Frage von ManiE30, 96

Barunterhalt für Volljährigen?

Hallo. Hab da mal eine Frage bezüglich Barunterhalt. Mein Sohn ist 18, geht noch zur Schule und wohnt bei seiner Mutter. Er bekommt ca.360€ Unterhalt von mir auf sein Konto überwiesen. Problem ist, er muss das ganze Geld seiner Mutter geben. Da sie ja schon das Kindergeld ( 190€ ) behält finde ich es nicht richtig ihm auch noch die 360€ abzuknöpfen. Es ist ok wenn er was daheim beisteuern muss für Essen usw. Von mir aus kann er ja seiner Mutter noch 60 € vom Unterhalt geben, dann bleiben ihm immerhin noch 300€. Klamotten usw, muss er dann natürlich von den 300€ selbst bezahlen. Die frage wäre ob es erlaubt ist ihm das Geld nicht mehr zu überweisen, sondern ihm immer was zu geben wenn er was braucht. Für Klamotten, mal mit seinen Freunden was unternehmen ,Kino ect. Würde dann alles aufschreiben und den Rest , falls was übrig bleibt auf ein extra Konto einzahlen. Damit er auch mal etwas sparen kann. Er möchte das auch so haben. Somit kann er seiner Mutter nicht das ganze Geld geben. Darf ich das rechtlich so Handhaben? Danke für Tipps.

Antwort
von DFgen, 17

Sobald der Sohn volljährig ist, hat seine Mutter keinen Anspruch mehr auf Zahlungen von dir an sich selbst.

Der Sohn muss seine Unterhaltsforderungen selbst an dich herantragen - ihr könnte euch einigen, wie ihr möchtet...

Aber:

Ab dem 18. Geburtstag ist der Sohn in erster Linie selbst verantwortlich für seinen eigenen Lebensunterhalt.

Er hat nur noch Anspruch auf Barunterhalt - nicht mehr auf "Naturalunterhalt" wie bisher von seiner Mutter. Diese muss also nicht mehr kostenlos für ihn einkaufen, kochen, waschen, putzen usw.....

  • Wenn sie entsprechend "leistungsfähig" ist, ist sie zwar auch "barunterhaltspflichtig" für den Sohn, kann ihm ihren Unterhaltsanteil aber weiterhin in Form von Verpflegung und Unterkunft zur Verfügung stellen (und darf dafür auch weiterhin das Kindergeld verwenden).

Sollte ihr errechneter "geldwerter" Unterhaltsanteil aber nur sehr gering ausfallen oder sie garnicht "leistungsfähig" sein, so kann sie vom Sohn "Kostgeld" verlangen, welches der Sohn ihr dann entweder von seinem eigenen Einkommen oder vom Unterhaltsanteil des Vaters zur Verfügung stellen muss....

Der Sohn hat also zwar selbst Anspruch auf das Bargeld von dir, aber ggf. muss er einen Großteil davon dann auch für seinen eigenen Lebensunterhalt verwenden - nicht nur seine Kleidung und Freizeit, sondern auch für seinen Anteil an der Miete, Strom, Telefon... bei der Mutter, seinen Anteil an der Verpflegung, Hygiene- und Putzartikeln usw.....

Der "Bedarf" nach der "Düsseldorfer Tabelle" ist in den "unteren Einkommensgruppen" gerade mal so bemessen, dass er tatsächlich nur für die eigentlichen Lebenshaltungskosten ausreicht - nicht für Ersparnisse o.ä.

Antwort
von petrapetra64, 17

Es kommt halt auch drauf an, wie die Mutter selbst finanziell dasteht. Wenn sie das ganze Geld benötigt oder gar von H4 lebt, dann braucht sie das Geld zum Leben. Wie kann man denn mit 190 Euro alles zahlen inklusive Mietanteil, Strom, Versicherungen und so weiter, das kann ja nicht reichen. Und vom Amt wird ihr ja der Unterhalt voll angerechnet.

Kleidung muss dem Kind dann natürlich auch gezahlt werden von dem Geld und etwas Taschengeld wäre ja auch nicht verkehrt.

Wenn die Mutter hingegen gut verdient, dann finde ich es nicht okay, dass sie das ganze Geld braucht. Dann wäre es schon okay, wenn ihm etwas Geld selbst bleibt für Hobby und Kleidung.

Klar kann dein Sohn sich weigern, das Geld zu zahlen, aber er muss dann damit rechnen, dass er sich selbst um sein Essen kümmern muss und im kalten sitzen, weil die Mutter das dann nicht mehr zahlen will und braucht. Mit dem Kindergeld ist gerade mal die Unterkunft bezahlt. Und wenn du ihm dann nichts mehr gibt und er deswegen hungern muss, muss er dich darauf verklagen. Das ist ja auch nicht wirklich besser. Er könnte aber auch zu dir ziehen, dann musst du für alle Kosten aufkommen, inklusive größerer Wohnung usw.

Mein Sohn hat mit 18 auch nur sein Taschengeld gehabt und ein paar Euros für Kleidung. Erst als er gearbeitet hat, hatte er Geld für sich. Er bekam halt keinen Unterhalt vom Vater (bzw. manchmal gab es 20 Euro). Und bei Kindern in einer kompletten Familie ist das auch nicht anders da gibt es ja auch ausser dem Taschengeld (was bestimmt keine 300 Euro sind) nichts extra.

Kommentar von ManiE30 ,

Sooo schlecht steht seine Mutter nicht da. Geht ja den ganzen Tag Arbeiten. Nix H4. Sie kann nur ihr Geld nicht einteilen oder was weiß ich. Hat ne Eigentumswohnung die aber noch nicht abbezahlt ist.

Hat sich ein fast neues Auto gekauft und muss die Karre in Raten abzahlen. Ihr altes Auto steht aufm Parkplatz so lange rum bis er auseinander bricht. Aber das sie den Verkaufen kann für paar 100€ kommt ihr nicht in den Sinn. Ist ihr völlig egal.

Die finanziert eher ihr Auto von dem Unterhalt und was weiß ich alles.

Ich war schon oft Klamotten mit ihm kaufen obwohl da eigentlich der Unterhalt dafür sein sollte.

Aber ist ja auch egal. Ist sein letztes Jahr Schule. Wenn er Arbeiten geht schauts eh wieder anders aus.

Gruß

Antwort
von threadi, 34

Deine Frage lässt sich nur beantworten wenn man wüsste auf welcher Basis du die 360 Euro überweist? Gerichtlicher Entscheid? Amtsvorgabe? Abhängig davon müsstest Du dort wo diese Regelung herkommt nach der Antwort auf deine Frage suchen.

Kommentar von ManiE30 ,

Basis sind normale Unterhaltszahlungen laut Düsseldorfer Tabelle.

Antwort
von Elfi96, 36

Den Unterhalt für  deinen Sohn kannst du nicht kürzen oder einfach so aufs Konto des Kindes überweisen. Rechtlich stünde deinem Sohn vom Unterhalt vllt 100€ an Taschengeld zu. Wenn seine Mutter das nicht macht/ machen kann, weil die Wohnkosten zu hoch sind, kannst du kannst deinem Sohn nahelegen, einen Nebenjob auszuüben oder ihm seperat noch zusätzlich etwas Geld  auf sein Konto überweisen. Alternativ kannst  du zB auch deinem Sohn Klamotten kaufen. LG 


Kommentar von ManiE30 ,

Meines wissens nach gibt es keine Gesetztesgrundlage wo steht wieviel Kostgeld er zu zahlen hat. Wenn sie alles Geld will, also insgesamt ca.540€ kann sie das verlangen. Das bedeutet aber nicht das mein Sohn ihr das geben muss. Er kann, oder auch nicht..

Aber wenn nicht, möchte ich nicht in seiner Haut stecken.

Kommentar von Elfi96 ,

Wie geschrieben: das Amt zB berechnet den UH komplett mit an, auch das KG. Da bleibt nicht mal  Geld zur freien Verfügung über. Fanden wir damals auch nicht prickelnd, war aber so. Ich weiß zwar nicht, ob die Kindesmutter von Stütze lebt oder einer Arbeit nachgeht, aber wenn das Amt in so einem Fall so rechnet, warum sollte die KM. da anders rechnen. Und wie ich schon schrieb: du kannst deinem  Sohn doch Klamotten/ Schuhe kaufen. Kann dein Sohn im Vorfeld bei der Mutter nachfragen,  dass er Geld für  Schuhe etc braucht, du fährst mit deinem Sohn los und bezahlst,  und dein Sohn hat das  Geld von der KM für sich. 

Oder  eben: dein Sohn zieht zu dir, dann kann dein Sohn UH von der KM fordern, und was du dann deinem Sohn letztendlich an TG zur Verfügung stellst,  bleibt dir überlassen.

Btw: wir hatten für die beiden Jungs zsm zB ein Auto angeschafft und Steuern und Versicherung bezahlt.  Sprit mussten sie selbst  bezahlen. Und beide  hatten auch ein Motorrad. Was da an Kosten zsm kommt, kannst  du dir ja ausrechnen. Da kommst du mit UH und KG echt nicht weit. LG  

Kommentar von ManiE30 ,

Es war keine Rede davon ihm den Unterhalt zu kürzen. Selbstverständlich kann ich den Unterhalt auf sein Konto überweisen.

Er ist Volljährig. Er soll sich seine Klamotten selbst kaufen von dem Barunterhalt den er bekommen würde,  würde seine Mutter ihm das Geld nicht wegnehmen. Darum gehts doch. Er soll lernen mit Geld umzugehen. Kann er aber nicht wenn er keins hat.

Seid er volljährig ist steht ihm laut Gesetz der Barunterhalt und das Kindergeld zu. Es ist beides auf sein Konto zu überweisen. Seine Mutter kann von ihm Kostgeld verlangen. Aber nicht die kompletten 540€. Macht sie aber.

Klar könnte er sich theoretisch einen Nebenjob suchen.

Er soll sich aber auf die Schule ( Ganztagsschule) konzentrieren damit er nen guten Abschluss schafft.

Gruß

Antwort
von tuedelbuex, 28

Ääääähmmmmm......es handelt sich bei diesen Zahlungen um Unterhalt.....keinesfalls um Taschengeld.....! Und zwar um Deinen Anteil an der Finanzierung ganz alltäglicher Dinge, die Dein Sohn "verkonsumiert", angefangen bei Lebensmitteln über Verbrauchdinge wie Waschmittel, Duschgel, Zahnpasta bis zu Wasser und Strom so wie einem Zuschuss zu Miete und Heizkosten......

Antwort
von Spirit528, 26

Bargeld ist das einzige gesetzliche Zahlungsmittel in der Bundesrepublik Deutschland. Bzw. auf Euro lautende Banknoten.

Ohne Überweisung hat man aber keinen Beleg dafür es sei denn er quittiert das jedes Mal.

Kommentar von ManiE30 ,

Dann Quitiert er es halt jedes mal. Hab da kein Problem mit und er auch nicht. Wie gesagt, was zuhause abgeben ist ok. Aber nicht alles. Was ist denn wenn er in die Lehre geht.? Muss oder soll er dann auch alles seiner Mutter abgeben?

Kommentar von Elfi96 ,

Wenn er in die Lehre geht und selbst für  seinen Unterhalt aufkommen kann, bist du aus der Nummer mit dem Zahlen so gut wie  heraus. 

Sorry, deine Einstellung wg des Unterhaltes ist echt Käse, wenn ich  das mal so salopp ausdrücken darf. Ich kenne unterhaltsmäßig beide Seiten. Auf der einen Seite mein Sohn aus erster Ehe. Sein Vater musste UH zahlen und hat das mit Erreichen des Abis ganz gelassen. Auf der anderen Seite war da von meinem jetzigen Mann das Kind aus erster Ehe, was bei der Mutter lebte und für das mein jtz Mann immer UH zahlte. Diese Einnahmen wurden von der Mutter immer voll einkassiert und der Sohn bekam da fast nichts für sich. Selbst Klamotten bekam  er davon kaum. (Und wenn, dann nur gebraucht oder con Kik) Später, als diese Frau mit neuem Mann und zwei weiteren Kindern von Ergänzung zum Leben lebten, wurden diese 360€ UH vom Amt VOLL angerechnet  für  Mietanteil und LHK. 

Iwann zog der Sohn zu uns und seine Mutter zahlte nicht einen Cent an Unterhalt!  Sei's drum. Als der Junge in die Lehre ging, haben wir von ihm Kostgeld verlangt. Das legten  wir aber an die Seite. Als er bei uns wg Drogen rsusflog, beharrte er zwar auf das Geld, aber wir gaben es nicht ab. Jetzt, er hat die Ausbildung beendet, wir verstehen uns inzwischen  besser als vorher, brauchte er neben seiner eigenen Wohnung  auch einen eigenen PKW. Da haben  wir das Kostgeld gerne für  ausgegeben. 

Wie wäre es, wenn dein Sohn zu dir zöge? Würde seine Mutter UH zahlen? Würdest du deinem Sohn dann 300€ als TG zur Verfügung  stellen? Denke mal realistisch!  LG 

Kommentar von ManiE30 ,

Ich würde ihm keine 300€ Taschengeld zahlen. Ich würde ihm auf jeden fall nicht sein ganzes Geld wegnehmen damit er auch was sparen kann. Und ich würde mit Sicherheit kein Miete oder was fürs Essen oder sonstwas von ihm verlangen. Ich muss auch Essen und koche daheim. Wenn er dann noch  mit isst, denkst das reißts raus und macht micht ärmer? Wäsche waschen muss ich sowieso. Da kann ich von ihm auch klamotten mitwaschen! Denkst das kostet dann mehr als wenn ich nur meine sachen Waschen würde?

Gruß

Kommentar von ManiE30 ,

Vielleicht liege ich ja fasch, aber ich bin halt so aufgewachsen.

Ich musste nieeee irgendwas für Essen oder egal für was zahlen.

Meine Eltern hatten aber auch nicht viel Geld. Musste halt zuhause mithelfen. Das macht mein Sohn ja bei sich zuhause auch.

Wie gesagt. Ich finde es seltsam von seinen eigenen Kindern Geld zu verlangen dafür das sie zuhause Wohnen. Das ist meiner Meinung nach nicht natürlich..Geschweige denn ihnen alles abzuknöpfen.

Vielleicht möchte er auch den Führerschein machen.

Wie soll er den bezahlen ohne Geld und ohne Möglichkeit drauf zu sparen?  Das sind nun mal alles Wünsche die ein Jugendlicher hat.

Ist auch bestimmt nicht lustig wegen allem seine Mutter um Geld anzupumpen. Dann soll er halt in Gottes Namen 300€ oder meinetwegen 250€ im Monat auf der Hand haben. Muss dann halt sein Zeug wie klamotten usw, von den 300€ selbst bezahlen. Das ist schon klar. Dann lernt er wenigstens mit Geld umzugehen.

Aber ihm alles wegzunehmen ist nicht richtig.

Auf der einen Seite sollen Jugendliche selbsständig werden und ihre Sachen selber klären, und dann kommt immer der Spruch werd mal erwachsen, und auf der anderen Seite wird ihnen das Ganze Geld abgenommen.

Kommentar von Spirit528 ,

Willkommen in der neuen Welt wo Mammon wichtiger ist als Dein eigenes Fleisch und Blut.

Antwort
von ichweisnix, 34

Zunächstmal ist festzustellen, das mit der Volljährigkeit grundsätzlich beide Elternteile barunterhaltspflcihtig sind. Die Unterhaltserbringung durch Pflege und Erziehung (§1606 Abs 3 Satz 2 BGB) entfällt. Die Mutter kann ihren Anteil aber auch in Naturalien ( Wohnung, Essen, ... ) erbringen.

er muss das ganze Geld seiner Mutter geben.

Muß er nicht. Die Mutter hat keinen Zahlungsanspruch gegen ihn. Sie kann lediglich den Naturalunterahlt auf das begrenzen, wozu sie nach der Unterhaltsrechnung verpflichtet ist. Natürlich ist es in der Regel praktikabler, einen entsprechenden Betrag zu zahlen.

Der Unterhalt ist natürlich nicht auf das Konto der Mutter, sondern auf das Konto des Kindes zu zahlen.

falls was übrig bleibt auf ein extra Konto einzahlen.

Genau, das Kind soll ein Konto eröffnen auf das es nur selbst Zugriff hat und Sie überweisen den Unterhalt auf diese Konto.



Kommentar von ManiE30 ,

Zu1.  Ich weiß das die Mutter auch Barunterhaltspflichtig ist.

Und sie auch etwas dazu zahlen muss. Da sie aber nicht sonderlich viel verdient muss sie vielleicht 50€ zahlen und ich 50€ weniger.

Davon hat aber mein Sohn nix.

Und wer berechnet das? Rechtsanwalt? Der kostet auch wieder.

Zu 2. Ich zahle das Geld aufs Konto vom Kind.

Nur nützt das ja nix wenn seine Mutter sagt heb das Geld ab und gib es mir. In der Theorie ganz einfach. Praktisch schauts leider anders aus.

Antwort
von ManiE30, 7

Kann geschlossen werden!!!  Hat sich erledigt.

Danke allen!!!

Antwort
von NomiiAnn, 43

Du willst mir sagen, dass du ein Kind mit 250€ durchbringen kannst? Lebensmittel? Miete? Strom? Wasser? Heizung? Versicherung? Und so weiter? Also das will ich sehen. Wirklich.

Dein Sohn kann arbeiten, wenn er mehr Geld zum Leben braucht. Oder ausziehen und gucken wie er von 350€ + 190€ Leben kann.

Kommentar von ManiE30 ,

Hallo. Das so eine Antwort kommt hab ich mir schon gedacht.

Er geht noch zur Schule. ( Ganztagsschule) weil er seinen Realschulabschluss machen will. Hat hat mächtig viel zu Lernen.

Wann bitte soll er Arbneiten gehen wenn er Nachmittags um 5 nach Hause kommt?

Ist schon alles seltsam. Kommt mir fast so vor als würden einige Eltern nur Kinder in die Welt setzten um sie abzuzocken wenn sie Volljährig sind.Warscheinlich bin ich anders aufgewachsen.

Ich musste nie irgendwas zahlen so lange ich zuhause wohnte.

Ist ja ok wenn er was abgeben muss. Aber alles so kleinkariert aufzuzählen wie Lebensmittel Miete Strom Wasser Heizung

finde ich schon krass. Hey es sind eure Kinder nicht irgend ein Untermieter.  Sorry, Aber ich verstehe es nicht.!!

Kommentar von NomiiAnn ,

Es muss doch auch nichts zahlen. Sein Unterhalt ist nicht SEIN Geld. Sonder dient seinem Unterhalt. Wenn du mit deiner Ex noch zusammen leben würdest, hättest du deinem Sohn 300€ Taschengeld im Monat gegeben? Neben den Ausgaben für:

- Miete
- Nebenkosten
- Strom
- Lebensmittel
- Hygieneartikel
- Versicherung
- Internet
- Haushaltsanschaffungen

Wenn er nicht zu Hause wohnen will, dann zwingt ihn niemand. Er kann doch ausziehen, vielleicht merkt er dann mal, dass kein Student/Auszubildender 300€ im Monat hat um es auf den Kopf zu Hausen.

Und er kann am Wochenende arbeiten. Wie so viele andere auch.

Und erklärt wie du ein Kind mit 250€ ernähren und versorgen kannst hast du immer noch nicht.

Kommentar von ManiE30 ,

Natürlich ist es sein Geld. Sogar das Kindergeld ist laut Gesetz für das Kind bestimmt. Wird aber normal verrechnet mit den Unkosten.

Aber nicht alles Geld.=540€

Warum das eigene Kind zuhause Miete und Nebenkosten mittragen?

Hallo. Das eigene Kind!!!  Wenn er ausziehen würde müste meine Ex noch genausoviel Miete zahlen.

Strom okay. 40€ im monat

Lebensmittel? Er ist 18. Wie oft denkst du ist er beim Essen zuhause? Früchstücken Müsli. Mittagessen gibts in der Schule.

Abendessen vielleicht 3-4 mal in der Woche. Er ist und isst oft bei seinem besten Freund daheim .Dem Freund seine Mutter verlangt übrigens kein Geld fürs Essen von ihm. Oder er holt sich was im Mc.Donalds.

Also 150€ Essen daheim denk ich ist okay. Dann sind wir bei 190€

Hygieneartikkel. Was können die schon kosten? Seife Duschgel Zahnpasta,. Keine Ahnung 20€ ?

Er ist bei mir mitversichert. Geht ja noch zur Schule. Also 0€

Internet 0€  da seine Mutter Internet anschluss hat. Flat.

Den hat sie ob er bei ihr wohnt oder nicht. okay will mal nicht so sein.

10€

was für Haushaltsanschaffungen??????

Handy zahl übrigens ich .

Dann bin ich bei 220€  und nicht bei 540€

Gruß

Kommentar von ichweisnix ,

Dein Sohn kann arbeiten, wenn er mehr Geld zum Leben braucht. Oder ausziehen und gucken wie er von 350€ + 190€ Leben kann.

Die Rechnung ist falsch, da auch die Mutter grundsätzlich  unterhaltspflichtig ist. Die Höhe richtet sich dabei natürlich nach den Einkommen der Mutter. Das das Kind bei der Mutter lebt, spielt bei volljährigen nur insoweit eine Rolle, als das die Mutter ihren Anteil auch in Naturalien erbringen kann.

Kommentar von NomiiAnn ,

Die Mutter ist nicht gezwungen ihm Unterhalt zu zahlen, wenn er einfach auszieht bzw ihn bei sich wohnen lässt und er das nur nicht möchte.

Aber sein Vater möchte mir ja gerade klar machen, dass man seinem Kind 300€ Taschengeld geben sollte. Von daher dürfte er seinen Sohn ja auch gern dabei unterstützen auszuziehen. Er hat das Geld ja anscheinend super locker.

Kommentar von vwzicke64 ,

Das stimmt nicht, wenn das volljährige Kind auszieht, können Eltern nicht sagen, dir zahl ich Naturalunterhalt, das ist schon lange nicht mehr so. Eltern müssen beide bei Volljährigen zahlen, wenn sie leistungsfähig sind

Kommentar von ManiE30 ,

Klar kann mein Sohn Arbeiten. Allerdings kann ihm sein Verdienst dann zur hälfte oder so vom Unterhalt wieder abgezogen werden.

Bringt also nicht wirklich was.

Aber seine Mutter könnte sich einen Nebenjob suchen. Wäre effektiver.

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