Frage von spieli 23.02.2012

Bandscheibenvorfall, muß das operiert werden????

  • Hilfreichste Antwort von johnnymcmuff 23.02.2012
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

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    Man diagnostizierte 2 BSV im Lendenwirbel bei mir. Im Februar 2010 wollte man mich operieren, da meine Frau Angst um mich hatte, bat sie mich noch einen anderen Arzt aufzusuchen. Einen Speziallisten für Wirbelsäulenschäden. Der empfahl mir nach der Untersuchung erst mal eine ambulante Reha zu machen.

    Diese machte ich dann für drei Wochen In Essen. Anschließend machte ich noch eine Nachsorge (IRENA) der Reha. das sind noch mal 24 Termine, 2-3-mal /Woche,wo ich in der Rehaklinik noch trainieren durfte. (Google mal IRENA)

    Jetzt bin ich zu 90% Schmerzfrei und kann jetzt wieder zurück ins Berufsleben.Leider nicht mehr in meinem altem Job,da das die LVA ablehnt.Ich bekomme Maßnahmen zur Teilhabe am Arbeitsleben.Für den privaten Bereich habe ich einen Schulterstützgürtel für meinen Rücken bekommen.(Krankenkasse) Die LVA wird mich insofern unterstützen,dass sie bis zu 12 Monaten sich an den Lohnkosten eines potentiellen Arbeitgebers beteiligen.

    Auf jeden Fall denke ich positiv!


    Jetzt mal zu Ihnen.

    Ich kann Ihnen jetzt nur ein paar Tipps geben: • Eine Op sollte das allerletzte Mittel sein.

    • Übertreiben Sie es nicht mit den Therapien.Sie sind gut,aber im gesunden Maße.

    • Für die Arbeit kann man bestimmte Hilfsmittel beantragen, z.B. einen speziellen Stuhl usw.

    Sie können bei Ihrem Orthopäden einen Antrag auf eine Reha machen!Er soll es dringlich machen.Eine Reha,wenn möglich in Ihrer Nähe,stationär oder ambulant.

    Anschleßend kann man eine IRENA machen.eine Nachsorge der Reha.

    In schlimmen Fällen wird oft zu einer OP geraten.

    Ob eine OP überhaupt was bringen würde weiß ich nicht, ob der BSV immer noch "leicht" ist - oder ob sich das verschlimmert hat weiß ich auch nicht...

    Wie schon geschrieben,ich hatte akute Schmerzen,konnte nicht mehr stehen,aber trotzdem sollte man es sich überlegen ob man sich operieren lässt. ich hatte zwar zwei erfolgreiche Operationen, aber nicht immer ist so etwas von Erfolg gekrönt.

    Eine Op ist vielleicht in Betracht zu ziehen,wenn die Schmerzen unerträglich sind,alle anderen Maßnahmen nicht helfen und man ständig Äusfälle, kribbeln und Taubheitsgefühle hat.

    Man kann zwar über eine Umschulung nachdenken,aber einen BSV kann man in jedem Beruf bekommen.

    Es kommt auf Ihre Tätigkeit und Ihr Alter an,wie die Zukunft aussehen soll.

    MFG

    johnny

  • Antwort von proximal 23.02.2012
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Wenn du mit den Schmerzen bzw. Medikamenten klar kommst, keine Inkontinenz, oder Gefühlsstörungen bzw. Lähmungserscheinungen hast, muss man nicht operieren!

    Aber vllt. würde es dir danach besser gehen, laß dich vom Arzt vorort beraten und folge deinem inneren Gefühl. So harte Medikamente sind auf Dauer auch nicht gut bzw. Schonhaltung führt zu weiteren "Baustellen".

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