Baukonstruktion! Wer kann helfen ?

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2 Antworten

Das ist eine komische Aufgabe und ein fragliches statisches System...

Der Reihe nach:
1.) Woher hast du eine Schneelast von 0,34 kn/m
Knoten pro Meter??
Die Schneelast muss doch ein Lastwert/Fläche sein!

Berlin liegt in der Schneelastzone 2: Grundlast 0,85 kN/m²
Für die Last am Boden gilt ein Faktor von 0,8 also ist das Dach für eine Schneelast von 0,68 kN/m².
Für Berlin ist weiterhin Schnee norddeutschles Tiefland zu überprüfen. Da das Betondach jedoch sehr schwer ist, ist der Einfluss höchstens bei GZG Nachweis vorhanden.

Die Stütze ist nich in Auflager A.

Die Frage nach der Normalkraft in der Stütze ist für die Vorbemessung schlicht Schwachsinn. Die vertikale Tragfähigkeit der Stütze nie nachweisrelevant.
Wessentlich schwerer wiegt hier der Fahrzeuganprall. Hier müssen 40kN horizontal auf die Stütze berücksichtigt werden - oder es müsste der Nachweis für den Stützenausfall her..
Ein Alternative vorgesetzter Anprallschutz ist geometrisch kam pratktisch, darum kann man Mauerwerkspfeiler für diese Einfahrt vergessen.

Weiterhin erkennbar ist die relativ schlanke Dachdecke, allerdings wird das vermutlich funktionieren durch den entlastenden Kragarm.

Das statische System für die Decke ist ein 1 Feldträger mit Kragarm. Hieraus ermittelst du die Auflagerlasten für den Unterzug.
Der Unterzug ist dann ein Dreifeldträger, wobei die Stützen die Auflager B und C sind.

Grober Unfug ist die Forderung alle möglichen Laststellungen für die Schneelast zu berücksichtigen. Schneelasten auf Flachdächern werden konstant angesetzt zudem ist offensichtlich, dass die Schneelasten nur einen sehr geringen Einfluss auf die Schnittgrößen haben - wozu also in einer Vorbemessung also da noch zig Sachen testen die auf das gleiche rauskommen?
Aus praktischer Sicht würde man vermutlich die außergewöhliche Schneelast einfach als q ansetzen und für die Bemessung berücksichtigen. Liegt ja auf der sicheren Seite
Die Stützen müssen wenigstens Stahlbeton werden oder Stahl sein - oder es ist zu prüfen ob man nicht auf die Stützen verzichtet und den sowieso hohen Unterzug ausnutzt und diesen als 1 Feld Träger ohne stützen bemisst. Der bekommt dann StB Stützen in den Ecken und gut.

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Kommentar von Rosakatastrophe
27.11.2016, 15:42

Vielen Dank. Wie würde denn die Formel lauten für die auflagekräfte von einem einfeldträger mit kragarm? Wir haben immer gelernt : beiwert * rk * länge. Was wäre denn hier mein beiwert in dem Fall  ? 

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was sind denn deine Ansätze und wo die Probleme?

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Kommentar von Rosakatastrophe
25.11.2016, 21:45

Hallo, z.b beginnt das schon bei der schneelast da habe ich einen Wert von 0.35kn/m raus weil ich eine Geländehöhe über dem meeresniveau von 37.31m eingesetzt habe für den standort Berlin ! richtig? desweiteren habe ich bei meinen Schnittkräften/auflagekräfte für die decke einen beiwert von 1.25 aus der bautabelle angenommen, aber ich bin mir hier nicht ganz sicher ob ich nicht einen anderen beiwert ansetzen muss weil sich ja die stütze am Auflager A befindet sprich ein beiwert von 0.25 hat.

Ich hoffe das meine Annahme nachzuvollziehen sind , etwas schwierig alles hier zu erklären :/ 

Danke im voraus 

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