges am Haus erledigt mit mündlicher Absprache bei einer Versammlung.

(Zitat leicht editiert)

Wenn das eine WEG Versammlung war, muss der Beschluss im Protokoll stehen.

Nun ist die Baustelle schon seit Monaten fertig. Jedoch haben manche
Eigentümer immernoch Änderungswünsche obwohl die Änderungen die, die
meisten wünschten nun kostengünstig gelöst wurden. womit eigentlich
jeder Einverstanden sein müsste.

Das kommt davon, wenn man keine klaren schriftlichen Vereinbarungen trifft.

Normal müsste doch jetzt der Hausverwalter mir das Geld überweisen was ich dafür fordere. Ist jetzt etwas teurer geworden als abgemacht geworden. Jedoch immer noch Günstiger als es eine Firma gemacht hätte.

Das würde die HV wohl auch, vorausgesetzt, es gäbe dafür eine Rechtsgrundlage. So wie die Schilderung klingt, mangelt es aber eben an dieser. Die "Forderung" muss natürlich schriftlich eingereicht werden. Barkassenauszahlungen sind nicht möglich, und wird auch keine HV dulden. Und ohne belegbaren Vertrag *darf* die HV gar nichts auszahlen.

Reicht eine Mündliche Willenserklärung ?

Verträge können auch mündlich geschlossen werden. Dann hat man aber im Streitfall ein Beweisproblem - wie man sieht.

Da ich die befürchtung habe das Sie nicht zahlen wollen, weder das Material noch die Arbeitszeit.

Genau darauf dürfte das hinauslaufen.

Bin schon am überlegen das meiner Rechtsabteilung weiterzugeben. Da es doch eine richtige Frechheit ist. 

Wenn es eine "Rechtsbteilung" gäbe, müsste man wohl nicht hier fragen...

Des Weiteren hat ja jeder eigentümer 20% vom Hausanteil. Würde es
reichen wenn 3 Eigentümer damit einverstanden sind mit dem Ergebnis? und die andern 2 Familien können sagen was Sie wollen?. 

Erstens kommt es nicht auf die Anzahl, sondern die Miteigentumsanteile respektive die Stimmverhältnisse gemäß TE an, und zweitens hängt es davon ab, ob es sich ggfs. um eine Maßnahme handelte, die Einstimmigkeit erforderte.

Die Baustelle war Notwendig daher. Kann schonmal keiner sagen das er die Zahlung verweigert aus der Gemeinschaftskasse

Notwendig heißt nur nicht, dass für diese Arbeiten jemals Geld fließen wird. So wie das klingt, läuft es entweder auf "Abschreiben" oder auf "WEG verklagen" (und dann abschreiben...) hinaus.

Kommentar von jjone91 ,

Zu erwähnen wäre eventuell das der HV selbst ein Eigentümer einer dieser Wohnungen ist und kein Protokoll führt über Versammlungen.

Soweit ich weis hat jede Eigentumspartei gleich viele Anteile. also jeweils 20%

Mündlich oder Schriftlich. Natürlich belastet mich als Kläger der Anscheinsbeweis. jedoch hab ich genug Zeugen. Die für mich sprechen das die Miteigentümer die alle ihre Wohnungen selbst bewohnen von der Baustelle wussten. und auch wussten das ich diese samt einem Kollegen verrichte. ist ja nu nicht so das die Baustelle nur 1-2 tage ging sondern über  mehrere Wochen. 

Hatten uns über eine Aufwandentschädigung geeinigt da es eine einmal tätig bleiben sollte.  

Somit auch keine Rechnung.

Kommentar von FordPrefect ,

Zu erwähnen wäre eventuell das der HV selbst ein Eigentümer einer dieser Wohnungen ist

Ist er dazu seinerzeit wenigstens mal ordentlich gewählt / ernannt worden? Gibt es einen Verwaltervertrag?

und kein Protokoll führt über Versammlungen.

Na, großartig. Dann ist das alles sowieso hinfällig, auch der Beschluss, die Arbeiten durchzuführen. Verstoß gegen § 24 Abs. 6 WEG; die Abmachungen sind daher schwebend nichtig respektive unwirksam. Zudem haben Beschlüsse der WEG auch ohne WEG Versammlung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen (§ 23 WEG).

Natürlich belastet mich als Kläger der Anscheinsbeweis. jedoch hab ich genug Zeugen.

Das ist nur sinnlos, weil unwirksam. S.o.

Die für mich sprechen das die Miteigentümer die alle ihre
Wohnungen selbst bewohnen von der Baustelle wussten. und auch wussten das ich diese samt einem Kollegen verrichte. ist ja nu nicht so das die Baustelle nur 1-2 tage ging sondern über  mehrere Wochen.  

Da der OP selbst Miteigentümer ist, handelt es sich hier m.E. um eine nicht gemehmigte und auch nicht beauftragte Instandsetzung am Gemeinschaftseigentum (das postuliere ich aus dem bisher Geschriebenen). Im Umkehrschluss könnten die Eigentümer sogar verlangen, dass die Arbeiten rückgängig gemacht werden mangels rechtskräftigem Beschluss der WEG. Moral: Außer Spesen nix gewesen.

Kommentar von FordPrefect ,

Hatten uns über eine Aufwandentschädigung geeinigt da es eine einmal tätig bleiben sollte.  

Man hätte höchstens eine Pauschale vereinbaren können (mit dem
gleichzeitigen Nachteil, dass die Kosten dann durch die Eigentümer nicht als Handwerkertätigkeit im Rahmen der EStE absetzbar gewesen wären).

Somit auch keine Rechnung.

Wird ja immer besser - also auch noch lupenreine Schwarzarbeit. Herr, lass Hirn regnen...

Kommentar von jjone91 ,

reicht es wenn 3 Parteien von 5 mit den Baumaßnahmen einverstanden sind jeder hat gleich viel Anteile am Haus laut Teilungserklärung im endeffekt weigert sich nur 1-2 Familien nich zu zahlen und die andern 3 würden diese Bauarbeiten so abnehmen und die Zahlung freigeben

Kommentar von FordPrefect ,

Was an

"Dann ist das alles sowieso hinfällig, auch der Beschluss, die Arbeiten durchzuführen. Verstoß gegen § 24 Abs. 6 WEG; die Abmachungen sind daher schwebend nichtig respektive unwirksam. Zudem haben Beschlüsse der WEG auch ohne WEG Versammlung grundsätzlich schriftlich zu erfolgen (§ 23 WEG)."

ist jetzt so schwer zu verstehen? Diese Arbeiten sind in Ermangelung einer rechtskonformen Beschlusslage ungenehmigt durchgeführt worden. Es besteht daher nicht mal theoretisch Anspruch auf Bezahlung, schon gar nicht durch diejenigen, die der Durchführung ohnehin nicht zugestimmt hatten. Sollte auch nur einer der Miteigentümer damit vor Gericht gehen (respektive die Sache anzeigen), dann hast du nicht nur ggfs. auf eigene Kosten den vorigen Zustand wiederherzustellen, sondern zusätzlich evtl. ein Strafverfahren wegen Steuerhinterziehung am Hals.

Kommentar von FordPrefect ,

Nachtrag:

Von weiteren Eventualitäten, wie z.B. ob diese Arbeiten vielleicht genehmigungspflichtig waren, mal ganz zu schweigen.

Kommentar von jjone91 ,

Es ging um eine Baumaßnahme am Haus die keiner Genehmigung erfordert. Sie kommen mir vor wie ein Theoretiker ich glaub sie haben keinerlei Praxis Erfahrung in diesem Gebiet.

Dennoch danke für Ihre antworten. Falls sich der HV nicht zahlt frag ich einen echten Anwalt und nicht einen der es Hobbie mäßig betreibt.

Kommentar von AchIchBins ,

@ jjone91 ... Da lach ich mich weg. Du bist echt naiv und beratungsresistent. Die Ratgebenden besitzen tlw. mehrere Immobilien selbst und kennen sich aufgrund ihrer Ausbildung und Berufserfahrung mit dem WEG-Recht aus. Dir schreiben Mehrere das gleiche und du kapierst es trotzdem noch nicht, wie peinlich.

Kommentar von FordPrefect ,

Es ging um eine Baumaßnahme am Haus die keiner Genehmigung erfordert.

Möglich. Da keine diesbezüglichen Details presigegeben wurden, ist das schwer zu beurteilen. So hatte ich es ja auch angemerkt.

Sie kommen mir vor wie ein Theoretiker ich glaub sie haben keinerlei Praxis Erfahrung in diesem Gebiet.

*lach*

Ja, genau. Ich verwalte ja auch nur ein Immobilienportfolio im zweistelligen Millionenbereich.

Kommentar von jjone91 ,

Super im Internet bin ich eigentlich auch Multimilliardär nur so nebenbei, dennoch danke für die Resonanz, die mein Fachanwalt komplett nicht bestätigt hat .  

Kommentar von FordPrefect ,

Super im Internet bin ich eigentlich auch Multimilliardär nur so nebenbei, 

Es zwingt dich niemand, die Meinungen der Teilnehmer an diesem Thread zu lesen. Umgekehrt ziwngt mich allerdings auch niemand, dir irgenwas vorzuspielen - was hätte ich wohl davon? Ob du mir nun glaubst oder nicht, interessiert mich in der Tat extrem peripher.

danke für die Resonanz, die mein Fachanwalt komplett nicht bestätigt hat .

*lach*

Ja, genau. Hint: Der Anwalt erhält sein Geld immer. Du allerdings nicht.

Antwort
von Apolon, 33

Etwas notwendiges am Haus erledigt mit mündlicher Absprache bei einer Versammlung.

und darüber gibt es eine Niederschrift?

Nun ist die Baustelle schon seit Monaten fertig. Jedoch haben manche Eigentümer immernoch Änderungswünsche obwohl die Änderungen die, die meisten wünschten nun kostengünstig gelöst wurden. womit eigentlich jeder Einverstanden sein müsste.

Deckt sich diese Arbeit mit der Niederschrift der Eigentümer-Versammlung?

Normal müsste doch jetzt der Hausverwalter mir das Geld überweisen was ich dafür fordere. Ist jetzt etwas teurer geworden als abgemacht geworden.

War der Hausverwalter bei der Eigentumsversammlung anwesend?

Und weshalb sollte mehr gezahlt werden, als beschlossen wurde?

Würdest du uns bitte einen Auszug aus der Niederschrift der Eigentümerversammlung zur Verfügung stellen.

Außerdem wie viele Eigentümer diese Niederschrift/Protokoll unterschrieben haben.

Kommentar von jjone91 ,

Der HV ist auch Eigentümer einer Wohnung und dieser führt keine Protokolle etc.

Kommentar von Apolon ,

Der Hausverwalter, wie auch die Eigentumsversammlung sollte doch fähig sein, die gesetzlichen Regeln zu befolgen.

Kommentar von FordPrefect ,

Tja, wenn man denn einen HV hätte...

Da wird wohl jemand kräftig Lehrgeld zahlen.

Kommentar von jjone91 ,

reicht es wenn 3 Parteien von 5 mit den Baumaßnahmen einverstanden sind
jeder hat gleich viel Anteile am Haus laut Teilungserklärung im
endeffekt weigert sich nur 1-2 Familien nich zu zahlen und die andern 3
würden diese Bauarbeiten so abnehmen und die Zahlung freigeben

Kommentar von Apolon ,

Wenn Beschlüsse der Eigentümerversammlung gegen gesetzliche Regelungen verstoßen, sind sie nichtig.

Und dazu gehört auch, Schwarzarbeit.

Kommentar von jjone91 ,

Habt ihr alle Praxis Erfahrung oder labbert ihr alle nur gequirlte kac.
ke ?? Ich glaub die meisten hier besitzen nicht mal wohneigentum ... aber dennoch für eure Antworten

Kommentar von Apolon ,

@jjone91,

Du musst noch viel lernen.

Du wirst hier von den Spezialisten nur Antworten hören, die fachlich und rechtlich vertretbar sind.

Wenn dir dies nicht passt, suche dir ein anderes Forum, wo das geschrieben wird, was du lesen willst.

Nur hilft dir dies nicht weiter.

Und ja ich habe Immobilien und darunter befinden sich auch ein paar Eigentumswohnungen.

Kommentar von jjone91 ,

Die antworten hier sind sehr schwammig. Gut ich geb zu ich hab hier echt schludrig den Sachverhalt geschildert. Dennoch kommentiert hier jeder. Obwohl jeder Sachverhalt anders zu betrachten ist.

Aber der Fachanwalt kümmert sich jetzt drum dafür hat man ja eine rs  ohne sb.

Antwort
von Topotec, 39

Mündliche Absprachen auf dem Bau treffen sehe ich als grob fahrlässig an. Der Vertrag kommt zwar zustande, weil auch mündliche Verträge gelten, aber wenn man in die Nachweispflicht kommt, sieht es meist finster aus.

Wurden denn die Arbeiten bereits rechtskräftig abgenommen? Auch die Benutzung der Sache nach der Baumaßnahme stellt eine Abnahme dar.

Um was geht es denn genau? Kann man die notwendigen und ausgeführten Arbeiten nachweisen, irgendwelcher Schriftverkehr, Fotos etc.?

Zur Not ab zum Fachanwalt!

Kommentar von jjone91 ,

Zu erwähnen wäre eventuell das der HV selbst ein Eigentümer
einer dieser Wohnungen ist und kein Protokoll führt über Versammlungen.

Soweit ich weis hat jede Eigentumspartei gleich viele Anteile. also jeweils 20%

Mündlich oder Schriftlich. Natürlich belastet mich als Kläger der
Anscheinsbeweis. jedoch hab ich genug Zeugen. Die für mich sprechen das
die Miteigentümer die alle ihre Wohnungen selbst bewohnen von der
Baustelle wussten. und auch wussten das ich diese samt einem Kollegen
verrichte. ist ja nu nicht so das die Baustelle nur 1-2 tage ging
sondern über  mehrere Wochen. 

Hatten uns über eine Aufwandentschädigung geeinigt da es eine einmal tätig bleiben sollte.  

Somit auch keine Rechnung.

Kommentar von Apolon ,

Hatten uns über eine Aufwandentschädigung geeinigt da es eine einmal tätig bleiben sollte.  

Somit auch keine Rechnung.

Fällt dann auch noch unter den Begriff "Schwarzarbeit"

Dass die Hausverwaltung dann nichts zahlt, muss man verstehen!

Kommentar von Apolon ,

§ 23
Wohnungseigentümerversammlung

(1) Angelegenheiten, über die nach diesem Gesetz oder nach einer Vereinbarung der Wohnungseigentümer die Wohnungseigentümer durch Beschluß entscheiden können, werden durch Beschlußfassung in einer Versammlung der Wohnungseigentümer geordnet.

(2) Zur Gültigkeit eines Beschlusses ist erforderlich, daß der Gegenstand bei der Einberufung bezeichnet ist.

(3) Auch ohne Versammlung ist ein Beschluß gültig, wenn alle Wohnungseigentümer ihre Zustimmung zu diesem Beschluß schriftlich erklären.

(4) Ein Beschluss, der gegen eine Rechtsvorschrift verstößt, auf deren Einhaltung rechtswirksam nicht verzichtet werden kann, ist nichtig. Im Übrigen ist ein Beschluss gültig, solange er nicht durch rechtskräftiges Urteil für ungültig erklärt ist.

Außerdem auch noch diesen Teil lesen:

https://dejure.org/gesetze/WEG/24.html

Kommentar von jjone91 ,

reicht es wenn 3 Parteien von 5 mit den Baumaßnahmen einverstanden sind
jeder hat gleich viel Anteile am Haus laut Teilungserklärung im
endeffekt weigert sich nur 1-2 Familien nich zu zahlen und die andern 3
würden diese Bauarbeiten so abnehmen und die Zahlung freigeben

Kommentar von Apolon ,

Habe ich oben schon beantwortet.

Schwarzarbeit ist nicht erlaubt!

Antwort
von Lumpazi77, 28

Gib das an Deine "Rechtsabteilung" weiter

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