Bandscheibenprothese bei Bandscheibenvorfall (Lendenwirbelsäule)- wer kennt sich aus?
Mein Onkel hat an der Lendenwirbelsäule einen Bandscheibenvorfall. Da er nicht das erste Mal Probleme damit hat, wurde ihm zu einer Bandscheibenprothese geraten. Er ist natürlich nicht grad begeistert von der Vorstellung und wir wüssten gern, ob jemand Erfahrung mit so einer Prothese hat? Wie gut und wie dauerhaft hilft sie? Und kann dabei auch was schiefgehen?
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Eine OP läuft Deinem Onkel ja nicht weg. - Was allerdings in dieser Art und Weise operiert worden ist, ist nie wieder rückgängig zu machen!
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Lies hier meine Erfahrung mit Osteopathie:
Wer hatte schon mal Probleme mit der Lendenwirbelsäule, ein plötzlicher steche...
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Raucht Dein Onkel? Nikotin schädigt massiv die Bandscheiben. Falls er raucht, sollte er unbedingt dies lesen, google mit
nikotin bandscheibe praxis frohberger
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Sanfte rückenstärkende Bewegungsmethoden wie Pilates (so googeln) und Yoga (so googeln) haben auch vielen geholfen.
Diese Methoden sollten unbedingt unter fachkundiger Anleitung erlernt werden. Gegebenenfalls den Orthopäden oder Hausarzt fragen, ob er jemanden empfehlen kann.
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Außerdem ist enorm wichtig, dass Dein Onkel genügend Wasser trinkt (falls er dies nicht tut):
Unsere Körper brauchen täglich pro Kilogramm des Körpergewichts 30 ml Wasser:
50 kg = 1,5 Liter
60 kg = 1,8 Liter
70 kg = 2,1 Liter
80 kg = 2,4 Liter
90 kg = 2,7 Liter
100 kg = 3 Liter
usw.
Wenn wir salzreich essen oder viel Süßes, brauchen wir mehr Wasser.
(15 bis 20 Minuten vor jedem Essen ein bis zwei Gläser Wasser, damit bist Du schon ganz gut dabei - zum Essen ist der Magen dann wieder leer. Den Rest ist auch leicht zu schaffen.)
Günstig ist, ständig eine 1/2-Liter-Wasserflasche bei sich zu haben. Eine ganze Weile kann sie mit Leitungswasser aufgefüllt werden.
Meine Erfahrung: Die leere Flasche wird in Cafés und Restaurants vom Personal im allgemeinen freundlich mit Leitungswasser aufgefüllt.
Ein sehr gutes Buch zu diesem Thema ist das von dem Arzt Batmanghelidj (gesprochen: bat-man-gsche-lidsch):
Wasser - die gesunde Lösung
Darin wird sehr gut erklärt, wie es dem Körper geht mit zu wenig und wie mit genug Wasser.
Er beschreibt viele Fallbeispiele, wie Menschen gesundeten, nachdem sie ihren Körper mit ausreichend Wasser versorgten und zweimal täglich eine halbe Stunde flott spazierengingen.
(Wenn Ihr gerne lest: Dieses Buch ist echt klasse.)
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Hier werden Symtome, Krankheitsverläufe und Operationen beschrieben.
http://www.endoportal.de/forum/bandscheibenprothese-lws-l4l5
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Antwort von zalenlaya 29.03.20121 Mitglied fand diese Antwort hilfreich
Eine Op läuft ihm nicht weg, ist in diesem Fall nicht ganz richtig. Ab einem Alter von 35 machen Neurochirurgen die Prothese nur SEHR ungern, da eine Versteifung in den meisten Fällen dann die Bessere Wahl ist (was man oft erst nach der Prothesen OP sieht).
Ich bin jetzt 30 und leide seit dem ich 23 bin unter LWS Problemen, Rückenschmerzen hatte ich schon immer, da ich eine grade Wirbelsäule habe.
2009 wurde mir die Bandscheibenprothese angeboten, aber ich habe gesagt, erstmal wieder ohne Op, da ich grade 2008 eine große OP hinter mir hatte.
Nach 2 Rehas, etlichen Schmerztherapien unterschiedlicher Art, MT, Physio und die ganze Palette, bin ich auf Tilidin, Katadonon und Ibu täglich nur um halbwegs anständig leben zu können.
Im Mai lasse ich mir das Implantat einsetzten.
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Wurde Ihm dazu geraten oder ist sie zwingend notwendig?? Ich hatte vor einem Jahr bzw. habe ihn immer noch, einen schweren Bandscheibenvorfall. War eine Woche im Krankenhaus und habe mich mit Strom usw. behandeln lassen. Ich mache nun seit dem jeden Tag 3x die Woche Sport (Fitnessstudio) und Ich habe keine Probleme mehr. Sport finde ich und die Kräftigung der Rücken-und Bauchmuskeln helfen am besten.
Aber wie gesagt ich weiß nich ob dein Onkel ein Prothese zwingend benötigt.
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Antwort von szoerenyi 31.07.2011
Kann eine Bandscheibenprothese die Schmerzen bei einem operierten L5/S1 Discushernie Erleichterung bringen, oder wäre die Versteifung eher zu empfehlen.
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Antwort von miheuga 11.05.2010
Ich habe im Januar 2008 eine Bandscheibenprothese im Bereich L5 S1 bekommen.Die Zeit nach dem OP war nicht leicht,man braucht gute 3 Monate um wieder auf die Beine zu kommen.Das ganze ist jetzt über 2 Jahre her,ich bin nicht wie neu habe auch immer mal wieder Beschwerden aber ich habe diese OP nie bereut .Ich kann meiner Arbeit wieder nachgehen und ein völlig normales Leben führen was vor dem OP nicht möglich war. Viel Glück für Deinen Onkel
Falls Dein Onkel raucht und nicht weiß, wie er am besten aufhören kann, es aber sehr gerne möchte:
Hier die Frage eines Aufhörwilligen und meine dreiteilige Antwort:
http://www.gutefrage.net/frage/wie-kann-man-am-besten-mit-dem-rauchen-aufhoehren
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Alles Gute Dir und Deinem Onkel!