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Ballonkatheter in Unterschenkel- wer hat das schon machen lassen?

gefragt von Annie44Annie44 am 21.11.2007 um 19:32 Uhr

Eine meiner Bekannten hat Zucker und leidet an schlimmen Durchblutungsstörungen. Der Arzt rät ihr zu einem Ballonkatheter, ansonsten müsste man das Bein vielleicht sogar abnehmen. Scheinbar ist es aber noch recht neu, das auch am Unterschenkel zu machen. Hat jemand bereits Erfahrung damit und kann mir etwas berichten? Meine Bekannte hat verständlicherweise ziemlich Angst vor dem Eingriff.


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Reply


Mimi081
beantwortet von Mimi081 am 9. Dezember 2007 21:07
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Es gibt auch die Möglichkeit einen künstlichen Bypass zu setzen (wie beim Herzen), ist jedoch mit großen Narben verbunden. Einen Katheter zu setzen ist ein Minimal-Eingriff (kann ambulant gemacht werden) und auf jedenfall vorteilhafter. Mit dem Katheter wird die Beinvene gedehnt und ein Stent gesetzt (Gefäßschiene), somit bleibt die Vene dauerhaft offen. Und je das gemacht wird, umso besser. Mein Vater hatte nur die 1. Wahl, hat es aber auch überlebt. Eine Nachbarin hatte zu spät auf des Arztes Rat gehört, heute ist das Bein ab Knie amputiert.


neurodoc
beantwortet von neurodoc am 21. November 2007 20:22
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Besser als das Bein ab auf jeden Fall!

Im ernst: harmlos und erfolgsversprechend solange noch machbar!


anonym
beantwortet von undercover am 21. November 2007 20:29
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Der Vater eines Freundes ließ das kürzlich machen und ist sehr froh (auch, dass er es hinter sich hat ;-)). Aber im Ernst: war lang nicht so schlimm, wie er befürchtet hatte. Er bekam örtliche Betäubung und konnte schon am nächsten Tag wieder heim. Man legte ihm so ein Gitter ein, damit das Gefäß dauerhaft offen bleibt und er ist jetzt sehr froh, dass er das machen ließ. Würde Deiner Freundin auf jeden Fall dazu raten und ihr Mut machen!


anonym
beantwortet von secretagentman am 22. November 2007 09:42
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Angst hätte ich vor einer gefäßerweiterung durch einen Ballonkatheter nicht. Sicherlich ist dies, wie jeder andere Eingriff, auch immer mit Risiken verbunden, über die klärt der Arzt vor dem Eingriff aber noch mal detailliert auf.

Solche Katheterverfahren sind schon seit langem üblich, um z.B. Herzinfarkte (also Verschlüsse der Herzkranzgefäße) zu therapieren. Am Unterschenkel, könnte ich mir vorstellen, ist dies bestimmt weniger risikoreich. Wäre ich deine Bekannte, so würde ich auf alle Fälle den Empfehlungen des Arztes folgen. Schließlich aht er Ahnung von dem, was er da tut. Das Risiko, das Bein zu verlieren, wäre für mich ein zusätzlicher Antrieb.

Jeder von uns hat vor solchen Eingriffen Angst, aber ich denke, es zahlt sich aus, wenn m,an seine Angst überwindet.

Alles Gute.


anonym
beantwortet von MisterRR am 22. November 2007 13:43
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Auf jeden Fall machen lassen. Die Alternative wäre wirklich nur (in einigen Monaten) die Amputation. Verständlicherweise hat Ihre Freundin Angst vor dem Eingriff. Das verstehe ich absolut. Sie hat allerdings kaum eine Alternative. Auf jeden Fall kann ich Ihnen empfehlen, Ihrer Freundin Mut zu machen und gut zu zureden. Alle Gute.





Eddy21
beantwortet von Eddy21 am 25. November 2007 16:28
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Man hatte es bisher an den Unterschenkeln nicht gewagt, weil die Gefäße erheblich dünner sind als z.Bspp. im Bereich des Oberschenkels !

Aber eine Katheter Untersuchung birgt auch gefahren !Es ist gut möglich das bei solch einem Eingriff Ablagerungen in den Arterien freigesetzt werden, die sich an Engstellen festsetzen und einen erneuten Verschluss hervorrufen!

Es gibt auch die Lyse-Therapie,da kommt z.B. Orikinase in die Blutbahn und soll die Ablagerungen in Ihre ursprünglichen Bestandteile zersetzen !

Davon ist aber Abzuraten !




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