Frage von Michi2000B, 379

Banana pi m3 bootet nicht?

Hallo Community

heute wollte ich meinen Banana Pi m3 in Betrieb nehmen. Dazu habe ich von dieser Seite http://www.lemaker.org/product-bananapi-resource.html das Betriebssystem heruntergelanden. Dort habe ich schon mehrere ausprobiert wie Berryboot oder Rasbain for Banana pi. Dies habe ich auch mit Win32 Disk manager auf die mikro SD karte geschrieben. Bis da hin hat alles sehr gut geklappt. Jedoch wenn ich jetzt die SD-Karte in meinen Banana pi m3 einlege, mit Strom und Lan verbinde, leutet nur die rote LED. Die Lan LED´s blinken nicht und die grüne Lampe blinkt oder leuchtet auch nicht. Wenn ich keine SD karte drin habe, ist das genau so wie mit einer SD karte. Die Daten sind auf der SD-Karte vorhanden.

Was benutzt ihr als Betriebsystem und was wäre meine Lösung

Vielen Dank im Vorraus :D

Hilfreichste Antwort - ausgezeichnet vom Fragesteller
von guenterhalt, Community-Experte für Linux, 334

die Betriebsspannung kann man auch über die Pin's der CPIO-Schnittstelle einspeisen ( so ist es beim Raspberry). Da ist offensichtlich die Leitungsführung günstiger und so der Spannungsabfall bis zum Prozessor geringer.

 

Kommentar von Michi2000B ,

cool danke :D

Es lag an der Spannung

jetzt hab ich 2 Stecker angesteckt :D

Expertenantwort
von guenterhalt, Community-Experte für Linux, 319

ob der Win32-Disk-Manager eine bootbare SD-Karte präparieren kann, weiß ich nicht. Mit einfachem Kopieren ist das nicht zu erreichen.

Man muss zwar auf seinem "großen" PC nicht unbedingt auch ein Linux haben, es ist aber zu empfehlen. (dann bleibt alles in der Familie und man muss nicht Klimmzüge mit irgendwelchen "Apps für Windows" machen).

Versuche doch eine Linux-Live-CD für deinen PC zu erstellen. Boote den und benutze dann den Befehl dd, um die SD-Karte zu beschreiben.

In einem Terminal:

dd if=<das-herunter-geladen-Betriebssystem> of=/dev/<Geräte-Datei-der-SD-Karte>

Die Gerätedatei könnte sdb , vielleicht auch sdc ... sein. Das hängt davon ab, wie viele andere Festplatten, USB-Sticks, SD-Karten gerade am PC hast.

fdisk -l

mal mit , mal ohne SD-Karte ausgeführt zeigt die Unterschiede und genau die enthalten die zugehörige Gerätedatei.

Denkbar ist aber auch, dass die Betriebsspannung für den Pi nicht ausreichend hoch ist, die Auswirkungen sind ähnlich.


Mit dem Live-Linux kannst du auch versuchen, die auf der SD-Karte vorhandene Datei wieder auszulesen. Das dürfte, wenn alles richtig ist, nicht so gelingen!! (auch mit Windows nicht)


Kommentar von Michi2000B ,

Vielen Dank für dein Antwort :D

Also ich habe jetzt geschafft Rasbain zu installieren. Ich habe davor nämlich nicht auf das Gerätemodell geachtet. Jetzt funktioniert es. Jedoch wenn ich ihn starte bootet alles ganz normal aber es schaltet sich dann wieder ab, bootet wieder, schaltet sich ab und irgendwann ist der Desktop da oder gar nichts :/

Kommentar von guenterhalt ,

da kann ich nur auf das, was ich über Betriebsspannung geschrieben haben, verweisen. Zu geringe Kühlung des Prozessorts sollte beim ersten Einschalten noch nicht die Rolle spielen.
Einer meiner Raspberry-Pi's läuft seit 3 Jahren im Dauerbetrieb ganz problemlos, ein andere ist sehr empfindlich gegen zu niedrige Betriebsspannung.

Kommentar von Michi2000B ,

ja es lag an der Betriebsspannung :/

zwar hab ich 2A und 5v verwendet aber nach meinen 3. Netzteil hat es geklappt :D

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