Frage von Monella5715, 98

BARFEN pro und contra?

Wie ist eure Meinung dazu?

Expertenantwort
von friesennarr, Community-Experte für Hund, 8

Pro

  • ich entscheide was in den Futternapf kommt und wie viel
  • artgerechte Ernährung eines Fleischfressers hohe verdaulichkeit
  • kaum Kothaufen max. 2 mal am Tag geringe Mengen
  • Hund stinkt nicht, kein Zahnbelag, glänzendes gesundes Fell
  • keine bzw. geringe gefahr der Verwurmung, gesünderer Darm, weniger Chemie zur Abtötung der Würmer nötig.
  • Billiger als Dosenfutter (wobei ich hier die hochwertigeren meine und nicht die Billigdosen vom Discounter)
  • Sollte eine Fleischsorte Probleme machen (allergie o.ä.) kann ich die jederzeit vom Speißeplan entfernen

Con

  • noch keine wirklichen Nachteile gefunden
  • 4 Stunden an 1 Tag pro Monat brauch ich um Hundefutter zusammenszustellen, zu schneiden, zu portionieren und zum einfrieren.

Ich füttere meinen Hund jetzt sein 1,5 Jahren (so alt ist sie auch) mit Rohfütterung und ich habe bisher nur positive Erfahrungen - allerdings bin ich vom Barf (wie es in Büchern steht) mittlerweile abgekommen, da ich keinen wirklichen Sinn in dieser Gemüsefütterung oder Pflanzenölfütterung sehe und mein Hund nur noch 90 % Tierteile bekommt und nur noch max. 10 % Gemüse und sonstiges.

Antwort
von StefanieNeu, 70

Letztes Jahr kam unser Teddy zu uns. Gefüttert wurde er damals mit Trockenfutter von Lidl. Wir haben uns dann im Internet über "gutes" Nassfutter erkundigt und alles ausprobiert. Unter anderem: Wolfsblut, Plantinum, Wilderness usw. Nichts davon mochte er. Dazu kam dass er super empfindlich auf Futter reagierte. Er hatte einen Juckreiz, der über die ganze Nacht ging. Dann habe ich mich über Barf informiert und selbst angefangen ihn zu barfen.

Pro Barf:
Dein Hund wird biologisch und artgerecht ernährt. Du weißt was du verfütterst. Dein Hund wird ruhiger und ausgeglichener. Er macht weniger Häufchen, weil du mehr verwertbares verfütterst. Bei Nassfutter ist einfach so viel Mist drin, dass dein Hund nicht braucht.

Kontra:
Braucht viel wissen und anfangs wird es dich erstmal viel kosten, da du alle Vitamine, Calcium und Öle kaufen musst. Ist eher nicht für Menschen geeignet, die viel mit ihren Hunden in Urlaub fahren. Wenn man kein Fleisch anfassen bzw. Blut sehen kann, könnte es auch manchmal Grenzwertig sein. Du brauchst viel Platz in der Tiefkühltruhe.

Es gibt auch schon fertig Menüs bei verschiedenen Anbieter: ich z.b. kaufe bei www.petsdeli.de Menüs, wenn sie gerade 50% Rabatt-Angebote haben.
Alternativ kann man Fleisch auf: www.das-tierhotel.de bestellen.

Expertenantwort
von maxi6, Community-Experte für Katze, 35

Meinst Du Hund oder Katze.

Ich persönlich finde Barf für Katzen zu umständlich und vor allem man braucht zu viele Zusätze, die ich hier in Kroatien nicht immer bekomme.

Aus dem Grund bekommen meine Katzen Nassfutter, Animonda Carny, Leonardo, Miamor und Canagan. Sie futtern von sich aus sehr wenig Trockenfutter, bekommen aber auch hier solches ohne Zucker- und Getreidezusätze, allerdings mehr als Leckerlis.

Meist ersetze ich eine Mahlzeit durch frisches Fleisch, meist Huhn oder Rind und erspare mir so die Anreicherung mit den ganzen Zusätzen.

Huhn bekommen meine Katzen roh mit Knochen, Rind roh oder Fleisch das übrig bleibt koche ich in Wasser und gebe das einen Tag später. Huhn in dem Fall ohne Knochen.

Meine Katzen hatten damit noch nie Probleme.

Antwort
von xttenere, 52

wenn Du die Zeit für eine korrekte Zubereitung mit all seinen notwendigen Zutaten aufbringen kannst ...ist BARF sicher die beste Ernährung für den Hund....aber auch relativ teuer.

Da ich mit meinen Hunden viel unterwegs bin...beruflich und im Urlaub, und kein Frischfleisch mitführen kann,  füttere ich seit  Jahren ein hochwertiges Trockenfutter mit hohem Fleischanteil und ohne Weizen etc. Auf diese Art haben meine Hunde immer das gleiche Futter, und eine ausgewogene Ernährung. ( Kein Lidl...Aldi Futter etc. ) 

Ich hatte in den letzten 20 Jahren noch nie gesundheitliche Probleme deswegen mit einem meiner Hunde. Der letzte wurde knapp 15, und mein kleiner Papillon ist jetzt 14 1/2. Er wurde vor einer Woche vom TA auf Diabetes...Nieren und Leberprobleme untersucht, weil er inkontinent wurde. Alle Blut- und Urinuntersuchungen sind ohne Befund.

Antwort
von Alyth94, 52

Da gibt es eigl nur Pro's finde ich, abgesehen davon dass es halt recht teuer sein kann. 
für Hund oder Katze? 
Hunde brauchen eine Ernährung die ca aus 80 % Fleisch besteht ( der Rest wäre in der Natur z.b der Mageninhalt von Grasfressern oder irgendwelche Beeren und Wurzeln) Kohlenhydrate können Hunde allerdings gar nicht richtig verwerten, aber genau das ist meistens in allen Futter Sorten, im normalen Geschäft drin, egal ob billig oder teuer, einen hohen Fleischanteil hat fast keins. 
Katzen brauchen, glaube ich, sogar eine Ernährung die aus ca 98 % Fleisch besteht.
Leute die also meinen, sie müssten ihren Hund/Katze vegan ernähren, riskieren die Gesundheit von ihrem Tier. 

Antwort
von T4YFUN23, 44

Also ich habe momenatn 2 Hunde, einer wird gebarft der andere nicht.

Vorteil: Optimale ernährung wenn man sich auskennt und guten sachverstand mit bringt, der Hund hat weniger probleme mit allergien, erkrankungen etc.

Nachteil: Aufwändiger, leichter Ekel-Faktor, vertragen leider nicht alle Hunde (einer meiner hunde kommt aus dem Tierschutz, barf keine chance.. behält er nicht drin)

Teurer würde ich nicht sagen, gibt man gutes nicht barffutter ist man idr. sogar teurer

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