Frage von Fastantworten16, 58

Bankkaufmann mit schlechter Note in Mathe?

Hallo habe mein Abitur leider sehr schlecht beendet (2.9). Der Grund war extreme Faulheit. In den erhöhten Fächern Englisch und Deutsch hatte ich Noten von 3+ bis zu einer glatten 4. In Wirtschaft was auch auf erhöhtem Niveau war hatte ich meistens eine 2 oder gute 3. Ich will im nächsten Jahr eine Ausbildung zum Bankkaufmann beginnen und danach weiter die Wirtschaft durch ein Studium in diese Richtung vertiefen. Meine Mathenoten waren leider immer sehr schlecht 4er Bereich, dies lag aber an meinem Lehrer der einen wirklichen Hass auf mich hatte. Ich denke ich kann mich in einem Bewerbungsgespräch gut verkaufen. Sorry für den langen Text denkt ihr Ich habe eine Chance ( habe aufgehört faul zu sein) :-)

Antwort
von mexp123, 58

Tja da verkaufen auch noch zu dem Job zählt hat du schon noch eine Chance, wenn du dich eben gut verkaufst. Kenne auch einen, der mit einem 2,9 Abi so eine Stelle gekriegt hat. Der ist n fauler Typ, aber hat halt Charisma und kann sich gut verkaufen, also wenn du charmant und sympathisch bist und die schlechten Noten auf was anderes als Faulheit schieben kannst (zB hat er gesagt dass er sich so im Fußball engagiert, spielt auch in der Regionalliga oder so...) dann kann s schon klappen mit dem ausbildungsplatz

Aber ne 4 in Mathe bekommt man nicht nur weil der Lehrer einen hasst. Drum glaub ich wird s bei der Ausbildung bleiben.

Kommentar von Fastantworten16 ,

Sammel einfach wartesemester für Studium die Universitäten gehen ja nach dem N.C. Und nicht Noten in bestimmten Fächern falls du das noch nicht wusstest ;)

Kommentar von mexp123 ,

Ja das meinte ich auch nicht. Man kann auch mit nem 3er Abi bwl studieren. Va. schaut die Uni primär auf deinen gesamtschnitt und nicht auf die Mathenote (außer in speziellen zulassungsverfahren). Aber man hat dann trotzdem noch Statistik und das kann dich halt raushauen dann. Aber musst du wissen.

Kommentar von Fastantworten16 ,

Ja also ich weiß zu 100% das ich studieren möchte. Denke nur das später eine vorherige Ausbildung also Praxiserfahrung sehr wichtig ist. Oder?

Kommentar von mexp123 ,

Ja eine Ausbildung schadet nie und ist auch sehr hilfreich, va. wenn der abischnitt nicht so gut war, verhilft einem das eigentlich zu fast jedem Studiengang. Aber im bwl Studium kommt einiges an Statistik auf dich zu und das wird sehr anspruchsvoll.

Und wenn das Studium dein primäres Ziel ist, und die Ausbildung dich eigentlich nicht so interessiert sondern nur das Sprungbrett sein soll, würde ich es nicht machen, da man schon einen guten bwl Abschluss braucht um damit einen guten Job zu finden und dir Statistik da einen Strich durch die Rechnung machen könnte. Und wenn du am Ende halt diese Ausbildung hast aber sie dir eigentlich nicht so spaß macht wär s ja doof. Das ist meine objektive Meinung dazu

Aber wenn du jetzt eh ein halbes Jahr Zeit hast, geh einfach mal in die anfangsvorlesungen einer bwl-Statistik-Vorlesung (da kann eigentlich jeder reinsitzen) und schau, ob du da mitkommst.

Kommentar von Fastantworten16 ,

Ausbildung interessiert mich sehr. Habe sehr viel Lust Praxiserfahrung vor dem Studium zu sammeln. Wollte nur wissen ob dies auch sinnvoll ist :)

Antwort
von christl10, 36

Ich glaube kaum, daß Du mit Deinen Noten eine Chance zum Bankkaufmann bekommst. Es bewerben sich Schüler mit Mittlere Reife und ein Schnitt von 1,5 und es bewerben sich auch Abiturienten mit einem Schnitt um die 2,0. Diese werden zuerst zum Test eingeladen. Mathe ist für Banker sehr wichtig, da solltest Du zumindest eine 2 haben, sonst kannst Du es gleich vergessen. Aber ich will Dir trotzdem Hoffnung mitgeben, wenn sich Dein Anschreiben besonders von den anderen unterscheidet und Du zum Test geladen wirst und beim Test noch sehr gut abschneidest und dann noch beim Vorstellungsgespräch punkten kannst, dann hast Du evtl sogar noch eine Chance. Zudem solltest Du wissen, daß der Bankkaufmann kein Verwaltungsjob mehr ist. Hier geht es nur noch ums Verkaufen. Kannst Du Dich gut verkaufen und Kunden von den Produkten überzeugen dann geht es Dir in der Bank gut. Solltest Du eher schüchtern sein und kein guter Verkäufer, dann hast Du in der Bank nur ein kurzes Leben. Das sage ich, weil ich selbst Bankkaufmann gelernt habe und sich der Job in den letzten 20 Jahren total verändert hat. Leider zum schlechten. Daher kann ich jedem raten sich das ersthaft zu überlegen, ob er sich das wirklich antun möchte und im Vertrieb unter enormen Druck arbeiten möchte. 

Kommentar von Fastantworten16 ,

Danke für den Beitrag. Bin eher das Gegenteil von schüchtern und kann allgemein andere Menschen von meiner Meinung überzeugen.

Kommentar von christl10 ,

Na dann viel Glück.

Kommentar von Fastantworten16 ,

Welche anderen Ausbildungen würden Sie denn in eine sinnvolle Verbindung zu BWL stellen?

Kommentar von christl10 ,

Persönlich halte ich die Bankausbildung in Verbindung mit BWL nicht sinnvoll. Du lernst 2,5 Jahre Bankangelegenheiten, die Du zum  Teil nach 5 Jahre Studium wieder vergessen hast. Wer zurück in die Bank will, mag es zum Vorteil sein, dennoch wirst Du, wenn Du wieder zur Bank zurückkehrst 3 Monate wieder in verschiedenen Abteilungen angelernt, um den Überblick wieder zu bekommen, daher halte ich die ausgiebige Lehre in der Du viele Sachen lernst, die Du nicht wieder brauchen wirst für verschwendete Zeit. Dann lieber doch gleich ins Studium gehen, nach dem Abi und nach dem Studium eine Trainee Zeit in der Bank genießen. 

Antwort
von sngp20, 46

Das ist schwer zu sagen. Wenn du in Mathe nicht gut warst, ist das eventuell die falsche Ausbildung. Du kannst es aber trotzdem versuchen und fleißig sein. 

Antwort
von Suprana, 20

Du kannst es probieren... aber der Einstellungstest hat es in sich.

Ich würde vorher noch mal üben... :D

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