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Balkonanbau als Modernisierungsmaßnahme

Frage von hope40 hope40

Wir wohnen hier in einem Wohnblock, der vor zirka 10 Jahren vom Bundesvermögensamt grundsaniert wurde. Alle Fassaden wurden bei der Gelegenheit gut isoliert. Die Häuser wurden danach an einen Privatmann veräußert, der den Wohnblock dann an eine ausländische Immobiliengesellschaft weiterverkauft hat. Seitdem verkommt dieser Wohnblock. Diese neue Vermieterin will nun den Wert der Anlage erhöhen und zwingt nun alle Mieter einen Balkon zu akzeptieren, den viele von uns nicht möchten, zumal wir auch gemäß §559 Abs. 1 des BGB an den Baukosten beteiligt werden. Die Häuser sind nicht für den Anbau von Balkonen konzipiert. Es müssen daher in den Wohnungen Heizkörper und zum Teil Mobiliar versetzt werden, welches die Nutzfläche des Wohnraums verringert. Zur Aufwertung der Wohnanlage sollte die Vermieterin eher die Häuser malern, die Grünanlage aufbessern und die vielen Schlaglöcher in der Strasse beseitigen.

Was kann man tun, um diese unsinnigen Baumaßnahmen zu verhindern ?

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Antworten (3)

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    Antwort von mausv mausv

    Der Eigentümer kann prinzipiell machen, was er möchte, sofern es im Rahmen ist. Ach, wenn Euch der neue Balkon nicht gefällt, wollen doch sehr viele Leute eine Wohnung mit Balkon und insofern ist es verständlich, dass die Vermieterin Balkone bauen möchte. Ich schlage Euch vor, Euch mit den Nachbarn zusammen zu tun und einen gemeinsamen Brief an die Vermieterin zu schreiben mit Unterschriften der Unterstützer. Evt. habt ihr damit Chancen.

    Kommentar von hope40 hope40

    Vielen Dank für Ihre Antwort. Ich habe bereits versucht andere Mieter des Wohnblocks bezüglich einer gemeinsamen Aktion gegen den unsinnigen Balkonanbau zu mobilisieren, aber leider gibt es keinen Kämpfergeist. Die meisten Mieter sind älteren Jahrgangs und wollen keinen Ärger. Mittlerweile habe ich ausfindig gemacht, dass die Eigentümerin (Eine Immobilien GmbH) möglicherweise nicht die finanziellen Mittel hat, das Bauvorhaben durchzuziehen, es sei denn sie bekommt staatliche Fördergelder. Die Einlagen bei der Gründung der GmbH im Oktober 2008 liegen bei nur € 31.000. Es geht hier um eine Investierung von etwa € 1,2 Millionen. Ich werde der Sache nachgehen.

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    Antwort von Woddi Woddi

    Mieterverein fragen...

    Kommentar von hope40 hope40

    Ein oder mehrere Mietervereine wurden bereits von einigen Mietern angesprochen, habe aber nichts weiteres erfahren. Ich glaube nicht, dass man mit der Einschaltung eines Anwalts durch einen Mieterverein etwas erreichen kann.

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    Antwort von amigo06 amigo06

    Als Mieter wirst du es nicht verhindern können.

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