Momentan ist es ja beängstigend, wie viele Banken zusammenbrechen. Spareinlagen bis 20.000,-€ sind ja gesichert. Demnach sollte man ja sein Vermögen splitten, und besser bei mehreren Banken jeweils 20.000,-€ anlegen. Was passier aber, wenn eine Bank restlos Pleite ist und geschlossen wird, wenn man z.B. bei solch einer Bank ein Baudarlehen oder sonstiges Darlehen laufen hat.. Braucht man den Kredit dann nicht mehr zurückzahlen, muß dieser auf einmal gezahlt werden, oder können die einem dann das Haus wegnehmen?
Antworten (6)
-
0Antwort von
Raimund1Raimund1
Für die Einlagen garantiert FRau Merkel - hat sie gesagt.
Tut sie aber nicht!
Weil die Gelddruckmaschine schon heißgelaufen ist, kann sie gerade nicht aushelfen, die Frau Merkel.
Herzlichen Glückwunsch, wenn du einen Kredit laufen hast, das ist nämlich was anderes als wenn du einen Kredit an die Bank gibst ( so heißen Einlagen eigentlich richtig ).
Deinen Kredit musst du zurückzahlen, auch wenn die Bank pleite ist.
Aber keine Angst, die nehmen dir nicht das Haus weg. Du hast ja einen Vertrag. Und da gilt der alte Rechtssatz: Pacta sunt servanda = Verträge sind einzuhalten.
Wobei - ganz so ist das auch nicht immer.
Manche Banken verkaufen ihre Kredite an Investoren. Die Investoren heißen aber nur so vornehm. In Wahrheit sind es Geldgeier.
Die lassen dein Haus schätzen von einem Windeiausbrüter und - schwupps - ist dein Haus plötzlich fast nichts mehr wert, sagt jedenfalls der Investor und sein Gehilfe Wineiausbrüter.
Und dann berufen sie sich auf die Allgemeinen Geschäftsbedingungen, kündigen deinen Kredit und wollen sofort ihr Geld zurück!
Damit das etwas schneller geht, veranlassen sie auch gleich die Zwangsversteigerung. Und eh du schaust, hast du einen Eintrag im Grundbuch.
Du könntest zwar dein Haus verkaufen, weil die Realität eine andere ist, als die des Investors. Aber jetzt hast du den Zwangsversteigerungsvermerk in deinem Grundbuch und alle denken: fein , da kann ich ein Schnäppchen machen.
Und Freunde, die einem soviel Geld leihen gibts kaum, auch andere Banken, die einem eine solche Geschichte glauben, gibts nicht.
Passieren tut das alles trotzdem!
Erst vor ein paar Tagen habe ich von so einem Investor gehört, der von einer Bank ein Paket Kredit von 300 Mio € gekauft hat und jetzt Objekte in bester Citylage in München unter den Hammer bringt.
Rate mal, wer dabei verdient?
Richtig: der Investor!
DESWEGEN:
das wichtigste, was du tun kannst: Verpflichte deine Bank, dass sie das Darlehen nicht weiterverkauft ohne deine Zustimmung
Dann kannst du wenigstens ruhig schlafen
-
0Antwort von
HelmutRnHelmutRn
Nein, den Kredit mußt Du schon zurückzahlen! Und wenn Du z.B. Dein Vermögen gesplittet hättest bei der Commerzbank und Dresdner Bank, wäre es jetzt auch wieder vereint!!! (oder Deutsche Bank und Postbank). Außerdem wurde das Bankensterben schon vor Jahren prophezeit! Es bleiben nur die wirklich guten übrig, da trennt sich die Spreu vom Weizen! Es gibt einfach zu viele!!!
-
0Antwort von
NiklausNiklaus
https://www.bankenverband.de/html/verband/einlagensicherung.asp?channel=101832
-
-
0Antwort von
wfwbinderwfwbinder
Kommt drauf an, wie die Bank abgewickelt wird. Das vermutlich wahrscheinlichste ist, das der Einlagensicherungsfonds (bei den Privaten Banken) die Kunden mit Einlagen entschädigt. Daher übernehmen die auch die Aktiva, also die Forderungen. Diese verkaufen sie an Banken, der Kredit geht also von der Pleitebank A, auf die andere Bank B über. Die ist dann der Vertragspartner für den Häuslebauer. Er bekommt ein Schrieben, dass er die Raten in Zukunft auf ein neues Konto zhalen muss.
-
0Antwort von
YuLy42YuLy42
Bitte informiere Dich zunächst per Google.
Suchbegriff "Einlagensicherung".
Was auf der Anlagenseite gilt, gilt auch für die Kredite.
Eine vertragsgemäße Abwicklung ist garantiert, soweit das Bankensystem nicht insgesamt zusammenbricht.
Wenn das allerdings passiert, gilt: "Rette sich, wer kann!"
-
0Antwort von
shyone ist bestimmt versichert
Diese Frage teilen