Frage von Julchen23, 29

Barfen bei Katze?

Hallo :) Ich würde gerne anfangen meine beiden Katzen zu barfen. Habe mich über dieses Thema auch schon sehr viel informiert. Unter anderem auch in unserem Tierladen, der Frischfleisch und alles weitere verkauft. Uns wurde dann empfohlen, erst einmal in geringen Mengen anzufangen und ihnen ihr gewohntes Trockenfutter erst einmal weiter zu füttern. Wir haben dann einen "Katzenmix vom Rind" gekauft, in dem Muskelfleisch, Innereien enthalten sind, also alles zusammen gemixt. Nun haben wir es unseren Katzen hingestellt, um zu gucken ob sie überhaupt rangehen. Die eine frisst es gerne, muss sich allerdings davon übergeben und die andere schnuppert zwar dran, aber ist nicht sehr begeistert. Sollten wir es vllt erstmal nur mit Muskelfleisch versuchen, da es besser zu verdauen ist oder nicht ganz so "eklig" ist? Würde mich über hilfreiche Tipps und Tricks freuen. Lg

Antwort
von friesennarr, 6

Katzen die vorher Trockenfutter bekommen haben vertragen Barf am Anfang sehr schlecht - es muß ganz langsam eingeführt werden, mit kleinen Mengen.

Meiner hat vorher Nassfutter bekommen, trotzdem habe ich nur ganz wenig Rohfleisch dazu gegeben - langsam immer mehr und jetzt sind wir bei einer Fütterung mit Rohfleisch und einer Fütterung mit Nafu.

Antwort
von barfusseva,

Hallo Julchen,

ich habe in einem anderen Beitrag folgende Antwort geschrieben, die auch für Dich interessant sein könnte:

ich barfe seit über 20 Jahren meine Hunde und Katzen. Meine älteste
Katze ist jetzt 15 Jahre alt, erfreut sich bester Gesundheit, hat noch
alle Zähne, ein glänzendes Fell und ist fit wie eine 3-jährige :-)


Sie bekommt Hühnerklein, Hähnchenherzen, Puten- oder Hähnchenbrust
(alles gewolft), 1x in der Woche rohen Fisch, 1-2 x in der Woche ein
Eigelb, gelegentlich mal einen Löffel Quark oder Sahne oder ein Stück
Butter. Grünlippmuschelpulver phasenweise ins gewolfte Futter gemischt.
(Der Knochenanteil im Hühnerklein wird durch das schiere
Putenbrustfleisch und die Herzen relativiert).


Die Mengenangaben: 1,5 kg Hühnerklein, 1 kg Putenbrust, 500g
Hähnchenherzen - diese Menge gemeinsam gewolft und zu 1-Tagesportionen
eingefroren, reicht für ca. 4 Wochen.


Da Rohfutter vollkommen von der Katze verwertet und dabei noch
hochwertig ist, braucht die Katze davon viel weniger als vom
Fertigfutter aus der Dose.


Auch der Output ist angenehmer - Du wirst staunen :-)


Meine Katzen haben, seit sie gebarft werden, keinen Wurmbefall mehr
und kennen keine Krankheiten. Die Haut und das Fell ist gesund.


Ich weiß aber, das die Umstellung ggf. etwas Zeit und Geduld braucht.
Gerade, wenn die Katzen schon älter sind und auf die Zusatzstoffe im
Dosenfutter getrimmt sind, schmeckt ihnen u.U. das Frischfutter dann
nicht gleich. Abhilfe kann man hier mit etwas untergemischter Leberwurst
schaffen o.ä.

Dazu möchte ich Dir noch den Tipp geben, so nah wie möglich an der Natur zu bleiben und da kommt das Geflügelfleisch der Katzenbeute näher als Rind, Pferd oder Wild. Meine Katzen bevorzug(t)en und vertragen Geflügelfleisch am besten (und Fisch).

Liebe Grüße

Eva

Antwort
von Gingeroni, 13

Ich stell auch immer schrittweise um würde aber nicht unbedingt Rind geben.
meine haben TK Mäuse und Eintagsküken gut akzeptiert. Du kannst auch einfach anfangen und z.B. mit seeeeehr gutem Dosenfutter beginnnen.
Meine kleine Maus hat z.B. am anfang nur Sheba und ähnlichen Mist gegessen aber mittlerweile würde sie das garnicht mehr anrühren...Sie bekommt immernoch Dosenfutter und quasi "Die großen Happn" nebenbei (Wir sind auch noch nicht ganz fertig mit der Umstellung). 

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