Frage von Soldat1991, 54

Bammell vor Treffen mit Freundin?

Am 13.10.16 findet das Gespräch zwischen meiner Freundin und mir statt. Wir hatten ja eine Beziehungspause von zwei Wochen, inklusive einer sogenannten Kontaktsperre.

Sie wollte, dass ich ihr Zeit gebe, sie für zwei Wochen in Ruhe lasse und um sie, für uns und unsere Beziehung kämpfen soll. Das habe ich auch getan, weil ich sie über alles liebe.

Meine Freundin hat immer noch Gefühle für mich, möchte keinen anderen und möchte ebenfalls für und um uns kämpfen.

Ich weiß nur nicht, was mich erwartet, wie und was ich nun genau sagen soll. Immerhin bin ich aufgeregt und habe einen riesen Bammel.

Ein paar grundlegende Dinge, habe ich mir bereits im Vorfeld überlegt:

Ich möchte auf keinen Fall Schuldzuweisungen machen, nicht vorwurfsvoll klingen und möchte die Situation nicht bewerten, sondern neutral betrachten.

In der Zeit, wo wir keinen Kontakt hatten, denke ich schon, dass ich vieles erreichen konnte, was sie auch freuen dürfte: Ich kann den Führerschein Klasse B neu machen, weil ich ihn bei der Bundeswehr verloren hatte, das Jobcenter übernimmt die Kosten - nicht als Darlehen, sondern in Form eines Paketes zwecks Bildung und Teilhabe. Des Weiteren kann ich, wenn ich den Führerschein Klasse B habe, bei der Telekom Deutschland GmbH im Außendienst anfangen. Eine sozialversicherungspflichtige Beschäftigung und ich habe nur Kontakt mit Firmenkunden. Ab nächste Woche beginne ich dann mit dem Führerschein und mache noch einmal eine Auffrischung des erste Hilfe Kurses. Zudem habe ich nun eine Psychotherapeutin und habe als Angebot für sie eine Paartherapie. Systemisch-tiefenpsychologisch fundierte Paartherapie nennt sich das ganze.

Ich möchte ihr sagen, dass ich eine Menge Zeit zum Nachdenken hatte, mir im Klaren geworden bin, dass ich meine Zukunft mit ihr planen möchte, sie vermisst habe und ich gemerkt habe, wie sehr sie mir gefehlt hat. Dann möchte ich ihr die positiven Veränderungen in meinem Leben mitteilen. Hinzu kommt, dass ich ihr klarmachen möchte, dass eine Beziehung Arbeit ist, dass beide Partner stetig an sich selbst und gemeinsam an der Beziehung arbeiten müssen und ich fremde Hilfe in Form einer Therapie zusammen mit ihr in Anspruch nehmen möchte. Ich möchte ihr sagen, dass ich ihre Entscheidung verstehen konnte, dass uns der räumliche Abstand gutgetan hat, aber mich freue, dass wir nun darüber reden können. Ich habe nur Angst sie zu sehr zu bedrängen oder unter Druck zu setzen. Ich habe mir halt nur Gedanken dazu gemacht.

Was meint ihr. Was konnte ich hier noch sagen, oder Verbesserungsvorschläge ?

Antwort
von MrMiles, 41

Blick in die Zukunft und lass die Vergangenheit ruhen.

Kommentar von Soldat1991 ,

Sie kann aber die Vergangenheit nicht vergessen, beziehungsweise ist noch dabei alles zu verarbeiten/vergessen.

Kommentar von MrMiles ,

Wenn ihr nicht mit der Vergangenheit abgeschlossen habt, werdet ihr immer wieder ins gleiche Schema zurück fallen.

Kommentar von Soldat1991 ,

Der Streit der das Ganze verursacht hat, ist aber noch nicht lange her. Ende August diesen Jahres. Sie hat echt versucht es auszublenden, aber hat es nicht geschafft. Wobei meine damalige Psychiaterin etwas sagte: “Wer etwas wirklich möchte, findet Wege, wer etwas nicht möchte, der findet Gründe.“

Antwort
von chlea, 34

Also ich finde das, was du hier geschrieben hast super. Sag ihr genau das. Und dass du bammel hast, angst sie zu verlieren usw. kannst du ihr auch sagen. Sei einfach ehrlich und offen, das klappt schon. Ich wünsch' dir viel Glück. 😊

Kommentar von Soldat1991 ,

Dankeschön =3

Kommentar von heidemarie510 ,

Okay, finde ich auch gut, was Du Dir vorgenommen hast. Akzeptiere aber auch, dass das alles keine Garantie sein muss für einen Neubeginn. Wenn es nicht geht, dann eben nicht. Du kannst nichts erzwingen! Alles Gute!😃

Kommentar von chlea ,

Gerne :)

Keine passende Antwort gefunden?

Fragen Sie die Community

Weitere Fragen mit Antworten