Frage von SJ7IFVQ5, 88

Bartagam beißt andere (Eifersucht/Hunger)?

Hallo, eben habe ich meine "neue" scheue Bartagame gestreichelt... der Bartagam saß hinter ihr auf dem Ast. Auf einmal hat er ihr in den Schwanz gebissen wo sie sich anscheinend sowieso leicht am häuten war... ich hab sie beide gleichzeitig mit Basilikum gefüttert... er ist ziemlich verfressen allerdings auch Menschen bezogen... also frage ich mich war er irgendwie eifersüchtig oder nur verfressen oder was war los?

Antwort
von Xineobe, 31

Bartagamen sind und bleiben Einzelgänger. Das zeigt keine Eifersucht oder Hunger, das zeigt das was man dir schon seit Wochen versucht zu erklären.

Vergesellschaftung ist nur ein Experiment und dieses sollte man nur wagen wenn man wirklich große Terrarien und Ausweichmöglichkeiten hat.

So können schnell Schwanzspitzen, Zehen oder ganze Füße verloren gehen.

Trenne die Tiere bevor es soweit kommt http://www.bartagamen.keppers.de/Vergesellschaftunggefahren.html

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

ok ich habe mich auch jetzt für den Verkauf des Weibchens entschieden

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Heute in ebay kleinanzeigen kam zu meinem Verkauf die Aussage :„das beißen ist eigentlich normal weil die sich bei der Häutung helfen “???

Kommentar von Xineobe ,

Ich hoffe dieser Mensch hat keine Bartagamen. Sie helfen sich nicht, sie bilden keine festen Paare und sie teilen nicht.

Beißen ist beißen. Sie sind indiviudell aber es sind Echsen. Die fressen sich schnell auch mal gegenseitig, wenn die Größe zu unterschiedlich ist.

Es ist definitiv ein Aggressionsverhalten. Nur durch ihren ruhigen Charakter erkennt der Mensch weitere Anspannungen nur schlecht.

Die Trennung ist auf jeden Fall der richtige Weg.

Dem Mensch aus Ebay Kleinanzeigen einfach mal den Link zeigen, denn wenn sich seine Tiere beißen, sollte auch er handeln und keine Geschichten erfinden

Expertenantwort
von VanyVeggie, Community-Experte für Haustiere & Tiere, 63

Hallo, 

ich kann jaybee nur zustimmen: Bartagamen sind Einzelgänger. Sie sitzen zwar auf einander und kommen mehr oder weniger miteinander aus, aber eigentlich stehen sie unter Stress. Hamster kuscheln auch manchmal, wenn man sie zu zweit hält obwohl sie strikte Einzelgänger sind. Das ist quasi ein Kampf um´s nackte Überleben. 

Ich kann dir nur raten dir ein zweites Gehege zu beschaffen und die beiden zu trennen oder eines in gute Hände zu vermitteln. 

Mit freundlichen Grüßen

VanyVeggie

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Bartagamen sind nicht strikte Einzelgänger... und die beiden waren vorher mit mehreren in kleineren Terrarien.... Kurzzeitig war mein Männchen allein... seit er nun das Weibchen hat scheint er sich wohler zu fühlen...

Kommentar von jww28 ,

Dann überlege doch mal bitte selber warum du dann selber das Weibchen als scheu bezeichnest? Deine Kombi geht und passt nicht...

Kommentar von VanyVeggie ,

Soziale Tiere bekommen manchmal gar keine Artgenossen und Einzelgänger schon. O.o Ersteres bin ich ja gewöhnt zu diskutieren...

 Deine Bartagame war nicht eifersüchtig und sie genießt das Zusammenleben mit Artgenossen auch nicht - das ist Vermenschlichung. Das sind Einzelgänger, wo in Einzelfällen Paar - oder Gruppenhaltung gut geht, aber zu 90% im Laufe der Zeit dann nicht mehr. 

Es läuft dann darauf hinaus das ganze Gliedmaßen abgebissen werden. Muss einer deiner Tiere verstümmelt werden damit du das siehst? 

Ich empfehl dir die Tiere zu trennen. Ob du es machst oder nicht, bleibt dir überlassen. Ich werde da jetzt nicht diskutieren. 

Kommentar von Xineobe ,

5 Antworten von 5 verschiedenen Leuten die alle das gleiche sagen. Das was noch andere Leute dir auch schon im Forum sagten.

Und das was dir nun auch demonstrativ dein Männchen sagte. Nämlich : das ist mein Revier, tu die andere Agame da raus.

Wie viele Menschen und Tiere sollen dir denn noch die gleiche Antwort geben?

2 Tiere (auch Zwerge) brauchen min 200x80x80 oder größer. Bei kleineren Terrarien ist Unterdrückung vorprogrammiert.

Gibt es auch bei dieser Größe derartig sichtbare Beißerein, ist der einzige Rückschluss der zum Wohl der Tiere zu schließen ist:

-> Trennen

Antwort
von jww28, 69

Ja nun, es sind Einzelgänger, da kann man nur bedingte soziale Kompetenzen erwarten. Sie sind nicht dafür gebaut, so eng aufeinander zu sitzen und dann noch ihre Ressourcen zu teilen. Das ist bei denen nicht vorgesehen. Besser wäre die Einzelhaltung oder eine ganze Gruppe in einen Großraumterrarium, damit die Aggressionen sich verteilen.Da sich ja nun die ersten Probleme eingestellt haben, würde ich sie dringend trennen, bevor es zu schlimmeren Verletzungen kommt. Wenn Männchen und Weibchen zusammengesetzt wurden weil eine Zucht geplant ist bitte vorher unbedingt richtig erkundigen, die Tiere müssen in der richtigen Stimmung sein, sonst kommt es zu Streitereien.

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Als Ganzes Gruppe war es auch gedacht allerdings ist die dritte noh zu klein um integriert zu werden.... Ich finde das Männchen ist ausgeglichener seitdem er nicht mehr alleine ist... Sie werden sich jetzt nicht einfach so verletzen da sie sich im ganzen ziemlich gut vertragen...

Kommentar von jww28 ,

Denk doch auch mal an das Weibchen, vielleicht ist sie scheu weil das Männchen sie eben doch stresst? Und ein Jungtier da reinzupacken ist keine gute Idee da hast du Recht, aber bis die andere so weit ist musst du die anderen trennen oder Tag und Nachts (!) ein Auge drauf haben. An was machst das denn fest das er sich wohler fühlt?

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Nein weil sie wohl nie Menschen Kontakt hatte! Er kratzt nicht dauernd an der Scheibe er steht wieder auf und und und

Kommentar von Xineobe ,

Das Männchen hat gebissen, das ist nicht ausgeglichen ;)

Er verhält sich natürlich anders, da ist nun ein anderer Einzelgänger in seinem Revier. Das gibt Anspannung, man muss schauen wo der andere ist, muss schauen dass er nicht den besten Platz bekommt (häufiges Aufeinanderliegen usw.) usw.

Schau doch mal bitte was immer wieder und von so vielen Usern geschrieben wird. Sei es hier, im Forum usw.

Nun zeigt das Tier sogar mit Beißen vor deinen Augen, dass es eben nicht harmonisch ist.

Was für Beweise brauchst du denn noch?

Antwort
von jaybee73, 70

hi,

was soll ich sagen. bartagamen (auch das männliche tier ist im übrigen eine bartagame) sind und bleiben natürliche einzelgänger, die lediglich zur paarung zusammenfinden und im anschluss wieder allein weiterziehen. die paarhaltung, die du praktizierst, ist einfach nur menschlicher egoismus oder falsch verstandene tierliebe.

manchmal geht eine paar- oder gruppenhaltung gut, aber in der regel geht früher oder später diese art der haltung schief.

von daher kann ich nur empfehlen, die tiere zu trennen, bevor gliedmaßen abgebissen wurden oder gar ein tier zu tode kommt.

lg jana

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Also bisher merke ich definitiv nur positive Auswirkungen!

Kommentar von VanyVeggie ,

Das ist reine Vermenschlichung. In Wirklichkeit stehen die Tiere unter Stress.

Kommentar von jaybee73 ,

wie äußern sich denn positive auswirkungen?

Kommentar von SJ7IFVQ5 ,

Das Männchen steht wieder auf , kratzt nicht mehr an der Scheibe, klettert wieder und und und...

Kommentar von jaybee73 ,

und warum? weil er sein revier verteidigen will und damit ständig beschäftigt ist... stress!

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