Frage von Scyofficial, 143

Batteriespannungsanzeige meines Ladereglers sinkt stark sobald ich einen Verbraucher anschließe?

Um mein Problem zu erörtern muss ich etwas ins Setup gehen: Ich habe ein 100W Solarpanel an einen Laderegler angeschlossen, der wiederum zu einer 100 AH Batterie führt. Von dieser Batterie geht noch ein weiteres Kabel zu einem bis zu 500W Trafo, der mir die 12 Volt auf 220 / 240 hochregelt.

Der Trafo hängt nicht am Laderegler, weil dieser auf 30A begrenzt ist und mir das zu gefährlich ist (hab so schonmal einen durchgebrannt).

Im Laderegler gibt es eine Batterie-Voltanzeige. Die zeigt ohne Trafo 12,8V und volle Batterie an. Schließe ich aber irgend einen Endverbraucher an den Trafo (z.B. meinen Laptop (jaja ich weiß, trafo an trafo hängen ist dumm, aber da kann ich eben sehen, wie viel strom ankommt (~33W)) fällt die Anzeige binnen kürzester Zeit auf 11,4V und nahezu leere Batterie zurück. Klar frisst es jede Menge Ampere, von 12 auf 220 Volt zu gehen, aber mit 100AH und angeblich voller Batterie sollte man doch etwas länger durchhalten, als diese 30 Sekunden?

Oder liegt das am Laderegler. Hab zugegebenermaßen nicht gerade Qualität gekauft? Ist die Batterie kaputt? Ich will nich warten, bis mir der Stromkreis zusammenbricht, nicht dass ich die Batterie dauerhaft schädige (habe mal gehört, ab 12,4 Volt kann es schon kritisch werden)

Oder meint ihr, ich kann die Laderegleranzeige ignorieren. In einer 100AH Batterie ist normalerweise genügend Spannung vorhanden?

Antwort
von HelmutPloss, 73

Also dein 100W Panel schafft gerade mal 8,3A pro Stunde an Ladung im Idealfall. Grob gerechnet, musst du, die Ladeverluste mit eingerechnet, mindestens 2 Tage laden um die Batterie voll zu bekommen. Wenn du nun auch noch ständig Strom verbrauchst, vermute ich, das die Batterie einfach leer ist. Auch ein Defekt der Batterie ist nicht ausgeschlossen. Da hilft nur, den Zustand der Batterie mal von einem Fachmann prüfen zu lassen.

Kommentar von Scyofficial ,

ich brauche nicht ständig strom und war erst kürzlich für 3 Monate außer Landes. In der Zeit wurde die Batterie quasi nur geladen. Daher gehe ich eigentlich davon aus, dass sie voll sein müsste (auch wenn sie im Winter sicherlich länger braucht, als 2 Tage.) Was mich irritiert, ist die Statusanzeige, die von 12,8V und "Voll", auf 11,4V und "nahezu Leer" wechselt. Schalte ich den Verbraucher wieder aus, dauert es 30 Sekunden, dann bin ich wieder am Ausgangszustand. 

Eigentlich funktioniert ja alles wie es soll, nur kann ich natürlich keine Vorhersagen über den tatsächlichen Ladestand treffen, wenn mir alle Anzeigen Achterbahn fahren. Ich such gerade ein externes Voltmeter, dass nicht 3 Wochen braucht, um von Hongkong hergeschifft zu werden....

Kommentar von Comment0815 ,

Welchen maximalen Strom liefert die Batterie denn? Bzw. welchen Nennstrom? Ich vermute, dass es daran liegt.

Kommentar von Scyofficial ,

Ich hab leider keine Nennstromangabe auf der Amazon Seite gefunden. Ich kopiere dir aber gern mal die relevanten Produktinformationen, die dort angegeben sind:

TECHNISCHE DATEN: Modellreihe: LANGZEIT STARTER ** Kapazität: 100AH ** Spannung: 12V ** Kälteprüfstrom: 840A/EN ** Maße (L x B x H): 353 x 175 x 175 mm ** Anschlüsse: Normalpol | +Pol rechts ** Batterietechnologie: Calcium ** Wartungsfrei nach DIN: JA ** Auslaufsicher: JA ** Auslieferung:: Sofort einsatzbereit ** 

Mehr steht da nicht, nur, dass sie wohl "30% mehr Startleistung gegenüber herkömmlichen Starterbatterien" hat. Sprich: 30% mehr maximalstrom als andere Autobatterien.

Antwort
von Comment0815, 68

Das musst du mir genauer erklären. Was für ein PV-Modul ist das? Hat das einen integrierten Wechselrichter? Oder hängt das direkt an der Batterie? Welche Spannung hat das Modul? Und wie kannst du mit der Batterie (die, ebenso wie das PV-Modul, Gleichspannung liefert) einen Trafo betreiben? Du hast in deinem Aufbau doch irgendwo einen Wechselrichter vergessen, oder?

Dass die Ladestandsanzeige bei sinkender Spannung anzeigt, dass die Batterie leer ist ist logisch. Vermutlich wird nämlich nur die Spannung gemessen. Wenn die aus irgendeinem anderen Grund absinkt führt das auch zu einer leeren Anzeige.

Kommentar von Scyofficial ,

Erstmal Danke für deine Hilfe :) 

Hier hab ich eine Skizze gemacht. Ich erinnere mich ehlich gesagt nicht mehr wirklich an elektrotechnische Schaltpläne (Schule ist dann doch schon ein paar Jährchen her) darum hab ich beim Trafo einfach zwei schwarze Kästchen gemacht, und die Batterie mit + und - markiert.

http://imgur.com/gvimo9J

Das PV Modul ist ein standart Monokristallin 100W Gleichspannungsmodul mit 12V, dass an einem 30A Laderegler hängt. An sich sollte das Panel nichts mit meinem Problem zu tun haben. 

Der Trafo ist ldt der Amazon seite, auf den ich ihn bestellt habe auch zugleich ein Wechselrichter. Er ist extra für Autobatterien ausgeschrieben gewesen.

Du meinst also (sorry, falls die Frage etwas arg naiv klingt) wenn ich einen Verbraucher an eine Parallelschaltung schließe, reduziert sich an beiden Seiten die Spannung? Wenn die Batteriestärke lediglich über die Spannung gemessen wird, kann ich die Anzeige dann ignorieren, oder laufe ich allein durch den Spannungsabfall Gefahr, dass mir die Batterie bald stirbt?

Auf der skizze sieht es jetzt so aus, als wäre der Laderegler dominant. Ich habe natürlich das Kabel vom Trafo / Wechselrichter an der Batterie angeschlossen, nicht am Laderegler. Aber dadurch, dass die Batterie nur zwei Anschlusspole hat, sind die beiden Leitungen natürlich miteinander verbunden.

Kommentar von Comment0815 ,

Ok, was genau macht der Laderegler? Konvertiert der die PV-Spannung auf die richtige Spannung um die Batterie zu laden? Und verhindert er auch eine Überladung der Batterie, indem er das PV-Modul in den Leerlauf schaltet?

Wenn ja fällt mir eigentlich kein grober Fehler in deinem Aufbau auf.

Kommentar von Scyofficial ,

Puh, du fragst mich sachen :D Sowohl Batterie, als auch Solarzelle laufen auf 12 Volt, aber ob der Laderegler das Modul auf Leerlauf schaltet, kann ich dir nicht sicher sagen. Ich dachte jeder Laderegler macht das...

Genau genommen dachte ich, das wäre die einzige Aufgabe eines Ladereglers (neben dem Ausgleichen von Spannungsfluktuationen)

Danke aber, dann kann ich davon ausgehen, dass es nicht am Grundsätzlichen Aufbau liegt. Theoretisch müsste es so funktionieren, wie es ist. Gut, vielleicht liegt es wirklich an der Ausgabeleistung der Batterie, bzw. daran, dass der Laderegler nur die aktuelle Spannung misst, und daher auf den Füllstand der Batterie schließt.

Kommentar von Comment0815 ,

Die Spannung des Solarmoduls ist nicht konstant bei 12 V. Aber ich gehe mal davon aus, dass der Laderegler das schon macht. Aber ich würde mal die Ströme nachmessen. Also den Strom beim Laden der Batterie (ohne Verbraucher) und den Strom bei Verwendung der Steckdose (ohne PV-Modul). Aber was mich wundert ist, dass sich die Batterieleistung schnell wieder erholt, wenn du den Verbraucher abklemmst. Batterien sind aber auch nicht so mein Fachgebiet; deshalb kann es auch sein, dass ich was übersehe.

Zu deinem Solarmodul noch ein Hinweis: Hast du an den Anschlusskabeln Stecker vom selben Hersteller, wie am Modul installiert? Da du es mit Gleichstrom zu tun hast ist das sonst nicht ganz ungefährlich. Bei (mechanisch) scheinbar passenden Steckern können u.U. Lichtbögen entstehen die dann zu einem Brand führen können. (Nur als kleiner Sicherheitshinweis. Das solltest du vielleicht mal überprüfen.)

Kommentar von Scyofficial ,

Ich.. äh... hab den stecker abgeschnitten und das Kabel mit ner Lüsterklemme und Tonnen isolierband verbunden...

Mein Voltmeter is kaputt, darum kann ichs nicht mehr 100%ig nachmessen, aber als ich die Batterie bekommen habe, hab ich das Ganze schon überprüft. Die Spannung lag bei glaube ich bei 12,6 Volt.

Ich bestell nochmal ein Voltmeter. Kennst du vielleicht eine Webseite, in dem ich das zu halbwegs erschwinglichen Preisen nicht erst aus China importieren muss? Bei Amazon dauert jede Lieferung 3-6 wochen =/

Antwort
von diroda, 36

Meiner Meinung nach operiert dein Akku im Winter ständig zwischen leer und ganz leer. Der Bleiakku ist erst bei ca. 14V (6 Zellen X 2,35V) voll und bei ca. 10,5V (6 Zellen X 1,75V) leer. Die Spannungsanzeige, oder der ganze Laderegler, sind wohl sehr ungenau/tauglich. Bei Geräten die lange halten sollen darf man nicht geizig sein und billig kaufen. Im Winter brauchst du ca. 50 Stunden tollen Sonnenschein um die Batterie voll zu laden. Der Laderegler verbraucht ständig Strom und entleert schon dadurch den Akku wenn im Winter wenig die Sonne scheint. 12,4V - 12,8V sollte die Leerlaufspannung des Akkus sein. Ohne Last und ohne Ladung z.B. bei der Lagerung. Um deine Solaranlage genau beurteilen zu können solltes du alle Spannungen und Ströme genau messen und berechnen. Wahrscheinlich brauchst du ein zweites Solarpanel um deine Anlage einigermaßen sinnvoll zu betreiben. Wenn du mehr als 12V LED-Lampen gelegtlich/selten/kurz im Winter betreiben willst. Um effektiv 33 Watt in deinen Laptop-Akku zu laden , über den Umweg über 230V, brauchst du bestimmt 60 - 120 Watt aus dem Solarakku. Ich habe ein Ladegerät das den Laptop direkt mit 12V läd, mit nur geringfügig mehr Leistung als beim Laptop-Akku ankommt.

Kommentar von Scyofficial ,

Vielen Dank für deine Antwort. Ich glaube, die bringt mein Problem sehr schön auf den Punkt. Ich bestelle mir nochmal ein Voltmeter und Überprüfe die Batterie ohne es über den Laderegler abzulesen.

Eventuell kann ich ihn sogar am Netz nochmal ganz voll laden, dann hab ich einen Vergleich, wie es richtig sein sollte.

Antwort
von ronnyarmin, 21

Zu deiner Schaltung hast du schon ne ganze Menge Antworten bekommen. ich gehe jetzt mal auf deine Spannungsmessung ein.

Zum Einen sagt die Spannung der Batterie(zumal da ja auch noch das Solarpanel dranhängt und Strom liefert) nichts über den Ladezustand aus.

Zum Anderen (da du Voltmeter aus Hongkong erwähnt hattest): Wie genau misst das? Hast du bei angezeigten 12,8V die Spannung direkt an der Batterie mit einem Multimeter überprüft? Meine Erfahrung mit dem Spannungsanzeigen, die in Panels eingebaut werden, ist, dass sie sehr ungenau anzeigen und eigentlich nicht zu gebrauchen sind.

Kommentar von Scyofficial ,

nein, ich warte noch immer auf das voltmeter. Allerdings brauche ich HongKong Ware nicht mit Hongkong Ware zu testen.

Du meinst, ich könnte mit einem Multimeter made in Germany zuverlässig den Ladestand meiner Batterie überprüfen?

Kommentar von ronnyarmin ,

Du kannst zumindest die Spannung messen und gleichzeitig überprüfen, wie genau das bestellte Voltmeter anzeigt.

Den Ladezustand kann man nur bedingt über die Spannung feststellen. Dazu müsste die Batterie belastet werden, dann sagt die Spannung etwas über den Ladezustand aus.

Antwort
von realistir, 68

oh oh, entweder hast du uns nicht alles beschrieben oder du hast absolut keine Ahnung von dem Zeugs und verwechselst da einiges.

Normalerweise liefert eine Solarzelle reine Gleichspannung! Und Gleichspannung kann man nicht transformieren. Solltest du also einfach so einen Trafo an diese Gleichstromquellen anschließen, sorgst du für einen klassischen Kurzschluss.

Da müsste es also mindestens einen Wechselrichter geben. Geht aber aus deiner Beschreibung nicht hervor.

Witzig sind auch die Leistungsverhältnisse deiner Anlage. Eine 100 Watt Solaranlage speist einen 500 Watt Trafo oder eine 100Ah Batterie.
Die 100 Watt sind schön gerechnet die nur bei guter Sonneneinstrahlung möglich sein kann.

Sag mal, ein bissel Mathematik wirst du doch auf die Reihe kriegen, oder?
Also wenn dein Laptop 33 Watt an 230 Volt braucht, dann zieht dieser aus dem 230 V Teil 33 geteilt durch 230 =0,14 A.
33 Watt aus 12 V werden dann aber 2,75 A die deine Batterie liefern muss, oder deine Solarzelle.

Beide können aber theoretisch mehr Strom liefern, folglich hast du einen groben Fehler in deiner Anlage. Ich vermute, wie gesagt, du hast einen Trafo direkt an diesen Gleichspannungszweig angeschlossen. Und wie gesagt, wirkt das wie ein Kurzschluss, kann also nicht funktionieren.

Da aber das was du schilderst gut zu dem angesprochenen Problem passt, vermute ich du hast diesen groben Schnitzer in deiner Anlage.

Um mehr Klarheit in der Angelegenheit zu bekommen, beschreibe mal die Anlagenteile näher namentlich, bzw dessen Namen, Bezeichnungen incl Hersteller. Dann reden wir weiter.

Kommentar von Scyofficial ,

Sorry, aber warum müssen Kommentare bezüglich Fragen zu meiner PV Anlage immer so "von oben herab" geschrieben werden? Nein, ich bin kein Experte und das ganze Thema ist weit ab von dem, womit ich meine Brötchen verdiene. Dennoch interessiert es mich, abseits von effizienz und Kosteneffektivität.

Als Hobby ist die Inselanlage auch teilweise zusammengeflickt und von unterschiedlichen Herstellern (bzw. auch Billiganbietern, geb ich ruhig zu). Natürlich kann das der Problemlösung im Wege stehen aber das ändert ja nichts an meinen Beobachtungen, aus denen Menschen mit gewisser expertise ihre Vermutungen ziehen könnten.

Demnach vorab nochmal sorry, dass ich vergessen habe, den Trafo auch als Wechselrichter zu definieren. Vielleicht ist das kritischer, als ich angenommen hatte, aber ich habe auch nie einen 12 auf 220V Trafo gesehen, der keinen Wechselrichter eingebaut hat. Meiner wurde speziell als Autobatterie zu "normalen Endverbraucher" verkauft.

Vielleicht kannst du mir bei den Verhältnissen nochmals helfen. Ich will ja nicht immer so "ahnungslos" bleiben: Wenn ich mit einem 100W Panel 2 Wochen lang eine 100AH Batterie lade (ohne Verbraucher), wird die Batterie auch dann voll, wenn die relationen so witzig sind? Meines Wissens nach beschreiben die 100AH der Batterie lediglich die Ladekapazität, nicht die erforderliche Ladungsstärke.

Die 500W des Trafos sind seine Maximalbelastung, die von der Batterie abgezogen werden. Da spielt das Panel doch keine Rolle mehr, oder? Heißt auch nicht, dass ich immer 500W abziehe.

Das mit dem Laptop war eher verwirrend. Der läuft auch nicht auf 220 Volt, vergess also die Zahlen. Dennoch ein schönes Rechenbeispiel, ich werde das mal weiterspinnen. Danke hierfür.

Die Anlage hab ich hier nochmal grob skizziert:

http://imgur.com/gvimo9J

Und ehe du das Meckern anfängst: Ja, ich hab keine Ahnung, wie man einen Trafo / Wechselrichter in einen Schaltplan zeichnet und ja, ich hab vergessen, dass eine Batterie ein langer und ein kurzer Strich war, statt ein Plus und ein Minus.

Und alle Verbraucher sind optional. Die kann ich an bzw. abschalten.

Zum Setting: Ich kann dir die amazon links nicht mehr alle einzeln einsetzen, also kopier ich die links nach dem .de

Panel: /gp/product/B00A7B2M1W

Laderegler: /gp/product/B00MVWZ68Q

Spannungswandler: /gp/product/B00JO7C0H6

Batterie: /gp/product/B00PF3OOB8

Kommentar von realistir ,

Alleeee Hopp,, du gestattest wenn mich deine Antwort bissel amüsiert? Okay, deine Interpretationen sind dir gestattet, genehmigt. Aber bitte nicht von dir auf andere schließen ;-) Wenn du mein Geschreibsel als von Oben heraub auslegst, ist das deine persönliche Interpretation! Also unterstelle mir weder ein von Oben herab, noch ein meckern, dann kommen wir bestens miteinander aus.

Denn wir unterhalten uns doch über dein Problem das du hier angesprochen hast. Was du als meckern auslegst ist für mich nur teilweises Unverständnis der Zusammenhänge. Du solltest in der Lage sein zu unterscheiden ob jemand wie du, kaum Ahnung von der vorliegenden Technik hat, und ich keine Ahnung von deinen Problemen in dem technischen Bereich. Genau genommen sind wir beide ahnungslos, nur halt jeder auf seine Weise ;-)

Ich wusste nicht, konnte nicht einfach voraus setzen, dein Trafo ist ein Wechselrichter! Wenn ich von Vermutungen ausgehen muss, komme ich zumindest nicht gut zurecht. Mir sind Fakten lieber.

So, ich steige jetzt mal bei deiner 100Ah Batterie thematisch ein ;-)
Sage mir mal, wieso du eine 100 Ah Batterie verwendest, denn meine in meinem Diesel eingebaute hat nicht mal 70 Ah!

Die Lichtmaschine in dem Auto hat eine Ladeleistung von 100 Ampere und ist in der Lage, einen Startverbrauch dieser Autobatterie innerhalb von ein paar Minuten aus zu gleichen. Mein gekauftes ausgesuchtes Ladegerät kann maximal mit 5 Ampere laden, braucht also für das laden damit über 20 Stunden, vereinfacht überschlagen.

Deine Solaranlage mit sagen wir realistischen 60 Watt bei 12 Volt liefert also ähnliche 5 A Ladestrom. Das bedeutet, um deinen 100 Ah Akku laden zu können, müsste die Solaranlage rund 20 Stunden nur den Akku laden dürfen. Womit ich sagen will, es darf sonst kein anderer Verbraucher an der Solaranlage angeschlossen sein, bzw Leistung verlangen!

Nun überlege mal, ob du 20 Stunden Sonnenleistung am Tage zur Verfügung hast.

Hinzu kommt, wenn dein Akku ein normaler Autoakku ist, taugt der für deineAnwendungen genau genommen nichts. Denn diese sogenannten Straterakkus werden aus welchen Gründen so genannt? Weil diese nur kurzfristig hohen "Startstrom, hohe Startleistung" brauchen, dann aber auch gleich danach wieder super geladen werden. Also nicht erst durch fast Tagelanges laden.

Hinzu kommt eine weitere negative Art dieser Akkus. Merkst du spätestens wenn du so einen mal 2 Monate richtig voll geladen irgendwo rum stehen hast. Diese Dinger entladen sich erstens selbst, zweitens fangen die an zu sulfatieren, also eine Hemmschicht an den Bleiplatten aufzubauen. Und somit die Akkuleistung immer mehr zu verschlechtern.

Zurück zum Kernthema. Dein Akku braucht also fast einen ganzen Tag Ladeenergie von der Solarzelle. Diese Solarzelle wird diese Leistung über diese Zeit nicht konstant liefern können und dürfte nur zum laden des Akkus dienen!

Fraglich bleibt, zumindest für mich, ob dein Akku jemals voll werden konnte. Ich kenne deine Anlage und den Umgang damit nicht, kann also nur vermuten und gehe davon aus, du hast nicht nur den Akku geladen, sondern gleichzeitig sowohl den Akku wie die Solarzelle belastet. Was dabei jeweils heraus gekommen sein kann, bleibt wieder Spekulation.

Ich hätte zuerst mal für einen Akkuwächter im Sinne von Lastabwurf gesorgt. Somit wäre dein Akku vor Tiefentladung geschützt und würde dir deutlicher machen, ob das mit dem laden effektiv sein kann oder nicht. Hätte dann für geregeltes gesorgt, im Sinne von. Last wird dann aus der Batterie bezogen, wenn diese voll ist. Und nebenbei dafür gesorgt, dass die Batterie gesund bleiben kann ;-)

Sinngemäß müsste es sowas wie eine Resourcenverwaltung geben. Die Solaranlage darf nur Leistung liefern, wenn Akku voll ist, und die erforderliche Leistung auch bedienen kann. Ansonsten müsste der Akku der Leistungserbringer sein, der aber auch eine Art Eigenüberwachung bekommt, um ihn gesund erhalten zu können.

Betrachte mal stellvertretend dieser Leistungsgesellschaft eine elektrische Anlage im Auto. Angenommen da gäbe es zwar eine Leistungstarke Batterie und nur eine geringe Lichtmaschinenleistung, was meinst du wie lange du dann das Auto starten und benutzen könntest?

Beim Auto wird nur relativ wenig beim Starten gebraucht. Würde aber all die zusätzliche Energie nur aus der Batterie bezogen werden können, wäre die relativ schnell leer.

Weiter in weiterem Kommentar ;-)

Kommentar von realistir ,

Frag mal meine Frau, die kann dir erzählen, sie konnte nicht mehr starten, weil sie 6 Stunden das Radio laufen ließ und die Innenbeleuchtung an war, das nicht bemerkt wurde. Eingebaut ist eine 70Ah Batterie und die war vorher voll.

Aufgrund der hohen Leistung die im Fahrbetrieb benötigt wird, leistet eine Lichtmaschine also so viel, dass diese Leistung nicht von der Batterie bezogen werden muss.

Stellst du das jetzt überlegenstechnisch mit deiner Anlage ins Verhältnis, müsste dir sofort auffallen, das kann mit deiner Solaranlage nicht vernünftig funktionieren! Sinngemäß ist deine "Lichtmaschine namens Solarzelle" ein Witz hoch drei.

Du müsstest also deine Restanlage auf die jeweilig mögliche Leistung der Verbraucher anpassen und dafür sorgen, dass da sinngemäß Ordnung rein kommt.

Kommentar von Comment0815 ,

Ich fasse deinen Kommentar mal als Rückfrage zusammen: Also ist deiner Meinung nach das einzige echte Problem bei diesem Aufbau der Akku?

Es gibt sicher Stellen, an denen der Aufbau optimiert werden könnte, aber insgesamt sehe ich sonst keinen Fehler.

Kommentar von Scyofficial ,

Erstmal Danke für deinen ausführlichen Kommentar. Ich unterstelle dir ja auch sehr ungern eine "von oben herab" mentaliät, aber nachdem ich als zugegebenermaßen ziemlich Ahnungsloser meine Zeit dafür hergenommen habe, mir nach bestem Wissen etwas zusammen zu bauen, schlagen wiederholte Anmerkungen der Sorte "was du hast ist alles dreck" allmählich auch auf mein Gemüt. Demnach sorry, das du es jetzt abbekommen hast, stellvertretend für all die Anderen, die mir (andererorts) ähnlich geantwortet haben.

Du hilfst mir aber wenigstens weiter :)

Es ist ja kein Geheimnis, dass ich hier bei 0 anfange. Ich wusste nicht, dass sich eine Starterbatterie von einer "normalen" dahingehend unterscheidet. Als ich fragte, wie ich den Strom denn am besten Speichern könne, wurde mir "Autobatterie" gesagt. Natürlich hab ich auch nicht den Fachmann gefragt...

Welche Art von Batterie würdest du mir denn empfehlen?

Die Größe erachtete ich als reine Speicherkapazität. Ich habe 100 AH genommen, damit ich nicht so schnell überlaufe, wenn ich einige Zeit keinen Strom entnehme. Wenn ich ihn aber brauche, dann hab ich auch mehr zur Verfügung. Vergleichbar mit einer Badewanne. Sie mit Teelöffeln zu füllen dauert länger, als mit Eimern - über die Zeit verdunstet etwas Wasser und ein bischen wird beim Transport verschüttet. Aber alles in allem habe ich eben mehr zur Verfügung, wenn ich es brauche bzw. länger Zeit, bis die Solarzelle nichts mehr bringt.

Die Belastung der Solarzelle sieht wie folgt aus:

- Der Laderegler hat ein display und Zähler.

- Eine Fünffach Zigarettenanzündersteckdose hat kleine kontrolllämpchen

- Eine LED Lichterkette ist mittels Zigarettenanzünder angeschlossen

- Ein Bewergungssensor der ldt verpackung 1W am Tag saugt (12V)

- Ein 20W 12V scheinwerfer leuchtet Nachts geschätzt 15 Minuten

Ich rechne mit Erträgen von höchstens 4 AH pro Tag - der Einfallswinkel ist nicht ideal - meistens komm ich ldt. Laderegler nicht über 2A ladevolumen - im Winter sind auch die Tage kürzer.

Du meinst, diese Belastung ist bereits zu viel bzw. verhindert ein Aufladen der Batterie?

Ich dachte immer, weil mir der Laderegler den Batteriestatus "Voll" anzeigt, dass ich überschuss Produziere...

Was mir noch eingefallen ist: Ich hab damals kein Geld mehr für ein neues Kabel gehabt, also hab ich ein 20 Jahre altes genommen. Das von der Solarzelle zum Laderegler hab ich bereits ersetzt, nur das vom Laderegler zur Batterie ist bestimmt noch etwas angerostet. Aber auch das erklärt ja mein Problem nicht... Warum zeigt der Akkustand voll an, bis ich den Trafo / wechselrichter anschmeiße, und wechselt dann auf nahezu leer?

Kommentar von realistir ,

nööö das eigentliche Problem ist nicht alleine der Akku. Der ist nur ein Teil des Systems und passt sehr schlecht zum System.

Du schreibst ja selbst, dieser Laderegler liefert meist nur 2 Ampere.
Folglich bräuchte es ununterbrochen mathematische 50 Stunden um deinen Akku voll zu bekommen ;-) Du weißt selbst, das kann nicht funktionieren, der Laderegler kann keine 50 Stunden ununterbrochen 2 A liefern.

Dann wäre ja noch interessant bei welcher Spannung diese 2 A geliefert werden. Denn es gibt zwei dieser Akkutypen, einen Bleisäureakku wie sie in Autos eingesetzt werden und einenBleiGelakku die in USV u.ä. eingesetzt werden.

Ein Autoakku ist erst ab 14.2 Volt richtig voll. Fängt aber bei 13,8 V an zu gasen. Ein Bleigel kann und soll nicht gasen, also darf ein BleiGelakku nur bis 13,8 Volt geladen werden, ist bei 13,8 Volt voll.

Voll ist dein Autoakku aber erst bei 14,2 Volt und ob er diesen Wert erreicht, erreichen kann ist vorläufig fraglich. Müsste messtechnisch kontrolliert werden.

Zurück zum Schwerpunkt der Betrachtung! Nicht dein Akku ist fehl am Platz, sondern der Energielieferer Splarzelle ist erheblich unterdimensioniert. Im übertragenen Sinne ein Witz, der die Bedürfnisse der Bedürftigen nichtmal ansatzweise befriedigen kann.

Sehe mal deine Anmerkung etwas realistischer bezüglich dem Thema was hast du da für einen Dreck, bitte bitte.

Du übersiehst etwas sehr wichtiges. Dir wurde entweder solch ein Dreck angeboten, oder du wurdest schlecht beraten!

Selbst als Ahnungsloser bist du aus dem Schneider, denn dann müssten die Verkäufer genauer nachfragen was du tun willst und dich dann fachlich gut beraten! Wieso du dir also Schuhe anziehst die du dir auch noch selbst gezimmert hast, verstehe ich nicht ;-)

Du bist auch nur Teil des Systemes und in dem System gilt eines ;-)
Die besten Geschäfte kann man mit Ahnungslosen machen, oder mit denen die nicht genug hinterfragen. Noch schlimmer ist es mit der geplanten Obsoleszens, also ab Fabrik eingeplantem, eingebauten Kaputtgehdatum. Dagegen können wir Fachleute uns nicht mal wehren, wir müssten es selbst bauen.

Kauf nur ja nicht jetzt ein besser geeigneter Akku für Solaranwendungen!!!! Das würde sich nur lohnen, wenn deine Solarzellen auch entsprechend viel Leistung liefern könnten. Wäre also extrem teuer, lass es.

Das einzigste was Sinn machen würde, wäre aus dieser solartechnisch leistungsschwachen Anlage das sinnvollste heraus holen zu wollen. Das scheitert aber an der geringen Ladeleistung für den Akku und dass zur Ladezeit sonst nichts gemacht werden darf als laden.

Kommentar von Comment0815 ,

Die Quelle ist nur dann unterdimensioniert, wenn der Verbraucher mehr verbraucht als die Quelle liefert. Die Größe des Akkus ist nebensächlich, weil dieser nur als Puffer dient.

Du rechnest vor, dass der Akku erst nach 50 Stunden voller Beleuchtung voll wäre. Diese Rechnung mag zwar stimmen, verbirgt aber einen Teil der Wahrheit. Mit 100 Ah und 12 V speichert die Batterie nämlich 1,2 kWh. Davon vielleicht 30 % bis 70 % nutzbar, um Überladung und Tiefentladung zu vermeiden. Das sind immer noch ca. 0,5 -1 kWh. Bei moderater Nutzung hält das schon einige Zeit.

Außerdem bedenkst du nicht, dass der Fragensteller schreibt, dass sich die Batteriespannung schon nach kurzer Zeit wieder "erholt", wenn der Verbraucher abgeklemmt wird. Du scheinst dich ganz gut mit Batterien auszukennen. Erkennst du einen möglichen Grund für dieses Verhalten?

Kommentar von Scyofficial ,

Danke Comment0815 damit sagst du das, was ich bislang immer angenommen hatte: neben zu vernachlässigender selbstentladung, wirkungsquotient, transportverlusten etc diente eine Batterie meines Verständnisses nach bislang immer nur als Speicher, bei dem es egal ist, wie schnell oder viel ich einbringe (sofern die Spannung stimmt).

Kommentar von realistir ,

In gewissem Sinne passt zwar deine Bemerkung die du eingebracht hast. Aber nur teilweise ;-)

Bitte nachfolgendes nicht missverstehen ;-) Mich amüsiert immer das echt doofe verhalten der Nichtwissenden die im Zusammenhang nicht vernünftig zu denken gelernt haben. Also nicht voreilig beleidigt reagieren, ich habe hier niemanden persönlich angesprochen, erkläre es auch näher.

Angenommen wir zwei Sind Betriebselektriker oder arbeiten bei irgendeiner Stadtwerke ;-) Wir werden vor Ort zu einem Ortsverteiler oder einer Trafostation geschickt, weil es im dortigen Ortsnetzbereich einen Stromausfall gab.

Tja dann möchte ich dich mal erleben, wie du dann wieder einschalten willst oder mit einer neuen "Sicherung" wieder Strom liefern willst, wenn draußen im Ortsteil des Netzes jeder Verbraucher 3 oder mehr Lampen eingeschaltet hat und nicht seine momentane Leistung reduziert. Diese eingeschalteten Lampen sollen ja zeigen, es gibt ab jetzt wieder Strom. Ein vernünftiges mitdenken kann man von Laien nicht erwarten ;-) Es kann also sein, dass wir nicht einschalten können weil die momentane Netzlast zu groß ist.
Schließlich ist bei etlichen Stromverbrauchern die Einschaltleistung wesentlich höher als die Betriebsleistung. Das nur mal nebenbei und praxisbezogen.

Klar liefert die Batterie bis zu 1,2 KW rechnerische Leistung, aber immer nur unter der Voraussetzung diese Batterie ist erstens voll, zweitens gesund.

Beides wissen wir aber nicht und zumindest für mich bleibt äußerst zweifelhaft dass diese Batterie nach gewisser Zeit an diesem System voll ist, voll werden konnte.

Ich gehe mal davon aus, rechnerisch bist du gut drauf, hast ja schon mit großen Zahlen symbolisch um dich geworfen ;-) Sprachst von 1,2 KW Batterieleistung die zur Verfügung steht ;-)

Okay, da sind wir auf gleichem Level. ;-) Nun verrate mir, wieso diese 1,2 KW nicht nutzbar werden können, der Akku sinngemäß in die Knie geht, wenn er mit viel weniger strapaziert wird.

Kommentar von Scyofficial ,

Nein, die Schuhe hab ich mir schon selbst gezimmert. Ich habe mich gar nicht beraten lassen.

Wenn du magst geh ich ein wenig in die Geschichte, wie das alles zustande gekommen ist.

Als ich etwa 13 war, hab ich eine 100W Solarzelle geschenkt bekommen. Das ist nun 12-15 Jahre her und die lag gut verstaut zwischen den Komposthaufen im Garten. Als wir umgebaut haben, ist sie.... naja, sagen wir, ihr zuliebe mal, "halb verrottet" wieder hervorgekommen und ich dachte mir: Mensch wäre das toll, die wieder zum laufen zu bringen.

Die lief gar nicht mehr. Aber Laderegler und Batterie hatte ich mir schon gekauft (laderegler: Je billiger, desto besser. Batterie: 7Ah, mehr braucht ja kein Mensch). Also musste ein neues Panel her.

Das neue Modul hatte ich einfach irgendwo gegoogled bzw. auf amazon quasi das erstbeste genommen - um bei meinem Vergleich von Vorher zu bleiben: Das ist der Teelöffel mit dem ich das Wasser schöpfe.

Dann meinte meine Mum, ich könne ja gleich das Pendant zu einer Badewanne kaufen - also weg mit der 7AH Batterie und her mit dem größten, was man so finden konnte. (die 7AH hab ich immernoch. Wenn du meinst, dass das für mein Vorhaben besser geeignet ist, kann ich die gerne mal probieren.) Dann hab ich mal fröhlich alles an Verbraucher angeschlossen, was ich so gefunden habe, bis mir der Laderegler abgeraucht ist. Seither betreibe ich den Trafo separat und habe den oben verlinkten Laderegler für immerhin 30 euro).

Ich hatte bis zu der Zeit noch nicht einmal eine Ahnung, was ich damit überhaupt betreiben will. Es war einfach eine Spielerei, basierend auf dem alten Teil, das ich im Garten gefunden hatte. 

Mittlerweile habe ich wahlweise verwendbar (wie gesagt: Wahlweise eines davon, vielleicht zwei!):

- 12V elektrische Farradpumpe (die ich noch nie benutzt hab -.-)

- 12V Minikühlschrank

- 12V Lampe

- 12V Scheinwerfer mit bewegungssensor

- 12V USB Adapter zum kleingeräte laden

- 220V Heißklebepistole (die brauch ich tatsächlich am Häufigsten)

- 220V Bohrer (da sind wir dann bei der 500W Kapazität)

- 220V Ladegeräte für Staubsauger / Heckenschere / Kehrroboter

- 220V Rasenmäher ab nächstem Sommer (wenn der unter 500W hat, bin mir grad nicht sicher)

Mir ist klar, dass das viel zu viel ist, um das alles gleichzeitig zu betreiben. Im Sommer hat schon der Kühlschrank ganz schön an der Batterie gezapft. Aber der hat keine derart hohen schwankungen verursacht - nach 3 stunden schaltete der Laderegler von Voll auf "fast voll" um (Je nachdem, wie man die grafische Anzeige nun deuten möchte).

Aber es ist ja alles nur optional, geboren aus der Tatsache, dass ich "halt etwas mit dem alten Teil machen wollte", dann aber alles ersetzt hatte und nun dieses zusammengeschusterte Flickenwerk besitze.

Aber hab ich das richtig verstanden?
Du vermutest dass meine Solarzelle derart schwach ist, dass sie kaum gegen die Selbstentladung der Batterie ankommt und das sie jeglicher Verbraucher bereits überlastet?

Die Batterie kommt nie über 12,8V. Vielleicht schließt der Laderegler da bereits, da er denkt, sie sei voll?

Ich habe bislang wie gesagt keinen Stromabbruch gehabt. Würde es die Batterie überleben, wenn ich den Trafo einfach mal ein paar stunden laufen lasse - trotz "Warnung", der Akku sei leer? Dann wüsste ich ja letztendlich, was ich von dem Status halten soll und ich kann testen, was wirklich an Ladung einfließt, wenn ich die Basis dann mal 2 Tage in Ruhe lasse (sprich: alle Verbraucher abschalte))

Ach ja, damit ihr auch mal seht, worum es geht:

http://imgur.com/a/pL4qI

(ps. ja, das sind keine 60° Neigung, und nein, die Weinrebe überschattet die Solarzelle im Sommer nicht. Da acht ich schon drauf :D)

Kommentar von Scyofficial ,

Kleine Anmerkung noch bzgl. des Fotos:

Das ist ein Amperemeter, dass zwischen Batterie und Laderegler hängt, kein Voltmeter! :D

Und ja, das funktioniert nicht, ich hab wohl irgendwie die stromversorgung abgeschnitten... das hängt da nur als übergangslösung, bis ich mir einen schalter kaufe oder irgendwas.

Also auf jeden Fall ist es kein Widerstand :D

Kommentar von Comment0815 ,
(ps. ja, das sind keine 60° Neigung, und nein, die Weinrebe überschattet
die Solarzelle im Sommer nicht. Da acht ich schon drauf :D)

Das wollte ich gerade ansprechen. Auch "winzige Teilabschattungen" können die Leistung des Moduls schon auf 0 runterziehen. Wenn du das eh als kleines Hobby betreibst probier das mal aus. Leg mal so ein einzelnes Blatt auf das Modul, das dann eine Zelle abdeckt und miss nach wie viel Leistung das Modul noch liefert.

Damit zukünftig keine Verwirrung auftritt solltest du dir angewöhnen statt von einem Trafo von einem Wechselrichter zu sprechen. Es kann sein, dass in dem Wechselrichter ein Trafo enthalten ist; aber entscheidend für die Funktion ist "Wechselrichter", nicht "Trafo".

Warum stellst du das Modul nicht auf 30° (es wird immer vom Boden zum Modul gemessen) auf? Gibt es dafür einen bestimmten grund?

Ansonsten sieht das doch eigentlich ganz gut aus. Dein Hund scheint auch zufrieden zu sein.

Kommentar von Scyofficial ,

:D Der Hund war eher á la: WTF stellst du mir schon wieder in mein Reich? :D

Ich hab mal gehört, dass eine Teilabschattung das Modul sehr schnell zerstören kann. Das ist mitunter der Grund, warum ich penibel darauf achte, dass die Rebe nicht drüber kommt. (jeden Tag bin ich da mit der Leiter hoch :D ) Natürlich fällt trotzdem früher oder später ein Schatten vom Nachbargebäude darauf...

Das Panel richte ich dieses Frühjahr vielleicht nochmal neu aus. Letztes Jahr wars mehr ein "Schnell das setup, dann mal basteln". Da hatte ich auch kein Holz mehr für die Unterkonstruktion (und kein Geld mehr, nachdem ich ursprünglich nicht mal das Modul kaufen wollte...)

Nun bin ich quasi in Jahr 2, wie ihr seht gehts jetzt ans Optimieren :D

Kommentar von realistir ,

habe mal ein bissel Pause gemacht ;-) ich will mal das Thema anders angehen ;-)

Wir sollten ja möglichst dumme Konsumenten sein, die fleißig Geld ausgeben und denen man immer nur einseitig das erzählt was wir wissen dürfen. Was wir nicht wissen sollten wird also absichtlich verschwiegen oder sogar getürkt.

Nehmen wir ein simples Beispiel namens Auto. Da ist immer nur die Rede von 100 PS oder gar 200 oder mehr. Ferner wird der verbrauch und alle Kosten die mit dem Luxus Auto zusammen gerechnet werden müssten geschönt usw.

Ich frage mal bewusst, was kommt denn von 100 PS Motorleistung auf 4 Räder und eine Menge zwischengeschalteter "Verbraucher" auf der Straße an? Na? Warum werden Aufpralltests immer nur mit 50 Kmh und genau definiertem Aufprallwinkel gemacht?

Ganz einfach, weil alle anderen Ergebnisse verherend ausfallen würden, und somit viel Betrug in dieser Sache sehr offensichtlich würde.

Was nützen dich bzw uns also technische Angaben zu den Teilen, wenn wir nichtmal beurteilen können, wer diese Zahlen geliefert hat und auf was genau diese sich jeweils beziehen?

In den technischen Daten deiner Solarzelle steht z.B. sie liefert nur 17 %, hat eine Nennleistung von 100 Watt bei 19,2 Volt. Der Nennstrom ist mit 5,2 Ampere angegeben, der Kurzschlusstrom mit 5,8 Ampere.

Betrachten wir nun den Laderegler, der bis zu 30 A angeblich liefern kann. Schaut man genauer in das Datenblatt erkennt man, bei 12 Volt kann der nur max 20 Ampere! Diese angeblichen 30 Ampere sind nur bei 24 Volt Betrieb möglich.

Nehmen wir mal symbolisch die Stromstärke als Kaufwert in Euros umgesetzt. Der Gelderbringer bringt maximal 5 Euro, aber nur unter idealen Bedingungen.

Der sinngemäße Geldverwender könnte zwar mit 20 Euro umgehen, bekommt aber nur bei sehr guten Bedingungen 5 Euro.
Nun steht in den technischen Daten vom Laderegler auch, er kann so einiges. Kann also auch einen Lastabwurf realisieren, wenn nur 10 Volt vorhanden, bzw die Last die Spannung auf 10 Volt runter zieht.

Mit anderen Worten, dieser Laderegler muss auch vernünftig parametriert werden und das dürfte teilweise schwierig werden. Nicht nur, weil die Beschreibung ausschließlich in englisch vorliegt.
Vermutlich wurde dieses Englisch aus dem chinesischen übersetzt und es bleibt fraglich, ob die Übersetzer es technisch richtig übersetzten, oder nur sinngemäß.

Ich müsste noch genauer nach einer Bedienungsanleitung schauen, suchen, um erkennen zu können was wie eingestellt, paramtriert werden müsste usw.

Interessant wäre, eine Messreihe machen zu können um ermitteln zu können was das Zeugs könnte, unter welchen Bedingungen und mit welchem realistischen Ergebnis. Interessant wäre auch, wenn die Solarzelle 19,2 V bei Nennleistung liefern könnte, was der Laderegler daraus macht, bzw ob das richtig parametriert ist.

Eine Autobatterie kann man auf zwei Arten töten. Durch vieles überladen und durch zu tiefes entladen. Die kritische Grenze liegt da bei 11,6 Volt. Eine Autobatterie kann zwar beim starten vom Auto kurzfristig bis auf rund 8 Volt runter gezogen werden, verkraftet diese nur Sekunden dauernde Belastung aber, weil erstens nur Sekundenlang, zweitens nicht oft hintereinander.

Ich kann dir anhand zweier Autobatterien vorführen, wie gut die sich auf 14,2 Volt laden lassen und somit ein sehr gutes Vollniveau vortäuschen. Bauen wir diese zwei aber in ein Auto ein und versuchen es zu starten, werden wir nur ein klack klack vom Anlasser hören. Bedeutet, diese beiden Batterien sind zwar messtechnisch als voll zu sehen, aber sobald sie belastet werden bekommen beide einen Schwächeanfall.

Was nur heißen soll, so manches ist und bleibt trügerisch. Tja was könnte ich dir raten, wenn so einiges trügerisch ist und ich es derzeit nicht beurteilen kann? Schlimmer als es bereits ist, sollte es auch nicht werden. Belastungstests um die Qualität deines Akkus zu prüfen, setzen einiges an Wissen, Aufmerksamkeit beim messen usw voraus. 

Werde über das Thema noch nachdenken.

Kommentar von Scyofficial ,

Hmm... gut, danke für deine Hilfe und die netten Ausführungen. So gerne ich sie auch gelesen habe, entweder habe ich sie nicht verstanden, oder ich konnte dir nicht Folgen - zumindest nicht in Bezug auf mein Problem.

Deinem Urteil kann ich nur entnehmen, dass an sich alles passt, nur die Komponenten eben nicht aufeinander abgestimmt sind. Demnach wird die Batterie auch nicht geladen und irgendwann ist Ende.

Ich mach nun einfach folgendes: Solange es funktioniert, werde ichs weiterbenutzen, wie es ist und den Batteriestandsanzeiger ignorieren. Kann dir gern bescheid geben, wenn der Kreislauf zusammen bricht. Dann ist vorerst eh alles aus, bis ich Lust habe, erneut einen dreistelligen Betrag in diese Spielerei zu stecken.

Ich denke nur, was mir an Fachwissen fehlt, ist für dich ein wenig zu hoch konzentrierte Kompetenz. Natürlich wäre ein perfekt aufeinander abgestimmtes System ideal. Natürlich hätte ich gerne die Meinung eines Fachmanns - zumindest solange er nicht lacht, wenn ich ihm von meinen 100 Watt erzähle.
Aber du läufst Gefahr, ein banales Problem zu Vertheoretisieren. Ich wüsste noch immer nicht, was ich nun konkret tun soll. Auch wenn die Antwort kein einfaches: "Tu dies", "schließe das andersherum an", oder gar "Schmeiß das weg, das ist mist und kauf dies und jenes" ist, letztendlich wäre das, das Einzige, dass mir weiterhelfen würde.

Dennoch danke für deine Ausführungen, die Mühe und Zeit, die du dir genommen hast :)

Kommentar von realistir ,

ich kann vorerst nichts genaues sagen, weil ich das System nicht kenne, also nur theoretische Betrachtungen anstellen kann. Erwarte nicht von mir, dich zu neuen Geldausgaben zu bewegen, das ist mir zu heikel. Investitionen sollten sich lohnen, zufrieden machen, nicht frustrieren. Werde mir die Daten der Komponenten genauer ansehen, versuchen mich mehr zu informieren.

Kommentar von Scyofficial ,

Naja, aktuell muss ich die Ausgaben eh etwas zurück fahren. Aber tu dir keinen Zwang an. Ich hätte nicht gedacht, dass die einzelnen Komponenten eine derart große Rolle spielen, sondern dass man recht einfach sagen kann, wo das Problem liegt (á la: batterie kaputt).

Ich lass es einfach mal weiterlaufen und schau, wie lange noch strom drauf ist. Vielleicht läd er ja auch doch einfach und die Anzeige auf dem Laderegler ist auch nur mist.

Natürlich ist es auch doof, wenn mir in ein paar Wochen dann meine Batterie wegstirbt...

Kommentar von realistir ,

So, habe nochmal in Ruhe vieles von dem beschriebenen gelesen, überdacht, Fotos geschaut und sogar dein Profil besucht ;-)

Ich habe nun ein kleines Problem. Wie spreche ich diverse menschliche Unzulänglichkeiten an, ohne negativ betrachtet zu werden ;-) Du hast Abi, also kannst du engl. Texte lesen, verstehen.

Ich gehe davon aus, du hast eine engl. sprachige Bedienungsanleitung zum Laderegler bekommen. Ich suchte die Nacht danach, fand aber keine. War aber noch nicht auf der Seite vom Hersteller.

Nehmen wir mal vereinfachend gesagt an, ich wurde von meinem Arbeitgeber beauftragt so einen Regler zu konstruieren, zu bauen.
Dann käme natürlich die Frage auf, was sollte der Regler können, welche Funktionen soll ich berücksichtigen und wie es technisch umsetzen.

Als Techniker hätte ich da kein Problem zu definieren es muss einen Eingang geben und mindestens einen Ausgang. An den Eingang käme die Solarzelle, an den Ausgang der Akku, Soweit könnte das jeder Laie auch bequem verstehen.

Denke ich nun aber technisch weiter und spendiere noch einen weiteren Ausgang und bezeichne den als "Last", dann erwarte ich auch, dass Käufer und Benutzer meines technischen Produktes das dann auch entsprechend umsetzen.

Der Lastausgang bezieht sich zwar auf den Akkuausgang, aber ich kann diese Last elektrisch überwachen und somit den Akku rechtzeitig vor Schaden bewahren, indem ich in solchen Fällen den Ausgang Last vom Ausgang Akku elektrisch trenne!

Somit kann es keinen Schaden am Akku durch z.B. Tiefentladung kommen oder ähnliches. Kann dann auch wieder den Lastausgang elektrisch zu schalten, wenn die gemessene Akkuspannung durch nachladen wieder im sicheren Bereich liegt.

Du aber, und hier kommt mein symbolischer Finger ins Spiel, hast einfach die Hauptlast am Akku angeschlossen, den Lastausgang für die Hauptlast nicht benutzt. Zeigt jedenfalls dein entsprechender Link so.

Nun bist du gewissermaßen selbst schuld, wenn du durch solcherlei Unüberlegtheiten und Versäumnisse deinen Akku eventuell schon vorgeschädigt hast. Dieser sinngemäß schon ein paar Herzinfarkte hat mit machen müssen und nun nicht mehr gesund und zuverlässig ist. Wobei ich ja nur vermuten, nicht messtechnisch ermitteln kann.

Tja, in gewisser Weise würde ich mich als Techniker solcher Dinge ärgern, meinem Chef sagen, brauchen wir nicht einbauen, beachtet sowieso keiner und Bedienungsanleitungen lesen und verstehen wollen vielleicht auch nicht mal die, von denen man es erwarten könnte.

Wirst dir nun vorstellen können, so ganz glücklich bin ich mit meiner Antwort nicht, und frustriert auch, weil wiedermal erkennbar wurde, wie wenig von dem genutzt wird, was sich manche Techniker einfallen ließen. Vorschläge von dir, wie sinnvoller antworten und solcherlei Frust verarbeiten? ;-)

Kommentar von Scyofficial ,

Danke nochmal, deine Antwort war perfekt :)
Ich fühle mich auch nicht Angegriffen. Besonders, weil nach dem (schöner formulierten) "du bist ein trottel" ein "weil..." folgt.

Ich muss dir auch zu 100% recht geben. vielleicht hab ich meinen Akku dadurch getötet - oder zumindest bereits beschädigt.

Mein Problem aber (und vielleicht kannst du mir da auch wieder helfen): Angenommen, ich bekomme den Akku voll. Angenommen, die 100W 12V Solarpower reicht nach Tagen und Wochen und Monaten aus, um meine 500W 240V Bohrmaschine über den Trafo / Wechselrichter anzutreiben: Wie bekomme ich den Strom von der Batterie zu eben jenem Trafo?

500W bei 240V macht (und nenn mich blöd, wenn ich das nicht richtig verstanden habe) meines Wissens nach ~2A. Bei 12V aber ~42 Ampere. Mein Laderegler frisst aber nur 30, und mit 30 hab ich schon einen der größten gekauft, die ich gefunden habe, nachdem mir mein erster mit 10A schon durchgebrannt ist.

Oder würdest du mir empfehlen, einen neuen Trafo / Wechselrichter mit maximal 360W respektive irgendwoher einen Laderegler mit 42A zu kaufen? Oder ich bekomme irgendwoher eine 30A Sicherung. Ich glaube nicht, dass ich die 500W tatsächlich ausnutze....

Kommentar von realistir ,

ohje, so langsam zweifle ich an deinem Abi ;-)

Außerdem gehst du nicht auf meine Antworten ein. Keine Worte, ob du die engl. Bedienungsanleitung gelesen und verstanden hast!

Du hast bei diesem Laderegler keine 30 A zur Verfügung, sondern nur 20! Punkt, aus Basta. Diese 30 A gelten nur bei 24 Volt, du aber betreibst alles nur mit 12 bzw 14 Volt.

Ferner kann dein Wechselrichter nur eine Leistung von rund 300 Watt bearbeiten und das sind dann keine 300 Watt Nutzleistung, sondern weniger. Wie du mit nur 300 Watt einen Verbraucher mit 500 Watt und mehr betreiben willst, ist mir ein Rätsel und wie gesagt, ich zweifle an deinem Abi.

Naja, wenn dir der mit 10 A schon durchgebrannt ist und du nichtmal nachvollziehen kannst wieso, scheinst du ein hoffnungsloser Fall zu sein. Ebenso hast du nicht verstanden, deine Solarzelle liefert im Idealfalle 5 Ampere, meist jedoch so um die 2 A. Könntest du ja sogar sehen, wenn du den Ladecontroller richtig anschließt und richtig parametrierst ;-) Ferner zeigt der Ladecontroller ja auch den Ladezustand des Akkus an, wenn richtig angeschlossen und die richtige Anzeige im Menü gewählt wird.

Eine 30 A Sicherung gibt es für Autosicherungen, das wäre das kleinste Problem, aber selbst da findest du keine Lösung, hast keine Idee.

Mehr als der Wechselrichter zulässt, bedienen kann, kannst du eh nicht erwarten, schon rein mathematisch nicht.

Hör auf, dir irgendwas für das Projekt zu kaufen, das was du bisher verausgabt hast, war eh nur ein Eurograb mit Null Nutzen bzw nahezu Null nutzen.

Ich könnte mal meine Enkel fragen was sie davon halten wenn jemand versucht aus 100 Watt 500 Watt und mehr zu zaubern.
Das kann rein mathematisch schon nicht gehen und mit deiner Technik auch nur relativ kurz. Sinngemäß sind Ladezeit und Nutzzeit im Sinne von Entladezeit sehr widersprüchlich.

Probiere es doch aus, sorge dafür dass die Last an den Lastausgang angeschlossen wird, beobachte und notiere wie lange es dauert bis Akku voll gemeldet wird. Dann ziehe mal rund 200 Watt vom Wechselrichter und schau, wie lange es dauert bis der Laderegler diese Last vom Akku trennt. Eigenlich ganz einfache Sache.

Kommentar von Scyofficial ,

Ich war zumindest versucht, mich auf das Wesentliche zu konzentrieren. Aber gut, gehen wir deinen Beitrag Zeile für Zeile durch, vielleicht kann ich ja etwas daraus lernen:

Abi: Ich weiß nicht, woher du das hast bzw. kann mich nicht mehr Erinnern, wo genau ich das reingeschrieben habe. In dem Zusammenhang war es vermutlich nicht weiter erforderlich, diese Info zu spezifizieren, aber da du das Abi mit technisch visierten Spezialisten gleichzusetzen scheinst, möchte ich mich "outen" als jemand, der "lediglich" Fachabitur hat, und zwar in Wirtschaft. Das letzte Mal, dass ich etwas mit Technik zu tun hatte, war in der 9. und Elektronik kam meines Wissens nach in der 7. (Da hatte ich auch straight up ne 6..)

Zur Betriebsanleitung:

http://imgur.com/a/cd8XF

Gelesen, ja, verstanden jaein. Woher siehst du, dass die 30A nur bei 48V laufen? Die Bedienungsanleitung (Seite 5) ist für 6 Modelle: LMS2410 LMS2420 LMS2430 sowie LMS4810 LMS4820 LMS4830. Auf Seite 12 steht, beim Start wird die Modellnummer angezeigt. Meine ist 1230. Ich gehe davon aus, dass sich das auf den Laderegler bezieht, da ich sowohl die 100A/H als auch die 7A/H Batterie ausprobiert habe, und er mir die gleiche Nummer bei beiden anzeigt. Nur, was soll ich nun damit? Bedeutet 1230 12V und 30A?
Ich hab das auch schonmal den Support gefragt. Die sind überhaupt nicht darauf eingegangen, sondern haben einfach einen zweiten Laderegler geschickt (meine Anfrage wohl nicht verstanden) weshalb ich nun zwei von der Sorte habe, die ich nicht verstehe.

Meine Settings gemäß Bedienungsanleitung sind:
- Normal open mode (24H) = batterie wird immer angezapft
- Battery low-voltage protection value: 11V 
- Battery low-voltage return value setting: 12,40V
- Battery overvoltage setting: 14,6V
d.h. wenn die Batterie unter 11V fällt, wird sie nicht mehr angezapft, bis sie wieder 12,4V hat? Gut, unter 11 ist sie bislang noch nicht gefallen, aber natürlich umgehe ich diese Sicherheitseinstellung dadurch, dass ich den Wechselrichter/Trafo direkt an der Batterie angeschlossen habe.

Der Spannungswandler hat eine Spitzenleistung von 500W und eine Dauerleistung von 300W. Ich habs nur mit der Bohrmaschine getestet, die natürlich nicht immer an ihrer Spitzenlast arbeitet. Aber die lief einwandfrei bei höchstanforderungen von 500W. Den zweiten Teil dieses Absatzes ignoriere ich mal lieber.

Wenn du mich schon als "hoffnungslosen Fall" bezeichnest, frag ich mich, weshalb du überhaupt noch antwortest. Dann kommt wieder die effizienzdebatte, dazu hab ich mich die letzten 12 Posts schon geäußert. Aktuell liefert die Zelle 0.2 bis 3A (heute ist es recht wechselhaft) und die Batterieanzeige ist eine kleine Grafik mit 4 Balken, von denen alle 4 zu sehen sind. Schließe ich einen Endverbraucher an das Gerät, fällt die Anzeige schnell auf einen Balken runter, nehme ich den Stromfresser wieder weg, ist sie nach 10-15 Sekunden wieder auf den vollen 4 Balken. Falls dir das bekannt vorkommt, dann liegt es vielleicht daran, dass das meine Ausgangsfrage war und dieser ganzer Thread überhaupt nur wegen diesen Beobachtungen existiert.

Wer sagt, dass ich überhaupt eine Lösung zum Thema Sicherung gesucht habe? Indem ich dich frage, ob das Sinn macht, eine Sicherung vor den Laderegler zu setzen, damit dieser nicht mehr durchbrennt, hole ich mir Rat von jemandem ein, den ich als Experten einzuschätzen gelernt habe. Mag ja sein, dass es naiv ist, davon auszugehen, ein Laderegler hätte eine eingebaute Sicherung, aber das sind eben Erfahrungswerte, die ich erst machen musste. Du hast das sicher nicht nötig gehabt, aber kann ja nicht jeder so begnadet sein, wie du ;)

Den Satz mit dem Wechselrichter verstehe ich nicht. Da fehlt mir der Zusammenhang. Natürlich kann ich nicht mehr entnehmen, als über den Wechselrichter läuft.

Dann kommt mal wieder die Effizienzdebatte. Ist das eine Art Generationenkonflikt? Habt ihr 1960 keine Hobbies gehabt? Mal ne teure Musikanlage gekauft, oder coole neue Lederklamotten? War das nicht die wilde Zeit, als so irgendwie gar nichts mehr "effizient" war?

Zum letzten Absatz: Genau das werde ich nun mal probieren. Vielleicht liegt es tatsächlich am Setup. Vielleicht brennt mir der Laderegler wieder durch, aber dann hab ich ja den zweiten, den die mir zugeschickt haben (btw. das hätte ich schon früher gemacht / erwähnt, wenn ich mich eher daran erinnert hätte, dass ich ja diese Supportanfrage geschickt habe)

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