Meine Frau und ich beabsichtigen, in absehbarer Zeit ein Haus zu kaufen und dafür Bausparverträge einzusetzen. Ich besitze einen Bausparvertrag bei Bank A bei dem nahezu 50% eingezahlt sind (Mindestsparzeit ist schon erfüllt). Meine Frau hat einen Bausparvertrag bei Bank B mit einer deutlich höheren Bausparsumme (3,5 mal soviel), bei dem aber erst 15% eingezahlt sind (Mindestsparzeit ist fast erfüllt) mit in die Ehe gebracht, der inzwischen auf uns beide läuft. Die Guthabenzinsen bei meinem Vertrag sind deutlich besser und nicht weit entfernt von Zinsen bei Tagesgeldkonten.
Ich habe jetzt etwas Geld über, dass ich auf einen der Verträge einzahlen möchte. Aus den folgenden Gründen beabsichtige ich, das Geld auf meinen Vertrag einzuzahlen:
- Die Guthabenzinsen sind höher.
- Ich verstehe es so, dass wir für den Fall, dass wir beim Hauskauf bei beiden Banken die Bauspardarlehen in Anspruch nehmen, auch für beide Banken eine Grundschuld bestellen müssten (also auch zweimal Notargebühren etc. zahlen). Wenn ich das Geld auf meine Vertrag einzahle, wäre die Bausparsumme dort aber zu 80% - 90% eingezahlt, so dass es sich aufgrund dieser Zusatzkosten wohl gar nicht mehr lohnen würde, das Darlehen in Anspruch zu nehmen.
Liege ich damit richtig oder habe ich etwas falsch verstanden oder übersehen?
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