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Bauernregel vom 26. 12.: etwas daraus schließen? WICHTIG!

Frage von leealimone leealimone

Kann man aus der Bauernregel vom 26. 12 ("Windstill muss St. Stephan sein, soll der nächste Wein gedeih'n") irgendetwas schließen, zum Beispiel einen Ort, Gegenstand oder einen Zeitpunkt? Es ist sehr wichtig!

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Antworten (4)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von quopiam quopiam

    Nein, Du kannst keine konkreten Schlüsse daraus ziehen. Die Regel besagt, daß es den Weinstöcken in ihrer Winterruhe gut tut, wenn Ende Dezember oder Anfang Januar die eisigen Stürme nicht eintreffen, die manchmal die Wetterlage um diese Zeit bestimmen. Bauernregeln haben meist einen Hintergrund, der sich auf die herrschende Großwetterlage bezieht. Sie sind keine Indikatoren für bestimmte Tage, weil das Wetter nicht dem Kalender folgt, sondern globalen Mechanismen, die relativ grobe Abweichungen haben können. Zu beachten ist immer, welches stabile Wettergeschehen sich gerade abspielt. Gruß, q.

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    Antwort von Spaghettus Spaghettus

    Glaubst du an die Bibel?

    Nun, die Bauernregeln sind noch viel wichtiger, denn sie sind nicht nur reine Phantasie, sondern die Folge von langjährigen Beobachtungen. Bei vielen lässt sich ein tatsächlicher statistischer Zusammenhang nachweisen. Völlig anders als bei Prophezeiungen der Bibel.

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    Antwort von dompfeifer dompfeifer

    Nicht alle Bauernregeln sind sinnlos. Aber diese hier ist völliger Mumpitz. Was soll ausgerechnet die Windstärke am 2. Weihnachtsfeiertag mit der Reifung des Weines im kommenden Jahr zu tun haben? Da gibt es absolut keinen plausiblen Zusammenhang.

    Kommentar von leealimone leealimone

    das meine ich ja nicht. kann man aus dieser bauernregel einen gegenstand, ort oder zeitpunkt schließen?

    Kommentar von leealimone leealimone

    das meine ich ja nicht. kann man aus dieser bauernregel einen gegenstand, ort oder zeitpunkt schließen?

    Kommentar von dompfeifer dompfeiferdompfeifer

    Sinnvolle Schlussfolgerungen lassen sich nur aus sinnvollen Voraussetzungen schließen, nicht aus Mumpitz.

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    Antwort von Schnute73 Schnute73

    Stephanus (* ca. 1 n. Chr.; † ca. 36/40 n. Chr.) ist im Neuen Testament ein Diakon der Jerusalemer Urgemeinde. Er gilt als erster christlicher Märtyrer. Seit 560 n. Chr. sind seine Gebeine angeblich in der Krypta von San Lorenzo fuori le mura in Rom neben denen des römischen Archidiakons Laurentius bestattet.

    Als in der Urgemeinde in Jerusalem immer mehr Arme, insbesondere Witwen und Waisen, zu betreuen waren und es dabei zu Streitigkeiten zwischen den Judenchristen aramäischer und griechischer Sprache kam, befürchteten die Apostel, dass sie deshalb ihre Aufgaben in Lehre und Predigt vernachlässigen müssten. Die versammelte Gemeinde wählte darum sieben Diakone, Männer von gutem Ruf und voll Geist und Weisheit, die sich auch um die bisher übergangenen Witwen der griechisch sprechenden Judenchristen kümmern sollten.

    Einer dieser sieben Diakone war Stephanus, beschrieben als voll Kraft und Gnade. Wie aus seinem griechischen Namen zu schließen ist, gehörte er selbst zu den Juden, deren Familien meist lange außerhalb des Heiligen Landes, also im Bereich griechischer Sprache und Kultur, gelebt hatten. Als Diakon wirkte er in Jerusalem als Armenpfleger und Evangelist.

    Der 26. Dezember ist im Kalender der römisch-katholischen Kirche, der altkatholischen Kirche, der lutherischen Kirchen und der anglikanischen Kirche der Gedenktag des heiligen Stephanus.

    Er wird als Patron von Rom und Beckum im Münsterland; der Pferde, Pferdeknechte, Kutscher, Steinhauer, Maurer, Zimmerleute, Weber, Schneider, Böttcher und Küfer; gegen Besessenheit, Steinleiden, Seitenstechen und Kopfweh, für einen guten Tod, des Bistums Wien, verehrt.

    Die Bauernregel lautet: Bringt St. Stephan Wind, die Winzer nicht fröhlich sind. Windstill muss St. Stephan sein, soll der Nächste Wein gedeih'n.

    Meint ist der Tag Windstill, wird die Traubenerte für Wein im nächstenJahr gut ausfallen

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