Hallo, ich habe Bambus im Töpfe auf der Dachterrasse stehen. Wie soll ich sie am besten vor Frost, Wind und –möglicherweise- mehrere Monate minus Temperaturen schützen? Über Antworten freue ich mich, Annabelle
Antworten (5)
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Zuerst den Untertopf entfernen. Dann den Topf in eine geschützte Ecke schieben und auf eine dicke Platte Styropor stellen. Meterweise diese Folie mit den Luftpolstereinschlüssen kaufen und mehrfach darumwickeln. Nach oben ein bischen offen lassen, damit der Bambus nicht verfault. So kriegst du ihn am besten über den Winter. Oder in den Keller - was die bessere Lösung wäre. Aber da Bambus meistens zu groß wird, wirst du ihn wohl einwickeln müssen. Diese Folie ist das Beste, was du dafür nehmen kannst. Ich habe schon Kokosmatten ausprobiert - helfen bei minus 2-3 Grad, aber die letzen Jahre wurde es viel kälter. Ach ja, fast vergessen: ich befeuchte Kartonage und wickele diese dann um den Topf - bevor ich die Folie darum wickle. Das hält doppelt geschützt. So bekomme ich sogar meinen großen Olivenbaum über den Winter - und die sind ziemlich empfindlcih....
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rosehiprosehip
Kokosmatten oder Styroporplatten unter die Töpfe (Baumarkt), alternativ geht auch mehrfach dicke Pappe. Die Isolierung von unten ist sehr wichtig. Dann die Töpfe gut vom Boden her bis über den oberen Rand hinaus (also an den Bamus-Stäben hinauf) mehrfach locker mit dämmendem Material umwickeln, dies können ebenfalls irgendwelche Matten sein, auch großflächige Pappe geht sehr gut, sie überlebt Regen und Frost, ansonsten nach Wochen einmal austauschen. Diese werden dann mit Stroh, Laub oder Anderem gstopft, damit die Kälte gut abgehalten wird.
Ganz wichtig: Kälte und Frost plus Wintersonne enziehen sehr viel Wasser. Die meisten Bambusse erfrieren im Winter nicht, sondern sie sterben wegen dem Flüssigkeitsverlust ab. Also: Sowie es das Wetter zulässt und es einmal kurz taut, immer ausreichend Wasser von oben her gießen, bis es unten aus dem Topf läuft!
Bei Dauerfrost ist es möglich, mehrfach vorsichtig mit warmem (NICHT heißem!!) Wasser zu gießen und so den Boden aufzutauen. Wenn dies innerhalb von 2-3 Stunden immer mal wiederholt wird, hat die Pflanze Zeit, das Wasser aufzunehmen, bevor der Boden wieder ganz gefriert.
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HaddyHaddy
es muss darauf geachtet werden, dass der wurzelballen vor den durchfrieren geschützt ist und somit nicht in der wintersonne vertrocknet. darum sollte im winter eine windgeschützte stelle für die pflanze vorhanden sein. die pflanze muss auch im winter regelmäßig an frostfreien tagen gegossen werden. notfalls auch mit lauwrmen wasser. um die verdunstung zu reduzieren, kann bambus auch mit wintervlies oder tannenzweigen eingepackt werden (keine plastikfolie verwenden). kübel sollten mit einer kokosmatte, luftpolsterfolie oder styropor isoliert werden und an einem geschützten standort stehen. lg haddy
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Frick1954Frick1954
Viel wurde bereits geschrieben...Bambus ist in der Regel frosthart bis Minus 18 Grad! Deshalb ist nur wichtig das der Wurzelbereich im Topf gut gegen Frost geschützt wird. Viel Erfolg!
Danke sehr Rosehip. Sollte ich dann auf den Untertöpfen von Bambus verzichten u. denen mit Kokosmatte ersetzen? LG, Annabelle
Ja! den Untertopf brauchst Du dann nicht, dort würde sich dann auch nur das Gießwasser stauen, wenn Du gerade mal gießen kannst. Der Topfboden muss vom Terrassenboden hoch, das ist wichtig. Es wird geschrieben, dass mehrschichtige Noppenfolie am Besten isoliert - das ist absolut richtig -aber es bildet sich durch die Luftdichte auch am ehesten Schimmel - Wellpappe atmet - und hält auch toll dicht und isuliert... ist nebenbei auch umweltfeundlicher....und günstiger.