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Bausparvertrag - ja oder nein?

gefragt von thomas71thomas71 am 09.08.2006 um 10:20 Uhr

Was spricht für, was gegen einen Bausparvertrag? Für Tipps und Anregungen bin ich dankbar.


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anonym
beantwortet von fuppcat am 30. Oktober 2006 17:05
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hey Pierre, klar hat der Bausparvertrag Vor-und Nachteile.Es heißt ja bloß "Bausparvertrag".Was du nach der Auszahlung letztlich damit machst,bleibt dann ja dir überlassen. Ich hab z.Bsp. VL, das heißt, mein Chef zahlt bissel was monatlich mit dem Gehalt rein und von mir kommt auch noch ein kleiner Keks dazu.Da kommt dann schon was Nettes zusammen. Den Betrag kannst du ja selber festlegen,bzw.kannst dich da ja beraten lassen von ner netten Bankberaterin. Auf jeden Fall kenn ich es so, dass so ein Bausparvertrag nach ca.7 oder 8Jahren abläuft und dann bekommst Du Bescheid, ob Dus ausgezahlt haben möchtest,oder weiter investieren möchtest. Solltest du aber zwischenzeitlich mal in arge Finanznot geraten,kannst du den Bausparvertrag auch stoppen und als Geldpüfferchen nehmen. Ich würd sagen...auf jeden Fall eine gute Investition ;o) Liebe Grüße


anonym
beantwortet von puschelbaby am 26. Februar 2007 21:30
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Bausparen: JAAAAA! Jedoch sollte man unterscheiden, wozu man einen Bausparvertrag abschließt: nur Finanzieren oder nur Sparen.

VORTEILE: Erstens: Wenn man nur Sparen oder seine Vermögenswirksamen Leistungen vom Arbeitgeber anlegen möchte, gibt es gute Spartarife am Markt. Die Zinssätze und Prämien sind gesichert und unterliegen nicht den Marktschwankungen. Zweitens: Der Staat fördert Bausparen gleich zweifach. Mit der Arbeitnehmersparzulage und der Wohnungsbauprämie wird Bausparen für Renditejäger noch interessanter. Drittens: Das Bausparguthaben muss nicht zwingend fürs Bauen verwendet werden. Nur das "eventuelle" Darlehen ist an wohnwirtschaftliche Zwecke gebunden. Aber das muss man ja nicht nehmen. Man kann auch ein Auto mit dem Guthaben kaufen. Die staatlichen Förderungen bleiben auch dabei erhalten, wenn der Vertrag mind. 7 Jahre bestanden hat (gesetzliche Sperrfrist). Viertens: Man kann span soviel man möchte oder auch aussetzen. Man ist beim Bausparen sehr flexibel. Fünftens: Wenn man später Bauen oder Modernisieren oder oder oder(wohnwirtschaftlicher Zweck) möchte, schafft man sich dadurch Eigenkapital und sichert sich gleichzeitig einen günstigen Darlehenszins. Der unterliegt keinen Marktschwankungen. Sechstens: Das Guthaben ist kurzfristig verfügbar, in wirtschaftlichen Notfällen sogar sofort. Siebentens: Das Darlehen kann jederzeit zurückgezahlt werden, ganz oder auch nur teilweise. In jedem Fall kostenfrei, d.h. ohne Berechnung einer teuren Vorfälligkeitsentschädigung.

NACHTEILE: Erstens: Marktübliche Abschlussgebühr von 1-3% einmalig auf die Bausparsumme. Zweitens: Staatliche Förderungen sind von Einkommensgrenzen abhängig. Drittens: Achtung bei einigen Bausparkassen soll man Kontoführungsgebühr zahlen. Viertens: Achtung für Finanzierer: bei einigen Bausparkassen soll man bei der Darlehensaufnahme eine Darlehnsgebühr zahlen. Fünftens: Vertrag sollte mindestens 7 Jahre laufen, um die staatliche Förderung zu erhalten. Nichts für Kurzsparer.


pierre
beantwortet von pierre am 9. August 2006 11:43
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seit ein paar jahren erlebt der bausparvertrag ein richtiges revival. ich habe auch noch keinen abgeschlossen, spiele aber mit dem gedanken. habe gehört, dass man die bausparsumme nicht zu hoch ansetzen sollte und dass der bausparvertrag grundsätzlich möglichst flexibel sein sollte.


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Wann sich ein Bausparvertrag lohnt
Bausparverträge bieten sichere und niedrige Zinsen über die gesamte Laufzeit hinweg. Doch die günstigen Kreditkonditionen bekommt man nur, wenn man vorher jahrelang der Bausparkasse sein Bausparguthaben ebenfalls zum Niedrigzins überlassen hat.

Bei manchen Niedrigzinstarifen gibt es bis zur Zuteilung des günstigen Bauspardarlehens nicht einmal ein Prozent Zins aufs Guthaben. Wer dagegen seine monatlichen Sparraten in ein Tagesgeldkonto oder einen Sparvertrag steckt, kassiert meist deutlich höhere Zinsen und hat damit später mehr Eigenkapital - der Darlehensbedarf ist dadurch geringer, gibt die ING Diba-Direktbank zu bedenken.


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Nicht nur Eigenheime, Eigentumswohnungen, Mehrfamilienhäuser sowie deren Renovierungen und Modernisierungen können mit günstigen Bauspardarlehen bezahlt werden, sondern auch „gemischt genutzte“ Objekte. Dabei handelt es sich um Gebäude, die teilweise Wohnzwecken und teilweise gewerblichen, landwirtschaftlichen oder freiberuflichen Zwecken dienen – zum Beispiel ein Wohnhaus mit Laden, Büro, Werkstatt oder Praxisräumen.




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