In Amerika ist am Freitag der offensichtlich der grösste börsennotierte Baufinanzierer pleite gegangen, wenn man dem Eintrag auf http://www.goldmarkt.blogspot.com Glauben schenken darf. Da waren dann wohl die Banktüren zu und Kunden haben kein Geld mehr bekommen. Kann das in Deutschland eigentlich auch passieren ?
Antworten (7)
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NiklausNiklaus
Ja sicher. Ist auch schon passiert. Herstatt-Bank vor Jahrzenhten. Die IKB schlittert gerade noch mal daran vorbei. Da hilft auch der Einlagsnsicherungsfonds der Bank nichts mehr. Sachsen LB 17 Mrd. Euro in den Sand gesetzt. Wenn die Bank aufgekauft würde, gäb es sie jetzt nicht mehr. Hier ein Pleite, allerdings ist da nur ein kleine Bank. Das kann größeren auch so gehen http://www.focus.de/finanzen/boerse/finanzkrise/bankenpleite-insolvenzverwalter-wickelt-weserbank-ab_aid_269338.html
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albundysohnalbundysohn
Ja und nein. Kann passieren, dann sprint aber ein Verbund der Banken ein und rettet die Bank. Die deutsche Regierung bzw. die anderen Banken lassen aus Vertrauensgründen den Kunden gegenüber keine Bank pleite gehen.
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nonokanonoka
nun,würde in diesem moment der sitz der deutschen bank oder der COMMERZBANKturm explodiren...JA
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rubensdariorubensdario
Ja. Und sobald eine kritische Masse erreicht wird, hilft auch kein Einlagensicherungsfonds mehr. Die Frage ist, wie die Masse der Menschen reagiert. Mit Nothern Rock - eine vergleichsweise kleine Bank - wurde in England nur die Panik verhindert, dass sich der Finanzminister öffentlich für jeden Penny verbürgte.
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YuLy42YuLy42
Zumindest wäre die Pleite einer deutschen Bank wesentlich besser abgefedert, so lange nicht das Bankensystem ans sich zusammenbricht.
Dies durch Regelungen, die nach der Herstatt-Pleite in den 70ern eingeführt wurden.
http://de.wikipedia.org/wiki/Herstatt-Bank
Letzter Abschnitt "Konsequenzen".
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Herstatt-Pleite kannte ich gar nicht, bin wohl zu jung... aber interessant nachzulesen, bei der Pleite der deutschen Herstatt-Bank haben wohl nicht alle ihr Geld wiederbekommen, es hiess in Wikipedia: Privatkunden erhalten ihre Einlagen zu mehr als 80% zurück, Sparer mit Einlagen unter 20.000 DM zu 100 %, Banken und Kommunen zu 65,4%
Aufgrund der Herstatt-Pleite im Jahr 1974 wurde der Einlagensicherungsfonds zum Schutz der Kunden erst gegründet.