Frage von Laura012345678, 63

Barfen-Wie mache ich es richtig?

Hallo liebe Hundefreunde, ich bin Besitzerin einer Weißen Schwester Schäferhündin und einem stattlichen American Akita Rüden. Beide sehr empfindlich in der Ernährung - Falsches Futter wird sofort mit Durchfall, starken Blähungen und Erbrechen angezeigt. Seit einiger Zeit füttere ich  ,, Bosch Sensitiv - Für Ernährungssensible Hunde " womit ich im großen und ganzen auch zufrieden bin. Bei meinem letzten Futterkauf in der Zoohandlung wurde ich gefragt warum ich es nicht mal ausprobiere meine Hunde Teil zu Barfen. Das hat mich ein wenig neugierig gemacht und ich würde es gern mal testen, allerdings habe ich keinerlei Ahnung davon... Vielleicht gibt es ja einige unter euch die Erfahrung damit haben und mir ein paar Tipps oder eine Anleitung geben würden?! 

Vielen Dank im vorraus

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Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 25

Wenn man so etwas anfangen will, dann besorgt man sich Bücher und Info aus echten Barfforen.

Ich halte Rohfleischfütterung für die sinnvollste Ernährung für Hunde. Die meisten Hunde profitieren von einer Umstellung.

Tipps und Anleitungen gibt es in den Büchern zu hauf. Man sollte auch ein bisschen über Ernährungsphysiologie im Allgeimeinen bescheit wissen.

Expertenantwort
von shark1940, Community-Experte für Hund, 13

Ich halte von Teilbarfen nichts. Entweder ganz barfen oder gar nicht.

Rohfutter hat eine andere Verdauungszeit und die Magensäure wird anders, damit sie auch Knochen verdauen kann. Und genau das ist das Problem, wenn man barft und Fertigfutter gibt.

Kauf Dir die Broschüre von Simon Swanie. Dort ist alles genau beschrieben. Die Umstellung auf barfen. Auf was man achten muß, was man füttern kann, muß und was man nicht geben sollte. Einfach alles mit Beispielfutterplänen.

Schau mal auf barfers.de dort kannst Du vieles lesen und auch die Broschüre bestellen (gibts aber auch bei Amazon).

Eine weitere gute Seite ist die nachfolgende. Dort kannst Du auch viel über Fertigfutter nachlesen:

http://mashanga-burhani.blogspot.de/

Ich füttere schon sehr lange roh - meine Hunde wurden schon beim Züchter roh gefüttert. Habe auch schon eine alte Nothündin auf roh umgestellt. Ich kenne auch sehr viele, die seit 10 teilweise 20 Jahren roh füttern mit wirklich tollen Ergebnissen - keinerlei Allergien, weniger krank (weniger Infekte), nicht mehr so sensibel etc.

Allerdings muß ich dazu sagen, dass ich mittlerweile nicht mehr barfe sondern preye - d. h. ich fütter nach dem Beutetierschema. Aber das ist hier nicht Thema. Erst mal barfen.

Roh bzw, barfen ist wirklich super gut und gesund - aber man muß es halt richtig machen und daher kauf Dir die Broschüre und mache es ganz - nicht teilbarfen. Du mußt aber dahinter stehen. Wenn Du das nicht tust, hast Du es nicht einfach, weil es immer noch viele gibt, die dagegen sind und der Futterindustrie mehr glauben.

Zum gesunden Hund gehört aber noch mehr als nur die Ernährung. Auch Impfungen bzw. sinnvoll impfen (also nicht jedes Jahr die 4fach Impfung machen), sowie nicht chemisch pauschal entwurmen und SpotOns ohne Ende sind auch wichtig für die Gesundheit.

Viel Spass beim lesen.

Antwort
von adventuredog, 30

hallo Laura

diese Hundefutterfrage scheint dich ja momentan sehr zu bewegen, vor einigen Tagen hast du doch dazu erst eine Frage gestellt. Es kommt mir gerade ein bißchen so vor wie dort (siehe Bild)

Wenn deinen Hunden das Bosch Futter bekommt und es ihnen damit gut geht, warum lässt du dich dann von fremden Menschen/Verkäufern verunsichern? und nimmst evt  gesundheitliche Probleme durch Ernährungsumstellung (empfohlen durch Laien) in kauf? 

verstehe ich nicht.

Es gibt nicht DAS richtige Futter für jeden Hund. Was dem einen bekommt, verträgt der andere nicht. Hunde sind so verschieden wie ihre Menschen ;-)

Was das barfen angeht, da hättest du beim googeln ganz leicht auf die barfer Seiten kommen können und dort fachlich korrekte Informationen gefunden. Bei Swanie Simon oder barf-fuer-hunde zB. 

lies -  bevor du von verbissenen Barffanatikern belehrt wirst -  diesen Artikel von Sophie Strodtbeck:

http://hundemagazin.ch/brainfood-fuer-hunde-der-einfluss-der-ernaehrung-auf-das-...

Kommentar von shark1940 ,

Die Studien, die dort genannt wird - wer hat die in Auftrag gegeben?

Achtung bei Studien. Die werden immer von jemanden in Auftrag gegeben und bezahlt und das sind sicher keine Barfler - sondern es ist eigentlich immer die Futterindustrie. Wie also sollte das Ergebnis aussehen?

Glaube keiner Studie ausser die, die Du selbst gefälscht hast.

Es gibt sehr viele Hunde, die Allergien haben - Allergien gegen Getreide und das kommt nich von irgendwo her.

Kohlenhyddrahte sind übrigens auch im Gemüse - aber halt wenig und die werden auch vertragen.

Naturlich verträgt nicht jeder Hund alles und natürlich ist für den einen das gut und für den anderen was anderes. Aber am natürlichsten ist nun mal roh. Vor allem aber weiß ich dann was im Napf ist, denn die Futterhersteller lügen und betrügen und das auch noch völlig legal. So müssen zb keine Aromastoffe etc, genannt werden, wenn der Hersteller bereits einen Mix ankauft.

Aber ich bin gar nicht mal gegen Fertigfutter. Ich hasse aber diese dummen Artikel von Leuten, die nicht wirklich Ahnung haben.

Ich selbst füttere roh. Aber mir ist es lieber jemand gibt ein gutes Fertigfutter als wenn er falsch roh füttert. Aber Bosch gehört nun so gar nicht zu den guten Fertigfuttersorten. Dann lieber Wolfblut, Orijen,. Platinum etc.

Kommentar von adventuredog ,

"Ich hasse aber diese dummen Artikel von Leuten, die nicht wirklich Ahnung haben"

Du kritisierst udn zweifelst hier das Wissen von Personen an, die sich weitaus intensiver und wissenschaftlicher fundierter mit der Materie beschäftigen, als so manche Klugscheissende Barf Dogmatiker hier bei GF.

Dein Kommentar kommt mir etwas unverständig vor, Namen wie Sophie Strodtbeck sollten einem gescheiten Hundemenschen heutzutage schon geläufig sein.

und dein Satz:

Glaube keiner Studie ausser die, die Du selbst gefälscht hast."

hat Bildzeitungsniveau, denn es gibt mittlerweile reichlich wissenschaftliche Studien und Dissertationen zum Thema. 

Klar gibt es viele Hunde die an allerlei Allergien leiden, über die Gesunden gibts ja auch nichts zu lesen und zu schreiben - aber genauso gibt es viele ja viel zu viele Hunde, die an Verhaltensauffälligkeiten, aufmerksamkeitsheischendem Gebaren und Hyperaktivität leiden. Woher mag das wohl auch kommen??

Deswegen sind pauschale Ernährungstips wie diese Heiligsprechung vom Barfen ohne genaue Kenntnis des Hundes und vor allem seines Besitzers (viele Menschen können nicht einmal mehr die einfachsten Dinge kochen, geschweige denn den Energiegehalt von Nahrungsmitteln berechnen, wie sollen die jetzt gesunde Futterrationen kalkulieren?)  gefährlich. Und hier sind wir wieder einig:

Mir ist es eben auch lieber, jemand füttert eine gute Vollnahrung, als falsch roh!

Expertenantwort
von jww28, Community-Experte für Hund, 29

Hi bei empfindlichen Mägen sollte man sich am Besten auf eine Futtermethode einigen, sonst kann das nach hinten losgehen. 

Im Regelfall lässt man die Hunde ein Tag hungern, damit die Magensäure sich etwas sammelt und dann gibt man die ersten 2-3 Tage erstmal eine Komponente mit Öl, zB grüner Pansenoder Blättermagen mit Leinöl oder Lachsöl. Wenn das gut läuft nimmt man danach eine Komponente dazu zB Rinderfleisch (meist im Mix aus Schlundfleisch, Herz und x). Man versucht also einzeln die Komponente langsam hinzuzufügen und kann so schnell sehen was vertragen wird und was nicht. Bei Allergikern nimmt man dafür gerne Pferd zB ansonsten ist Rind am leichtesten für den Einstieg.

Bei den weissen Schäferhund wäre ich mir allerdings etwas unsicher, die können rassebedingt eine Vorbelastung haben, die zu einer erhöhten Harnstoffsäureproduktion führt, was dann Blasensteine fördert, die brauchen dann eine purinarme Ernährung, da musst du dann aufs Fleisch achten, Leber zB würde ich da nicht unbedingt verfüttern und vielleicht die ein oder andere Fleischmahlzeit mal mit Hüttenkäse ersetzen. Aber da kann man im Vorfeld mal beim Tierarzt schauen lassen ob euer Hund davon auch betroffen ist. 

 

Kommentar von shark1940 ,

bei den BBS ist das nicht so. Bei Dalmis ist das so aber nicht beim BBS.

Kommentar von jww28 ,

Okay dann ist der Fall den ich kenne wohl doch nur ein Einzelfall, kenne ein Rüden der hat mit Blasensteine ohne Ende zu kämpfen :(

 

Antwort
von 1Paradise1, 30

Trockenfutter ist die unnatürlichste Fütterung für Hund und Katze. Es führt oft zu Blähungen,macht nicht rasch satt,weil es im Magen erst aufquällen muss und die Verdauung dauert extrem lange. Zudem enthält es zuviele Kohlenhydrate,die der Hund garnicht braucht. Lies Dir das mit dem barfen hier mal genau durch : 

http://www.barfinfo.de/

Kommentar von adventuredog ,

kleine Info so am Rande ;-)

das ist die Seite einer Werbeagentur, die für Tackenberg Kunden wirbt. Neben einigen nützlichen Infos jedoch gefüllt mit albernen Fotos und  nebensächlichem blabla

es gibt wirklich fachlich informativere Seiten.

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