Frage von Winneropa 21.08.2008

Bahnfahren mit Behindertausweis G u B

  • Antwort von xyungeloest 21.08.2008
    3 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    bei G nur ermäßigung, ganz kostenlos bis zu einer gewissen km-entfernung vom wohnort nur bei aG.

    du musst aber ein merkblatt haben, wo für deinen standort alles draufsteht.

  • Antwort von herlich 21.08.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    G auf dem Ausweis bedeutet, dass der Ausweisinhaber in seiner Bewegungsfähigkeit im Strassenverkehr erheblich beeinträchtigt ist. B bedeutet, die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen. Das Merkzeichen B berechtigt den Schwerbehinderten, im öffentlichen Personenverkehr ohne km-Begrenzung eine Begleitperson kostenlos mitzunehmen (auch wenn er selbst bezahlen muss).

    Wie XY schon ausführt, du erhältst nur eine Ermäßigung. Dir fehlt das Merkzeichen aG.

  • Antwort von Fotografin 21.08.2008
    2 Mitglieder fanden diese Antwort hilfreich

    Du kannst kostenlos mit Begleitung in ganz Deutschland fahren. Das heisst, im gesamten Verkehrsverbund. Aber nur mit dem "Bummelzug".Mit ICE musst Du bezahlen, aber Deine Begleitung fährt kostenlos. Bin mit dem ICE von Essen nach Wien gefahren, meine Mutter musste 300 Euro zahlen, ich nicht, Begleitung zahlt nicht. Mit "Bummelzug" hätte es nichts gekostet, aber man wäre Tage unterwegs gewesen.

  • Antwort von Hanibal71 24.08.2011
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hoffe damit ist deine Frage Beanwortet???

    Ab September: Bahnreisen für schwerbehinderte Menschen leichter "50-km-Regelung" entfällt - bundesweite Freifahrten in Nahverkehrs-Zügen

    Ab 1. September 2011 gibt es für 1,4 Millionen freifahrtberechtigte schwerbehinderte Menschen Erleichterungen im Bahnverkehr.

    Die Bundesregierung hat angekündigt, für diesen Personenkreis eine bundesweite Freifahrtberechtigung im Nahverkehr einzuführen. Die bisher geltende 50-km-Begrenzung soll wegfallen. Damit wurde eine jahrelange Forderung von Behindertenverbänden wie auch dem VdK erfüllt, der dieses Thema bei seinen regelmäßigen Gesprächen mit der Deutschen Bahn immer wieder auf die Tagesordnung setzte. Beendet ist damit auch die Diskussion um die vom VdK abgelehnte Erhöhung der Kosten für die Wertmarke. Bald freie Fahrt im Nahverkehr - Wertmarke bleibt aber

    In Nahverkehrszügen gilt dann deutschlandweit: Zusätzliche Fahrscheine zum grün-roten Schwerbehindertenausweis und dem Beiblatt mit Wertmarke werden nicht mehr benötigt. Die derzeit noch geltende Freifahrtregelung gilt in Nahverkehrszügen der Deutschen Bahn in Verkehrsverbünden und in verbundfreien Gebieten nur innerhalb von 50 Kilometern um den Wohnort.

    Mit dem Wegfall der "50-km-Regelung" entfällt auch das Streckenverzeichnis, auf dem die derzeitigen eingeschränkten Nutzungsmöglichkeiten des Beiblatts mit Wertmarke vermerkt sind und das bei Bahnreisen derzeit noch mitgeführt werden muss. Für Menschen mit Behinderung ist das eine zusätzliche Erleichterung.

    Das Beiblatt mit Wertmarke ist beim zuständigen Versorgungsamt erhältlich und für die unentgeltliche Beförderung zwingend erforderlich. Die Wertmarke kostet wie bisher für ein halbes Jahr 30 Euro und für ein Jahr 60 Euro.

    Schwerbehinderte Personen, die Arbeitslosenhilfe oder Leistungen für den Lebensunterhalt beziehen oder die Merkzeichen "H" (hilflos) und "Bl" (blind, hochgradig sehbehindert) im Schwerbehindertenausweis haben, erhalten die Wertmarke kostenlos. (ikl)

    Info Nahverkehr

    Zu den Nahverkehrs-Zügen gehören Regionalbahn (RB), Regionalexpress (RE), Interregio-Express (IRE) und S-Bahnen. Die Regelung gilt für die bundesweite Nutzung in der 2. Klasse.

  • Antwort von Lissa 24.08.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Hier kannst du dich informieren: http://www.bahn.de/p/view/mobilitaet/handicap/schwerbeh_gesetz.shtml

  • Antwort von skywalker66 21.08.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Menschen mit Behinderungen können Leistungen in Anspruch nehmen, wenn sie einen amtlichen Ausweis - er ist grün und hat einen halbseitigen, orangefarbenen Flächenaufdruck und ein Beiblatt mit gültiger Wertmarke oder zusätzlich ein persönliches Streckenverzeichnis besitzen.

    Die Dokumente sind beim Versorgungsamt erhältlich. Die Wertmarken gelten entweder ein Jahr oder ein halbes Jahr und kosten zur Zeit EUR 60,- bzw. EUR 30,-.

    Die Wertmarken sind beim Versorgungsamt erhältlich, das den Schwerbehindertenausweis zusammen mit einem Streckenverzeichnis ausgibt. Die Marken gelten entweder ein Jahr oder ein halbes Jahr und kosten zur Zeit EUR 60,- bzw. EUR 30,-. Kostenlos erhalten die Wertmarke behinderte Menschen, die blind oder hilflos sind, die Arbeitslosenhilfe oder laufende Leistungen der Hilfe zum Lebensunterhalt nach dem Sozialhilfegesetz bzw. entsprechende Leistungen der Kriegsopferfürsorge beziehen.

    Leistungen im Rahmen des Nachteilsausgleichs

    Mit Ausweis und Wertmarke haben behinderte Menschen Anspruch auf folgende Leistungen:

    Unentgeltliche Beförderung Unentgeltliche Beförderung in folgenden Zügen der Deutschen Bahn: in D-Zügen (Fernverkehr) IRE-, RE-, RB-, Zügen und S-Bahnen (Nahverkehr) Das gilt immer in der 2. Klasse auf den im Streckenverzeichnis eingetragenen Strecken sowie auf den Strecken der Verkehrsverbünde (Fernverkehrszüge können nur benutzt werden, wenn sie für den Verkehrsverbund freigegeben sind). Unentgeltlich, und zwar unabhängig vom Wohnort des Behinderten, ist die Beförderung auch: auf NE-Strecken (Betreiber ist nicht die DB) in Zügen des Nahverkehrs in der 2. Klasse auf allen Buslinien im Nahverkehr. Darunter zählen Linien, die im Allgemeinen nicht weiter als 50 km reichen innerhalb von Verkehrsverbünden und Tarifgemeinschaften in der 2. Klasse von Zügen, die mit Verbundfahrscheinen benutzt werden können Unentgeltliche Mitfahrt einer notwendigen Begleitperson: Das ist möglich, wenn im Schwerbehindertenausweis ein "B" eingetragen und der Vermerk "Die Notwendigkeit ständiger Begleitung ist nachgewiesen" oder „Die Berechtigung zur Mitnahme einer Begleitperson ist nachgewiesen“ nicht gelöscht ist (diese Regelung gilt auch, wenn der schwerbehinderte Fahrgast keine Wertmarke besitzt). Anstelle einer Begleitperson kann auch ein Hund mitgenommen werden. Beachte: Blindenführhunde werden zusätzlich zu einer Begleitperson unentgeltlich befördert, wenn im Schwerbehindertenausweis das Merkzeichen „Bl“ eingetragen ist Begleiter reisen mit: in allen Zügen des Nah- und Fernverkehrs, im DB AutoZug und City Night Line (außer Sonderzügen und -wagen), auf Buslinien im Nah- und Fernverkehr, in Zügen der sonstigen Eisenbahnen, auf dem Bodensee, Bereich Überlinger See, im Nordseeinselverkehr, in Sitzwagen von Nachtzügen

  • Antwort von skywalker66 21.08.2008
    1 Mitglied fand diese Antwort hilfreich

    Das was hier geschrieben steht, stimmt so nicht. Du als Auweisinhaber mit MZ "G", kannst innerhalb von Deutschland mit allen Zügen, die den jeweligen Verkehrsverbunde angeschlossen sind, kostenlos mit einer gültigen Wertmarke fahren. Mitlerweile sind fast alle Reginolzüge dem Verkehrsverbund angeschlossen. Nur bei den Zügen mit Zuschlag, muss du Zahlen. Jedoch kannst Du im Umkreis von 50km Deines Wohnortes alle Züge kostenlos nutzen. Dafür benötigst Du ein Streckenverzeichnis. Deine Begleitung ist jedoch grundsätzlich für alle Züge kostenlos.

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