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Barfen bei Hunden

Frage von donimaus donimaus

Mein Labrador Rüde, 8 Jahre, 44 Kilo, hat seit Jahren Haar- und Hautprobleme. Er juckt sich den ganzen Tag, bekommt Beulen die dann suften, und kämmen kann ich ihn auch nicht weil sich seine Haut zusammen zieht. War schon bei vielen Ärzten, diese wissen nun auch nicht weiter, Eine Möglichkeit zur Linderung soll das Barfen sein. Nun habe ich davon keine Ahnung, habe schon viel im Internet darüber gelesen und bin total verwirrt, Jeder schreibt was anderes. Hat von Euch schon einer persönlich mit Barfen Erfahrung gemacht und kann mir helfen, Was füttern, wieviel u,s,w

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Antworten (13)

  • 3
    Antwort von Jademuschel Jademuschel

    Mein Labbi fing schon kurz nach dem er mit 8 Wochen zu uns kam damit an sich zu kratzen und schuppte täglich mehr. Meine Züchterin meinte ich würde ihn zu sehr stressen. Ich habe dann angefangen ihn zu barfen. Aber aus anderen Gründen. Dann noch mit Getreide. Es wurde nicht besser mit dem Jucken und den Schuppen.

    Dann habe ich beim TA einen teuren Allergietest gemacht, den ich bis heute nicht bereue. Mein Labbi ist gegen Getreide,gegen Hühnchen, gegen Lamm, Ente usw. allergisch.

    Ich barfe ihn nun nach diesem Plan. Er bekommt Rind, Pferd, Knochen vom Rind und auch vom Lamm verträgt er sie mittlerweile (Allergien können sich auch wieder verflüchtigen) Er bekommt Gemüse und Obstbrei mit Joghurt, Honig, Nüssen. Je nachdem was in meinem Schrank gerade so drin ist.

    Am Anfang ist es vielleicht etwas schwierig. Mittlerweile bin ich so eine eingefleischte Barferin das ich es niemals wieder anders machen würde. Im Trockenfutter ist soviel Müll drin, das es schon klar wird warum so viele Hund Allergien entwickeln und schwer krank werden. Lies mal hier: http://www.rundum-hund.de/files/rundum_roh.pdf

    Mein Henry hat nun ein klasse Fell und absolut keine Hautprobleme mehr. Nur wenn er mal wieder Pferdeäpfel findet (Getreide pur) und ich das nicht mit bekommen. Schluck und weg und schon fängt es wieder an zu jucken. Schade eigentlich das Hunde nicht daraus lernen.

    Dann möchte ich Dir noch sagen das ich glaube das 44 kg viel zu viel sind für Deinen Labbi. Ich weiß nicht wie groß er ist, aber für mich hört sich das recht viel an. Meiner wiegt 30 kg und ist , laut Rippenfühltest, genau richtig.

    Wenn Du Hilfe brauchst beim Barfumsteigen dann kann ich Dir gerne helfen. Oder Du schaust auf die Seite die Neufiliebe dir geschickt hat. Die ist wirklich gut. Man sollte sich dort nicht von den ganzen Fremdwörtern abschrecken lassen. Am Anfang war ich da auch ziemlich schockiert und mir kam es alles sehr schwierig vor. Ist es aber wirklich nicht.

    Gruß Jademuschel

    Kommentar von gravelpit gravelpitgravelpit

    Jademuschel, Deine Info ist Gold wert!!!

    Aktuell haben wir einen Choco-Rüden, der zum Behindertenbegleithund ausgebildet werden sollte. Leider müssen wir es aufgeben, weil er massive Hautprobleme entwickelt hat. Er hat sich so derartig gekratzt und stinkt z. T. richtig abartig...

    Als Servicehund ist er deshalb natürlich nicht tragbar, aber ev. als Familienhund, denn charakterlich ist er eine Wucht. Ich werde gleich die Barf-Zusammensetzung nach Deiner Beschreibung umstellen. Mal schauen, ob´s hilft.

    Super Hilfe!!! DH!

  • 3
    Antwort von Neufiliebe Neufiliebe

    http://dubarfst.eu/forum/board.php?boardid=76

    Hier kannst du lesen und fragen. Ich barfe meine Hunde seit Jahren und habe damit sehr gute Erfolge. Es wird mit der Zeit auch immer einfacher, wenn man sich nicht verrückt macht. Ich barfe getreidefrei, das würde ich dir bei einem Hund mit Hautproblemen auch empfehlen. Dieses Buch bietet einen guten Einstieg:

    B.A.R.F. - Artgerechte Rohernährung für Hunde: Ein praktischer Ratgeber von Barbara Messika und Sabine Schäfer

    Kommentar von Jademuschel JademuschelJademuschel

    Dem kann ich nur zustimmen.

  • 2
    Antwort von gravelpit gravelpit

    Donimaus, der Spruch: "Du bist, was du ißt.", kommt ja nicht von ungefähr. Wenn Du nur z. B. Trockenfutter fütterst, ist es nichts anderes, als würdest Du Dich tagtäglich ausschließlich mit Tütensuppen und 5-Minuten-Terrienen ernähren...

    Vielleicht kannst Du eine Art Mischung machen? So eine Art Freestyle-Barf. Es gibt viele Vorurteile, aber was spricht dagegen, es auszuprobieren? Die Hunde lieben es und werden wirklich gesünder. So wie viele Menschen, die es schaffen, ihre Fast-Food-Ernährung auf eine gesunde Ernährung umstellen... ;)

    www.barfers.de - der größte Pool über´s Barfen

    PS.: 44 Kilo für einen Labi ist glaube ich ziemlich viel, oder?

    Kommentar von chynah chynahchynah

    für einen dualpurpose Rüden nicht. Der Vater meiner Hündin hatte 45 Kilo und war mittelgroß. Meine ebenfalls mittelgroße Hündin wiegt im Schnitt 28-31 kg. Hat dann aber Taille. Kommt aber eben auf den Rippentest an. Gerade die Showlinie ist extrem fett. Da habe ich Hunde uaf der Messe gesehen, die waren etwa 5-10 cm niedriger und dafür 10 kg schwerer... Nicht schön :-( Ich mag keine Labbys, bei denen man sich erst durch 3 Fettrollen am Hals und Rücken kämpfen muß um den Hund zu finden...

    Kommentar von gravelpit gravelpitgravelpit

    Dankeschön für die Aufklärung, Chynah. Daß es verschiedene Linien gibt, wußte ich.

    Bislang habe ich auch einige sehr coole Labrador Retriever zu Servicehunden ausgebildet, aber es waren immer die "leichten Typen", offenbar die Jagd- und nicht die Showlinie. Die haben weit weniger gewogen. Deshalb meine blöde Frage ;) Daß es so einen enormen Unterschied macht, wußte ich gar nicht.

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    Antwort von donimaus donimaus

    Danke für die Info. Da denkt man immer wenn man gutes Trockenfutter holt ist das schon okey, nun merkt man das es nicht so ist. Unser Schatz hat mit seiner Haut schon viel durch. Ihm wurden schon 17 eitrige Beulen rausoperiert. Nun hoffen wir das mit dem Barfen alles besser wird. Ja er hat ca. 5 kg zu viel auf den Rippen. Auch da werden wir uns jetzt bemühen das wir sie runter bekommen. LG donimaus

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    Antwort von donimaus donimaus

    Das ist ja wirklich eine tolle Info. Unser Schatz soll auch Getreidefrei Barfen. Ich hoffe das es ihm bald besser dann geht. Es tut mir in der Seele weh wie er leidet. Ja das stimmt er hat etwas zuviel auf den Rippen. Obwohl er viel Bewegung hat. Wenn er so 40 Kilo hat sieht man seine Rippen auch. Ich gebe mir jetzt Mühe das er auch wieder dort hin kommt. Denn ich merke ja auch das ihm das Übergewicht nicht gut tut. Danke nochtmals für die tolle Antwort. LG Donimaus

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    Antwort von donimaus donimaus

    Danke für die Info, werde mir das Buch besorgen Ich will es auf jeden Fall auch Getreidefrei machen. Hört sich am Anfang alles ziehmlich verwirrend an. Hoffe aber das ich es bald besser verstehe und es dann auch einfacher für uns wird. Vorallem hoffe ich das unserem Schatz damit geholfen wird Gruß donimaus

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    Antwort von fipshund fipshund

    Mir haben die BARF Broschüren von Swanie Simon (Verlag Drei Hunde Nacht, Münchweiler, BRD) beim Einstieg ins Barfen sehr geholfen, weil sie offenbar viel Erfahrung hat und es sehr einfach und anschaulich ist. Sie schreibt auch einiges zur Verbesserung bei Hunden mit Allergieproblemen. Ihre Homepage ist http://www.drei-hunde-nacht.eu/, da findest du bestimmt viele Dinge (auch Kontakt), die weiterhelfen. Den Tipp von Jademuschel mit dem teuren Allergietest ist bestimmt eine Überlegung wert. Damit du einmal weisst was alles Juckreiz und Entzündungen auslösen kann. Vielleicht hast du das ja auch bereits hinter dir, aber eine 2. und 3. Tierarzt-Meinung einholen macht auch Sinn. Ich kenne einen alten Golden Retriever vom Spazieren, die hatten offenbar ganz ähnliche Probleme und haben schliesslich das "eine" Futter gefunden, das passt. Ich frag ihn mal wie das heisst, wenn ich ihn treffe, bzw. wie sie darauf gekommen sind. Jedenfalls glaube ich - nach allem was ich gelesen habe auch, dass Barfen eine gute Sache ist um dem Auftreten von Allergien entgegenzuwirken. Irgendwie muss es da eine Lösung geben, weil das ist ja eine volle Qual für dich und den Hund. Mitleid!!!!!

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    Antwort von Renrom Renrom

    Barfen ist echt super. Es kommt nun darauf an, ob jemand die Zeit dafür hat und men muß auch sehr vorsichtig sein. Eine andere Möglichkeit ist einfach artgerechtes Fertigfutter. Meine Katzen, mein Hund, Hunde und Katzen von Freunden und Bekannten hatten auch ewig Probleme mit Futter. Ich hab nun ein wirklich empfehlenswertes gefunden. Für mich gibt es keine Alternative mehr. Bin so sehr zufrieden weil: kein Jucken, Kratzen, keine Blähungen, kein Übergewicht (ohne Diät), kein Haaren (außer naturbedingtes), tolles Fell, kein Durchfall, Agilität. Infos findet man auch unter alle-futterwahrheiten.de. Ich selbst setze mich nun auch aktiv ein um artgerechtes Futter zu für alle Hunde und Katzen durchzusetzen. Leider lassen sich die Menschen durch Werbung und Geld leiten. Wenigen ist es wert etwas mehr für seine vierbeinigen Lieblinge für Futter auszugeben. Da schmeißen sie lieber Futter weg oder bezahlen hohe Tierarztkosten. Meine Tiere und die meiner Freunde haben von dem Futter noch nie etwas übrig gelassen.

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    Antwort von Narva Narva

    Wenn Du einen Futterplan fürs Barfen brauchst schau mal hier unter Rihos Futterplan www.schnauzer-portal.de dort bekommst Du auch Rasse unspezifischen Rat wie das Futter umstellen etc. sonst kannst Du mir auch gern ne Nachricht schicken Barfe jetzt seit 8 Jahren.

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    Antwort von donimaus donimaus

    ich bin ständig bei Tierarzt sie wissen nicht mehr weiter. Haben alles abgescheckt

    Kommentar von Zentaura Zentaura

    Und was heisst das genau? Was ist abgecheckt?

    Kommentar von donimaus donimaus

    Sämtliche Test die man bei Hautkrankheiten so macht. Er hat auch schön über ein Jahr lang in bestimmten Abschnitten eine Spritze gegen die Allergien bekommen die er damals hatte. Nur geholfen hat auch dieses nicht. Das Barfen ist nun meine letzte Hoffnung.

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    Antwort von Zentaura Zentaura

    Eine Freundin hat gebarft. Bei ihr ging es nachher soweit, das Sie mehr für die Hunde gekocht hat, als für sich. Geholfen hat es wenig bis gar nichts. Sie hat dann selbst angefangen eine Auschlussdiät zu machen. Sie ist schlußendlich bei einem Hundevollnahrungsmittel gelandet, was die Beschwerden fast vollständig auslöschte. Das Problem bei Dir dürfte sein, das bisher ja keiner weiß, was mit dem Hund überhaupt ist! Meiner hat z.b. immer im Sommer Probleme mit den Grasmilben. das hilft ein entsprechendes Shampoo vom Tierarzt zur Hautberuhigung. Aber erst einmal muss man wissen, was los ist, sonst ernährst Du ihn hinterher mit genau den Sachen, die das Problem verursachen!

    Kommentar von gravelpit gravelpitgravelpit

    Barfen hat aber nichts mit KOCHEN zu tun, denn es heißt Biologisch Artgerechte ROHFÜTTERUNG... ;))

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    Antwort von vlavielle vlavielle

    Vielleicht hat er eine Futtermittelallergie, es können auch hormonelle Störungen oder Ektoparasiten wie Flöhe, Milben oder Würmer sein. Möglicherweise ist Dein Hund auf etwas anderes allergisch. Geh zum tierarzt. LG

    Kommentar von Vivi29 Vivi29Vivi29

    da war der Hund doch schon

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    Antwort von Vivi29 Vivi29
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