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Bald ist der Todestag meines Daddy´s und ich werde immer trauriger...

Frage von Saahira Saahira

Hallo werte Forumsgemeinde

Sitze hier und schau dem fallenden Schnee zu...bin total erkältet und sehr traurig. Habe die letzten Tage jeden Morgen beim Aufwachen den Gedanken im Kopf das am 14 Februar ´letztes Jahr morgens früh der Anruf vom Notarzt kam....mein Paps war völlig überraschend verstorben am Frühstückstisch. Nun ist bald wieder Valentinstag und ich kann nur dran denken das dies der Tag ist an dem mein geliebter Daddy verstorben ist. Meine Mutter ist dement...lebt nun alleine und ich hatte noch nie so eine enge Bindung an sie wie an meinen Paps...bin einfach nur sehr sehr traurig wenn ich dran denke. Kann aber nicht an sein Grab fahren zur Zeit, ist zu weit und ich habe auch nicht die Zeit dazu ect. ach ich muss was tun...Kerze anzünden werde ich natürlich...an ihn denken ...mach ich jeden Tag und werde traurig dabei.

Ein Jahr ist bald um und ich habe meine Trauerarbeit immer noch nicht geleistet.

Was kann ich denn noch tun? Muss doch wieder fröhlich sein....irgendwann... Danke fürs lesen.

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Antworten (13)

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    Hilfreichste Antwort ausgezeichnet vom Fragesteller
    Antwort von adianthum adianthum

    >:)< Ich nehm dich mal ganz fest in den Arm...

    Überleg doch mal- ist es nicht schön, dass dein Pa sich ausgerechnet den Tag der Liebe ausgesucht hat um abzutreten?

    Und ist es nicht schön, dass er einen "sauberen" Abgang hingelegt hat?

    Andere schenken ihren Liebsten zu Valentinstag was und du kannst ihn ganz und gar dem Menschen widmen,, der dich den allergrößten Teil deines Lebens liebevoll begleitet hat. Ich finde das ehrlich gesagt schön.

    Solange du mit liebevollen Gedanken an ihn denkst , in euren Erinnerungen schwelgen kannst, in Gedanken mit ihm redest, weil du weißt was er dir geantwortet hätte, ist er NICHT tot. Tot ist ein Mensch erst, wenn KEINER mehr an ihn denkt!

    Wenn du es schaffst, deinen Vater liebevoll loszulassen, wird auch dein Schmerz nachlassen. Vermissen wirst du ihn immer, aber er ist in einem anderen Seinszustand, nicht mehr an den Körper gebunden, aber er ist immer noch da.

    Hast du schonmal daran gedacht ihm einen kleinen Altar zu machen, geschmückt mit Bildern und Gegenständen der freudigen Erinnerung?

    Dann könntest du jedes Jahr zu seinem Todestag- auch zu seinem Geburtstag!- eine kleine Andacht (Andacht = an ihn denken?) abhalten und dich darüber freuen, dass du so viel Zeit mit ihm verbringen durftest.

    Und wenn dir danach ist, machs wie die Araberinnen: Heule, schreie, jammere, klage, rauf dir die Haare...Das lindert den Schmerz.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    DANKE merci ...bin sprachlos weils ...ja weils genau das Richtige ist denke ich. Er ist an einem Tag gegangen der als "Tag der Liebe" gilt und ich war deshalb lange noch trauriger ...eben weils der Valentinstag war/ist.

    Aber du hast Recht. MErci und nun muss ich wohl tanzen...die Pflicht ruft..aber ich denke ich tanze mal wieder für meinen Papa und dann wirds auch gut.

    Kommentar von adianthum adianthumadianthum

    Danke fürs Sternchen :)

    Weißt du, ich hab schon öfter darüber nachgedacht, warum in unserer Kultur so still getrauert wird. Es ist doch viel gesünder, seinen Schmerz HINAUS zu schreien/tanzen/weinen/heulen/klagen- denn wie soll er aus einem hinauskommen, wenn man ihn nicht herauslässt, sondern ihn stumm in sich verschließt?

    Wir haben eine sehr merkwürdige und auch krankmachende "Trauerkultur".

  • 5
    Antwort von Katja1976 Katja1976

    lass dir Zeit beim Trauern, weisst du eigenltich das es deinem Pap nicht wichtig ist, bei Kälte an seinem Grab zu stehen statt tgl. an ihn zu denken? er weiss das, glaub mir ;)

    Kommentar von Katja1976 Katja1976Katja1976

    und aus eigener Erfahrung kann ich dir sagen, das Vermissen und das komische Gefühl wird nie ganz weggehen, es wird besser, aber nicht verschwinden ;)

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Danke Katja ...ja ich weiss das es meinem Paps total egal ist ob ich an seinem Grab stehe oder nicht...aber mir gehen nun halt im Augenblick solche Gedanken durch den Kopf..rede sogar manchmal in Gedanken mit ihm ..nicht nur zur Zeit. Aber zur Zeit ist es besonders heftig...weil der Tag näher rückt.

    Ich wusste nicht das es so lange dauert...mit der Trauer. Aber ich werde an ihn denken und dann ist er bei mir.

    Merci.

  • 3
    Antwort von miboki miboki

    Es tut mir leid, dass Du immer noch um Deinen Vater trauerst. Das wird auch nicht so schnell vorbei sein. Aber Du solltest Dir überlegen, ob er das auch gewollt hätte. Wenn es ein "danach" gibt, glaubst Du nicht, dass es ihn traurig machen würde, wenn er sieht, dass Du so leidest. Versuche den Tag nicht mit Tränen und Trauer zu verbringen sondern nimm Dir Zeit für Dich und tu Dir was Gutes: Deinem Vater zu Ehren. Das hätte er bestimmt gewollt.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Mercu Miboki ich denke du hast Recht, mein Paps war ein sehr lebensfroher Mensch und das habe ich eigentlich von ihm geerbt...er hätte gewollt das ich das Leben genießen kann. Ich werde weinen das weiss ich...aber ich versuche nicht in einem Meer von Tränen zu versinken sondern an die schönen Zeiten mit ihm zu denken an dem Tag.

    Merci.

  • 3
    Antwort von symbolismus symbolismus

    -lass es zu... hatte vor einem monat (jahreswechsel) den todestag meines vaters.. also - solidarische grüsse, ein stück-weit gewissermassen...

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    @Symbolismus ich denke dann verstehst du sehr gut wie es mir im Augenblick geht. Ich lass es zu...immer wieder, wusste nur bisher nicht das es so lange dauert und vor allem das es mich so stark beeinflusst in meinem Denken. Danke dir und mein Mitgefühl hast du...und solidarische Grüsse an dich.

  • 2
    Antwort von rayondesoleil rayondesoleil

    Liebe(r) Saahira,

    Trauerarbeit ist ein Prozess, der mal etwas schneller geht, mal etwas länger dauert... Und dabei gilt immer: Der Weg ist das Ziel.

    Viele trauende Menschen empfinden Trauergruppen, Gesprächskreise für Trauernde, o. ä. als eine sehr gute Unterstützung in der Trauerarbeit.

    Erkundigen Sie sich doch mal, was es für Angebote diesbezüglich in Ihrer Umgebung gibt. (Einfach mal googlen. Oft bieten Selbsthilfeorganisationen und das Kath./Evang. Bildungswerk auch entsprechende Gruppen an.)

    Vielleicht spricht Sie ja eines dieser Angebote an...

    Viele Grüße

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Hallo und Danke Herr/Frau @Ravondesoleil, ich kenne solche Gruppen aus den Announcen meiner Tageszeitung. Allerdings ist sowas eher nicht die richtige Anlaufstelle für mich, einfach da ich keinen einzigen freien Termin mehr habe und mir nicht noch einen abendlichen Termin "aus den Rippen schneiden kann" und auch einfach weils eher "nicht meins" ist ...aber ich denke bei all dem Guten das diese Gruppen haben...für MICH sind sie nicht wirklich passend...wobei ich es als gute Einrichtung erachte.

    Apropos ich bin weiblich (wie aus dem Nick erkennbar).

    Merci.

  • 2
    Antwort von guinan guinan

    Es gibt kein muss, bis wann man etwas bearbeitet haben soll. Jeder hat seine Zeit. Und die Trauer wird Teil deines Lebens sein, nur wird sie nicht immer so quälen, sondern das Leben lernst du drum herum zu organisieren. Aber das braucht Zeit.

    Alles Gute und die Kerze ist eine schöne Idee.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Merci und ich bin beruhigter zu lesen das es leichter werden wird..hoffe jedes Jahr ein wenig. Werde jetzt jeden Abend die Kerze für ihn entzünden und am Todestag das Ritual das Blueladybird vorgeschlagen hat durchführen für meinen Paps

  • 2
    Antwort von blackhawk06 blackhawk06

    Verlust eines lieben Menschen ist immer Schmerzhaft.Jeder von uns trauert auf seine Art und Weise.Du kannst hier die Frage stellen aber es wird nie die richtige Antwort dabei sein.

    Das einzige was ich dir mit auf den Weg geben kann ist,daß dein Vater weiss das du ihn liebst und vermisst.Frage dich selber einmal ob er es gewollt hätte wenn du nur vor dich hin lebst?

    Trauerarbeit ist es ein leben lang du wirst nie damit fertig sein,man sagt zwar das es nach ner zeit alles vergeht aber das stimmt nicht,Weil jedes Jahr kommt der Todestag,an Weihnachten,Geburtsatge usw.da kommt alles wieder hoch und du beginnst von neuem an zu trauern

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    DAnke Blackhawk. Ich habe schon einige Menschen verloren die gestorben sind, Freunde die Autounfälle hatten ect. aber NIE ging es mir so lange so nahe wie der Tod meines Vaters. Denke ich werde wirklich mein Leben lang um den Termin rum sehr traurig sein...aber wenn ich weiss das es immer geschieht kann ich mich hoffentlich drauf einstellen und damit leben lernen.

    Merci

  • 1
    Antwort von sambanr1 sambanr1

    Hallo, denk doch mal an die schönen Sachen welche du mit Deinem Pa erleben durftest. Es hört sich vieleicht blöd an aber genau dafür muß man dankbar sein. Wenn man einen lieben Menschen verliert ist es immer furchtbar traurig und man sollte diese Trauer auch zulassen. Nur darf man sich dann nicht komplett verkriechen und nur noch daran denken. Mein Freund sagt immer man müßte eigentlich die betrauern die zurückbleiben, weil der Angehörige der gegangen ist hats überstanden. Ich habe übrigens am 23 März den 1.Todestag meines Bruders. Meine Mutter lebt noch. Liebe Grüße und geh mal raus.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Danke dir Christina. Eben daran denke ich ja zur Zeit andauernd...an die gemeinsamen Urlaube früher, an gemeinsames lachen aber auch gemeinsames weinen (ich war ein schrecklicher Teenager der ihn zur Verzweiflung brachte) und daran das ich ihn immer geliebt habe...egal was war und er war immer für mich da wenn ich Schwierigkeiten hatte egal was ich auch getan habe als junge Frau.

    Ansonsten hast du Recht...er hat es überstanden. Das dein Bruder verstorben ist stelle ich fast noch grausamer vor da er ja bestimmt noch nicht alt war. Mein Paps wurde fast 80 Jahre alt...war aber noch so sich rege am Leben beteiligt hat. Niemand rechnete mit seinem Tod als es geschah. Er hatte einen sehr gnädigen Tod und damit tröste ich mich auch immer.

    Meine Mutter ist eigentlich am meisten zu bedauern dabei das weiss ich ..aber sie merkt es kaum, ist dement.

    Danke dir und ich geh raus..jeden Tag und dabei vergess ich auch zwangsweise, aber ich habe etwas Angst vom 14 Februar das gebe ich...ist für mich seit dem Tod meines Vaters kein "Feiertag" mehr. Werde hoffentlich an dem Termin viel zu tun haben.

    Danke dir und mein ehrliches Mitgefühl für den Tod deines Bruders.

  • 1
    Antwort von Taflie1961 Taflie1961

    Das ist so. Man merkt immer erst die Bedeutung eines Menschen wenn er nicht mehr da ist. Das habe ich auch schon durchgemacht. Wann das vorbeigeht...keine Ahnung..., ich denke das ist auch nicht so wichtig. Ich wünsche Dir viel Kraft. ...und wenn Dir danach ist, dann schreib ruhig.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Taflie genau das ist es...während der Mensch noch da ist...vermisst man ihn nicht und merkt leider garnicht wie viel er/sie einem bedeutet..so richtig bewusst wirds einem erst wenn du merkst das du NIE mehr mit diesem geliebten Menschen wirst lachen, weinen, streiten oder feiern können. Genau so gehts mir seit dem...aber ich hoffe es wird irgendwann leichter.

    Zur Zeit halt eher nicht weil sich der Tag jährt.

    Danke dir fürs "Augenöffnen" und lieben Gruss

  • 1
    Antwort von BlueLadybird BlueLadybird

    Liebe Saahira, dein Verlust tut mir sehr leid. Trauern ist nicht einfach und manchmal brauch man dazu professionelle Hilfe. Wie wäre es, wenn du mal Kontakt zu einem Psychologen aufnimmst? Die haben oft tolle Ideen, wie man mit solchen Gefühlen umgehen kann, außerdem hast du dann jemandem zum Reden. Um jetzt deiner Trauer, aber auch deiner Liebe zu deinem Vater Ausdruck zu verleihen, gibt es natürlich viele Möglichkeiten; Schreibe ihm einen Brief mit deinen Gefühlen, aber auch mit schönen Erinnerungen an eure gemeinsame Zeit und verbrenne ihn dann, oder schicke ihn als Bötchen auf einem Fluss auf die Reise. Du könntest auch etwas unternehmen, was ihr früher gerne zusammen gemacht habt und dabei ganz bewusst an ihn denken... Alles, alles Liebe.

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Blueladybird ich danke dir, aber ich habe hier ein paar Freundinnen mit denen ich sprechen kann (und die Eine oder Andere ist sogar vom "Fach") aber das Reden alleine bringt mir nicht viel im Moment. Ich denke ich werde das Ritual abhalten, Rituale helfen mir das weiss ich aus jahrelanger Erfahrung. Ich danke dir für diesen sehr guten Ratschlag mit dem Brief und dem Bootchen. Werde dies genau so machen und zwar am 14 Februar und der Fluss ist direkt vor meine Haustüre...danke dir sehr dafür.

    Ansonsten haben mein Vater und ich einfach gerne zusammen gesessen und über Alles mögliche stundenlang diskutiert...geht wohl nur in Gedanken jetzt...aber ich werde es tun.

  • 1
    Antwort von DankeeDoodle DankeeDoodle

    trauere um deien vater,das machst du richtig,esnkann halt schon eine weile gehen bis man sowas verarbeitet hat vorallem wenn man den jenigen gene gehapt hat

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Danke...ich wundere mich nur das es mir immer noch so nahe geht...bin normalerweise keine "Heulsuse" und eher "hart im nehmen", aber der Tod meines Vaters bringt mich dazu.

  • 1
    Antwort von norbi21 norbi21

    vielleicht solltest du einfach nur für dich deine Probleme aufschreiben. Mir hat mal eine Wahrsagerin gesagt ich soll alles aufschreiben und dann verbrennen, dann bekommt der Verstorbene den Brief. Probier es doch einfach, mir hat es geholfen!

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    Danke das mache ich und werde den Brief am Valentinstag verbrennen..draussen in der Natur am besten wenns das Wetter zulässt.

  • 1
    Antwort von stella123 stella123

    Lass dir Zeit^^

    Kommentar von Saahira SaahiraSaahira

    mache ich. Danke

    Kommentar von stella123 stella123stella123

    Gerne^^

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