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Bandpaß-Subwoofer

Frage von HubertusKW HubertusKW

Hallo,

ganz "up-to-date" sind ja sogenannte Bandpaß-Subwoofer.

Meine Frage: wenn sie angeblich so gut sind, wieso werden sie nicht im PA-Bereich eingesetzt?

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Antworten (5)

  • 3
    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von freesengeist freesengeist

    Wer sagt denn, das sie so gut sind?

    Ein gut konstruierter Bassreflex Bass klingt präziser und sauberer... Ein Bandpass hat eben oft den Vorteil, das die Membran nicht so weit auslenken muss...bei gleicher Lautstärke...dafür ist das Impulsverhalten nicht so gut...

    Einfach mal Probehören...manche Leute mögen den Klang eines Bandpasses...

    LG

  • 2
    Antwort von rotthoris rotthoris

    Ich schließe mich @freesengeist an; Subwoofer sind Geschmackssache - mein Geschmack ist es nicht. Manche meinen mit einem irgendwo in der Bude versteckten Subwoofer könnten sie den gleichen Klang wie mit gut dimensionierten Standboxen erzeugen. Für mein Hörempfinden ist das völliger Murks. PA Anlagen werde für große Sääle und Open-Air entwickelt, müssen hohen nach vorn ausgerichteten Schalldruck bringen. Ein Subwoofer "lebt" vom Raum in dem er aufgestellt ist, versuch mal einen Subwoofer in Deinem Garten aufzustellen und höre dann, was da raus kommt. Du wirst extrem Enttäuscht sein! Die funktionieren nur in einem begrenzten Umfeld wirklich gut. Stell Dir ein paar ordentliche Kompaktboxen (keine Hammsterkäfige aus dem Ramschladen) oder bassreflexboxen mal ins Freie, dann wirst Du den Unterschied hören.

    Kommentar von freesengeist freesengeistfreesengeist

    Danke, sehr gut erklärt...DH :-)

    Kommentar von rotthoris rotthorisrotthoris

    Soweit die Theorie, Fürs Fernseh gucken finde ich das ja noch ganz praktisch, doch beim Musikhören hört der Spass auf, denn da werden die Töne nicht vom Sounddesigner auf derartige Heim-Anlagen abgestimmt, sonders es fällt das gesamte Spektrum der Tonfrequenzen an. Das bedeutet, es gibt keine klare Trennung mehr, der Sound geht ineinander über und plötzlich wird der Subwoofer sehr wohl ortbar und es klingt - besch..... wenn die Bassgitarre eben nur von hinten links kommt! Daher hat man nun den neuen Konsum-Trend entwickelt - Tata-Tusch- jetzt baut man zwei Subwoofer einer links einer rechts - Toll! Man nennt dass dann stolz 7.2 - Dabei hätte man doch nur von vornherein Lautsprecher nehmen müssen, die alles können.Eben ordentliche Systeme mit Mitten, Höhen und Tieftonbereich. Bei Standboxen lieber Elvis, wird übrigens der GESAMTE Resonanzraum zur Tieftonerzeugung genutzt, von untergebauten Subwoofern kann man da wohl kaum sprechen!

    Kommentar von freesengeist freesengeistfreesengeist

    Ok...genug herumgestritten:-)

    Finde Subs nun auch nicht soo übel...wenn es raus geht werden meine Boxen mit jeweils 2 12 Zöllern...noch durch 2 subs mit jeweils 2 15 Zöllern unterstützt...ist doch schon etwas besser und praktischer:-)

    Kommentar von rotthoris rotthorisrotthoris

    Hast ja recht freesengeist - aber wenn hier einer was von "untergebauten Subwoofern" bei Standboxen faselt stehen mir die Haare zu berge! Wir haben im Open Air bereich sehr gute Erfahrungen mit so genannten 'Bassbeans' gemacht, die Dinger sind Indoor zwar kaum zu verwenden (extreme Resonanzen, alles brummt und dröhnt) machen Outdoor aber richtig Druck, am schönsten wenn man so in 50m Entfernung steht, da krempelt es einem den Magen um! Die werden von zwei großen 20" Tieftönern befeuert, aber wie gesagt, für drinnen ist das nix. ;-)

    Kommentar von ElvisT ElvisT

    Aha und eine Standbox lebt nicht vom Raum? Im freien braucht man allgemein mehr Membranfläche und Leistung und hirbei ist der einsatz von mehreren Subs in der Mitte zwischn den Tops das geeignezte um ein einen gleichmäsige Schall veteilung zu ermöglichn. im Raum siet das aber gleich anders aus, dort erledigen die Reflexionen diese Aufgabe negativer dabei ist aber dass es zu auslöschungen kommen kann. Was wiederum mit Subs in verschiedenen Positionen im Raum verbessert werden kann (weshalb es auch 7.2 gibt). Bei Standboxen sind (sozusagen) zwei Subs untergebaut woduch ein änlicher Effekt erzielt wird.

    Kommentar von rotthoris rotthorisrotthoris

    Naja Elvis, "untergebaute Sub's" in den Standboxen? Manch Billiganbieter mag so etwas evtl. tatsächlich bauen, aber von derartigen Ramsch spreche ich hier nicht, da ist mir die Zeit zu schade! - für geschlossenen Systeme sind die Reflexionen im Raum eher ein Problem als dass sie nützen, so weit stimmt das. Subwoofer benutzen in Ihrer Bauweise aber genau diesen Effekt mit zur Klangerzeugung weshalb sie im Freien (wir haben dass oft genug mit großen PA's probiert) deutlich schlechter arbeiten als in geschlossenen Räumen. Weiterhin ist das Abstrahlverhalten von Tiefen Frequenzen extrem schweer zu steuern, eigentlich nahezu garnicht es sei denn, mann bünmdelt die Schallwandler in einer Schallwand (so wie es z.B. ME Geithain macht) und verhilft so den tiefen Frequenzen gewissermaßen zu etwas "Richtungshilfe" durch Bündelung. (Siehe z.B. http://www.me-geithain.de/index2.html) Das Thema Subwoofer (nicht verwechseln mit "Woofer") kam eigentlich erst durch das Heimkino auf, da die Menschen keine großen Boxen im Wohnzimmer stehen haben wollten, baute man kurzerhand die Mitten und Hochtonsysteme in kleine Satelittenböxchen (die brauchen ja nahezu kein Volumen) welche man im Raum verteilte (z.B. 5.1) und für die Tiefen Frequenzen baut man eben einen Subwoofer, welcher das nötige Volumen für den Tieftöner hat (oder haben sollte), der Gedanke dahinter ist, dass der mensch als solcher Hohe und Mittlere Töne sehr gut orten kann, tiefe Töne aber von den meisten Menschen nur schlecht geortet werden können. Daher übernehmen die Satelitten die Ortbaren Geräusche (also Flieger von links oder Schuß von rechts-hinten etc.) und der Sub das tiefe Grollen des Erdbebens was sich im Raum verteilen soll.

    Kommentar von ElvisT ElvisT

    Der Sub arbeitet immer gleich gut nur die Umgebung unterstützt ihn im Freien halt nicht. Dort macht es dehalb auch einen unterschiet ob er auf den Boden steht oder geflogen wird. Standboxen mit untergebauten/gestellten Subs gibt es nur im High-End Bereich oder bein anspruchvollen Eigenbauern. Dabei geht es aber immer ums gleiche Prnzip oder erkläre mir bitte den unterschied zwischen Subwoofer und Woofer abgesehen vom Frequenzgang. Bei den Subs hat man sich die nicht Ortbarkeit unter 100hz zu nuze genommen um ihn unabhänig posizinieren zu können. Bei 5.1 solte der Sub eigentlich nur Akustische Effekte erzeugen! aber ich muss dier recht geben das er heute auch als unterstützung der anderen 5Lausprecher eingesetzt wird.

    Kommentar von ElvisT ElvisT

    Und das Abstrahlverhalten von Tiefen Frequesen ist sehr wohl beeinflussbar aber meistens mit viel aufwand verbunden. Bei der normalen lings rechts aufstellung enstehen sehr viele auslöschungen was bei der aufstellung als Subary im Center verhindert werden kann. Dort ensteht eine ziemlich enge Acht die mit hilfe von Dilays verbreitert weden kann

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    Antwort von Michel76 Michel76

    Für PA Anlagen werden ganz andere Anforderungen gestellt. Und mit High End hat sowas auch nichts zu tun ^^

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    Antwort von ElvisT ElvisT

    Bandpaß sind nicht wirklich "up-to-date" sondern auch schon ein alter Hase. Bandpaß ist ganz einfach ein versuch mehrere Bassreflexwirkungen im geheuse zu vereinigen. Das hat den vorteil das dadurch mehr wirkungsgrad entsteht. Nachteil ist das sich das Impulsverhalten verschlechter und ein komplexes Gehäuse errechnet und gebaut werden muss. Deshalb sind solche Lausprecher meistens sehr teuer. Im Pa-Bereich gibt es sehr wohl sehr viele Bantpaßlausprecher! Mit High-End hat das servol was zu tun, denn nicht um sonnst geben Veranstalter mehrere 10.000 für gut klingende Anlagen aus.

    Kommentar von rotthoris rotthorisrotthoris

    Er fragte doch nach Bandpaß-Subwoofern, nicht allgemein nach Bandpaß Lautsprechern. Bei JEDER Lautsprecherbox die auch nur "gut" klingen soll muss ein komplexes Gehäuse errechnet werden, und da muss es wirklich noch nichts mit High-End zu tun haben. Und sorry, das Veranstalter und Betreiber mehrere 10 T€ ausgeben hat auch noch nichts mit High-End zu tun, man kann auch für 100T€ Schrott kaufen der bescheiden klingt!

    Kommentar von ElvisT ElvisT

    Also dann frage ich micht echt wiso nicht alle die Billigteiler kaufen sonder das vielfache für Mayersound, Nexo, L-Acustics und EV ausgeben. Ich weis zwar nicht welche Veranstaltungen du besucht, ich schätze es sehr wenn eine Anlage gut Klingt. Und ich baue auch selbst Lautsprecher und fine Bandpaß und Hornsysteme am schwirigsten zu Konstruieren

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    Antwort von GePeterF GePeterF

    Band-Pass-Subwoofer haben, wie der Nahme schon sagt, nur ein begrenztes Frequenzband, in dem sie gut arbeiten.

    Im PA-Bereich aber kommt es nicht auf dieses Frequenzband an sondern auf den Schalldruck => PA = Power Amplifier = Leistungsverstärker => viel laut ;-)

    Und Laut wird es besonders, wenn alle Frequenzen laut wieder gegeben werden.

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