Hallo werte Forumsgemeinde
Sitze hier und schau dem fallenden Schnee zu...bin total erkältet und sehr traurig. Habe die letzten Tage jeden Morgen beim Aufwachen den Gedanken im Kopf das am 14 Februar ´letztes Jahr morgens früh der Anruf vom Notarzt kam....mein Paps war völlig überraschend verstorben am Frühstückstisch. Nun ist bald wieder Valentinstag und ich kann nur dran denken das dies der Tag ist an dem mein geliebter Daddy verstorben ist. Meine Mutter ist dement...lebt nun alleine und ich hatte noch nie so eine enge Bindung an sie wie an meinen Paps...bin einfach nur sehr sehr traurig wenn ich dran denke. Kann aber nicht an sein Grab fahren zur Zeit, ist zu weit und ich habe auch nicht die Zeit dazu ect. ach ich muss was tun...Kerze anzünden werde ich natürlich...an ihn denken ...mach ich jeden Tag und werde traurig dabei.
Ein Jahr ist bald um und ich habe meine Trauerarbeit immer noch nicht geleistet.
Was kann ich denn noch tun? Muss doch wieder fröhlich sein....irgendwann... Danke fürs lesen.
DANKE merci ...bin sprachlos weils ...ja weils genau das Richtige ist denke ich. Er ist an einem Tag gegangen der als "Tag der Liebe" gilt und ich war deshalb lange noch trauriger ...eben weils der Valentinstag war/ist.
Aber du hast Recht. MErci und nun muss ich wohl tanzen...die Pflicht ruft..aber ich denke ich tanze mal wieder für meinen Papa und dann wirds auch gut.
Danke fürs Sternchen :)
Weißt du, ich hab schon öfter darüber nachgedacht, warum in unserer Kultur so still getrauert wird. Es ist doch viel gesünder, seinen Schmerz HINAUS zu schreien/tanzen/weinen/heulen/klagen- denn wie soll er aus einem hinauskommen, wenn man ihn nicht herauslässt, sondern ihn stumm in sich verschließt?
Wir haben eine sehr merkwürdige und auch krankmachende "Trauerkultur".